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ladyincognito
Hallo meine lieben,
ich bin neu hier und habe gleich eine Frage. Vielleicht hat jemand einen Tipp.
Ich habe morgen meinen ersten Arbeitstag (bin noch in Elternzeit. Der Job ist auf 450 Euro Basis). Das Ansich ist nicht schlimm, nur die Fahrt dorthin. Es ist wirklich kein weiter Weg, 10 Minuten. Aber es ist noch dunkel und neblig wenn ich los muss. Ich muss über eine Bundesstraße.
Ich hatte früher schon mal solche Probleme aber meine Mutter konnte mir immer gut helfen so dass ich es wieder in den Griff bekommen habe. Meine Mama ist leider nun allerdings verstorben und seitdem bin ich nicht mehr alleine Auto gefahren. Wenn jemand dabei ist, ist es überhaupt kein Problem.
Und nun denke ich mir jetzt schon: das schaffe ich nie, bestimmt bekomm ich fürchterliche Panik usw. Ihr kennt das vermutlich. Es wäre schon schwierig wenn es hell ist, aber im Dunkeln mir ist jetzt schon ganz schlecht.
Ich danke euch schon mal fürs lesen und für den ein oder anderen Tipp

02.09.2016 11:11 • 04.09.2016 #1


7 Antworten ↓


Hallo,
inwiefern hat dir deine Mama denn früher geholfen?
Ich habe ein paar Ideen für dich: Du kannst dir eine gute CD mit deiner Lieblingsmusik mitnehmen, oder ei Hörbuch oder auch Progressive Muskelentspannung (kann man auch beim Autofahren machen; zumindest ein bisll die Hände anspannen)
Was mir immer geholfen hat war Helge Schneider oder ein anderer Comedy Mensch wie Mario Barth, dann war ich grundentspannt.

Du könntest auch versuchen extremst genau Auto zu fahren - extremst achtsam zu sein (so konzentrierst du dich von der Angst weg auf den Verkehr)

Ja das wars mal von meiner Seite. Ansonsten - aber das wäre wieder Vermeidungsverhalten - suche dir eine Alternativroute. So handle ich das momentan.....macht aber die Angst vor der eigentlichen Strecke nur schlimmer

02.09.2016 11:37 • #2



So angst vor morgen

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ladyincognito
Danke für deine liebe Antwort.
Meine Mama ist bei solchen Situationen hinter mir her gefahren oder hat sich Zentral postiert. So oft bis ich es wieder alleine konnte.

Eine Umgehung würde es geben, aber ich hab so Angst vorm allein fahren. Vorallem im Dunkeln.
Ich hatte das schon öfter dass mein Kopf gesagt hat du kannst das nicht und dann hab ich mich auch nicht getraut. Aber morgen MUSS ich ja.

Comedy ist garkeine schlechte Idee werde mir auf jeden Fall nachher noch eine CD brennen

02.09.2016 12:32 • #3


Schlaflose
Ich habe auch Angst vor dem Autofahren und fahre nur kurze und mir sehr gut bekannte Strecken. Wenn ich in so einer Situation wäre wie du, hätte ich schon vor Wochen angefangen das ganze zu trainieren.

02.09.2016 16:37 • #4


Icefalki
Da unsere Angst ja irrational ist, sie aber trotzdem empfunden wird, wirst du morgen MIT DEINER MAMA gemeinsam den Weg antreten.

Sie wird genauso weiter über dich wachen, wie sie es immer getan hat.

Nimm ein Bild von ihr mit ins Auto, dadurch wird es noch wirklicher.

02.09.2016 18:25 • #5


ladyincognito
Danke für eure Antworten. Das mit dem Wochen vorher trainieren ist nicht so einfach. Erstens habe ich einen 1jährigen Sohn daheim, der immer schläft wenns dunkel ist. Und jemandem fragen, ob er um 6 vorbei kommt zum babysitten damit ich üben kann möchte ich auch nicht. Und wirklich, ich weiß nicht ob ihr das kennt, ich bin mir immer sicher dass ich das schaffe..... bis es soweit ist (oder halt kurz davor).
Eigentlich bin ich auch in Elternzeit, das Job Angebot hab ich letzten Samstag bekommen. Und angenommen weil ich weiß, dass es mir viel besser geht (im Bezug auf Panikattaken) wenn ich wenigstens ein bisschen arbeite. Ich hatte vor der Schwangerschaft einen Vollzeitjob und es ging mir super.

Ein Bild von meiner Mama hab ich immer dabei aber leider hilft mir das nicht so wirklich.

Ganz liebe Grüße

02.09.2016 19:41 • #6


und wie haste die situation gemeistert?

04.09.2016 10:00 • #7


ladyincognito
Mein freund ist mir hinterher gefahren. Er hat versprochen mit mir zu üben bevor ich Mittwoch wieder hin muss.

04.09.2016 21:49 • #8




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