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A
Hallöchen Leute ich wollte mich gerne mit euch mitteilen und hoffe drauf dass ich hier ein paar Leute finde die mich Verstehen.

2018 hab ich die Diagnose lymphknoten Krebs bekommen hatte dann 2019 Chemo und strahlen Therapie.
Als ich wieder gesund war war zunächst alles gut hatte zwischendurch natürlich Angst vor einem Rückfall hab aber trotz all dem mein Leben ganz normal gelebt.

Seit letztes Jahr Dezember hab ich aber irgendwie ständig Angst Krebs zu haben.
Ich denke es hängt damit zusammen das ich im Juli 2023 meine erste Tochter zur Welt gebracht habe ich hab Angst an etwas schwerem zu erkranken und sie allein zu lassen.

Ich stelle mir ständig selbst Diagnosen von Brustkrebs bis zur Leukämie und so vieles mehr Google dann stundenlang nach den Symptomen und hab bei allem das Gefühl das ich es auch habe.

Ich lese mich wirklich viel durch und hab z. B. herausgefunden das bei der Krebs Erkrankung die ich hatte eine hohe Wahrscheinlichkeit auf Brustkrebs besteht oder das nach 5-6 Jahren eine Leukämie auftreten kann.

Ich bin dieses Jahr 5 Jahre wieder gesund und mache mich jetzt natürlich extrem verrückt habe so panische Angst eine Leukämie oder sonst was zu haben.

Kennt das jemand von euch auch so extrem ?
Ich bin manchmal fix und fertig und leben gefühlt nur noch mit Angst

Ich hab mich schon bei mehreren Therapeuten angemeldet die Wartezeiten sind aber leider echt lang.

10.06.2024 23:44 • 13.06.2024 x 1 #1


65 Antworten ↓


Hotin
Hallo Asa,
willkommen hier im Forum. Nach 5 Jahren kannst Du glaube ich sehr sicher
davon ausgehen, daß Deine Krankheit
nicht mehr wieder auftritt.
Leider bekommt man nie eine Garantie.
Deshalb verstehe ich, wenn Du Dich manchmal mit Deiner Angst sehr
unwohl fühlst.
Bitte versuche Dich nicht in dieses
Angstgefühl hineinzusteigern.
Denn, was dann geschieht , beschreibst Du hier ja.
Denke positiv. Sage Dir selbst immer wieder.
Ich bin stark. Was auch immer kommen wird, ich werde es schaffen,
damit zurecht zu kommen. Mir wird
nichts Schlimmes geschehen.
Solche Gedanken sollten Dir genug Kraft geben, die Du jetzt brauchst.

Viele Grüße Bernhard

11.06.2024 00:37 • x 6 #2


A


Ich hatte Krebs / Angst vor einem Rückfall

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Reconquista
Du musst das Googeln sofort unterlassen! Ich hatte selbst vor zwanzig Jahren eine Krebserkrankung, die mit Radiochemotherapie behandelt und ich geheilt wurde. Du weißt, dass du nach fünf Jahren erstmal auf der sicheren Seite bist. Großes Lob und Glückwunsch dafür! Du weißt, dass du Nachsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen kannst. Du weißt, dass es nie hundertprozentige Sicherheit in Leben gibt. Ich hatte vor zwei Jahren durch die Angsterkrankung auch plötzlich wieder extreme Angst vor einem Rezidiv. Man findet immer irgendein Symptom, das Angst auslösen kann. Ich ließ es untersuchen und es war nichts. Diese Angst habe ich jetzt nicht mehr (dafür andere). Du darfst dich als gesund ansehen und normal leben. Statt Googeln solltest du schöne Dinge tun, ein Baby zu haben, ist schon anstrengend genug Auf keinen Fall solltest du selbst die Angst füttern, das musst du unterlassen! Ich selbst habe nie über die Erkrankung gelesen und nie gesucht, ganz bewusst habe ich das weggelassen. Das solltest du auch tun. Ich hatte davon abgesehen jahrelang noch einige Dinge gemacht, die das Immunsystem stärken, nachdem es wieder besser beieinander war, zum Beispiel Misteltherapie.

11.06.2024 00:39 • x 4 #3


Carmaax
Und die Angst vor genau dieser Krebs Erkrankung lässt mich nachts nicht schlafen

11.06.2024 00:51 • #4


Luce1
Hallo und herzlich willkommen,
kennen persönlich tue ich das nicht aber gut ist schon mal, dass Du die ersten Schritte eingeleitet hast. Bin mir sicher, dass sich noch jemand melden wird. Meine Therapeutin sagte einmal, wenn das was man tut, dass Leben beeinträchtigt, dann sollte man sich Hilfe holen und das hast Du ja schon eingeleitet

11.06.2024 00:57 • x 1 #5


H
Heute nach der Arbeit, gehe meist Duschen habe beim waschen der Achselhöle einen Knoten ertastet so Fingernagel groß. Nun hab echt schiss, fragen kreisende Gedanken auch hatte so seit 2 Monaten Müdigkeit Abgeschlagenheit. Wie in Schüben habst immer auf die Psyche geschoben ,wegen Angst und Anspannung auch ging es mir auch wieder besser und Bewegung tat gut doch dann immer wieder diese Rückzugsphasen und Angst. Nun ist sie dicke nach dem finden des Knoten, ist es normal mit 47 auch mal sowas zu habe oder mir fehlt da echt die Erfahrung will morgen mal zum Arzt und soll sich es anschauen. Fühlt sich auch so warm an ,keine Schmerzen habe aber halt diese Angst und kreisende Gedanken.

11.06.2024 01:03 • #6


Luce1
@Hilde77

Warst Du bist Du krank?
Die Ursachen wie eine Virusinfektion, eine bakterielle Infektion oder eine Störung des Immunsystems könnten das Auslösen.
So war das bei mir.

Wenn die Infektion behandelt wird und abklingt, geht auch die Schwellung der Lymphknoten in der Achselhöhle zurück

11.06.2024 01:09 • x 1 #7


Carmaax
@Luce1 meine am Hals sind unter 1cm und schon ewig angeschwollen in Panik Momenten wie grade geht es wieder los , habe Auch seid paar Wochen eine bewegliche Fläche am Nacken was wohl kein Lymphknoten ist und mein Schulter tut weh und ein Nacken ist extrem verspannt

11.06.2024 01:12 • #8


Kermit
Zitat von Hilde77:
Heute nach der Arbeit, gehe meist Duschen habe beim waschen der Achselhöle einen Knoten ertastet so Fingernagel groß. Nun hab echt schiss, fragen ...

Das ist wahrscheinlich kein bösartiger Knoten sondern einfach nur ein Lymphknoten. Auf der anderen Seite findest Du übrigens auch einen und an den Leisten auch. Nur mal so. Die Dinger werden größer wenn Du z.b eine Entzündung um Körper hast.

Muss gar nichts Schlimmes sein wie Du siehst.

11.06.2024 07:55 • x 1 #9


Samira1011
@Carmaax nochmal : bei 1 cm ist er nicht angeschwollen . Manchmal denkt man du redest dir das extra ein er sei angeschwollen . Man hat dir 802018 mal gesagt das er bei 1 cm nicht angeschwollen ist aber du bestehst ja dadrauf . Ok sie sind angeschwollen aber du bist kerngesund laut deinen arzten .

Du suchts jedes mal eine stelle um es wieder und wieder und wieder zu betonen das sie AnGeSCHWOLLEn sind .

Und nochmal wenn sie auf 3 cm wachsen dann wurd ich dir empfehlen das nochmal checken zu lassen !

11.06.2024 08:18 • x 4 #10


H
@Luce1 Guten Morgen, konnte dann schlafen bei 2uhr.Auch bin recht aktiv ,durch die Aufregung gestern abend .Habe morgen einen Termin beim Hausarzt, krank bin ja so oder so oder sagen wir mal anfällig. Durch die Angst um es zu Beschreiben nehme jetzt gar 6 Wochen keine Täglichen Medikamente mehr, zweimal war die Panik und Angst so stark das Promethazin genommen habe ansonsten trinke Abends manchmal einen Baldrian Tee und versuche Ruhe zu haben.Was Körperliches betrifft habe dieses Zucken in den Beinen ,sehen aus wie Fazkulationen ,Arzt sagt Nerven und stress. Dann habe manchmal Morgens etwas Magen schmerzen und sonst diese Abgeschlagenheit wie Erschöpft und denke dann immer Burnout Symptome. Grund habe eine sehr laute Arbeit,auch immer Kopfkino in der Arbeit und nach Feierabend oft schwer zu ruhe zu kommen.Der Lymphknoten ist auch kleiner geworden er war gestern Abend Fingernagel fast Daunen dick jetzt ist er fast ,kleine Fingernagel groß auch ist er ja nicht schmerzhaft. Hoffe er geht zurück, morgen wie gesagt Hausarzt.

11.06.2024 10:20 • x 1 #11


Kermit
Zitat von Hilde77:
@Luce1 Guten Morgen, konnte dann schlafen bei 2uhr.Auch bin recht aktiv ,durch die Aufregung gestern abend .Habe morgen einen Termin beim Hausarzt, krank bin ja so oder so oder sagen wir mal anfällig. Durch die Angst um es zu Beschreiben nehme jetzt gar 6 Wochen keine Täglichen Medikamente mehr, zweimal war die ...

Die Knoten sind normal groß. Die sind so. Die gehören dahin. Das ist normal. Die sind sogar lebenswichtig.

11.06.2024 11:24 • #12


Luce1
Zitat von Hilde77:
Der Lymphknoten ist auch kleiner geworden er war gestern Abend Fingernagel fast Daunen dick jetzt ist er fast ,kleine Fingernagel groß

Das hört sich doch eher “positiv” an, dass er kleiner geworden ist, Du warst ja jetzt beim Arzt, was hat er gesagt? (Ich drücke die Daumen)

11.06.2024 11:30 • #13


Luce1
Zitat von Kermit:
Die sind sogar lebenswichtig.

Wusste ich zB auch nicht. Ich finde Deinen Namen lustig - wenn ich a Kermit’s knallgrüne Farbe denke, muss ich lachen …
Sorry fürs off topic

11.06.2024 11:40 • x 1 #14


Kermit
Zitat von Luce1:
Wusste ich zB auch nicht. Ich finde Deinen Namen lustig - wenn ich a Kermit’s knallgrüne Farbe denke, muss ich lachen … Sorry fürs off topic

Na ja ich kann mich auch mal in Echt zeigen

11.06.2024 11:46 • #15


Luce1
@Kermit Du bist ja lustig

11.06.2024 12:07 • #16


Kermit
Zitat von Luce1:
@Kermit Du bist ja lustig

11.06.2024 12:21 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

H
@Luce1 Also beim Arzt war ich , heute morgen nicht wollte mich nicht in die 8uhr Akkutpatienten Runde setzten. Weil er kleiner geworden ist und ich ja nicht schwer krank bin, angerufen nette Schwester mir für morgen normal Termin gegeben.Mal sehen wie es dann ausschaut.

11.06.2024 12:26 • #18


S
@Asa03
Kenne diese Angstschleifen Jahre nach der Krebserkrankung nur zu gut. Hatte auch Lymphknotenkrebs vor ca 15 Jahren.
Vorallem die Zeit rund um die Nachsorge Kontrolltermine waren immer schlimm. Mein Kopf hat da angefangen alles zu verdrehen.. Das ich das bestimmt wieder habe und Katastrophe bis ich will doch wieder Krebs haben hab ja nix anderes verdient. Dann Schuldgefühle was ich denn für ein Mensch bin der so etwas nur denken kann Also immer ne ganz schöne Achtabahnfahrt der Gefühle.
Meine Lösung war dann einfach nicht mehr zu den Kontrollterminen zugehen.. Ich weis voll dooff und definitiv nicht zu empfehlen. Aber mein Gehirn in der Angst ist alles anders als Logisch. Aber Jahr für Jahr wurde es leichter und ich bin auch wieder zu den Kontrollterminen. Alles gut.
Auch kann man freiwillig noch Kontrollen machen lassen wenn der normale Nachsorge Zeitraum schon ausgelaufen ist.
Sei Nachsichtig mit dir und deiner Angst. Es ist zwar lästig und es lässt sich bestimmt dran arbeiten, aber das war eine Extremsituation. Das steckt keiner so leicht weg.

11.06.2024 13:00 • x 2 #19


Icefalki
Zitat von Asa03:
Angst vor einem Rückfall h


Bei Krebs hat man immer Angst. Interessanterweise beginnt diese Angst erst, wenn die Diagnose steht. Vorher hat man ganz normal gelebt, und hatte trotzdem schon Krebs.

Jetzt ist er weg und man lebt in Angst. Ist schon heftig, wie man reagiert.

Damit möchte ich dir sagen, dass es im Leben keine absolute Sicherheit gibt, und deswegen hilft alles nichts, man muss lernen, dass man mit widrigen Umständen klar kommen kann. Und dazu gehören auch Ängste.

Manchmal hilft es, wenn man Verständnis für sich selbst aufbringt.

Ich hatte jetzt erst eine BK Diagnose und wäre nie auf die Idee gekommen, dass ich mich davor fürchten sollte.

11.06.2024 13:21 • x 1 #20


A


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