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Halli Hallo.
Ich habe mich soeben neu angemeldet und bin somit noch am Stöbern was es alles hier für Beiträge gibt.
Kurz zu meiner Geschichte/ meiner Frage:
Ich (25J.) bin selbst seit einigen Jahren bereits in therapeutischer Behandlung (Psychoanalyse), welche teilweise auch hilft. Ich möchte mein genaues Krankheitsbild nicht erörtern, jedoch habe ich phasenweise eine relativ starke Angststörung, welche sich seit letztem Jahr immer mehr in Richtung Hypochondrie entwickelt, bzw. bereits schon lange Hypochondrie ist.
Vor anderthalb Jahren hatte ich über 8 Monate Krätze, die nicht verschwand und bei der mir aufgrund recht unauffälliger Symptome zwei Hautärzte erzählten, es sei nichts- der erste meinte sogar, ich solle direkt zum Therapeuten gehen. Monatelang machte ich mich verrückt da ich wusste dass etwas nicht stimmt und auch die Krätze vermutete, doch erst 3 Monate später wurde mir die Diagnose von einer anderen Hautärztin bestätigt.
Daraufhin begann die Behandlung, welche über längeren Zeitraum jedoch nicht anschlug.
Seit dieser Krankheitsgeschichte leide ich an psychosomatischem Ausschlag (bei Stress z.B.) und bekomme immer wieder Panikanfälle, bei denen ich denke, ich habe Krätze.
Manchmal bilde ich mir ein, dass ich Milben auf meiner Haut sehe.
Wenn die Gedanken ganz extrem werde zeige ich auch klassische Symptome, die auf eine Krätze Erkrankung hinweisen- es- ist jedoch nichts, alles psychosomatisch.
Das ganze hat sich zu einer Art Phobie entwickelt, bei der ich teilweise den ganzen Tag in einem Angstzustand unterwegs bin.
Dazu kommt, dass ich immer wieder extreme Angst vor Krebs habe oder mich in andere Krankheitsbilder hineinsteigere- vor allem solche, die tödlich oder unheilbar sind.
Vor ein paar Wochen wurde ein Lungenkrebsfall in der Familie diagnostiziert und in den ersten zwei Wochen danach war ich so fest davon überzeugt, dass ich an Krebs sterben werde dass ich regelmäßig Panikattacken bekam. Mittlerweile hat es sich wieder etwas beruhigt, aber ich merke, wie schreckhaft ich auch im Allgemeinen bin, z.b. Angst habe, dass jemand Fremdes in der Wohnung ist wenn ich heimkomme.
Das alles ist wahrscheinlich eine generalisierte Angststörung mit Hypochondrie.
Meine Fragen sind:
WAS HAT EUCH BEI ÄHNLICHEN PROBLEMEN GEHOLFEN/ HILFT EUCH?
WAS FÜR TECHNIKEN WENDET IHR IN AKUTSITUATIONEN AN?
WELCHE THERAPIEKONZEPTE DIE VON DEN KLASSISCHEN ABWEICHEN KÖNNT IHR EMPFEHLEN?
WAS HILFT GEGEN PSYCHOSOMATISCHEN JUCKREIZ?
Ich möchte, wenn die Coronaeinschränkungen wieder aufgehoben sind, in eine Klinik gehen, um andere Therapiekonzepte kennenzulernen. Vielleicht könnt ihr jetzt schon etwas empfehlen. Vielleicht könnt ihr auch Kliniken empfehlen!
Danke schonmal im voraus. Sind etwas viele Fragen, ist auch vollkommen okay wenn z.B. nur auf einen kleinen Teil geantwortet wird. Bin gespannt auf eure Antworten!
Liebe Grüße!