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Angusta

Angusta

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Habt ihr jemanden zum reden ?
oder fresst ihr alles in euch rein ? Bzw..müsst ihr es in euch reinfressen, weil ihr niemanden zum reden habt
wie kommt ihr damit klar ?

10.04.2017 16:39 • 18.04.2017 #1


49 Antworten ↓


Nevvio


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Ich rufe dann oft meine Mutter an und rede mit ihr darüber aber ich denke immer ich nerve sie damit also manchmal tu ichs auch einfach aushalten und tief einatmen.

10.04.2017 16:41 • #2


Butterblume2016

Butterblume2016


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Nicht wirklich, ich muss ziemlich vieles allein durchstehen. Außer meinem Therapeuten habe ich nur noch meine Eltern, aber die möchte ich damit auch nicht so belasten.

11.04.2017 12:33 • #3


Teufelchen0908


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Ich bin auch meistens mit meinen Ängsten allein. Meine Eltern will ich damit nicht belasten, und meinen Freund auch nicht so unbedingt.
Ist manchmal alles Mist
Lg

11.04.2017 15:54 • #4


BellaM85


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Ich rede immer mit meinen Eltern oder Freundinnen aber ich komm mir auch oft doof vor also lass ich es auch meistens sein. Mit meinem Freund rede ich da hat nicht drüber hab ich am anfang mal aber jetzt nicht mehr. Man hat eh immer das Gefühl man wird nicht verstanden

LG

11.04.2017 16:03 • #5


Lolly83

Lolly83


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Ich habe ausser meinem Hausarzt und meinem Psychologen niemanden mehr. Freunde und Familie haben sich von mir abgewandt weil sie damit nicht klar kommen

11.04.2017 16:04 • #6


LordRey

LordRey


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Hatte nie jemanden den ich alles erzählen kann und werde es nie haben. Familie ist selber zum teil nicht ganz normal im Kopf oder findet es lächerlich.

Leider friss ich es in mich hinein

11.04.2017 17:56 • #7


hierdort


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Ich hab den ganzen Tag Leute um mich herum. Freunde/innen, Familie, Selbsthilfegruppen, Friseur, ...
Wenn ich Angst habe ist oft jemand da.
Was ich festgestellt habe, ist das man mit vielen Menschen darüber reden kann:
Nur sollte man nicht in automatisches plappern verfallen, das ist höchst nervig für die Anderen.

11.04.2017 18:13 • x 1 #8


Mikka


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Hallo erstmal
Ich kenne das auch das Problem ich rede meisten mit mein freund drüber und das sehr gut erhalten selbst leidet auch an panikattacken Und Ängste mit normalen Menschen die das nicht kennen so wie mit meiner Frau kann man da nicht drüber reden weil die einen nicht verstehen lg

11.04.2017 18:21 • #9


angsthäschen 1986

angsthäschen 19.


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Zitat von Mikka:
Hallo erstmal
Ich kenne das auch das Problem ich rede meisten mit mein freund drüber und das sehr gut erhalten selbst leidet auch an panikattacken Und Ängste mit normalen Menschen die das nicht kennen so wie mit meiner Frau kann man da nicht drüber reden weil die einen nicht verstehen lg


Das kenn ich auch,mein Freund und meine Schwester finden das nur mehr nervlich und mir tut es gut!
Will sie nicht belasten damit,hab aber niemand anders,ist schon so weit,das ich mit meinen Hund darüber Rede,der hört wenigstens zu in meckert nicht zurück

11.04.2017 18:25 • x 3 #10


hierdort


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Fast alle Menschen über 30 hatten schon krasse Angstzustände oder eine Panikattacke.
Viele kennen das, aber schweigen es tot.

11.04.2017 18:31 • #11


Mikka


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Manchmal ist das garnicht so einfach

11.04.2017 18:34 • #12


Nicooole


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hallöchen,

in dem Moment wo ich Angst und Panik habe bin ich allein. Ich habe aber eine Freundin mit der ich über soetwas reden kann. Sie versucht mich zu verstehen und danach geht es mir besser. Sie weiss genau wie sie mich beruhigen kann, doch meist rufe ich sie an, wenn alles vorbei ist.

11.04.2017 18:42 • #13


hierdort


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Ja, ich selbst hatte mit Panik zu tun und einer sozialen Phobie. Mittlerweile aber genesen.
Ich spreche oft mit älteren Menschen und wenn man sich mal ne weile unterhalten hat und so ein Thema anspricht
bekommt man auch die ein oder andere "Lustige" Panikgeschichte erzählt.

Auf der andern Seite ist es selbst für mich extrem anstrengend einer Person zuzuhören die akut unter Panik leidet, oder womöglich
gerade eine Attacke hat.
Wenn Menschen akut an so ner Störung Leiden sprechen sie oftmals direkt alle Gedanken aus die sie haben. Oft schnell, zwanghaft,
ungefiltert. Sehr anstrengend zuzuhören und nicht konstruktiv.

Sehr Junge Leute kennen so etwas oft noch nicht, viele andere reden nicht darüber oder wollen nichts davon hören.
Da kann man solche Themen nicht so einfach ansprechen. Ganz klar.

11.04.2017 18:46 • x 1 #14


Nicooole


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Das stimmt, das junge Menschen darüber nicht reden können, es nicht verstehen und dementsprechend auch schlechte Zuhörer sind. So geht es mir mit meiner Kollegin. Sie ist sehr jung und wenn ich mit ihr darüber spreche versteht sie alles ( sagt sie). Doch wenn ich dann einige Aktivitäten verweigere, wird sie " komisch ". Das sagt mir dann immer wieder, dass sie gar nichts verstanden hat.

11.04.2017 18:52 • #15


hierdort


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Jepp, Aktivitäten ausführen während einer PA ist nicht gut möglich, da eine Attacke durch einen stark fixierten
Aufmerksamkeitsfokus aufrechterhalten wird. Da ist keine Kapazität für konstruktive, effektive Handlungen da.

11.04.2017 19:00 • #16


angsthäschen 1986

angsthäschen 19.


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Zitat von angsthäschen 1986:

Das kenn ich auch,mein Freund und meine Schwester finden das nur mehr nervlich und mir tut es gut!
Will sie nicht belasten damit,hab aber niemand anders,ist schon so weit,das ich mit meinen Hund darüber Rede,der hört wenigstens zu in meckert nicht zurück


Es heißt ja immer das Tier ist des Menschen bester Freund!

11.04.2017 19:05 • #17


angsthäschen 1986

angsthäschen 19.


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Zitat von hierdort:
Jepp, Aktivitäten ausführen während einer PA ist nicht gut möglich, da eine Attacke durch einen stark fixierten
Aufmerksamkeitsfokus aufrechterhalten wird. Da ist keine Kapazität für konstruktive, effektive Handlungen da.


Bei mir schon!
Ich gehe dann mit Hunden spazieren,malen,Gedanken auf schreiben und wenn ich mich dann noch immer nicht beruhigt habe (Was sehr selten ist,das ich mich beruhigt habe),geh ich dann noch die Wohnung zusammen räumen und wenn dann noch immer nicht beruhigt,schreibe ich SMS oder per Whatsapp oder telefoniere!

11.04.2017 19:11 • #18


Nicooole


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Ablenken tu ich mich auch viel. Aber auf Arbeit ist das bei mir ganz schlecht.

11.04.2017 19:17 • #19


hierdort


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Ja, klar ist das man sich auf der Arbeit nicht von der Angst umtreiben lassen kann und ins Reagieren verfällt, da ist
so etwas wie planvolles Handeln sehr wichtig. Zeit zum Ablenken gibt's da keine.
Da ist Verständnis auch von den Kollegen/innen sehr wichtig.

11.04.2017 19:28 • #20




Dr. Matthias Nagel

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