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Jahrelang war ich hypochondrisch und hatte panikattacken, ptbs und depressionen nach einer hirnblutung. Nun.. viele jahre, nachdem ich geheilt bin von allem, kommt es dieses jahr fast zurück. Eine alptraumdiagnose-hirnoperation folgt im januar.
Bin blockiert. Hab jetzt so eine neue unbekannte angst in mir. Kann sie nicht beschreiben. Als wäre es nicht teil von mir. Kennt das jemand? Heute drehe ich einfach fast nur durch. Halte es alleine zu hause nicht aus. Aber kann auch wegen starker kopfschmerzen nirgendwo hin. Was soll ich nur tun?

06.12.2016 18:19 • 23.10.2018 #1


23 Antworten ↓


petrus57
Zitat von Zoé:
Was soll ich nur tun?


Lass dir vom Arzt was zur Beruhigung verschreiben. Bei einer bevorstehenden Hirnoperation würde ich auch verrückt werden.

06.12.2016 18:35 • x 1 #2



Größte Angst - Hirn-OP im Januar. Drehe durch, was soll ich tun?

x 3


Das habe ich. Nur so komm ich überhaupt durch den alltag.
Danke für deine antwort

06.12.2016 18:39 • #3


Wenn man fragen darf, was wird operiert?

06.12.2016 18:41 • x 1 #4


Klar. Also drei aneurysmen werden embolisiert und die eigentliche operation um eine arteriovenöse malformation zu entfernen

06.12.2016 18:56 • #5


Dann alles Gute für die OP!

06.12.2016 18:58 • x 1 #6


Ein Bekannter wurde auch dort operiert .....er war begeistert...sofern man das in dieser Situation sagen kann.

Also man bekommt wohl super Medikamente und hat keine Schmerzen...und die sind sehr einfühlsam usw.

Vorher bleibt einem wohl nix anderes übrig, als sich mit Tavor abzuschießen..würde ich zumindest so machen.

06.12.2016 19:08 • x 1 #7


Vielen Dabk Gerd50.
Ja, ich sehe im Moment auch nur die Möglichkeiten, dass schlimmste mit Tavor duchzuhalten.

06.12.2016 20:08 • x 1 #8


petrus57
Wann soll denn die OP stattfinden?

06.12.2016 20:14 • x 1 #9


Icefalki
@zoé, dass du da Angst hast, kann ich wirklich verstehen. Würde da auch am Rad drehen.

Ich wünsche dir wirklich, von ganzen Herzen, dass du das gut überstehen kannst, in beiden Richtungen. Psychisch und physisch.

06.12.2016 20:14 • x 1 #10


Die OP findet am 24.01.17 statt. Bzw ist an dem tag die erste embolisation. Wenn alles gut läuft, bleibt es bei der einen und zwei tage danach die kraniotomie. Allerdings könnte es sich bis zu drei wochen hinauszögern, wenn der erste eingriff nicht sofort klappt.
Vielen dank für eure lieben nachrichten.
vor schmerzen habe ich grad weniger angst. Es ist eine ziemlich risikoreiche op. Da kreisen natürlich die gedanken...
Leider ist dieses angiom im motorik zentrum. Die blutung damals hat schon folgen hinterlassen, die ich in all den jahren einigermassen behoben habe. Will das einfach nicht nochmal.

07.12.2016 17:04 • #11


Icefalki
Ich kann dich absolut verstehen.

Meine Liebe, ich versuch in solchen Situationen immer eins. Welche Möglichkeiten hab ich denn? Hilft alles nix, ich muss da durch, auch wenn mir buchstäblich der Ar. auf Grundeis geht.

Augen zu und durch. Angst ohne Ende, kriegt man ja nicht weg. Muss aber sein, gibt keine Alternative.

Hoffnung, an die klammer ich mich dann. Dass alles irgendwie gut ausgehen mag. Und das wünsch ich dir von ganzen Herzen.

07.12.2016 17:16 • x 1 #12


petrus57
Das sind ja noch gute 6 Wochen. Ich kann mir vorstellen wie dir die Wartezeit und die folgende OP zu schaffen macht. Ich werde schon durch das Lesen deiner Zeilen unruhig.

Kommst du wenigstens dazu ab und zu abzuschalten oder stehst du unter Dauerstress?

Wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit.

Petrus

07.12.2016 17:21 • x 1 #13


Nataraja
Hallo,

das tut mir sehr leid, was dir passiert. Es ist bestimmt niederschmetternd, wenn man es schafft seine Ängste zu überwinden und die Krankheit dann wieder kommt.

Wenn ich fragen darf; wie kam es denn zu der Hirnblutung und warum sind jetzt erneut Beschwerden da?

Hast du dann wenigstens nach der OP für in Zukunft Ruhe?

Liebe Grüße

07.12.2016 17:37 • x 1 #14


Vielen Dank Petrus. Dauerstress habe ich nicht. Bis jetzt ging noch arbeiten, sport und normale aktivitäten. Zwischendurch wird die sache symptomatisch und dann geht nichts mehr-so wie jetzt. Hoffe immer, dass die symptome bald wieder erträglich werden.
Auch dir danke, Nataraja. Ja, es war ein grosser schock, als ich die diagnose bekam. Die blutung kam durch ein angeborenes angiom. Als es damals geblutet hat, gab es kaum möglichkeiten dieses ding ganz zu entfernen, ohne das was übleres passiert. Allerdings wusste ich nicht, dass da noch was ist in meinem kopf. Man sah es als geheilt nach damaligen medizinische möglichkeiten. Nach all den jahren wurde das angiom natürlich auch grösser und irgendwann entstehen symptome, wenn auch die meisten harmlos sind und nur sehr unangenehm(lähmungserscheinungen und natürlich kopfschmerzen und was dazu gehört). Wenn ich nichts dagegen mache, werden die auch stärker und eben...könnte auch wieder zur blutung kommen.
Ja, wenn sie dieses ding rausbekommen, sollte ich für den rest ruhe haben.

07.12.2016 17:58 • x 1 #15


Nataraja
@Zoé

Es ist ja schon mal gut, soweit man das in diesem Fall sagen kann, dass es angeboren ist und sobald es weg kommt dann auch nicht wieder auftaucht.

Es tut mir sehr leid, dass man dir damals nicht direkt helfen konnte. Allerdings kannst du vielleicht in gewisser Weise froh sein, dass du erst heute operiert wirst,
denn die Medizin wird mit den Jahren ja auch immer besser; besonders was die Hirnchirurgie anbelangt.

Natürlich ist es schwer abzuschalten. Aber ich möchte trotzdem versuchen dir etwas zu helfen.

Es ist ja so, dass du momentan sagst, du kannst nicht mal vor die Tür, weil du starke Beschwerden hast. Das ist ja leider auch kein richtiges Leben mehr.
Mit dieser OP hast du also endlich die Möglichkeit dagegen anzugehen und bald dein Leben wieder genießen zu können.
Wichtig ist es die negativen Gedanken und Ängste durch positive Gedanken zu überspielen.
Du könntest dir überlegen, was du schon immer mal vor hattest zu tun. Was willst du unternehmen, wenn die OP rum ist?
Am besten denkst du bei den Satzbildungen nicht an "wenn die OP vorbei ist" denn das erinnert dich auch nur an die OP..versuche Sätze zu bilden,
die deine Gedanken nicht an die OP oder deine Erkrankung denken lassen. Z.B. "Nächstes Jahr im Sommer mach ich eine Traumreise" oder "Ich bau mir ein Baumhaus"
Ein Projekt wie ein Baumhaus bauen, wäre natürlich super, denn das würde dich im Hirn stark fordern und du hättest den Kopf weniger frei für angstvolle Gedanken.
Oder eben ein anderes Projekt, für das du jetzt schon planen könntest.

Auch Meditation wäre eventuell ergänzend eine Möglichkeit, genauso wie die Klassiker Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training.

Ich wünsch dir alles Gute und ich habe das gute Gefühl, dass du uns nach der OP glücklich berichten kannst, dass alles gut verlaufen ist.

07.12.2016 18:19 • x 1 #16


alfred
Hallo Zoé!
Ich hatte auch vor ca.8 Wochen eine Op.
Allerdings nicht am Kopf.
Ich habe versucht vorher wenig daran zu denken......das sagt sich leicht..klar.
Es ist sch... da gibt es auch nichts zu beschönigen..das hilft nähmlich nicht..mir zumindest.
Hast du wenigstens in deinem Umfeld etwas halt?
Jemand der dich ein bischen trösten kann..............
Du packst das schon und hinterher wird es gut sein....
Ich habe auch immer an hinterher gedacht..da muß ich durch und dann ist es gut und kann stolz auf mich sein.
Ich wünsche dir jedenfalls aller erdenklich gute und drücke dich mal fest.
Liebe Grüße Alfred

07.12.2016 18:46 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Huhu, wo wirst du operiert? Also in welchee Klinik?

09.12.2016 22:13 • x 1 #18


Brandungsburg
Auch von mir viel Kraft für die bevorstehende Zeit, du packst das! Ich würde mich echt einsch*** vor Angst, Gott sei Dank gibt es Medikamente.

09.12.2016 22:17 • x 1 #19


Mondkatze
@zoe

Oh je, das tut mir furchtbar leid.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen dass alles gut läuft.
Drücke Dir die Daumen und werde an Dich denken.


Alles erdenklich gute und Liebe

Mondkatze

09.12.2016 22:35 • x 1 #20



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