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Hallo!
Lese nun schon seit 2 Wochen hier ein bisschen mit.
Ich bin 26 Jahre alt,bin seit fast 6 Jahren verheiratet und habe 2 Kinder.

Meine 1.PA hatte ich im Oktober 2011,die nächste an Sylvester und seitdem immer wieder,vorallem aber Ängste,zum Beispiel ernsthaft krank zu sein.Dabei habe ich mich noch nie so intensiv mit mir und meinem Körper auseinander gesetzt.
Jedes ziepen oder kleine Wehwehchen wird für mich zur großen Sache.Meine größte Angst in der Familie auszufallen wegen Krankheit,da ich ein behindertes Kind habe um das ich mich fast ausschließlich allein kümmere,denn mein Mann arbeitet den ganzen Tag.

Seit Januar nahm ich Opipramol,seit einer Woche Fluoxetin.Aber nur weil es nicht mehr ging.Ich hatte nie Angst vor Nebenwirkungen eines Medis,aber seit diesem Jahr schon.Traue mich fast gar nicht die Fluoxetin zu nehmen aus Angst vor Nebenwirkungen.
Ständig Bauchschmerzen,Angst vor Magenblutungen,Serotonin Syndrom,Leberschäden,...
Wenn das Bein schmerzt denke ich immer gleich an Thrombose,Venenentzündung,...
Während der PAs Herzinfarkt,Schlaganfall.
Dazu kommen immer diese Globusbeschwerden.

Was macht ihr dann wenn eure Gedanken nur noch um Krankheiten kreisen?Wie bekomme ich mein Leben wieder zurück?

16.02.2012 13:55 • 27.02.2012 #1


4 Antworten ↓


Hallo...

Wie du dein Leben zurück bekommst . Und zwar genau wie du, Thrombose bei Beinkribbeln, Lungenkrebs beim Atemstechen, Hirntumor bei Kopfweh, Druck auf den Augen ich werde Blind etc. pp.
Alles die Psyche sag ich dir. Aber die hat es in sich. Bei PA hilft mir Bewegung sehr (rennen, draußen oder durch die wohnung, Treppe rauf und runter.) So baut sich das Adrenalin was bei Angst ausgeschüttet wird schneller ab. Man sollte nur nicht zu früh auf hören mit der Bewegung. Ich verspüre immer das ich gleich um kippe mir schwindelig wird, dann laufe ich los... ne min. und es geht wieder besser! Man sagt PA dauern zw. 10 und 30 min.! Versuch es mal

Gruß silvi

17.02.2012 21:58 • #2



Größte Angst als Mama auszufallen - behindertes Kind

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Hallo alle Zusammen!

Ich möchte mich kurz vorstellen. Meine Name Andrea, bin 29 und leide seit ich 7 jahre alt geworden bin an einer generalisierten Angstörung. Bin übrigens aus der Schweiz. Ich bin eigentlich dem Forum beigetreten um Erfahrungen auszutauschen, vielleicht sogar um einige Mailkontakte zu knüpfen.
Was in meinem Fall sicher wichtig zu wissen wäre, ich bin eine Kämpferin, das heisst ich gebe mich nicht zufrieden mit der Angst. War auch schon eine längere Zeit Angsfrei.

Momentan habe ich aber ein Tief zu verzeichnen...so stark war meine Angst schon lange nicht mehr. Für mich kommt aber nicht in die Tüte aufzugeben. Ich hatte noch nie Medikamente...gibt es hier auch Leute die ohne Medis die Angst besiegt haben?

Freue mich über alle neuen Kontakte, egal wie es euch geht.
Ich weiss wie es sich anfühlt vor Angst sterben zu wollen...

Grüsse Andrea

27.02.2012 19:47 • #3


Hallo Andrea,

ich musste dir unbedingt antworten, da du wohl so ähnlich eingestellt bist wie ich...ich leide auch schon jahrelang immer mal wiedermehr oder weniger unter Symptomen...die letzten zwei Monate war es seeeehr sehhhhr schlimm.
Ich weine beinahe täglich und weiß nicht weiter...aber ich gebe nicht auf...ich lebe ja noch und habe Hoffnung es wie auch schonmal in meinem Leben, alleine wieder auf die Beine zu schaffen. Es ist so schwer aber ich nehme auch keine Medikamente und will sie auch nicht...denn wie alles Hilfsmittel sind sie nur eine Krüke, und was, wenn diese dann irgendwann wegfallen soll? Ich habe noch die Hoffnung, dass es besser wird und war heute endlich mal auch wieder richtig wütend auf alles-vielleicht war das mal gut, ich habe da wenigstens gefühlt, dass doch noch irgendwo in mir Kraft oder Energie ist.

Medikamente haben mich eigentlich immer nur fertig gemacht, im Moment probiere ich durch Disziplin und den Willen Durchzuhalten, wieder auf die Beine zu kommen.
Schicke dir ganz liebe Grüße!

Grizabella

27.02.2012 20:08 • #4


Miasma666
Hallo zusammen...

Bin Patrick und 25 ...
Komme aus Rottweil in Ba-Wü.
Habe eine Borderlinestörung mit Selbstverletzungszwang aber mache mit meiner Therapie wesentliche Erfolge
Seid einiger Zeit stellte sich bei mir eine Magersucht ein und ein Gefühl von Hässlichkeit.
An diesen Problemen habe ich schon mehr zu kämpfen.
Teilweise PA was essen angeht.

Ich hoffe hier Hilfe zu finden, speziel was meine Beziehung angeht, da sie mich andauernd herunterzieht aber ich mich nicht trennen kann.

Hoffe ihr könnt mir einen Weg aufzeigen der mir hilft das zu meistern

27.02.2012 20:55 • #5




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