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Hallo liebe User,
Wie ihr bestimmt schon aus meinen anderen Threats lesen konntet, ist meine größte Angst der Schlaganfall oder eine Hirnblutung.
Ich habe Angst vor alltäglichen Sachen, die in Verbindung mit meiner Wirbelsäule stehen(z.B. über eine rucklige Straße fahren, Sex, ungewohnte Bewegungen der Halswirbelsäule[Strecken, Dehnen]) usw. Da ich eine Fehlhaltung habe, habe ich oft Schmerzen im Nacken und Kopfschmerzen. Mir fällt es sehr schwer, für mich ist es eigentlich unmöglich, realistisch einzuschätzen, ob eine Tätigkeit nun schädlich war oder nicht. Deshalb eine Frage an euch:(ich weiß ihr seid keine Ärzte, aber ihr könnt realistischer denken, als ich ) Wie viel hält die Wirbelsäule aus?
Ich habe z.B. auch das Problem beim Fahrstuhlfahren, dass ich nach dem Aussteigen Schwindelgefühle hab und ich denke, mir zieht es den Boden unter den Füßen weg
Könnt ihr mir irgendwelche Ratschläge geben?

11.11.2015 12:46 • 12.11.2015 #1


4 Antworten ↓


Icefalki
Lili, viel schädlicher als der Zustand deiner Wirbelsäule, sind deine Gedanken.

Unsere Wirbelsäule besteht aus Knochen, wie deine Beine und Beine.

Natürlich gibt es Erkrankungen in diesem Bereich.

Dein Problem sind aber mehr deine Angstgedanken. Du erlaubst deinem Körper keine natürlichen Belastungen, was wiederum schädlich ist.

Erst Belastungen stärken Muskulatur und auch die Knochendicke. Falsche Belastung zieht logischerweise Verspannungen nach sich.

Wenn du nicht weißt, was in Ordnung ist, dann gehe zum Physiotherapeuten, der dir die Übungen zeigen kann, die für dich wertvoll sind.

Unser Körper ist ein Wunderwerk, der auf- und abbaut, der reguliert und repariert.

Man kann soviel tun, auch wenn schon degenerative Prozesse laufen.

Du musst dich da nur schlau machen. Und die Wirbelsäule hält schon viel aus.

Wenn du dich aber immer verspannst, vor lauter Angst, dass da was sein könnte, tust du dir keinen Gefallen.

Der Körper will gefordert werden, dann bleibt er stark. Bei Schonung wird er schwach.

Vernünftige Ernährung, vernünftige Bewegung, Vertrauen in die eigene Fähigkeiten, das macht es aus.

Darum gibt es Anleitungen, für unsere Psyche von den Psychologen/Psychiatern, für den Körper gibt es die Physiotherapeuten, Sportmedizinen usw.

Du musst dir die Anleitungen nur holen. Und dann umsetzen.

11.11.2015 13:08 • #2



Meine größte Angst

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Hallo Icefalki,
Danke für deine ausführliche Antwort. Ich habe heute Abend schon einen Termin bei einer Rehasportgruppe und morgen hab ich den ersten Termin bei einer Psychotherapeutin.
Leider habe ich null Vertrauen in meinen Körper und fehlinterpretiere alle Signale die er mir gibt. Gerade geht es mir besonders schlimm, da ich denke ich könnte jeden Moment umkippen und sterben

11.11.2015 14:47 • #3


Icefalki
Prima, dann packst du das an. U d was das umkippen und sterben anbelangt, willkommen im Club. Das hatte ich auch ewig. Passiert nur nicht. Selbst wenn du umfällst, was Solls?

Und selbst wenn du stirbst, dann ist es rum. (Kicher). Zumindest hat mir diese Denkweise etwas geholfen.

Lass es einfach zu, ergibt dich. Kämpfe nicht an. Kannst es eh nicht ändern. Und in der Therapie wird das alles erarbeitet. Also besteht Hoffnung.

11.11.2015 20:43 • #4


Hallo Lili,
ich sehe das wie Icefalki: durch eine kontinuierliche Belastung kannst du deine Muskulatur im Rücken stärken, die dich dann vor Problemen in diesem Bereich schützen kann. Was das Thema "Was kann die Wirbelsäule eigentlich aushalten" angeht: Ich bin Reiter und schon mehr als einmal unfreiwillig vom Pferd abgestiegen. Durchaus auch schonmal mit dem Rücken vorran. Bis auf blaue Flecken und Prellungen ist nichts passiert - in den meisten Fällen noch nicht Mal das.
Wenn meine Wirbelsäule also einen Sturz aus vollem Gallopp vom Pferd aushält, dann hält deine garantiert huckelige Straßen und Sex aus

12.11.2015 23:53 • #5




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