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S

Seele74
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Hallo zusammen,

Ich bin 49j, bin seit 3 Jahren in der Menopause und habe heute meine Periode bekommen und das macht mir echte Sorgen.

Ich habe ein leichtes Ziehen im Unterleib und das Blut sieht auch irgendwie so aus , als hätte ich meine Periode.

Ich war vor 6 Monaten bei meinem Gynäkologen.

Es wurde ein Vaginal- Ultraschall gemacht , weil ich ein Myom habe, dass der Arzt immer anschaut. Da war alles soweit in Ordnung. Der Arzt sagte, die Gebärmutter sieht gut aus.
Allerdings wurde kein Krebsabstrich genommen, dass soll erst in 14 Tagen erfolgen.

Dieses ziehen im Unterleib, habe ich schon seit 2 Monaten,

Ich habe jetzt totale Panik vor einem Gebärmutterkarzinom. Besonders vor dem Uterussarkom. Kann sich innerhalb von 6 Monaten ein Gebärmutterkrebs entwickeln?

Ängstliche Grüße

16.08.2024 #1


58 Antworten ↓
Lerchen

Lerchen
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Zitat von Seele74:
Also könnte das durchaus nochmal passiert sein, dass ich meine Periode bekommen habe?

Davon gehe ich aus, ja. Aber besser, du fragst nochmal deine Gyn.

Zitat von Seele74:
8HBG -23,5nmol/l Ref:27.1-9.58

Dieser Wert ist mir leider gänzlich unbekannt. Da kannst du aber auch nachfragen.

Zitat von Seele74:
wo ich meine Periode hatte, hatte ich immer wirklich schlimme Schmerzen im linken Unterleib.

Man durfte da nicht ran kommen, so schlimm waren die. Hab das bei meiner FA angesprochen, sie meinte es könnte von einer Zyste kommen. Aber so gesagt hat sie nie was.

Kann gut sein, dass da eine Zyste war und geplatzt ist oder aber Verklebungen (welche bei PCOS nicht selten sind) bestanden haben.

Zu PCO-Syndrom habe ich folgendes:

Das PCO-Syndrom
Das Polycystische Ovarialsyndrom, kurz PCO-Syndrom genannt, ist mit 5-10 % die häufigste Hormonstörung bei Frauen im gebärfähigen Alter. Durch eine gestörte Eizellreifung kommt es häufig zu einem erschwerten Schwangerschaftseintritt, da keine regelmäßigen Eisprünge stattfinden.
Für die Diagnosestellung des PCO-Syndroms müssen 2 der 3 unten aufgeführten Rotterdam-Kriterien zutreffen:
Oligo- oder Amenorrhoe, d.h. Zyklusstörungen mit verlängerten oder ausbleibenden Menstruationsblutungen
Hyperandrogenämie (vermehrt männliche Hormone im Blut) oder Hyperandrogenismus (männliches Erscheinungsbild mit Symptomen wie Akne, vermehrter Körperbehaarung (Hirsutismus) oder Haarausfall am Kopf (Alopezie))
Polycystische Ovarien im Ultraschall (viele kleine Follikel am Eierstock, oft fälschlicherweise als Zysten bezeichnet, die aber gutartig sind)
Das PCO-Syndrom geht häufig mit Übergewicht einher, das auf eine periphere Insulinresistenz zurückzuführen ist. Diese kann mit Hilfe des HOMA-Index getestet werden.
Das Vorliegen einer Insulinresistenz erhöht das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken.
In diversen internationalen Studien konnte gezeigt werden, dass das Medikament „Metformin“ (ein Insulinsensitizer) bei Nachweis einer peripheren Insulinresistenz zu einer Reduktion des Bedarfs an Insulin im Körper führt, den Zyklus regelmäßiger werden lässt, sich positiv auf die Gewichtsreduktion und somit positiv auf die Schwangerschaftsrate auswirkt.
Besteht ein PCO-Syndrom aber kein Kinderwunsch kann bei den o.g. und als störend empfundenen Symptomen die Einnahme einer Pille (orales Kontrazeptivum), ggf. mit antiandrogenem Gestagen, als Therapieoption eingesetzt werden.


Quelle : https://www.ukbonn.de/gynaekologische-endokrinologie-und-reproduktionsmedizin/behandlungsspektrum/hormonstoerungen/das-pco-syndrom/

13.08.2024 20:17 • #38


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Periode nach Menopause - Gebärmutterkrebs?

x 3


Lerchen

Lerchen
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Zitat von Seele74:
Hallo Lerchen Smile vielen Dank für Deine Antwort. Die Werte sind sind vor 6 Monaten gemacht worden. Das war am 15.01.2024 morgens um 08:00 Uhr. Am ...

Gerne!

Also du hattest zwischen Januar und Juli diesen Jahres keine Periode. Und trotzdem hat dein Körper das FSH und LH mobilisiert. Ist da ein PCO(S) bei dir bekannt? Dann könnte das so erklärt werden (mit meinem Laienwissen), dass dein Körper zum Eisprung Anlauf nimmt, es aber wegen PCO(S) nicht auslösen kann. Sprich, du hast keinen Eisprung. Das kann über Monate bis Jahre so weiter gehen. So war es wohl bei dir dieses halbe Jahr lang von Jan. - Juli 2024, bis dann offensichtlich der Eisprung stattgefunden und du somit deine Periode im Juli wieder bekommen hast. Denn nach jedem Eisprung folgt zwangsläufig immer die Periode.
Da aber keine Blutuntersuchung im Juli stattgefunden hat, ist es lediglich nur meine Vermutung bzw. Erklärung. Du hast ja jetzt schon in 2 Tagen Termin beim Gyn, oder? Dann soll er mal am besten nochmal ein Hormonstatus machen (Blutabnahme), wird er glaub ich, sowieso. Es wäre super interessant zu erfahren, ob PCO(S)besteht oder nicht. Aber der Gyn kenn sich nunmal besser aus, als ich. 😊

13.08.2024 19:55 • #32


Zum Beitrag im Thema ↓


Lerchen
@Seele74
Ich kann deine Angst nachvollziehen. Du hattest jedoch einen Ultraschall und der Arzt hat gemeint, dass die Gebärmutter gut aussieht. Und es ist eher unwahrscheinlich, dass sich Gebärmutterkrebs so schnell entwickelt. Es dauert Jahre und er wächst ziemlich langsam.
Ich tippe da eher auf ein hormonelles Problem. Wie würde eigentlich festgestellt, dass du in den Wechseljahren bist? Per Bluttest?

#2


S
Zitat von Lerchen:
@Seele74 Ich kann deine Angst nachvollziehen. Du hattest jedoch einen Ultraschall und der Arzt hat gemeint, dass die Gebärmutter gut aussieht. Und es ist eher unwahrscheinlich, dass sich Gebärmutterkrebs so schnell entwickelt. Es dauert Jahre und er wächst ziemlich langsam. Ich tippe da eher auf ein hormonelles ...

es wurde kein Test gemacht oder sowas.

Bei mir ist die Periode einfach nicht mehr gekommen und der Arzt meinte, da tut sich auch nichts mehr.

Der Ultraschall ist jetzt 6 Monate her und es gibt wohl auch schnellwachsende Karzinome oder Sarkome sowie ich gelesen habe.

#3


Lerchen
Zitat von Seele74:
es wurde kein Test gemacht oder sowas. Bei mir ist die Periode einfach nicht mehr gekommen und der Arzt meinte, da tut sich auch nichts mehr. Der ...

Okay, ich verstehe. Ich würde da tatsächlich die Hormonlage checken lassen. Gut, dass du in 2 Wochen den Termin hast, da kannst du es ansprechen. Auch wenn du dich aufgewühlt und ängstlich fühlst :Versuche bis dahin Ruhe zu bewahren. Ich weiß wie unfassbar schwer das ist, habe ständig mit immer neuen Krankheitsängsten zu kämpfen.

Übrigens: Da du von einem Myom schreibst. Diese können schon sowas wie eine Blutung provozieren bzw. selbst bluten.

#4


S
Zitat von Lerchen:
Okay, ich verstehe. Ich würde da tatsächlich die Hormonlage checken lassen. Gut, dass du in 2 Wochen den Termin hast, da kannst du es ansprechen. Auch wenn du dich aufgewühlt und ängstlich fühlst :Versuche bis dahin Ruhe zu bewahren. Ich weiß wie unfassbar schwer das ist, habe ständig mit immer neuen ...


dafür ist es zu viel Blut. Das Myom ist 1,5 cm klein.
Auf dem Toilettenpapier sehe ich auch kleine schleimhautfetzen.

#5


S
Zitat von Seele74:
dafür ist es zu viel Blut. Das Myom ist 1,5 cm klein. Auf dem Toilettenpapier sehe ich auch kleine schleimhautfetzen.


ich machte mir dennoch große Sorgen Sad

#6


Psychic-Team
Hallo,

bei der Angst vor Gebärmutterkrebs kann dir auch dieses Thema helfen:

angst-vor-krankheiten-f65/angst-vor-gebaermutterkrebs-t75882.html

Beste Grüße
Carsten

x 1 #7


S
Zitat von Psychic-Team:
Hallo, bei der Angst vor Gebärmutterkrebs kann dir auch dieses Thema helfen: Beste Grüße Carsten


Ich bekomme grade Panik Sad sch.ee Sad

#8


A
Ich würde keine 14 Tage warten sondern gleich am Montag zum Gyn gehen und zu deiner Beruhigung abklären lassen.

Es gibt einige harmlose Erklärungen für Blutungen nach der Menopause, es muss nicht immer gleich das schlimmste sein. Wenn vor 6 Monaten noch alles okay war, halte ich das auch für eher unwahrscheinlich.

x 1 #9


Frühlingsblume2
Hallo.


Da würde ich versuchen, mir eine Zweitmeinung einzuholen.

Bitte nicht zuviel im Netz darüber lesen.


LG
FB

x 2 #10


S
@ArcoIris die Blutung hat nach gelassen. Bisschen ist noch, aber es neigt sich warscheinlich dem Ende zu Smile viele Grüße

x 2 #11


B
Vielleicht lag die Blutung ja doch an dem Myom, auch wenn es klein ist. Im Internet steht, dass Myome, wenn auch in eher seltenen Fällen, Blutungen nach der Menopause verursachen können. Wenn ein Myom existiert, ist es doch viel wahrscheinlicher, dass eine Blutung daran liegt, als dass da auf einmal superschnell ein Sarkom gewachsen ist. Mach dir nicht zu große Sorgen!

x 3 #12


Tin-maus
@Seele74 entweder es kommt vom Myom was ja schon ein Hormon Ungleichgewicht bedeutet zu wenig Progesteron und zuviel östrogen und das baut die Schleimhaut auf und die muß halt dann abbluten und das wird wohl die Blutung gewesen sein...also beim Arzt falls er es macht einen Hormonstatus machen lassen

x 1 #13


S
Jetzt blutet es wieder Sad ging lange gut.

x 1 #14


M
[QUOTE="Seele74"]Jetzt blutet es wieder Sad ging lange gut.[/QUOTE
Habe dir eine PN geschickt.
Liebe Grüße

#15


S
Leute ich habe wirklich Angst vor Dienstag. Und ich kann euch gar nicht sagen wie sehr
Sad

x 1 #16


Celia
Für @Seele74
🍀🍀
Alles Gute! Berichte übermorgen doch mal!
Ich hatte vor Jahren auch eine Blutung mit 63, 😵 habe aber die weiteren Arztbesuche ignoriert, nachdem damals die FÄ ziemlich unbeeindruckt war. Mit ständiger Unwissenheit zu leben ist sehr anstrengend.
Daumen sind für dich gedrückt ✊✊!
Celia

#17

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S
Zitat von Celia:
Für @Seele74 🍀🍀Alles Gute! Berichte übermorgen doch mal! Ich hatte vor Jahren auch eine Blutung mit 63, ...

Was ist dann dabei rausgekommen?

#18


Celia
Zitat von Seele74:
Was ist dann dabei rausgekommen?

Liebe Seele, die FÄ entdeckte ein Myom, aber meinte, einfach nur beobachten, ob im Laufe der nächsten Wochen nochmals eine Blutung auftritt. Bin sehr spät in die Menopause gekommen.

Ich nehme wegen einer anderen Krankheit ein blutgerinnungshemmendes Medikament. Da ist die Wahrscheinlichkeit auch für Unterleibsblutungen höher als normal.

#19


Löwenzähnchen
@Seele74
Meine Mutter ist zwar ü 60 aber hat auch ein myom. Die Ärztin meinte sogar, dass sie nicht erschrecken soll, wenn evtl eine Blutung eintritt, müsste man dann zwar kontrollieren, aber hauptverdächtiger ist dann das Myom.

x 2 #20


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