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201821.01




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Hi, ich bin 36 Jahre alt und habe schon mit 20 ungefähr immer wieder Probleme mit extrasystolen gehabt. Damals wurde ich auch öfters untersucht und hakt ausser eine leichte tachykardie festgestellt, kurz und knapp Es wurde eine Angst Erkrankung festgestellt. Jetzt zum Kern meiner Sorgen, ich habe in der Zeit von 20 bis jetzt viele Therapien gemacht und könnt einige Jahre hetzt komplett gut leben, gelegentlich mal ne extrasystole, mal Schwindel oder mal etwas deprimiert. Alles ansich ok und Problemlos für mich, nun ist seit November die ganze Sache anders, mit einmal bekam ich starkes und sehr häufiges herzstolpern und musste ins kh, da wurde zum Glück nichts wildes gefunden und ich konnte gehen. Jedoch habe ich seit diesen Tag vermehrt Probleme mit extrasystolen und die war natürlich öfters in der Notaufnahme,es wurde ein Ultraschall gemacht, lzekg alles ohne grosse Befunde, lediglich 8 extrasystolen (4ves,4sves)u.d tachykardie halt. Organisch bisher alles io. Ich war natürlich erstmal beruhigt das bis auf diese tachykardie nichts ist.ich habe dann dennoch erstmal ein Betablocker bekommen um mein Leiden zu lindern was auch ca einen Monat ging. Es wurde dann etwas mehr wieder, sprich tgl vereinzelt extrasystolen aber ohne irgendwelche körperlichen Probleme dabei. Seit Montag jedoch ist es wieder extrem geworden, ich habe Montag Nachmittag vermehrt extrasystolen bekommen und habe natürlich versucht diese nicht zu beachten was mir irgendwann nicht mehr gelang und zum Schluss musste dann doch der Arzt kommen der mich auch mit ins kh nahm, gesehen hat er gross nichts und im kh wurde mir auch wieder bestätigt das ich keine akute Erkrankung derzeit habe und die Untersuchungen bisher bis auf die tachykardie unauffällig seien. Jetzt wurde meine dosis der Tabletten erhöht und bekomme noch zusätzlich zu fluoxetin noch einandes für die Nerven und ja es ist etwas besser. Jedoch bin ich mir immer noch nicht sicher ob es organisch ist oder ehr etwas Stress im Kopf, extrasystolen hat fast jeder mal und das weiß ich jedoch komme ich einfach nicht davon weg. Es war die wichtigste so schlimm das ich extrem verunsichert und down war, so sehr das ich wieder ins kh gegangen bin und auch gesagt habe das ich all das nicht mehr ertragen kann derzeit. Jetzt muss ich erstmal ins kh und dann man möchte mich komplett nochmal untersuchen um alles auszuschließen und man denkt auch das eine psychische Komponente mit eine Rolle spielt aber dieses erst nach den Untersuchungen behaupten kann. Meine Frage ist, kennt jemand das und was kann man tun, wie geht ihr damit um oder wie würdet ihr versuchen damit umzugehen. Gruß und danke David, hoffe es ist nicht zu wirr. Bin zur Zeit etwas unsicher.

Auf das Thema antworten


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NRW
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  21.01.2018 21:49  
Hi David,

ich kann deine Ängste sehr gut nachvollziehen. Das Problem ist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ES auftreten, immer höher wird, je mehr du dich darauf fokussierst. Denn je mehr Angst du hast, umso höher der Adrenalinspiegel und je höher der ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass dein Herz in irgendeiner Form muckt.

Ich hatte in meinem letzten Langzeit-EKG zwischen 300 und 400 ES. Lange hatte ich damit keine Probleme mehr, bis ich im letzten Jahr nachts wach wurde und mein Herz komisch geschlagen hat. War eine sehr stressige Phase damals und so bin ich ins KH, weil es kein normales Herzrasen war und dort kam raus, dass es Vorhofflimmern war (mit 34...). Das hat mir so unfassbare Angst gemacht, dass ich natürlich völlig aufgelöst war in den Monaten danach. Seitdem besteht auch das Problem mit den ES wieder verstärkt.

Im Endeffekt hilft nur, sich Stück für Stück daran zu gewöhnen. Seit der kardiologischen Untersuchung wusste ich, dass ich absolut gesund bin und weder Vorhofflimmern noch ES organische bzw. strukturelle Ursachen haben. Gaaaanz langsam gewöhne ich mich jetzt wieder an die ES und siehe da - sie werden auch wieder weniger. Auffallend ist jedoch wirklich, dass sie, sobald ich Stress oder Angst habe, sofort wieder da und spürbar sind.

Die Kunst ist also, zu verinnerlichen, dass die Dinger nicht gefährlich sind. Du bist so oft untersucht worden, als dass ich mir absolut sicher bin, dass die Ursache psychisch ist bei dir. Aber letzten Endes musst du das annehmen und akzeptieren, bevor es besser werden kann.





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  22.01.2018 10:39  
Danke für die Antwort und klar hoffe oder glaube ich auch das man nichts gross finden Detektiv jedoch ist die Spirale derzeit sehr gross und ich komme nicht davon los. Ich USS auch sagen das seit 2..3 Tagen die extrasystolen weniger sind und fast nur noch selten merkbar, aber sobald eine kommt wird es schwierig. Ich geb aber mein daran zu arbeiten und es auszuhalten. Heute geht es ins kh und Wenn da nichts gefunden wird Weiß ich hundertprozentig wo ich dran arbeiten muss. Danke nochmal, David

Danke1xDanke


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NRW
240
  22.01.2018 14:07  
Alles Gute für dich, David. Ich bin mir sehr sicher, dass im KH nichts gefunden wird :-)



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Surwold
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  22.01.2018 14:32  
Hallo David. Magnesiummangel macht auch ganz gerne mal Extrasystolen. Und Extrasystolen sind bei Menschen mit Panikattacken und Angststörung auch sehr häufig. LG Alfred

Danke2xDanke


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  22.01.2018 15:45  
Das dumme mit dem Mg ist auch, dass man den Mangel im Blut gar nicht wirklich gut nachweisen kann.Habe mich damit nämlich auch schon ein wenig beschäftigt. Man kann aber soweit ich weiß bei geunden Nieren nicht wirklich was falsch machen und so versuche ich seit zwei Tagen mein Glück mit knapp 600mg. Dazu noch mit Kalium, aber sehr wenig, weil man damit ja vorsichtig sein soll.
Alles Gute für dich! Ich denke auch nciht, dass was gefunden wird.

Danke1xDanke


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NRW
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  22.01.2018 15:50  
Ich glaub, bei Magnesium bekommst du nur Durchfall, wenn du zuviel im Körper hast - also tatsächlich ungefährlich, weil der Körper den Überschuss wieder los wird (alles natürlich in Maßen). Kalium ist tatsächlich schwierig ohne ärztliche Verordnung bzw. Bestimmung des Blutwertes, weil sowohl zuviel als auch zu wenig zu Herzrhythmusstörungen führen kann. Ich bemühe mich immer, regelmäßig kaliumreiche Sachen zu essen oder zu trinken, weil mein allererstes Herzrasen damals lt. den Blutwerten tatsächlich mit Kaliummangel zusammenhing. Da die Werte danach aber immer in Ordnung waren, hab ich mich nie getraut, zusätzlich Präparate einzunehmen :-D

Danke3xDanke


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  22.01.2018 15:57  
Bei Kalium ist es wohl mit dem Messen auch schwierig. Ich habe gelesen, wenn die Vene zu stark gestaucht wird, dann bekommt man falsch hohe Werte und das machen die ja leider immer beim Arzt...genau das gleiche Problem würde bei Mg bestehen.
Mein Kalium ist eigentlich immer bei 4.2. Immer. Ich glaube 5 nochwas ist dann der obere Wert. Da ich momentan wegen der Gastrits nicht so gut essen kann, nehme ich diese Tabletten dazu. Die machen aber nur 30% des Tagesbedarfs aus. Sobald da aber wieder mehr geht, werde ich reduzieren.
Was kann man denn trinken worin Kalium ist? Essen, da kenn ich nur Bananen...

Danke1xDanke


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NRW
240
  22.01.2018 16:00  
Ich trinke ganz oft Kokoswasser, das enthält viel Kalium und Magnesium. Ist als natürliches isotonisches Getränk tatsächlich sehr wirksam. Bei Essen bietet sich zum Beispiel auch Kartoffelpüree oder Tomatenmark an - enthält auch viel Kalium. Oder Tomatensaft geht auch.

Danke1xDanke


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  22.01.2018 16:02  
Danke! Kokoswasser.. das klingt interessant.
Tomatenmark und Saft geht grade noch nicht, aber Kartoffelsuppe (vielleicht genausogut wie Poree?) esse ich momentan täglich...
habe grade mal geschaut wegen des Kokoswassers. 250ml Kokoswasser entspricht meiner Menge an Tabletten. Das wäre natürlich gut, es übers Wasser zuzuführen. Danke für den guten Rat!

Danke1xDanke

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