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H
Guten Tag,

mein Name ist Jerome, ich bin 24 Jahre alt. Ich muss mir meine Geschichte einfach mal vom Herzen reden, schonmal vorweg sie ist lang, jedoch ist jedes einzelne Wort wahr.


Angefangen hat alles im Februar 2009, ich stand kurz vor meinem Abitur und freute mich schon auf ein freies Jahr, welches vor mir liegen sollte. Irgendwie fing ich mir eine Mandelentzündung ein, welche mich zwei Wochen ans Bett fesselte, dies kam mir gerade recht, musste ich doch auf meine Klausuren lernen. Nach einer gefühlten Ewigkeit im Bett, ich war wieder quietschfidel, stand der erste Tag in der Schule an, es war mittlerweile Anfang März. Montag bedeutete Sportunterricht, was mir, einer eingefleischten Couchpotatoe und überzeugten Canna. missfiel. Normalerweise hätte ich den Sport geschwänzt und wäre mit meinem damaligen besten Freund an den See gefahren, eine Tüte geraucht und einfach in der Sonne gechillt, entschloss mich jedoch, nach der durch die Mandelentzündung bedingten Bewegungsabstinenz, am Unterricht teilzunehmen, im Nachhinein wäre ich anders besser gefahren. Volleyball, trotz meines voluminösen Aussehens eine meiner Paradedisziplinen im Sport. Voller Ehrgeiz sprang ich zum Schmetterball, kam auf der rechten Fußspitze auf, welche sich dann um 180° gegen die anatomisch korrekte Fußlage drehte und mir das Sprungelenk brach, samt Abriss der Bänder. Von meinem damaligen Kampfsporttrainer hatte ich gelernt bei Schmerzen stets zu lachen, weswegen meine Mitschüler, samt Lehrerin glaubten ich würde simulieren. Der leblos-labbrige Fuß bewies das Gegenteil und ich fuhr mit einem Kooperationstaxi unserer Schule in eine Klinik, welche sich auf Unfallchirurgie und Sportverletzungen spezialisiert hatte. Röntgen und ein CT eine Woche später bestätigten den Verdacht, das Sprunggelenk war gebrochen und eines der abgerissenen Bänder hatte einen Knochensplitter herausgebrochen, weswegen operiert werden musste. Die OP wurde auf den 17. März gelegt, meinen Geburtstag, neben der 50 Euro Selbstbeteiligung für ein EEG, damit die Narkosetiefe überwacht werden konnte, ein tolles Geschenk. Die üblichen Routineuntersuchungen wurden getroffen, EKG, Blutdruck, Blutbild usw alles in Ordnung, also konnte es am besagten Tag losgehen. Unter vollkommener Aufregung wurde ich in den OP geschoben, der Anästhesist meinte, ich solle an das denken, wovon ich träumen möchte, an was würde man als 21 jähriger junger Mann schon denken, seine letzten Worte bevor ich weg war waren, schon aufgeregt wegen des Abis und weg war der schöne Traum und hallo Abiturtraum. Kurz bevor ich meine Antworten nochmal durchgehen konnte, wachte ich wieder auf, 30 Minuten Routine-OP, ambulant. In der Nachbesprechung wurde kein Splitter gefunden, jedoch wurden mir Teile des Knorpelgewebe entfernt, was zur Arthrose geführt hat, Knochen auf Knochen, bis heute ein gut Gefühl. Wieder zu Hause fing die Physio an, da mein Fuß anfing zu versteifen. Schmerzmittel? Nein Danke, ich rauchte lieber meine täglichen Tüten, was ein guter Ausgleich war und mir beim lernen half. An einem Abend, ich war mittlerweile wieder in der Schule, aß ich, bedingt durch einen Fressflash, welchen nur ein *beep*, oder am Rande des Hungertod Stehender nachvollziehen kann, schob ich mir gefühlte 50% einer ganzen Packung Gummibärchen in den Mund, die Folge war, dass ich mich verschluckte. Ich röchelte und bekam nur noch schlecht Luft, also stürzte ich in das Wohnzimmer, ich wohnte bis dahin bei meinen Großeltern, da mich meine Mutter rausgeworfen hatte, weil ich einer Ausbildung zum Koch mein Abitur vorgezogen hatte. Mein Großvater saß, wie immer, zu jeder Tageszeit vor dem Fernseher und belächelte mich, als ich nach Luft ringend reinstolperte, er solle mir auf den Rücken klopfen, da sein Lieblingsprogramm lief, hatte selbiges natürlich vorrang. Ich rief einen Freund an, welcher im Rettungsdienst war, dieser meinte der Heimlichgriff wäre es und den RTW zu rufen. Ich rief in der HNO Klinik an, da sich das Gummibärchen nicht lößte, diese meinten ich solle sofort kommen, nicht selber fahren, sondern den Rettungsdienst rufen, was mir trotz der erstmals, verspürten Todesangst zuviel war. Ich bat meinen Großvater mich in die Klinik zu fahren, erst nachdem die Serie vorbei ist meinte er. In der Zwischenzeit kam meine Großmutter hinzu, sie war zuvor im Haus unterwegs gewesen und fing an mit meinem Großvater zu schimpfen, anstelle selbst zu fahren, als ich den Rettungsdienst rufen wollte, überwand er sich und fuhr mit mir los, jeder der schonmal eine Angst- oder Panikattacke erlebt hatte, weiß wie man sich fühlt, wenn man glaubt, dass man gleich sterben müsse. In der Klinik war bereits alles vorbereitet, da man mit der Ankunft eines RTWs gerechent hatte, Platz auf der Intensivstation war gesichert, Bett mit Monitoren und Defi standen bereit. Da ich selbst vom auto hinlief, immer noch das Gefühl irgendetwas würde quer stecken, wurde ich erstmal mit einer Endoskop untersucht und siehe da, man konnte nichts erkennen, ich sollte mich bei Verschlechterung nochmals vorstellen, da man davon ausging, dass etwas in die Lungen geraten war, man aber keine Bronchoskopie durchführen könnte, da ich gegessen und getrunken hatte. Zu Hause angekommen wurde schnell klar was es war, durch die Mandelentzündung einen Monat zuvor hatten sich Kluften gebildet, aus welchen ein Mandelstein gerutscht war, die intensive Wahrnehmung durch den *beep* tat den Rest, sichtlich erleichtert ging ich in mein Zimmer und schmiss alles weg, was mit Canna. zu tun hatte und spülte es das Klo hinunter, da ich nie wieder so etwas durchmachen wollte. Da ich aber fortan das gefühl hatte, mich bei jedem Essen verschlucken zu können aß ich so gut wie nichts mehr und selbst wenn, dann nur mit viel Wasser und hunderte Male Kauen. Ich magerte mich von stolzen 120 Kilo innerhalb von 2-3 Wochen auf etwas unter 100 runter. Ich wurde immer schwächer und schwächer, als Beispiel und irgendwann kam es dann das erste Mal zu dem Herzstolpern.
So vergingen die Wochen, ich konnte mich kaum noch auf das Lernen konzentrieren, nahm starke Schmerzmittel, wegen meines Fußes, welcher sich trotz Physio nicht besserte und musste wieder Antibiotika nehmen, da ich wieder eine Mandelentzündung hatte. Völlig zugedröhnt und geplättet kam dann das Abitur und ich war jedesmal froh, wenn ich mit meinem Fieber wieder nach Hause gehen konnte, Mathe als Beispiel, ich war noch nie gut in Mathe, doch diesmal unterschrieb ich einfach nur ein leeres Blatt, reichte es ab und wankte nach Hause, ich war einfach nur noch fertig von allem bisher. Als es mir wieder besser ging, von den Mandeln un dem Fuß her, versuchte ich Sport zu machen, ich fuhr regelmäßig Fahrrad, doch das Stolpern kam immer öfters, bedingt durch den Ausdauersport und meine Unterernährung (Ein Gurkentoast den ganzen Tag und Sport!) lief auf Dauer nicht gut und ich kam regelmäßig in Unterzucker mit Schwindel, Herzrasen, Stolpern, Übelkeit etc. Der besagte Freund aus dem Rettungsdienst kam jedesmal und kontrollierte meinen Blutdruck, Puls und hatte aus Prophylaxe immer Traubenzucker dabei. Irgendwann ging ich dann in die Klinik und ließ mich kardiologisch komplett durchchecken, das volle Programm, Langzeit-EKG/Blutdruck, Ruhe-EKG/BLutdruck, Stress-EKG und Echo, Ruhe-Echo, Doppler der Halsarterien, Blutbild es wurden bis auf die besagten Extrasystolen nichts gefunden, was richtungsweisend wäre, mit der Diagnose herzgesund und dem Rat mich in der Psychosomatik vorzustellen wurde ich entlassen. Mittlerweile hatte ich regelmäßg Extrasystolen und Herzrasen, fühlte fast minütlich meinen Puls und war fest davon überzeugt jede Sekunde sterben zu müssen. Anstelle eines Jahres Work n'Travel, wie es fast alle machten, saß ich mit meiner Angst in den Sprechstunden der psychiatrischen Ambulanz, welche mir jedoch nicht half. Als, sozusagen Geschenk, zu meinem Abitur, zu welchem mein Stiefvater jedem 1,0er Kandidaten gratulierte, jedoch nicht mir, was mich damals sehr verletzte, durfte ich mit ihnen in den Urlaub fahren, mit meiner Angst ein Horrortrip. Als wir in Italien ankamen vebrachte ich die meiste Zeit in der Disko, mit sehr viel Alk., welcher zwar die Extrasystolen nicht minderte, jedoch die Angst im Griff hielt, die nüchterne Zeit schlief ich meist, oder verbrachte sie in der Nähe des Wasserturms, da ich dort einen automatischen-externen Defibrilator sah. Glücklicherweise war die Woche schnell vorbei und ich war wieder zu Hause, in Sicherheit, in der Nähe der umliegenden Kliniken. Ich versuchte krampfhaft meiner Angst Herr zu werden, doch meist ertrank ich meine Angst in Alk. und war jede Nacht draußen unterwegs um mich abzulenken, wenn ich nicht, so wie ich es all zu oft tat, vor der Notaufnahme der Klinik meine Nächte verbrachte, damit mich ja jemand sehen würde, falls ich bewusstlos werde. Irgendwann versuchte ich am Studentenleben teilzunehmen, jedoch aufgrund meines schlechten Abis, blieben mir ein paar Fächer verwehrt, weswegen ich mich der VWL verschrieb. Als Nebenjob arbeitete ich nach der Uni in einem Dro. und nachts in der Diskothek meines Vaters als Türsteher, was sich mit der Angst nur schlecht bewältigen ließ. Das Studium beendet ich bald, da ich aufgrund der Panikattacken nicht mehr im Stande war mich zu konzentrieren. Ich machte ein Jahr Pause und versuchte durch eine Verhaltenstherapie die Sache wieder in den Griff zu bekommen, da meine Therpeutin jedoch nur auf dem Verhalten mit meiner Mutter rumritt, brachte mir das recht wenig. Irgendwann, nachdem ich wieder viele Nächte vor der Klinik gefristet hatte, entschied ich mich selbst in der Klinik zu arbeiten, damit ich etwas Ruhe bekomme. Schnell merkte ich, dass mir durch meine Angst bedingt, die Arbeit recht einfach viel, genau so das Verständnis für Krankheiten und die Beschwerden meiner Patienten, nur nicht für mich! Ich fing an jede Menge an Büchern zu wälzen und besuchte heimlich Vorlesungen in dem Studienfach Medizin. Was recht kontraproduktiv war, da ich mehr und mehr Angst um mein Herz verspürte, so dass ich den Wunsch bekam eine stationäre Therapie zu machen. Vor Beginn der stationären Therapie, verspürte ich immer wiederkehrende Schmerzen im Bein, meine Angst sagte mir dann, dass ich eine Thrombose hätte, die Ärzte in der Psychiatrie sagten, dass wäre psychosomatisch bedingt und hätte keinen Krankheitswert, ein paar Tage später verließ ich die Psychiatrie und wandte mich an das Krankenhaus in dem ich arbeite, dort wurde dann eine Thrombose diagnostiziert, ich habe mich dann nicht mehr an die Psychiatrie gewandt, da ich sehr enttäuscht war, kurz vorweg, ich hatte damals das Pech an einen sehr unfähigen Hausarzt zu geraten, der weder von meiner Angst, Depressionen, noch meinen Beschwerden etwas hören wollte, seiner Aussage her, gibt es Menschen die mehr leiden, was einem Patienten immer sehr viel hilft. Wie dem auch sei, ich war über Silvester 2011 in der Klinik. Im Anschluss daran traten die Extrasystolen immer weiter in den Hintergrund, so dass sie fast kaum mehr auftraten, weswegen wusste ich nicht, ob es die unzähligen Male waren, bei welchen ich mich in den verschiedensten Notaufnahmen vorgestellt hatte, meist mit EKGs, so dass eine beträchtige Anzahl zusammengekommen ist, oder einfach die Tatsache, dass ich mich schämte, da ich mich nachdem das mit dem Studium nicht geklappt hatte, sozial isolierte und nicht mehr vor die Tür ging. Ich entschied mich weiter in der Klinik zu arbeiten, hauptsächlich im Nachtdienst, damit ich tagsüber Ruhe hatte, mein neuer Hausarzt ist genau gegenüber. Im Januar diesen Jahres war es dann mal wieder so weit, durch die Angst vor dem Brugada-Syndrom und einem Herzinfarkt ging ich wieder zur Klinik. Am nächsten morgen waren die Beschwerden so unangenehm, dass ich mit dem Taxi ins nächste Herzzentrum, wo ich schon bekannt war, fuhr und mich vorstellte, Aufgrund der Tatsache, dass ich bereits eine Thrombose hatte, wurde auch ein Blutwert kontrolliert, der mitunter Hinweis auf ein Gerinsel zeigt, da dieser ehöht war, wurde ein CT veranlasst um eine Embolie auszuschliessen, mit Venenverweilkanüle und dem Kontrastmittel Anschluss, fuhr die Maschine mich langsam in das CT, ich bekam eine Panikattacke und wollte nur noch raus, die Untersuchung wurde abgebrochen und ich wurde später entlassen. Im Laufe der Woche ging es mir immer schlechter, ich bekam Atemnot, hatte Hustenanfälle zu welchen sich später noch Bluthusten gesellte. Ca. eine Woche später stand der Beginn meiner neuen stationären Therapie an. An dem Morgen der Aufnahme ging ich bei mir zu Hause ins Bad und konnte mich vor Atemnot kaum waschen, oder anziehen, als mir schwindelig wurde rief ich ein Taxi um wieder vor die Klinik zu fahren, als dies zu lange dauerte entschloss ich mich doch den Rettungsdienst zu rufen. Es kam ein Rettungswagen mit Notarzt, ich hörte schon von weitem die Sirene und wahr sichtlich erleichtert. Die Leutchen waren dann doch recht überrascht, als ich selbstständig nach draußen ging und in den RTW einstieg, zu dem Zeitpunkt hoffte ich, dass es nichts ist und zugleich doch, da ich in die Klinik, wo ich selbst arbeite gefahren wurde. Es sollte wieder ein CT gemacht werden, doch da ich wieder Angst hatte, schlug mir der behandelnte Arzt vor, dass man ein Szinti macht, mit der Diagnose Lungenembolie. Ich wurde am Abend entlassen, da es kein freies Zimmer gab. Am folgenden Tag stellte ich mich doch in der psychosomatischen Klinik vor, auf Androhung meiner Mutter. Ich war nichtmal im Stande, meine Sporttasche, mit meinem Gepäck selbst auf das Zimmer zu bringen, mit der Diensthabenden Ärztin besprach ich dann, die Therapie der Embolie vorzuziehen, da ich an ca 50% der Therapiestunden nicht teilnehmen könne, krankheitsbedingt. Am Abend fuhr ich in das Herzzentrum, um eine genetische Untersuchung machen zu lassen, wegen der Embolie, ob eine Gerinnungsstörung vorliegt. Verständlicherweise angenervt kam die Schwester aus der Intensiv, machte mich gleich blöd an, ob ich wieder das CT verweigere und war doch recht überrascht, wie sich mein Zustand innerhalb einer Woche so dermaßen verschlechtert hatte, dass sie nur noch meinte, ich würde mit meinem Leben spielen, nachdem mir das Blut abgenommen wurde, kam die Ärztin hinzu klärte mich über den Test auf und unterschrieb meine Entlasspapiere, in gutem Allgemeinzustand entlassen. Nach ca. 2 Monaten war meine Leistung wieder relativ gut hergestellt und es folgte wieder eine kardiologische Abklärung, aufgrund der durchgemachten Embolie, mittlerweile waren die Extrasystolen fast verschwunden auf vielleicht ein bis zweimal im Monat. Ich ging wieder raus, verabredete mich mit Freunden und trank, nach zwei Jahren Abstinenz wieder Alk., jedoch sehr moderat. Geraucht hatte ich seit über einem Jahr auch nicht mehr. Ich fand eine Ausbildungsstelle und wollte nächsten Monat mit dem Führerschein anfangen, da ich quasi angstfrei war, ich traute mich alles wieder und seit einer Woche ist alles zunichte, die Angst, dass es doch das gefährliche Brugada-Syndrom sein könnte steigt in mir wieder auf, so wälze ich wieder die selben Berichte, Foren, Bücher die ich damals gelesen hatte und ich kann einfach nicht mehr, alles was ich bisher geschafft hatte, innerhalb einer Woche zunichte, zwar habe ich meinen Kardiologen angerufen, ihm alles geschildert, er meinte ich solle das vergessen, er habe so etwas natürlich schon gesehen, er war bis vor zwei Jahren einer der OAs unserer kardiologischen Abteilung. Klar, gibt es vieles was dagegen spricht, jedoch diese Angst und die Tatsache, dass es so schwer zu diagnostizieren ist und mit dem unmittelbaren Tod des Patienten einhergeht machen mich völlig fertig, damals hab ich mir gesagt, warum es bei mir sein sollte und damit gings, mittlerweile nicht mehr...

So genug geschrieben, hat noch jemand Efahrung im Berzug auf die Ängste um das Herz?

Liebe Grüße,

Jerome

22.06.2013 17:04 • 23.06.2013 #1


4 Antworten ↓


N

ich kenne das nur all zu gut die angst ums herz habe ich jedes mal wenn ich eine panikattacke erleide alleine schon das herzrasen und stolpern machen mich wahnsinnig und ich denke herzinfarkt und das meine letzten minuten geschlagen haben zudem die todesangst sich vermehrt habe dieses leiden schon bald drei jahre bin auch 24 jahre alt und manchmal wünsche ich mir warum kann ich nicht so unbeschwert leben wie andere in meinem alter

22.06.2013 21:22 • #2


A


Die Angst um das Herz

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M
Ich habe auch Angst um mein Herz Hierom, ich bin auch ,,voluminös. Allerdings hatte ich im Oktober eine Untersuchung beim Internisten und dann denke ich immer: Du bist gesund, alles ist gut. Meine Angst um mein Herz und die Angst vor Krebs wechseln sich immer ab. Wenn das eine weg ist, dann kommt das andere wieder.

22.06.2013 21:45 • #3


H
@ natlaie198 Ja, diese Angst ist echt heftig, vor allem, weil man vor ihr nicht fliehen kann. Ich nehme an, dass du auch eine Odyssee bei Ärzten hinter Dir hast und dass diese gesagt haben, dass du gesund bist...

@Meli90 Nachdem mein Myokardszinti dieses Jahr gelaufen ist, habe ich auch nur noch gestrahlt vor Freude und war wie ein anderer Mensch, doch nachdem dieses Thema wieder ins Leben kam, es nicht mehr so, vor allem, da man dieses Syndrom nur mit Hilfe eines Provokationstestes weitesgehend ausschließen kann, da es sich meist nicht in einer normalen Untersuchung zeigt, damals habe ich mir gesagt, weswegen solltest du das haben, heute frage ich mich wieder weswegen nicht, Angst vor Krebs oder sonstigem habe ich, bei mir gibt es keine andere Angst als diese und das reicht, ich habe selber auf einer Leukämie Station gearbeitet und so manchen auf dem letzten Weg begleitet, ich habe mittlerweile auch keine Angst mehr vor dem Essen, oder vielmehr vor dem Verschlucken, ich frage mich zwar ob ich diesen Test machen sollte, damit endlich Ruhe ist, jedoch ist der dermaßen risikoreich, so dass man es eigentlich nicht vertreten kann...

22.06.2013 21:54 • #4


N
mhh vier wochen hat es gedauert das ich nach meiner ersten panikattacke mein hausarzt aufsuchte ich habe ihm gesagt das ich einen herzinfarkt hatte oder irgendetwas anderes am herzen und ich das stolpern extrem spüre
er hatte mir den blutdruck gemessen der anscheinend sehr hoch war weil er mir das ergebniss nicht sage um mich nicht noch mehr zu beunruhigen dann hörte er mir das herz ab und sage schlägt etwas aufgeregt aber regelmäßig und da sagte ich und das stolpern mir wäre lieber gewesen er hätte mir ein ekg gemacht hatt er aber nicht weil er wusste das es nervlich bedinngt war nunja was soll ich dazu sagen er hatte mir ein antideressiva verschrieben und mir gings besser und hatte nur noch kleine attacke bis vor kurzem als wir in unserer familie oma und opa verloren die ich beide gepflegt hatte seit dem sind meine attacke sehr heftig trotz medis habe vor zwei wochen gemeint das ich sterbe hatte engegefühl auf der brust und druck atemnot schwindel wackelbeine ohnmachtsgefühl und das elende bauchgefühl voller angst und panik ich war garnicht runter zu kriegen das ich meine mutter bat mit mir zum arzt zu fahren weil ich meinte es wäre mein letzter tag auf erden aber von wegen herzabgehört schlägt aufgeregt und regelmäßig und wieder kein ekg stattdessen hat er mir eine tavor gegeben die ich zuhause weg geworfen habe weil ich mir seit dem zeitpunkt sage ich will nicht mit medis zugepummt werden sondern ich muss das mit mir selbst ausmachen seit her geht es wieder is alles schei..... wenn man mit sowas belastet ist die angst vor dem krebs hatte ich auch hatte mein körper nach sämtlichen veränderungen abgesucht und im internet anzeichen über all jegliche krebsarten nachgelesen mein hausarzt hat gesagt das ich das nicht machen sollte ich sollte mich auf das leben auf mein leben konzentrieren und nicht über tod und krankheiten da ich erst 24 sei und mein leben erst vor mir habe aber da hab ich gedacht alter schützt vor krankheit nicht so sind sie die negativen gedanken

23.06.2013 19:18 • #5





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Dr. Matthias Nagel