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Hallo...Ich hab schon seit Jahren ständig körperliche Beschwerden und war gefühlt bei 100000 Fachärzten...und das mit 26....Der letzte Arzt war dann nun der Rheumatologe...er hat nun ein Name für meine “Hypochondrie“ gefunden ...Fibromyalgie. Ich hab nun ziemlich Angst, da man diese Erkrankung ja nicht heilen kann. In therapeutischer Behandlung bin ich bereits seit Jahren...Ich überlege nun in eine psychosomatische Klinik zu gehen.
Kennt sich jemand mit dieser Erkrankung aus oder hat sie selbst? Bin um jeden Tipp dankbar, der helfen könnte.

12.12.2013 00:05 • 13.12.2013 #1


6 Antworten ↓


MrsAngst

12.12.2013 00:46 • #2



Diagnose Fybromyalgie!

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Ein Familienmitglied hat Fibromyalgie, die Behandlung besteht soweit ich weiß auf wöchentlichen selbst gesetzten MTX Spritzen und Antidepressiva. Dazu noch jedes halbe Jahr ein Aufenthalt in einer Rheuma Klinik und regelmäßige Bewegungstherapie. Ein "Wundermittel" gibt es leider nicht, ein großes Problem ist auch das die Krankheit lange als Einbildung abgetan wurde und sich dieser Irrglaube stellenweise noch hält, dabei ist längst bewiesen das die Schmerzen real sind. Angst brauch man eigentlich nicht zu haben, natürlich ist diese Krankheit äußerst unangenehm, aber sie ist nicht lebensbedrohlich und sofern mit Bewegungstherapie begleitet im Gegensatz zu Rheuma nicht zerstörerisch.

12.12.2013 10:39 • #3


HeikoEN
Wenn die Schulmedizin keine Antwort mehr weiss, muss Fibromyalgie nunmal herhalten. Mit dieser Diagnose ist man sehr schnell dabei, insb. wenn der "normale" Facharzt über seine fachlichen Grenzen gehen muss, das aber nicht kann bzw. will und dann die Karte Fibromyalgie zieht. Irre, echt.

Und wenn ich MTX lese, frage ich mich wirklich, wie soll da die Perspektive sein?

Ein Leben lang AD essen halten viele offenbar für einen gangbaren Weg, aber MTX? Und dann als einzige Therapie die Dosis erhöhen, wenn es dann schlimmer wird?

Ich bin überzeugt, dass ein psychotherapeutischer Ansatz zumindest die Symptomatik verändern wird, wenn nicht sogar das gesamte Krankheitsbild! Es kann keine Perspektive sein, schwere und schwerste Medikamente zu nehmen, um leben zu können, bes. bei so einem Krankheitsbild!

12.12.2013 22:11 • #4


MTX ist gegen zusätzliches Rheuma, habe da noch einmal nachgefragt. Gegen Fibro sind die AD's. Eine unerstützende Psychotherapie findet ebenfalls statt. Aber ohne AD's geht es stellenweise nun einmal einfach nicht.

13.12.2013 10:48 • #5


HeikoEN
Sollte keine Kritik sein.

MTX kommt aus der Krebstherapie und ja, in geringer Dosis auch eine Therapie für/gegen das Immunsystem und gern genommen bei Rheuma. Nur von der Idee her, das eigene Immunsystem herunterzufahren, damit die Abwehrreaktion nicht so stark wird, da muss doch mal irgendwann die Frage aufkommen bei den Betroffenen, WARUM das so ist. Und nein, bitte keine schulmedizinische Erklärung, weil die Gene halt so sind...

Was soll der Körper noch alles tun und aufwerfen, damit der zugehörige Mensch sich bewegt. Ich bin mir sicher, VOR der Diagnose Fibromyalgie waren genügend andere Symptome da, um zu reagieren und sicher nicht nur einige Woche oder Monate, sondern wahrscheinlich Jahre. Darum der Tipp, die Psyche anzugehen...

13.12.2013 17:58 • #6


Danke für eure Antworten. Ich denke ich werde zunächst die psychosomatische Klinik in Angriff nehmen. Ich wollte zwar nie Medikamente wegen der Psyche einnehmen,aber scheinbar lässt sich das nicht mehr vermeiden

13.12.2013 21:37 • #7




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