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IchWillPositiv
diese Diagnose habe ich am montag erhalten.

Vor drei Wochen war ich zur Mammografie, bekommt man ja zum 50. von der KK spendiert. Drei Tage später rief die Praxis an, ich müsse nochmal vorbeikommen. Bei dem Termin wurde Ultraschall und eine weiter Mammografie gemacht. Und es sollte gestanzt werden (Probenentnahme). Das konnte aber an dem Tag nicht gemacht werden, da ich vormittags Kopfschmerzen hatte und eine Aspirin genommen hab. Letzte Woche dann die Stanze. Es gibt prickelndere Erfahrungen im Leben einer Frau. Er wollte mich nicht anrufen, sondern direkt einen Besprechungstermin, da haben bei mir schon alle Alarmglocken geklingelt. Montag dann der Termin. Er fragte direkt, ob mein Mann mitgekommen sei.

Dann haut er mir die Diagnose um die Ohren: Mammakarzinom. Aber noch in Lauerstellung. Er meinte, dass würde reichen, wenn er raus genommen wird.Mein Gyn, wo ich gestern war, meinte wohl erst Chemo, um den Tumor zu verkleinern, dann Op, dann Bestrahlung.

Montag hab ich den Termin im Brustzentrum.......

Gestern abend bin ich psychisch komplett zusammengebrochen. Ich hatte doch schon genug schei. im Leben, warum schon wieder?

Mit 28 Lymphdrüsenkrebs, mit 40 Meningitis, Vor 9 Jahren hatte mein Mann ein Sarkom, Jetzt Prostatakrebs (der aber nicht behandelt werden muss), dann muss er noch am Herz operiert werden, wenn seine Schilddrüse im Lot ist. Der Tod meiner Mutter im April, die geerbte Freundin von ihr, die seit Juni zwischen Krankenhaus und Pflegeheim hin und herpendelt. Die Wohnungsauflösung in der ich mittendrinstecke, seit 1.8. ein neuer Job, der so toll ist und ohne Streß und Ar..

14.09.2016 06:24 • 21.09.2016 #1


13 Antworten ↓


Ich weiß garnicht was ich dazu sagen soll

Das Schicksal ist manchmal echt hart, unfair und Schei.

Es tut mir unendlich Leid was ihr Beide durchmachen müsst ABER gemeinsam seit ihr Stark.
Ich wünsche euch/ dir alles beste für die Nächste Zeit und hoffe das dir zumindest eine Chemo erspart bleibt.
Alles Liebe

14.09.2016 07:17 • x 1 #2



Brustkrebs diagnose

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Jetzt bin ich aber echt gerade ein bisschen geschockt. Oh man, ichwillpositiv, das tut mir wirklich leid! Sei Dir gewiss, wir sind immer für Dich da! Halte uns bitte auf jeden Fall auf dem Laufenden!

14.09.2016 07:31 • #3


Yasmon
Das tut mir wirklich seid leid.
Ich wünsche dir und deinem Mann alle nötige Kraft die ihr benötigt, die Stärke dem Krebs die Stirn zu bieten und natürlich eine schnelle Genesung.
Man darf nur niemals den Willen und die Hoffnung verlieren.

14.09.2016 07:40 • #4


In Lauerstellung - was ist damit gemeint? Haben sie dir den genauen Typ, Größe, Stadium etc. genannt?

Meiner Mutter wurde so ein Tumor in Lauerstellung rausoperiert. Ohne Chemo, Chemo ist bei weitem nicht immer ein Muss und sinnvoll, auch wenn man da bei Krebs als erstes dran denkt. Sie ist seit 30 Jahren krebsfrei.
Lass dich auf jeden Fall im Brustzentrum beraten, die kennen sich meistens besser aus, als Ärzte, die einen überrumpeln und sich gegenseitig in Therapieempfehlungen widersprechen

17.09.2016 01:40 • x 1 #5


susan2
Kopf hoch !
oh mann ! das ist heftig !
Aber denke auch: Brustzentrum ! Sie werden rausoperieren und so Gott will, is dann gut!
Drück Dir die Daumen !
und dein neuer chef wird dich verstehn, glaube mir. Hört sich grass an, doch bei Brustkrebs kuschen Sie alle.
Eine der Erkrankungen, die jeder kennt und Respekt vor hat.
Ich drück dich mal ganz fest
lg susan2

17.09.2016 04:18 • x 1 #6


igel
Zunächst einmal ist die Diagnose ein Schock, ganz klar.

Aber wenn sich der erste Schrecken gelegt hat, sollte man versuchen, ganz nüchtern die Fakten zu betrachten : Die Heilungschancen sind heute sehr,sehr gut. Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahrzehnten enorm verbessert, Brustkrebs ist sehr gut erforscht.

Wie die anderen Userinnen schon sagten, unbedingt in ein Brustzentrum. Hier arbeiten Ärzte unterschiedlichster Fachrichtungen zusammen. Es gibt Tumorkonferenzen, da wird für jeden individuellen Fall der beste Behandlungsplan gemeinsam erarbeitet, also auch ganz speziell für Dich. Die Behandlung in einem Brustzentrum kommt einer optimalen Therapie sehr nahe.

Die Diagnose wirft einen erst einmal zu Boden, völlig normal. Aber dann aufstehen und auf in den Kampf , den Du gewinnen wirst !

Du schaffst das, da bin ich mir sicher.

17.09.2016 07:23 • x 3 #7


Hallo.

Möchtest du mal erzählen, wie dein Termin heute um Brustzentrum war?

Ich hoffe, es geht dir den Umständen entsprechend gut.

Alles Liebe
Tanilein

19.09.2016 18:44 • x 1 #8


IchWillPositiv
Hallo,

so gestern der Termin war richtig gut.

Der Arzt im Mammografiezentrum sagte ja schon, raus und gut. Dann war ich bei meinem Gyn und der sagte: Wahrscheinlich erstmal mit Chemo verkleinern und dann raus und dann bestrahlen. Da war es ja aus für mich. Da hab ich mich angefangen reinzusteigern. Und hatte eine ätzende Woche.

Gestern war ich fast eine 3/4 Stunde mit meinem Partner bei dem Arzt. Das, was ich da in der Brust habe ist sehr klein 0,5x0,3cm und es kann sein, dass es sich nie verändert, es kann aber auch sein, dass es eines Tages entartet und bösartig wird. Aber ich brauch keine Angst zu haben. Es wird wahrscheinlich noch nicht mal bestrahlt, da die Lymphknoten tadellos aussehen. Ende Oktober wird es rausoperiert, etwas großräumiger als ein Pickel, eben um 100% alles weg zu machen, danach ist gut. Laut dem Arzt, bin ich 3-4 Tage in der Klinik, dann ist fertig.

20.09.2016 08:31 • #9


Na, siehste !

Das freut mich sehr für dich.

Offenbar ist es eine Microverkalkung oder maximal ein carcinoma in situ, also ohne Anschluss an die Blutgefäße und damit nach Entfernung alles wieder paletti.

Auch, dass das Ding erst Ende Oktober rauskommt, spricht gegen irgendetwas, das dir Angst machen müsste.

Ich wundere mich nur, dass die beteiligten Ärzte offenbar sehr leichtfertig mit der Diagnose Mammakarzinom umgegangen sind, denn ganz offensichtlich hast du keins.

Alles Gute und liebe Grüße !

20.09.2016 09:24 • x 1 #10


Liebe IchWillPositiv,
ich hab bisher in deinem Thread nur still mitgelesen und dir die Daumen gedrückt.
Nun bin ich sehr froh, dass sich alles zum Guten gewendet hat.

Liebe Grüße
Lianna

20.09.2016 13:39 • x 1 #11


igel
Ja, bin auch froh.

20.09.2016 18:01 • x 1 #12


Herzlichen Glückwunsch! Das war bestimmt eine riesen Erleichterung.

Heißt also, dass die Diagnose Brustkrebs falsch war? Und gleich 2 Ärzte vorschnell sicher waren, dass das Krebs ist? Wie kann das passieren, wenn doch sogar eine Stanzbiopsie gemacht wurde (nur Mammografie ist ja nicht so sicher und führt oft zu falschem Alarm, da könnte ich das noch nachvollziehen), kann ein Labor, dass die Probe untersucht, SO extrem schlampen?!? Dein Gyn hat bei einem 0,5x0,3cm Tumor, der noch nichtmal entartet ist, vom Bestrahlen zur Verkleinerung, dann OP und Chemo hinterher gesprochen? Da würde ich nie wieder hingehen. Das kann doch nur eine Verwechselung sein, so krass daneben kann er doch nicht gelegen haben!?

Ich bin ein bisschen entsetzt und sprachlos, was dir offenbar völlig unnötig für eine Panik gemacht wurde.

20.09.2016 22:59 • #13


Zitat von Squirry:
Herzlichen Glückwunsch! Das war bestimmt eine riesen Erleichterung.

Heißt also, dass die Diagnose Brustkrebs falsch war? Und gleich 2 Ärzte vorschnell sicher waren, dass das Krebs ist? Wie kann das passieren, wenn doch sogar eine Stanzbiopsie gemacht wurde (nur Mammografie ist ja nicht so sicher und führt oft zu falschem Alarm, da könnte ich das noch nachvollziehen), kann ein Labor, dass die Probe untersucht, SO extrem schlampen?!? Dein Gyn hat bei einem 0,5x0,3cm Tumor, der noch nichtmal entartet ist, vom Bestrahlen zur Verkleinerung, dann OP und Chemo hinterher gesprochen? Da würde ich nie wieder hingehen. Das kann doch nur eine Verwechselung sein, so krass daneben kann er doch nicht gelegen haben!?

Ich bin ein bisschen entsetzt und sprachlos, was dir offenbar völlig unnötig für eine Panik gemacht wurde.


Ja, da muss ich Squirry komplett recht geben, das waren auch meine Gedanken und ich bin ebenfalls fassungslos über diese offenbar sehr leichtfertige Diagnosestellung.
Vielleicht hat IchWillpositiv in ihrer Angst und Panik auch einiges falsch verstanden oder überbewertet. Das könnte ich wiederum auch nachvollziehen. Bei Angst und Panik ist man ja oft nicht mehr Herr seiner Sinne, leider

21.09.2016 07:27 • x 2 #14



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