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Also ersteinmal möchte ich mich vorstellen. Ich bin weiblich und bin 29 Jahre alt. Verheiraete und einen 3 Jährigen Sohn.

So nun zu meiner Leidensgeschichte.
Es fing alles im Februar 2011 an. Ich bekam plötzlichen Schwindel mit Übelkeit und Erbrechen. Ich dachte erst es sei eine Grippe. Nunja es da es nach 2 Wochen nicht weg war bin ich zum Arzt. Bluttest,EKG, 24 H EKG, alles war normal. Da finegn meine Panickattacken an. Ich hatte plötzliche Angst schwer erkrankt zu sein. Mein erster Gedanke war ein Gehirntumor. Ich wechselte den Arzt und er meinte es sei Psychisch und verschrieb mir Sulpirid und Opipramol 50.Tja alles gut und schön diese schönen Pillchen nur wurden meine Beschwerden nicht besser. Darauf hin zum Neurologen er machte ein EEG und schickte mich ins MRT ohne Kontrastmittel. War auch alles ok. Er verschrieb mir nochmal eine rießen Packung Opipramol 50 und das wäre es dann gewesen. Danach bin ich zum HNO weil ich in der ganzen Zeit auch noch nen Tinnitus bekommen habe. Nunja war auch alles in Ordnung,wie soll es auch anders sein. Nun jetz ist es mittlerweile schon 1 Jahr her und ich habe es immernoch. Ich kann nicht einkaufen gehen, weil ich da Panik bekomme das ich einfach tot umfallen könnte. Schlimmer ist es wenn viele Menschen im Center sind. Ich habe Angst mein Kind in die Kita zuschaffen ,weil was ist wenn ich tot umfalle und niemand ist für mein Kind da. Ich kann mit keinem Menschen reden weil ich mir da gleich wieder das schlimmste vorstelle. Mein Bäcker heut war es wieder schlimm. Hatte nicht viel geholt ausser Brot. Nur dachte ich so wenn die Kassiererin nicht gleich fertig wird kotz ich ihr auf den Tresen. Am besten fühle ich mich zuhause. Mag nicht mehr raus gehen. So und ab letzte woche Freitag Bin ich beim Psychologen.Mal schauen ob es was hilft. Ach ich hab da noch was vergessen. Ich tu mich auch immer abtastenbesonders schlimm ist es jetz am Bauch da es mir immer so sticht,da denk ich immer gleich es ist was schlimmes. Und dann google ich meistens. Naja das liebe Googeln sollte ich vielleicht mal lassen. Aber ohne Google hätte ich euch nicht gefunden. Bitte gebt mir doch Tipps wie ich mein Leben wieder in Griff bekomme, denn ich kann nicht mehr.

lg

21.02.2012 18:28 • 23.02.2012 #1


19 Antworten ↓


Hallo Mausi!

Ich kenne das was du beschreibst nur zu gut...ich und viele andere hier machen/haben genau das durch. Man kann es angehen und bekämpfen. Man kann den Kampf auch gewinnen. Ablenkung und Mut und Aufraffen sind die Stichworte. Ich kann im Moment nicht mehr schreiben. ich melde mich nachher ausführlich. Schreibe zur Zeit mit dem Handy...

21.02.2012 19:00 • #2



Bitte helft mir !

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Bei mir hat es auch so angefangen, auch wenn ich, im Gegensatz zu dir, schon dem 2. Arzt geglaubt habe, das ich körperlich OK bin und mich überweisen hab lasßen und eine analytische Therapie begonnen habe um rauszufinden, was bei mir so schief gelaufen ist, dass meine Psyche so reagiert. Erfolgreich, ich bin inzwischen wier seit Jahren beschwerdefrei. Wichtig ist, keine angstmachenden Situationen zu vermeiden, gehe einkaufen, bring das Kind zur KITA,.... Dir kann nichts passieren, du müsst lenken es auszuhalten. Ich habe auch das Arbeiten nicht aufgegeben, dass war für mich ein guter Motor mich zu überwinden. ich habe mir einen Hund gekauft damit ich gezwungen bin das Haus mehrmals tägl. Für längere Zeiten zu verlassen und auch Auto zu fahren. Ich habe heraus gefunden was mir hilft die PA schneller zu beenden. Die Therapie war zuweilen schlimmer als die Angst, ist aber klar, irgendwo muss es ja her kommen. Mir hilft es auch immer zumindest alles zu vermeiden, was ähnliche Symptome verursacht wie die Angst. Wie Kaffe, Zig., Schwarzer Tee, ein zu niedriger Blutzucker. Die Symptome habe ich oft als Angst gedeutet und Panik bekommen. Lass dich auf die Therapie ein und erwarte keine schnellen Erfolge. Du schaffst das, die Chance ist sehr gut da du noch nicht lange Symptome hast und diese dadurch nicht chronisch sind.

21.02.2012 19:13 • #3


Ich kenn das alles was du da beschreibst. Ich habe auch einen 3jährigen Sohn und hab ständig Angst tot umzufallen und was wird dann aus meinem Sohn in diesem Moment außerdem braucht er mich doch. Ich kann auch kaum einkaufen, nehme ständig eines meiner älteren Kinder mit. Das Haus zu verlassen fällt mir total schwer, doch ich weiß, dass ich das nur loswerde, wenn ich die angst aushalte und das was mir angst macht nicht vermeide, doch leichter gesagt als getan. ich nehm es mir immer vor doch letzlich schaff ichs meist nicht

21.02.2012 20:47 • #4


Danke für eure Antworten. Na ich bin ja gespannt wie die Therapie anschlägt. Im Moment bin ich wieder in ein Tiefes Loch gefallen. Es ging mir jetz knapp 14 Tage gut weil mein Mann zuhause war und kaum is er wieder arbeiten hab ich so ne phase. Habe auch seid 14 Tagen immer so ein Stechen in der Rechten Seite und deshalb bin ich auch immer am rumtasten. Es nervt mich langsam und die Angst bzw. die Panik beherrscht mein Leben. Ich will doch einfach nur mein altes Leben zurück haben. Wenn ich jetz hier mit Lappi auf der Cocu sitze geht es mir super.

21.02.2012 20:50 • #5


Ja Lesina genau so geht es mir auch. Ich finde es einfach nur schrecklich. Ich kann noch nichteinmal alleine ein Brot kaufen gehen ohne Angst zubekommen. Ich rate dir auch mal ein Psychologen aufzusuchen. Warst du denn auch bei allen Ärtzten? Weil ich wars. Und ich weiß das alles in Ordnung ist nur kann ich es nicht glauben da es immerwieder mal irgendwo zwickt oder mir übel ist und und und. Es macht mich einfach nur traurig das ich mit meinem Männern nichts zusammen unternehmen kann ohne das meine Angst wieder kommt.

21.02.2012 20:54 • #6


Lass die Angst nicht dein leben beherrschen. Sonst ist das ein Teufelskreis. Du kannst alles machen, dir passiert nicht, dass spielt sich alles in deinem Kopf ab.je mehr und öfter du dich den Situationen aussetzt um so besser werden sie. Mach genau das was dir Angst macht. Die Angst ist nicht dein Feind sondern die Gründe warum sie sich zeigt.

21.02.2012 20:58 • #7


Ich werde es probieren und mal schauen ob ich es schaffe. Bis jetz war die Angst immer stärker wie alles andere. Aber was ich mich frage warum Taste ich mein Körper immer ab um ja sicher zu sein das ich kein knoten oder sonst was finde. Es reicht doch zu wenn ich Angst habe. Aber ich bin echt erstaunt das es soviele Menschen gibt denen es genauso geht. Weil ich mir immer die Frage stelle warum ich und wodurch?

LG

21.02.2012 21:16 • #8


Raus zu finden, warum du diese Ängste hat ist Aufgabe und Ziel der Therapie. Inhalte es auch erst im laufe meiner Therapie herausgefunden. Ds war fast schlimmer als die Angst. Du müsst dich zwingen das zu machen trotz Angst, dann übernimmst du auch wieder die Kontrolle über dein leben

21.02.2012 21:19 • #9


Was war denn bei dir der Auslöser? Bist du jetz komplett bescgwerdefrei? Hattest du denn auch Benommenheitsgefühle als ob alles an dir vorbei geht und es ist wie auf einem schiff?

21.02.2012 21:22 • #10


Hallo Prinzessin! Du bist auf dem richtigen Weg! Hört sich toll an Das macht Mut. Was war denn bei Dir der Auslöser?

21.02.2012 21:57 • #11


Ja ich bin auch ständig bei irgendwelchen ärzten. Doch mitlerweile verdrehen sie nur noch die augen wenn ich komme oder drohen mir, das nächste mal wenn ich wieder komme weißen sie mich ein.
im moment hängt die angst an einer krankheit die nicht so einfach abzuklären ist also anhand eines blutbildes und ich komm leider nicht davon los. heute ist es wieder ziemlich schlimm.
Man sagt mir auch, dass alles in ordnung ist, doch ich glaube es nicht. vor 16 jahren , ich hatte auch schon diese angsterkrankung jedoch hatte ich da noch nicht so extreme angst vor krankheiten hatte ich immer plötzliches starkes herzrasen, man schob es immer auf meine psyche und auf meine angsstörung. mir ging es immer schlechter bis mal ein ekg geschrieben wurde und man sah dass ich an einem herzfehler leide. ich wurde operiert, doch seit dem kann ich den ärzten nicht mehr glauben und denke eben sie reduzieren mich nur auf meine angst und übersehen wieder etwas

21.02.2012 22:47 • #12


Ja davon kann ich auch ein Lied singen. Hatte auch voe 3 Wochen ein kleines Blutbild machen lassen und da wurde ein kleiner Entzündungsherd gefunden. Nun mein Arzt sagt es is nix schlimmes aber die ANgst etwas schlimmes zu haben nimmt er mir auch nicht. Ich kann ihm einfach nicht glauben,weil ich denk das die Ärzte alles ein bischen mit einer rosaroten Brille sehen und nicht auf uns Menschen bzw. Patienten eingehen. Nun mach ich mich verrückt und suche jeden Tag den Grund warum eine Entzündung vorliegt. Naja muss anfang März nochmal zum Blut abnhemen gehen weil auch mein Zuckerwert zu hoch war. Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch,wo ich ganz genau weiß das mir wieder schlecht und schwummrig wird.

22.02.2012 11:38 • #13


Ich kann dir genau nachfühlen, ich bin 20 Jahre alt und noch in der Ausbildung und ich habe ebenfalls ständig Angst ich könnte tod umfallen oder an einer schweren Krankheit leiden. Auch habe ich ständig Schmerzen im Brustkorb Rücken und Armen was klar ist weil ich mich immer so verkrampfe... Ebenfalls wenn man Schmerzen oder Unreimheiten sucht, findet man sie auch... Obwohl ich eigentlich weiss es ist unsinn verfolgt mich diese Angst. Der Gang zum Psychologen ist sicher ein guter Schritt, ich gehe nun auch seit 2 Wochen und es tut gut auf Verständniss zu treffen und zu wissen dass dies ein ernst zu nehmendes Problem ist. Was mir hilft ist Temesta, dieses ist aber nur empfehlenswert für eine Panikattacke und nicht zur täglichen Einnahmne (abhängigkeit). Einige Minuten nach der Einnahme bin ich dann für Stunden entspannt und auch wenn die Gedanken zu sterben zurückkommen machen mir Sie nicht Angst.

22.02.2012 18:06 • #14


Danke für deinen Beitrag. Muss man sich das Mittel verschreiben lassen. Ich habe mir mal gestern Bachblütentropfen bestellt. Mal schauen ob die helfen.

Dank deinem Ratschlag ich solle mich meiner Angst stellen bin ich heut zu Penny ALLEINE bischen was einkaufen gegangen. Im Penny war alles normal ich habe mich immer wieder an deine Sätze erinnert. ABer ich stand nicht lange an der Kasse da ging es wieder los. " menschen vor mir und 2 hinter mir. Totale Angst bekommen hab angefangen zu schwitzen und musste so schnell wie möglich raus. Ach menno mich nervt es einfach. Mein Mann will jetz in der nächsten zeit mal mit mir ins Kino gehen. Mal schauen ob ich das überstehe

22.02.2012 18:27 • #15


Ja das Mittel ist Rezeptpflichtig müsstest dein Arzt oder Psychiater fragen, aber einen viertel der Tablette reicht um ca. 7h ruhig zu sein. Aber wenn möglich würde ich auch mit pflanzlichen Medikamenten zuerst versuchen.

23.02.2012 16:44 • #16


Dr Auslöser bei mir war die Geburt meines Sohnes. Das ist bei Ängsten die in der Kindheit begründet liegen ja oft der fall. Ich habe etwa 3 Monate nach den ersten Symptomen eine analytische Therapie begonnen und diese über 3 Jahre gemacht. Die Symptome sind ja bei den meisten Leuten sehr ähnlich, Übelkeit, Schwindel, das Gefühl irgendwie nicht richtig bei sich zu sein, wie durch Wolken gucken, das Gefühl irgendwie nicht man selbst zu sein, Panik und Todesangst.........
Ich bin seit einigen Jahren symptomfrei und alles ist wie vor den ersten Symptomen. Ich hatte das Glück, dass schon der erste Arzt, der mich mit meinen Symptomen gesehen hat gesagt hat das ist Panik und eine angsterkrankung. Natürlich habe ich das auch am Anfang nicht Glauben können und wollen, aber da ich selber aus dem medizinischen Bereich komme, habe ich entschieden mich der Realität zu stellen und mich Therapie zu begeben. Je länger man das rauszögert um so schlimmer wird es.

23.02.2012 17:13 • #17

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Hallo Mausi,

das was du beschreibst, habe ich auch alles hinter mir. Es liegt zwar schon Jahre zurück, bin auch von Arzt zu Arzt gerannt, nix festgestellt. Bis ich mir dann irgendwann sagte, wenn die Attacke kommt: Du fällst nicht gleich tot um, es spielt sich nur in deinem Kopf ab. Dir kann nichts passieren!! Und so ist es auch. Meine Therapeutin sagt das auch, es spielt sich nur im Kopf ab. Man puscht sich so auf, dass man alle möglichen Symptome bekommt, die einem einsuggerieren, man fällt gleich tot um. Aber versuch auf keinen Fall, diese Situationen zu meiden. Als meine Kinder klein waren, habe ich auch eine Panikattacke im Kindergarten bekommen. Es war nicht schön, aber meinen Kindern zuliebe musste ich ja raus. Naja, das habe ich so in etwa in Griff. Aber im Moment ist meine Angst vor Krankheiten viel schlimmer, besonders KREBS! Es macht mich verrückt, darum bin ich auch in Behandlung. Ich mach den Fehler, Ärzte zu meiden, aus Angst, sie könnten etwas feststellen. Es ist furchtbar. Aber irgendwie muss ich aus der Nummer auch wieder raus. Wenn du eine Therapie anfängst, dann kann es durchaus sein - so ging es mir - dass es dir anfangs schlechter geht, als vorher. Der Therapeut will ja ergründen, woher deine Panikattacken kommen. Darum ist es möglich, dass alte Erinnerungen, die man verdrängt hat, wieder hoch kommen. Aber halt durch, es wird mit der Zeit besser. Man muss es nur verarbeiten. Ich wünsche Dir alles Gute

LG
Violetta

23.02.2012 17:38 • #18


Danke Violetta.

Ich bin nur froh das ich mit der schei. nicht alleine da stehe. Langsam bin ich selber genervt das ich so bin. Ich texte immer mein Mann zu und frage ihn ob er das auch schonmal hatte oder was das sein könnte und dann suche ich ein grund. Momentan stehe ich bei Magengeschwür weil ich immer ab und an so ein Magendrücken habe. Letzte woche hatte ich eine Blinddarmentzündung die aber jetz weg ist

23.02.2012 18:10 • #19


Hallo,

ich hab da grad was gefunden im Internet was eventuell auf mich bzw euch zutreffen könnte. Hier schaut mal

http://www.atlantotec.com/de/dauer-kost ... skorrektur


Also ich werde da mal morgen anrufen und mich erkundigen.

23.02.2012 21:36 • #20



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