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Mich stürzt das auch immer wieder in unerträgliche Todesangst.
Eben weil es immer wieder kommt.
Ich habe es neulich nicht mehr ausgehalten und bin noch einmal zu meinem Doktor gefahren.
Wir hatten ein langes Gespräch.
Danach hat er noch einmal meinen Bauch abgetastet und abgehört.
Er sagt, sehr viele Menschen haben gerade in dem Bereich der unteren Rippen Schmerzen.
Ohne einen konkreten Grund.
Das ist wohl ein sehr sensibler Bereich mit sehr vielen Nerven, Faszien, Muskeln, darunter Magen und Darm. Keine Ahnung, wie das alles zusammenhängt.
Es kann durchaus eine Verspannung oder Verkrampfung sein.
Den Bereich nennt man übrigens nicht ohne Grund Hypochondrion.
Gerade bei Angst und seelischer Anspannung verkrampft man sich unbewusst dort.
Nach diesen Gesprächen geht es mir immer gleich viel besser.
Aber wenn ich dann alleine bin und wirklich gar nicht daran denke und zack wieder so ein Stich, dann kommt die Todesangst über mich, ich sehe mich mit sonstwas im Endstadium im Hospitz. Kein Spaß, ich kann mir dann alles vorstellen und könnte nur noch weinen. Ich nehme am Leben nicht mehr wirklich teil. Und ich rede auch mit niemandem mehr über sowas, weil das immer nach hinten losging.
Nur mit dem Arzt kann ich darüber reden.
Ganz abgestürzt bin ich am Wochenende, eine seltene Nebenwirkung des Pantoprazol ist Schwindel.
Und den hatte ich dann morgens beim Aufstehen, das war ganz furchtbar.
Habe es dann in der Packungsbeilage gelesen und nicht mehr genommen. Zum Glück ist das dann nicht wieder aufgetreten. Geholfen hatte das Medi eh nicht.
Habt ihr mal Buscopan probiert? Das soll gegen Verkrampfungen wirken?
Ich nehme jetzt auch Leinsamen, das schützt die Schleimhaut.
Und ich mache weiter täglich Sport.
Aber mir geht es, wie gesagt seelisch absolut unterirdisch.
Solange das Ziehen immer wieder mal auftritt, komme ich aus dem Loch nicht heraus.
Ich wünsche Euch von Herzen, dass es Euch besser geht.