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Ich komme aus der Sache leider auch nicht raus. Teilweise stürze ich in so abgrundtiefe Angst, dass ich keinen Ausweg mehr sehe. Schmerzen habe ich nicht, eher ab und zu ziehen und zwacken. Ich male mir dann bereits das Tödlichste aus, sehe Sarg, Hospiz - keine Ahnung. Fühle mich dann inmitten der offenbar normalen Menschen total alleine, denke immer, wie schön, die dürfen noch leben.
Ich vermute inzwischen, dass es mit Verstopfung oder Verkrampfung zusammenhängt. Ich habe seit Jahren vor Angst morgens eher Tendenz Durchfall. Aber Abends eher Verstopfung. Soll jetzt Flohsamenschalen probieren. Dabei hatte ich im Leben vorher nie Probleme mit dem Bauch. Mitunter ist es tageweise besser, gerade wenn ich mich mit schönen Dingen befasse, aber dann kommt, sogar mitten in einem schönen Gespräch so ein Stich. Mal links an der Rippe, mal tiefer, mal rechts, mal beidseitig. Das ist keine Lebensqualität mehr. Aber ich kann auch nicht ständig zu meinem Arzt rennen. Natürlich kann ich das tun, aber ich habe im Moment keine Energie und keine Hoffnung mehr.
Die sonst sehr glückliche Partnerschaft geht auch den Bach runter, mein Freund kann es nicht mehr ertragen, obwohl ich nicht mehr so oft darüber rede, eben um ihn nicht zu belasten. Neulich schrie er mich an, sieh doch ein, das muss Krebs sein, wenn es so lange nicht weggeht. Am besten du bringst dich um...war natürlich nicht so gemeint, aber es ist für ihn auch nicht mehr gut zu ertragen.
Dann geht es mal einen Tag und dann sticht es wieder.
Ich kann echt nicht mehr, dabei bin ich sonst nicht so