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Hallo an alle die sich auch zu sehr mit sich beschäftigen,

ich würde gern mal mit euch ein Phänomen besprechen was mich in den letzten Tagen wieder komplett aus dem Rhytmus reißt.

Wenn ich abends ins Bett gehe, das Licht ausmache und dann alles um mich herum dunkel und ruhig ist versucht ein normaler Mensch ja einzu schlafen. Soweit komme ich als etwas anderer Mensch auch, nur leider hat mein Unterbewusstsein etwas dagegen in die Schalfphase überzugehen und läßt mich sofort hochschrecken sobald es eben dazu kommt das ich einschlafe.

Das geht dann soweit das ich ständig davon Herzrasen bekomme und wieder hellwach werde, obwohl ich extrem müde bin.

Diese Sache wiederholt sich seit ein paar Tagen wieder und wieder (hatte das früher schon mal, ging aber wieder weg) und ich gucke so im ca. 20-30 Minuten Takt bis immer so gegen 4 Uhr auf den Wecker.

Dann beginnt draussen das Leben, bzw. Autos fahren vermehrt umher und der Akku ist dann so leer das es auch das Unterbewusstsein nicht mehr schafft mich von Schlaf abzuhalten.

Ich habe dabei immer das Gefühl als ob dieses Phänomen mit meinen Panikattacken proportional mitsteigt. Je panischer ich mich also tagsüber schon fühle umso anfälliger bin ich für dieses aufschrecken Problem.

Kennt das hier jemand von euch auch, bzw. wie kann man dem begegnen außer mit Medikamenten die irgendwie auch keine Lösung sind.

Habe hier zuhause Bromazanil 6mg und nehme, wenn nichts mehr geht eine viertel davon vor dem ins Bett gehen.

Problem dabei ist das ich dann zwar eine Nacht weggeknippst (will es mal so ausdrücken, denn diese Tabletten machen mich schlichtweg platt), aber die kommende dann praktisch ohne überhaupt nicht mehr zu Schlaf führt.

Das ist dann ein Teufelskreis, weshalb ich die letzten Tage trotz allem Schlafwunsch auf die Einnahme verzichtet habe.

Inzwischen ist mir natürlich, wegen des Schalfdefizits leicht übel und ich schwindelig ist mir.

Ein ekeliger Teufelskreis, von dem ich gern wüßte ob ihn hier auch jemand hat, bzw. jemand ihn erklären kann warum das so ist?

Laßt es euch gut gehen......

09.10.2010 22:34 • 07.11.2010 #1


31 Antworten ↓


23juni2009
hey was du da beschreibst kenne ich hatte ich teils sehr oft....was das war oder warum das so weiß ich nicht aber es ist mittlerweile von alleine weg oder evtl wegen den tabletten?weiß nicht da ich das medikament seit einem jahr nehme und ich genau auf das phänomen net geachtet habe.....teils dachte ich danach auch das mein herz net schlägt

09.10.2010 22:38 • #2



Aufschrecken wenn man grad einschläft!

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Hallo Peterpopeter,ich hatte das Problem auch und zwar jahrelang.Irgendwann hatte ich dann auch Angst ins Bett zu gehen oder einzuschlafen.Ich nehme seit ca. 10 Jahren Antidepressiva,weil ich auch außer meiner Angststörung, noch Depressionen habe.Die einzigsten Nebenwirkungen sind die,das ich davon so herrlich müde werde und wunderbar schlafen kann,wie ein Baby.Ich habe keine Einschlafstörung und auch keine Durchschlafstörung mehr und bin morgens auch richtig ausgeschlafen.Außerdem machen die Medis keine Abhängigkeit.
Lg,Carola

09.10.2010 22:47 • #3


23juni2009
na gut evtl. sollte ich auch noch sagen das ich citalopram nehme das ist auch gegen angst und depression und ja müde macht der mist.
also evtl. liegt es ja tatsache am medikament

09.10.2010 22:52 • #4


Danke euch für eure schnellen Antworten.

Auch wenn es euch nicht hilft, aber für mich ist es schön zu wissen das es andere Leute gibt die dieses Schiksal teilen und man dann auch raushört das es nichts organisches ist, sondern eine spielerei unseres Unterbewustseins.

Ich habe hier auf meinem Laptop eine 1/8 Tablette mit dem Messer zurecht gestutzt, will einfach nur schlafen, habe aber Angst ins Bett zu gehen.

Mal schauen ob ich Sie gleich nehme.

09.10.2010 23:03 • #5


23juni2009
Hey aber nur wenns net geht ne wir müssen auch so stark sein.
Ja also deutlich nochmal gesagt keine organische Ursache!

ich hatte mal alprazolam genommen um einschlafen zu können da es aber extremm abhängig macht durfte ich das zeug net länger als ne woche nhemen aber diese eine woche hat ausgereicht um wider beruhigt schlafen gehen zu können.

09.10.2010 23:10 • #6


hallo
ich kenne das auch habe es in unregelmäßigen Abständen und dann mehrere Tage hintereinander ,mein Therapeut hat mir mal gesagt das hängt damit zusammen das wir unserem Körper im Unterbewustsein nicht erlauben wollen in die Entspannung zu gehen !!Hatte vorher auch immer Angst wenn das auftrat aber mittlerweile nehme ich es einfach hin.


LG.Tini

10.10.2010 10:32 • #7


Ich habe dann gestern die 1/8 Tablette genommen und natürlich "fehlerfrei" geschlafen. Das war eine unglaubliche Wohltat und heute ging es mir auch entsprechend besser.

Was so eine durchgeschlafene Nacht doch audmacht, auch für das Gemüt und die Psyche.

10.10.2010 17:51 • #8


23juni2009
na das ist doch super und dann nheme die doch ruhig noch 2-3 nächte und dan lasse die weg un dversuche ohne zu schlafen

10.10.2010 18:46 • #9


Hallo
ich hatte das Problem auch schon des öfteren. Ist definitiv nichts organisches

Ich würde auch vielleicht, wenn es mal gar nicht geht, einen Achtel einer Tablette nehmen. Aber nur mit äusserster Vorsicht und ja nicht über mehrere Wochen.

Generell hat es mir immer geholfen, wenn ich am frühen Abend noch ausgiebig Sport gemacht habe. Das half mir nicht gleich am ersten Abend, aber nach mehreren Wochen war mein Körper irgendwie auf eine gesunde Art ausgepowert und war dann auch bereit, sich fürs Einschlafen zu entspannen.

Alles Gute, Carla

10.10.2010 19:42 • #10


Hallo Carla,

ich werde versuchen (ist ja aktuell nochmal tolles Herbstwetter) zu joggen. Da kann ich selber bestimmen was und wieviel ich mache und Sport hat mir damals auch sehr geholfen als ich Depressionen hatte.

Allerdings habe ich meinen inneren Schweinehund noch nicht überwinden können.

10.10.2010 20:23 • #11


Zitat von Peterpopeter:
Allerdings habe ich meinen inneren Schweinehund noch nicht überwinden können.


das kenn ich nur zu gut


na dann viel Motivation

10.10.2010 20:40 • #12


Danke

10.10.2010 23:37 • #13


Hallo Peter,

das Aufschrecken kurz vor dem Einschlafen kenne ich auch sehr gut - das sind Panikattacken.
Ich hatte mal einen sehr interessanten Link hier reingestellt, wo ein Satz drinstand, der mir geholfen hat zu verstehen:

"eine Schlafrestriktion bei nächtlichen Panikattacken kontraindiziert ist, insofern als die Wahrscheinlichkeit für die Auslösung einer Panikattacke steigt, je abrupter der Übergang von Wach - Schlaf bzw. Leichtschlaf - Tiefschlaf erfolgt, da die dabei stattfindenden metabolischen und physiologischen Veränderungen wahrscheinlich der Trigger für die Panik sind."

In dem Artikel geht es eigentlich um Einschlafprobleme, und dass man durch Schlafentzug den Schlafdruck erhöhen kann um somit die Einschlafprobleme zu bekämpfen. Wichtig für uns ist jedoch der Satz oben. Er bedeutet nämlich, dass die Wahrscheinlichkeit eine Panikattacke zu bekommen höher wird, je müder man ist beim Zubettgehen. Ich würde dir also raten das Zubettgehen nicht so weit hinauszuzögern, sprich nicht "todmüde" ins Bett zu fallen, sondern einfach mal etwas früher als gewohnt hinlegen. Vielleicht hilft es ja?

Hier findest du den gesamten Artikel:

http://www.angst-und-panik.de/schlafsto ... index.html

Mir hat das Wissen geholfen. Ich habe zwar seitdem trotzdem Panikattacken gehabt, aber konnte besser damit umgehen, da ich wusste, dass es nichts organisches ist.

Viele Grüße,
Frida

11.10.2010 10:19 • #14


jadi
das ist normal und gehört zu fast allen panikern und ängstlern.....das ist der mom. wo der körper sich entspannt........und für uns ist das ein unangenehmes ja auch schreckhaftes gefühl ......weil wir meist den ganzen tag so angespannt sind........viele merken es auch bei entspannungsübungen...das ist auch anfangs sehr unangenehm...der körper ist es einfach nicht mehr gewöhnt..keine angst das ist alles total harmlos......anfangs hatte ich damit auch starke probleme....mittlerweile nicht mehr...akzeptieren...logische antwort finden...und dann wird es aufhören

11.10.2010 10:29 • #15


thomaz
ich habe auch das gefühl wenn ich quasi bewegungslos längere zeit daliege. vor nem jahr habe ich es sogar ausgehalten und bin einfach weiter ruhig liegengeblieben.

wird zuerst immer krasser bis das gefühl schlagartig nachlässt und ich mich irgendwann in einem komischen tiefenentspannten ruhigem zustand befinde.

13.10.2010 00:00 • #16


jadi
genau so ist es......wenn man es zulässt geht es weg.und man ist völlig entspannt

13.10.2010 07:59 • #17

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thomaz
und genau da liegt mein problem. im bett mit geschlossenen augen kann ichs noch aushalten.

aber sobald augen auf sind schaff ich das nicht mehr worin ich in diesem ständigen gefühl eines angstanflugs gefangen bin und mich ständig bewegen muss um es zurückzuhalten.

wenn ich es wenigstens schaffen könnte mich einmal komplett durchchecken zu lassen damit ich wenigstens die gewissheit habe das mir körperlich nix fehlt.

was hat sich das universum beim schaffen von so einem gigantischen haufen müll nur gedacht

13.10.2010 21:11 • #18


@Peterpopeter

Habe gerade gelesen, dass du abends Bromazanil einnimmst. Ich habe dieses Medikament auch bekommen, musste aber meinem Hausarzt versprechen, nur im Notfall mal eine viertel Tablette davon zu nehmen, da diese süchtig machen können.
Hast du die Tabletten auch vom Hausarzt bekommen und nimmst du die regelmässig abends ein?

LG Mannu

16.10.2010 13:10 • #19


Hallo Mannu,

nein ich nehme diese Dinger auch nur im Akutfall und dann sogar nur 1/8 Tablette. Die Dinger helfen aber wirklich super um einzuschlafen, allerdings habe ich nach 2 Abenden Einnahme schon am 3ten das Gefühl das mir was felht und ich die Dinger am liebsten weiter nehmen sollte.

Damit ich da nicht von einem Unglück ins Nächste falle ist nach 2 Abenden aber immer Schluß, da muß man echt vorsichtig mit umgehen mit den Dingern, das hat mir mein Arzt damals aber auch so gesagt.

16.10.2010 23:26 • #20



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