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jenluis
Hallo ihr Lieben ,
ich bin neu hier, bin 42 Jahre alt und hatte mit 20 Jahren meine erste Panikattake.
Habe viele Therapien hinter mich gebracht, mit mässigem Erfolg. Konnte damals meine Wohnung nicht mehr verlassen, geschweige denn Autofahren o.Einkaufen.
Heute bin ich zumindest so weit, dass diese Sachen alle wieder möglich sind.
Habe dennoch eine generalisierte Angststörung und Angst vor Krankheiten, war vor knapp 4 Jahren mal in einer Tagesklinik, dort wurde mir Citalopram empfohlen, was ich bis vor kurzem eingenommen habe ( 30mg), hatte aber auch dann mittlerweile keine Wirkung mehr.Habe es ausgeschlichen, auf 20mg in 10 tages Schritten, hatte dann Nebenwirkungen wie Herzrasen und ein komisches Gefühl im Kopf. Musste dann auf Anraten des Arztes wieder von 10 auf 20mg für ein paar Tage und wieder runter, ging dann auch bei 10mg. Dann hatte ich jetzt eine starke Grippe, Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis , da hab ich die Tabletten einfach weggelassen, dass ganze ist jetzt 10 Tage her. Ich habe starke Kreislslaufschwankungen oder meine es zumindest, ein komisches Gefühl im Kopf, wenn ich ihn bewege , will die Tabletten aber nicht mehr nehmen, sollte auf Cymbalta umstellen. Ich will das ehrlich gesagt alles nicht mehr, es
ändert ja nichts, ausser dass man sich nicht ganz so in körperliche Symptome reinsteigert. ich muss zudem sagen , dass ich bis heute nicht in den Urlaub fahren kann, habe 2 Kinder 8 u 2 jahre. ich weiss einfach nicht mehr was ich machen soll, zig Therapien, Tabletten genommen und trotzdem klappt das nicht. Jetzt die ganzen Absetz o vielleicht auch Einbildunssymotome, wie kommt man da raus. lg

06.01.2018 00:32 • 12.01.2018 #1


16 Antworten ↓


Fühlt sich es an wie stromschläge im kopf?
Ich musste aufgrund von schwangerschaft von heute auf morgen paroxetin 20 mg absetzen und hatte die gleichen symptome.
Es dauerte gut 14 tage bis es weg war.
Ich hatte auch nasennebenhölenentzündung. Ich hab viel geschlafen, ich weiss das ist nicht einfach so möglich mit 2 kindern.
Irgendwann wird das besser und das bist du froh das absetzen geschafft zu haben! Ich hoffe nie wieder paroxetin nehmen zu müssen, dafür ist das absetzen zu schlimm

irklich helfen tut da nichts, zumindest keine tabletten.
Setz dich mal raus und schliess deine augen und atme die kalte luft
Spatzieren konnte ich nicht wegen dem stromschlag gefûhl
Ich hatte das im sommer und die hitze war nicht förderlich
Viel trinken, schlafen, leichte bewegung und die luft atmen!
Ich fühl mit dir, aber halte durch!

06.01.2018 00:37 • x 1 #2



Komisches Gefühl im Kopf - alles nur Einbildung?

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jenluis
Danke für deine schnelle Antwort.
Es fühlt sich an wie Stromschläge und wie, wenn man zu schnell aufgestanden ist so'n Puls i. Kopf und den Ohren total belastend, wie so'n schwanken kurzzeitig im Kopf.

06.01.2018 00:56 • #3


kritisches_Auge
Ich habe keine Erfahrung mit deinen Medikamenten, abgesehen von 25 mg Seroquel nehme ich nichts. Mir tut ein pflanzliches Präparat sehr gut, Lavendel mit Vitamin B.
Ein dummes Gefühl im Kopf zu haben kenne ich, selten zwar,ja, es könnte sich wie Stromschläge anfühlen.

Aber Ängste kenne ich, wenn sie auch nicht so schlimme Auswirkungen hatten wie bei dir, ganz massive in meiner zweiten Schwangerschaft, ich hatte ständig Angst, dass das Baby nicht mehr lebte und wenn ich es einmal ein paar Stunden nicht spürte, geriet ich in Panik.

Ich glaube, die heutige Schwangerschaftsvorsorge hätte ich nicht ertragen, wie ging es dir in der Schwangerschaft?

06.01.2018 01:07 • #4


jenluis
In der letzten Schwangerschaft war ich oft körperlich erschöpft, denke weil ich schon ein bisschen älter bin und noch ein zweites Kind bekommen habe. Ich muss zudem sagen, dass ich kurz vor der Schwangerschaft mit meiner Tochter heute , Schwanger war und das Kind in der 12 Woche verloren habe. Deswegen kann ich das sehr gut nachempfinden, wenn man Angst hat, dass mit dem Kind was nicht stimmt. Aber eins kann ich dir mit Gewissheit sagen, wenn wirklich was nicht stimmt , dann weiss du das , ich wusste es und hatte es gemerkt. Bei meiner Tochter hatte ich auch Angst und hab sie dann immer abgestumpft, wenn sie mal ruhig war.Also immer irgendwie auf Alarmbereitschaft.

06.01.2018 01:17 • #5


BellaM85
Hi!
Hab auch mal die Tabletten genommen und hab sie auch von jetzt auf gleich angesetzt. Beim 1. Mal ging es mir nicht so gut hatte extreme Symptome ( gut musste damals wohl auch noch ein anderes Medikament dazu nehmen und meine Dosierung pro Tag war viel höher als deine), beim 2. Mal absetzen war alles in Ordnung. Hatte das damals auch so dem Psychiater gesagt das ich erstmal keine Medikamente mehr brauche, war in Ordnung. Nimm bis heute keine mehr ( also um die 11 Jahre jetzt). Die Angst vor Krankheiten hab ich auch gehabt Mal mehr Mal weniger bis heute zu, aber auch Medikamente können diese meiner Meinung nach nicht besiegen sondern nur unterdrücken. Ich denke da würden Dinge wie zb Therapien besser helfen! Ich sag immer so wer hat keine Angst vor einer schlimmen Krankheit und vielleicht sogar den Tod? Ich persönlich kenne keinen wirklich weil im Endeffekt möchte jeder leben! Und die die so tun als wäre es ihnen egal, labern meistens eh nur!

LG und alles Gute!

06.01.2018 01:31 • x 2 #6


jenluis
Hallo zusammen, habe Jetzt schon einige Tage hinter mich gebracht, seit dem Absetzen von Citalopram. Habe aber immer noch extremes Schwanken im Kopf und Unwirklichkeitsgefühl.
Zudem bekomme ich noch richtige Wutanfälle, wenn irgendetwas nicht klappt. Bin zu Hause schon nur am putzen um mich abzulenken , was wahrscheinlich nicht so gut ist, da ich eh schon so extrem mit der Aufräumerei bin.
Ich kann mich selbst nicht ertragen u. Habe auch extremste Wut auf mich, warum weiss ich nicht.
Ich will aber auf gar keinen Fall wieder irgendwelche Pillen nehmen. Da mir das eh nur bedingt geholfen hat u. auch nach langer Einnahme von 4 Jahren fast gar nicht mehr.
War vorgestern bei meinem Psychologen, der nur die Medis verschreibt, der meinte dass man es meistens es nicht ohne Medis schafft,sollte ja jetzt bei einer chronivizierten Angststörung, sollte Cymbalta nehmen.Er meint der Leidensdruck wäre dann halt nicht so gross.
Ich weiss einfach im Moment nicht was ich machen soll.

07.01.2018 16:41 • #7


jenluis
Hallo zusammen, habe Jetzt schon einige Tage hinter mich gebracht, seit dem Absetzen von Citalopram. Habe aber immer noch extremes Schwanken im Kopf und Unwirklichkeitsgefühl.
Zudem bekomme ich noch richtige Wutanfälle, wenn irgendetwas nicht klappt. Bin zu Hause schon nur am putzen um mich abzulenken , was wahrscheinlich nicht so gut ist, da ich eh schon so extrem mit der Aufräumerei bin.
Ich kann mich selbst nicht ertragen u. Habe auch extremste Wut auf mich, warum weiss ich nicht.
Ich will aber auf gar keinen Fall wieder irgendwelche Pillen nehmen. Da mir das eh nur bedingt geholfen hat u. auch nach langer Einnahme von 4 Jahren fast gar nicht mehr.
War vorgestern bei meinem Psychologen, der nur die Medis verschreibt, der meinte dass man es meistens es nicht ohne Medis schafft,sollte ja jetzt bei einer chronivizierten Angststörung, sollte Cymbalta nehmen.Er meint der Leidensdruck wäre dann halt nicht so gross.
Ich weiss einfach im Moment nicht was ich machen soll. Hat das jemand schonmal gehabt, dass man nicht schlucken kann, wenn man was isst ud wenn wie seit ihr damit umgegangen.

08.01.2018 15:19 • #8


jenluis
Hallo ihr Lieben,
ich hatte schonmal geschrieben und von meinem Problemen erzählt.
Hatte gehofft mich hier noch weiter austauschen zu können o. weitere hilfreiche Antworten zu bekommen.
Vielleicht mache ich das hier ja auch nicht richtig, habt ihr Tips, wie ich besser in ein Gespräch komme.
Vielle Grße
Jen

09.01.2018 11:01 • #9


Jennyaliasbibi
Ich bin auch neu hier und muss mich erstmal zurechtfinden

09.01.2018 11:03 • #10


jenluis
Hallo ,
vielleicht kannst du mir ja dann weiterhelfen, wenn du hier durchblickst, wäre schön sich mehr austauschen zu können.
LG jen

09.01.2018 11:27 • #11


Jennyaliasbibi
Was hast du den für Probleme?

09.01.2018 11:31 • #12


jenluis
Ich leide unter einer gen. Anststörung, habe vor Weihnachten angefangen Citalopram auszuschleichen, nur die letzten 10mg hab ich dann nach 10 Tagen ganz weggelassen; da ich eine starke Grippe mit Nasennebenhölenentzündung hätte. Jetzt habe ich halt immer noch schwanken im Kopf; wenn ich ihn bewege o. bin schnell wütend, wenn etwas nicht sofort klappt, auch bin ich schnell traurig, irgendwie verzeifelft; da ich mir immer wieder unsicher bin ob meine Symptome nur vom absetzen sind. Mein Psychologe wollte ja eigentlich das ich Cymbalta gegen die Angsstörung nehme; aber ich möchte es ohne Medis. schaffen, da mir das Citalopram nach 4 Jahren überhaupt nix mehr gebracht hat. Er meinte bei einer chron. Angststörung geht es nicht ohne Med., da der Leidensweg zu groß ist. Ich weiß nicht mehr was richtig o. falsch ist, die einen sagen so, die anderen so.
Lg jen

09.01.2018 20:09 • #13


Jennyaliasbibi
Kenne das auch mit den Stromschläge im Kopf so hat es sich zu mindestens an gefühlt , das hat ich ungefähr 3 Wochen nachdem ich damals das Cipralex abgesetzt hatte.. Lg

10.01.2018 10:10 • #14


petrus57
Zitat von jenluis:
Habe aber immer noch extremes Schwanken im Kopf und Unwirklichkeitsgefühl.


Das verschwindet nach gut 2-3 Monaten. So war es jedenfalls bei mir.

10.01.2018 10:18 • #15


jenluis
Nimmst du denn noch Medikamente ein oder hattes du auch eune Angststörung und hast es geschafft damit umzugehen ohne Medis.
Wenn wäre ich um jeden Rat dankbar, wie ich diese Störung besser in den Griff bekommen könnte, lese z. Zt. das Buch von Klaus Berhardt, da geht es um ein Mentaltraining, wo dass Gehirn pos. neu verknüpft werden soll, bin mal gespannt ob mir dieses Training was bringt.
lg jen

10.01.2018 12:23 • #16


jenluis
Hallo zusammen,
ich melde mich heute mal wieder zurück. Es geht mal wieder darum, dass ich Citalopram jetzt seit 2 Wochen ungefähr abgesetzt habe, hatte es wie gesagt in 10 Tagesschritten ausgeschlichen, da es ir nicht mehr geholfen hat.
Ich fühle mich im moment sehr schlecht, alles ist irgendwie anstrengend, ich beobachte unbewusst meinen Körper ob alles o. K., hab zudem noch meine Mens.., weiss wirklich nicht mehr weiter, bin so antriebslos, geistig irgendwie neben mir.
Kommt das alles nur vom absetzen des Medikamentes?
Auch zwischendurch diese extreme Wut auf mich selbst, dass ist alles schwer auszuhalten.
lg jen

12.01.2018 13:19 • #17



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