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K

kasimir
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Sammelthema
Hallo!
Habe mich heute auch mal dazu entschlossen mich einem Forum anzuschließen weil es mir grad mal wieder seit einigen Wochen echt schlecht geht und es mir glaub ich echt helfen würde zu hören das andere das gleiche Problem haben.
Ich habe bereits seit 8 Jahren eine Angst-und Panikstörung und befinde mich deswegen auch in Behandlung. Am Anfang war es auch eigentlich eher so, das ich unter Panikattacken litt, seit ca 2 Jahren hat sich das ganze aber eher in eine Symptomatisierungsstörung gewandelt. Und zwar hat alles ganz banal angefangen- ich habe während ich mit unserem kleinen Sohn im Krankenhaus lag und sowiso schon schrecklich angespannt und verängstigt war, ein Buch über eine ALS kranke Frau gelesen. ALS ist eine Krankheit die den Körper nach und nach lähmt und in der Regel zum Tod innerhalb weniger Jahre führt. Das hat mich zutiefst erschreckt und es hat nicht lange gedauert bis sich bei mir die ersten Symptome zeigten. Ich war schrecklich beunruhigt und bekam das Ganze nur mit Hilfe von OpiPhramol in den Griff. Jetzt, 2 Jahre später geht das Ganze schon wieder los. Zunächst hatte ich Gelenkschmerzen, dann mal einen tauben Fuß oder eine taube Hand, dann Muskelschmerzen, Pudding in Armen und Beinen und mittlerweile auch noch leichtes Muskelzucken. Das was wirklich gegen eine wirkliche Erkrankung spricht ist, das wenn ich abgelenkt bin, gar nichts habe, also entspannt bin. Erst wenn ich dann wieder dran denke geht alles wieder los. Und das Schlimmste ist immer noch die Vermutung das doch ausgerechnet ALS dahinterstecken könnte, obwohl das eine sehr seltene Krankheit ist, die meisstens ältere Menschen trifft. Ich könnte natürlich auch einfach wieder Tabletten nehmen, wahrscheinlich wäre dann wieder alles gut, aber ich möchte nicht immer von diesen blöden Tabletten abhängig sein, ich möchte es auch mal ohne schaffen!
Ich würde mich total freuen wenn sich jemand melden würde, dem es ähnlich geht!

19.07.2024 #1


65 Antworten ↓
Calima

Calima
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Zitat von ansu2014:
ich drehe durch mit diesem Gedankenkarussel und weiß nicht wie ich es stoppen kann

Es klingt banal, aber es geht nur mit Vertrauen. Vertrauen in das nötige Quäntchen Glück im Leben. Egal wie groß unsere Angst ist, egal wie viel Sorgen wir uns machen, nichts davon mit uns vor Krankheit oder Tod bewahren. Wir können uns jeden Tag mit Angst quälen, in uns hinein horchen und das Schlimmste befürchten das wird unser Leben nicht verlängern.

Jeder Tag, der auf diese Weise vergeht, ist ein verlorener Tag. Ein Tag an dem wir nicht genossen, nicht gelacht und uns nicht gefreut haben. Ein Tag, an dem wir uns um etwas gesorgt haben, was mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals so eintreten wird.

Nicht wenige hier blicken auf viele Jahre zurück, diese in einem solchen Zustand verbracht haben. Jeden Tag in der Erwartung zu sterben oder so schwer erkrankt zu sein, dass der Tod in greifbarer Nähe ist. Wir verderben unseren Kindern ihre Kindheit, vergessen zu lieben und zu leben, nur weil wir uns nicht überwinden können, ins Leben zu vertrauen.

Was das Sterben betrifft, so macht es unterm Strich keinen Unterschied. Wir sterben, ob wir uns davor gefürchtet haben oder nicht. Der Unterschied liegt einzig und allein darin, was wir mit dem Leben angefangen haben.

Letzten Endes müssen wir eine Entscheidung treffen, wie wir leben möchten. Wir können unserer Angst huldigen und ihr alles opfern was wir haben. In der Hoffnung vielleicht, dass es eine irgendwie geartete Kontrolle geben könnte, wir können aber auch die Entscheidung treffen, es einfach darauf ankommen zu lassen. Es kommt wie es kommt. Durch Angst werden wir nichts hinzu gewinnen. Nur Tag für Tag an Leben verlieren.

Unseren Körper als unseren Freund behandeln anstatt ihn als Feind zu betrachten, ist ein guter Anfang. Gesund leben, sich gut ernähren, sich regelmäßig bewegen und vor allen Dingen jeden Tag genießen ist das beste Rezept um gesund zu bleiben.

Alles andere haben wir nicht in der Hand. Und deswegen braucht es Vertrauen, dass es schon gut werden wird.

02.07.2020 22:18 • x 5 #51


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A


Angst vor tödlichen Krankheiten

x 3


Angsthase86

Angsthase86
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Hallo ihr Lieben,

Ich bin neu hier. Zu meiner Person, ich bin 29 Jahre jung, weiblich und leide seit nunmehr 10 Jahren an einer generalisierten Angststörung. Die meiste Zeit habe ich diese sehr gut im Griff, momentan hatte ich wieder sehr viel Stress und es geht mir seit einigen Monaten schlecht.
Von der Symptomatik habe ich gefühlt schon alles durch, dennoch fallen meinem Körper immer neue symptome ein, die mich, wie besonders jetzt, stark ängstigen, bzw es mir schwer machen zu unterscheiden, ob es wieder einmal psychisch bedingt oder diesmal wirklich etwas physisches ist. Auch wurden bei mir vor einigen Monaten Lebensmittelunverträglichkeiten festgestellt, weshalb das sonst so beruhigende Essen mir momentan auch eher Stress und Probleme bereitet. Ich habe nunmehr die 3. Psychotherapie beendet, aber nicht das Gefühl, dass mir auch nur 1 davon etwas gebracht hat..
Zu meinen symptomen: ich habe seit Monaten ab und an ein kratzen im hals und heiserkeit gekoppelt mit kurzatmigkeit und dem Gefühl einer enge im hals/kehlkopfbreich beim atmen. Dazu kommen Schwindel, zitternde Hände und das Gefühl als würde es wellenartig in meinem Körper summen. Weiterhin habe ich Schmerzen im rechten Arm und der Hand und auch Kribbeln und das Gefühl von Nadelstichen in den Fingern. Zeitweise auch das Gefühl von einem schweren und müden Bein, ohne vorhergehende körperliche Anstrengung.
Die Problematik mit dem Essen ist ein Teufelskreis. Wenn ich nichts esse, unterzuckere ich schnell und mir wird schwummerig und ich fange an zu zittern. Also wird beim kleinsten Anflug von Hunger gegessen, dann aber reichlich. Das wiederum bläht meinen Bauch und ich fühle meine Herzstolperer stark und bekomme ein Gefühl von einem unregelmäßig auftretenden inneren "Rausch", einer art Hitzewallung, bei der man kurz inne- und den Atem anhält. Darauf folgt meist ein Anstieg der Pulsfrequenz und ein Rauschen im Ohr. Es ist wirklich schwer zu beschreiben. Sie treten manchmal getrennt voneinander oder auch in Kombination auf.
So, ich glaube, das waren erst einmal die wichtigsten. Gott, sind das viele, wenn man sie mal so niederschreibt.
An Untersuchungen hatten wir Blutbild, Magenspiegelung, 24h EKG, Herz-Ultraschall, Ultraschall vom Bauchraum, Besuch beim HNO wegen der Halssymptomatik, Untersuchung Schilddrüse. Alles on Befund und klinisch gesund.
Als nächstes wurden noch Neurologe und Orthopäde anstehen, aber ich sträube mich eigtl immer zum Arzt zu gehen, weil es doch meist heißt, ich solle meinen Stress reduzieren. Auch fühle ich mich leider von meinem derzeitigen Hausarzt nicht ernst genommen, was es noch schwerer macht sich zu öffnen und 'die Blöße zu geben'. Ist vllt aber auch nur meine Sicht und Problem.
Nun meine Frage, ob jemand ähnliche Symptome hat? Oder vllt einen Rat, der mir endlich helfen könnte dem Teufelskreis aus Symptomen und Angst zu entfliehen? Bin momentan ratlos, da gefühlt nichts an Strategien hilft und manche Tage wirklich schwer fallen. Die Angst vor sämtlichen schweren Krankheiten, aber auch alltäglichen und neuen Dinge ist unterschwellig immer vorhanden..

Liebe Grüße

19.05.2016 02:17 • x 1 #11


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M
Hallo kasimir,

momentan kann ich zumindest nicht mehr sagen (schreiben), als ein herzliches willkommen im Forum.

freundliche grüße
Mikro

#2


S
Hallo kasimir!

Erstmal herlzich willkommen hier im Forum!
ich leide auch unter einer panikstörung und extremer Krankehietsangst! die panikstörung begann vor 16 Jahren, da wurde ich grad 18 und meine tochter war erst 8 wochen auf der welt, mit panikattacken die nur ab und zu mal kamen und kein arzt konnte mir damals sagen was es ist! vor 2-3 jahren war es dann ganz extrem. da hatte ich die Pa fast täglich und lag deswegen 3 mal im krankenhausd. genau zu diesem zeitpunkt kamen dann die krankheitsängste dazu!
mittlerweile bin ich 34 und alleinerziehende mutter 3 er kids. Seit 3 wochen bin ich nun in therapie.

Ich würd mich sehr freuen wenn du mir zurückschreibst!

Liebe grüsse und ein schönes Wochenende!

#3


D

Wiederkehrende Angst vor tödlichen Krankheiten

1. Teil:

Hallo.

Ich bin neu hier und habe mich angemeldet, um mir Rat zu suchen, bei Leuten, denen es ähnlich geht wie mir. Zuerst gehe ich davon aus, dass ich bereits seit Jahren (vielleicht sogar länger als ein Jahrzehnt) eine depressive Grundstimmung habe, die ich jedoch als Normalzustand angesehen habe. Ich wusste praktisch nicht, dass ich depressiv bin. Allerdings kamen zwei Dro. (mit dem Abstand von mehreren Jahren) auf mich zu. Dazu kam es, weil mir diese Form von Glücksgefühlen so unfassbar genial erschien. Dadurch habe ich (davon bin ich überzeugt) allerdings meinen Dopamin bzw. Serotonin Haushalt sehr durcheinander gebracht. Die zweite Phase endete abrupt diesen Sommer, weil ich plötzlich das Gefühl hatte, schlecht Luft zu kriegen und sogar mehrmals unglaublich starkes Kribbeln (100x stärker als wenn einem ein Körperteil einschläft) am ganzen Körper verspürt hatte und mich letztendlich vorsichtshalber ins Krankenhaus fahren ließ, wo ich schließlich starke Krämpfe erlitt.

#4


D
2. Teil:

(konnte meine Hände nicht mehr vollständig schließen, hatte ein taubes Gesicht und deshalb Sprachprobleme) und der Herzschlag ging bis auf über 160 die Minute. Die Ärzte haben allerdings gesagt, dass das ganze wohl nur eine Dro. Panikattacke war und ich körperlich nichts hätte. Habe dann ein Benzodiazepin bekommen und es ging mir wieder besser. Seitdem hab ich keine Dro. mehr genommen, weil ich Angst habe davon zu sterben. Und allgemein spielt meine Psyche verrückt. Ich habe ständig (wohl unterbewusst durch meine Depression ausgelöste) körperliche Symptome, wie Atemnot, unkontrollierbares Zucken meines Kopfes, komischen Atemrhytmus und hin und wieder das Gefühl, mein Herz spiele verrückt. Ich hab massive Angst zu sterben und immer sagen die Ärzte, ich hätte nichts. Nehme jetzt schon seit 4 Wochen Johanniskraut gegen die Depri, aber spüre keine Besserung. Hab auch Citalopram hier, trau mich aufgrund der harten Nebenwirkungen aber nicht, es zu nehmen.

#5


D
3. Teil:

Könnte es auch nicht mit mir vereinbaren, dadurch Impot. zu werden, da es, wegen meiner Todesangst, mein Lebensziel ist, ein Kind zu zeugen, damit etwas von mir auf der Welt übrigbleibt, wenn ich mal nicht mehr bin. Glaube aber, bald nicht mehr mit den Symptomen fertig zu werden und auf Citalopram angewiesen zu sein, habe aber Angst es ohne ständige ärztliche Beobachtung einzunehmen, da ja sonst niemand da ist, der mir helfen könnte, sollte ich starke Nebenmirkungen bekommen. Was würdet ihr mir raten zu tun? Gesprächstherapie bringt bei mir nichts. Man kann mir ja immer sagen: "Ist doch nichts, du bist kerngesund", aber so lange ich die körperlichen Symptome habe, werde ich immer wieder glauben, ich hätte etwas Schlimmes. Könnte es am Bewegungsmangel liegen? Wegen meiner Stimmung bin ich fast 24/7 im Bett...
Hat Jemand Erfahrungen mit Citalopram?

Weiß auch nicht ob man mir hier helfen kann, aber sage schon mal danke im Vorraus.

Liebe Grüße.

Sven

#6


N
hey du!
also es ist ja allseit bekannt das Dro. auch heftige langzeitschäden verursachen können! was waren das denn für Dro.? allerdings wenn du ohnehin schon unter einer depression gelitten hast und die docs dich gründlich untersucht haben wovon ich jetzt mal ausgehe denke ich schon dass das alles psychisch bedingt ist! also wenn ich eine panikattacke bekomme dann habe ich auch das gefühl ich bekomme keine luft mein herz beginnt zu rasen und mein blutdruck geht nach oben mir wird schwindelig und schlecht ich schwitze und zittere und mein gesicht und meine arme werden taub! das taub werden des gesichtes und der gliedmaßen kommt von der hyperventilation die sich bei so ner attacke bei mir automatisch einstellt! wenn du immer unter strom stehst weil du angst hast legt sich das sicher auch aufs herz und das kann dann zu herzstolpern und herzrasen führen! hab ich auch alles! also ich denke nicht das du organisch krank bist!
und medis sind immer schei.! allerdings wenn man es nichtmehr ertragen kann sind die manchmal einfach nur eine große hilfe! aber versuch es doch auch mal mit baldrian und hopfen tabletten! und im reformhaus kriegst du auch echt guten und starken beruhigungstee! der bringt mich auch immer runter vorm schlafen und so! vielleicht bemühst du dich trotzdem auch mal um einen therapieplatz weil nach so langer zeit wirst du das wohl allein nicht mehr in den griff bekommen! und eine richtige therapeut/in wird dir auch nicht sagen das du kerngesund bist! es ist einfach ein teufelskreis weil du irgendwelche symptome wahr nimmst z.B. herzklopfen und dann denkst dir schon oh nein nicht schon wieder ez gehts wieder los! und in diesem moment schickst du einem gehirn die nachtricht ... denke das würde dir sehr helfen!
hoffe ich konnte dir bisschen helfen
viele liebe grüße

#7


N
Gefahr!! wir müssen den körper auf flucht oder kampf einstellen! also gehts los! das herz rast und der blutdruck geht hoch weil dein körper denkt du brauchst mehr blut in dieser situation! adrenalin wird ausgeschüttet dadruch beginnst du zu zittern! du beginnst ganz tief einzuatmen weil du dich beruhigen willst das ist hyperventilation und dadurch werden in deinem körper salze oder so verschoben und dadurch bekommst du dieses kribbeln und taub werden typisch in den gliedmaßen und den kopf/gesicht! der mund wird ganz trocken und dir wird schwindlig! und weil natürlich eigentlich gar nicht gefährliches los ist kriegst du panik und todesangst weil diese symptome auftreten! also eine panikattacke ist eigentlich eine völlig normale reaktion des körpers nur zu falschen zeit! ziel ist es irgendwann die anfangssymptome als ungefährlich einzuschätzen dadurch würde man sich den rest und die eigentliche attacke abzuwehren! ich weis leichter gesagt als getan aber so ist es! also auf jeden fall wirst du nicht sterben! es ist einfach die schei. angst du uns alle in den händen hält!! hoffe ich konnte dir bisschen helfen mit meinem roman!!
alles liebe!!

#8


D
@nightchild86

Wow, hätte nicht gedacht, hier so schnell Antwort zu bekommen. Hut ab!
Hört sich ja schon mal ganz interessant an, mit dem Baldrian und den Hopfentabletten. Hab das bisher noch nicht ausprobiert. Werde mich direkt morgen mal danach umschauen.
Also eigentlich ist meine Symptomatik abends deutlich stärker als tagsüber. Also wenns aufs Schlafen zugeht. Und morgens nach dem Aufstehen bin ich auch noch ein Bisschen durch den Wind. Weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal erholsam geschlafen habe... Tagsüber bin ich aber eigentlich vergleichsweise gelassen, zwar nicht 100%ig, aber deutlich.

Naja, habe auch schon auf einen Klinikaufenthalt nachgedacht, wär jetzt aber über die Feiertage natürlich blöd für die Familie.
Ich schau wohl zu sehr in mich rein, bemerke jede Absonderlichkeit.
Jetzt momentan juckt mein Körper an vielen Stellen....
Ich komm mir total blöd vor.

Erst mal danke!
LG

#9


N
bei mir kommt es auch eher abends wenn ich ins bett will meistens bekomm ich von drei oder vier kein auge zu oder wache ständig wieder auf! bin auch total übernächtigt! klar hört man mehr in sich rein weil man ja immer damit rechnet das was nicht stimmt! also besorg dir mal diese tabletten und versuch das aus! wenn es auf dauer echt nicht besser wird ist vielleicht a klinik aufenthalt für paar wochen keine schlecht idee! hauptsache wirst wieder gesund!

LG

#10


Angsthase86
Hallo ihr Lieben,

Ich bin neu hier. Zu meiner Person, ich bin 29 Jahre jung, weiblich und leide seit nunmehr 10 Jahren an einer generalisierten Angststörung. Die meiste Zeit habe ich diese sehr gut im Griff, momentan hatte ich wieder sehr viel Stress und es geht mir seit einigen Monaten schlecht.
Von der Symptomatik habe ich gefühlt schon alles durch, dennoch fallen meinem Körper immer neue symptome ein, die mich, wie besonders jetzt, stark ängstigen, bzw es mir schwer machen zu unterscheiden, ob es wieder einmal psychisch bedingt oder diesmal wirklich etwas physisches ist. Auch wurden bei mir vor einigen Monaten Lebensmittelunverträglichkeiten festgestellt, weshalb das sonst so beruhigende Essen mir momentan auch eher Stress und Probleme bereitet. Ich habe nunmehr die 3. Psychotherapie beendet, aber nicht das Gefühl, dass mir auch nur 1 davon etwas gebracht hat..
Zu meinen symptomen: ich habe seit Monaten ab und an ein kratzen im hals und heiserkeit gekoppelt mit kurzatmigkeit und dem Gefühl einer enge im hals/kehlkopfbreich beim atmen. Dazu kommen Schwindel, zitternde Hände und das Gefühl als würde es wellenartig in meinem Körper summen. Weiterhin habe ich Schmerzen im rechten Arm und der Hand und auch Kribbeln und das Gefühl von Nadelstichen in den Fingern. Zeitweise auch das Gefühl von einem schweren und müden Bein, ohne vorhergehende körperliche Anstrengung.
Die Problematik mit dem Essen ist ein Teufelskreis. Wenn ich nichts esse, unterzuckere ich schnell und mir wird schwummerig und ich fange an zu zittern. Also wird beim kleinsten Anflug von Hunger gegessen, dann aber reichlich. Das wiederum bläht meinen Bauch und ich fühle meine Herzstolperer stark und bekomme ein Gefühl von einem unregelmäßig auftretenden inneren "Rausch", einer art Hitzewallung, bei der man kurz inne- und den Atem anhält. Darauf folgt meist ein Anstieg der Pulsfrequenz und ein Rauschen im Ohr. Es ist wirklich schwer zu beschreiben. Sie treten manchmal getrennt voneinander oder auch in Kombination auf.
So, ich glaube, das waren erst einmal die wichtigsten. Gott, sind das viele, wenn man sie mal so niederschreibt.
An Untersuchungen hatten wir Blutbild, Magenspiegelung, 24h EKG, Herz-Ultraschall, Ultraschall vom Bauchraum, Besuch beim HNO wegen der Halssymptomatik, Untersuchung Schilddrüse. Alles on Befund und klinisch gesund.
Als nächstes wurden noch Neurologe und Orthopäde anstehen, aber ich sträube mich eigtl immer zum Arzt zu gehen, weil es doch meist heißt, ich solle meinen Stress reduzieren. Auch fühle ich mich leider von meinem derzeitigen Hausarzt nicht ernst genommen, was es noch schwerer macht sich zu öffnen und 'die Blöße zu geben'. Ist vllt aber auch nur meine Sicht und Problem.
Nun meine Frage, ob jemand ähnliche Symptome hat? Oder vllt einen Rat, der mir endlich helfen könnte dem Teufelskreis aus Symptomen und Angst zu entfliehen? Bin momentan ratlos, da gefühlt nichts an Strategien hilft und manche Tage wirklich schwer fallen. Die Angst vor sämtlichen schweren Krankheiten, aber auch alltäglichen und neuen Dinge ist unterschwellig immer vorhanden..

Liebe Grüße

x 1 #11


Vergissmeinicht
Hallo Angsthase,

herzlich Willkommen hier bei uns.

Nun, 10 Jahre sind eine lange Zeit und 3 Therapien sind viel. Was wurde in den Therapien gemacht; angesprochen?

Wir alle kennen hier die von Dir geschilderten Symptome und es ist ein Kreislauf, den nur Du durchbrechen kannst.

Es fällt uns immer einfach die Symptome niederzulegen, aber eher weniger, von uns selbst zu schreiben. Ergo, wie lebst Du, was machst Du, was ist mit Familie, was war damals der Auslöser etc. pp.?

#12


Mutti22022016
Hallo ihr lieben. Ich bin neu hier und hoffe auf ein paar positiven Antworten. Ich bin 27 und habe vor drei Monaten einen gesunden Jungen geboren. Nun habe ich seit der Geburt schlimme Angst todkrank zu sein. Ich habe Symptome wie z.b. Morgens wenn ich aufwache herzrasen und zittern ...ständige Unruhe. Desweiteren merke ich manchmal wie stark mein Herz pocht. Ist das die angststörung? Ich habe ein druckgefühl im Ohr macht das die Angst ? Das schlimme ist natürlich das ich alles Google was nicht hilfreich ist! Ich habe seit der Geburt mehr Muttermale und so winzig kleine rote blutpunkte bekommen. Hat das Mit der hormonumstellung zu run ? Wie Lange dauert diese an habe bereits normalen Zyklus. Ich bin in einer Tagesklinik und mein blutbild war in Ordnung nur butsenkung ganz leicht erhöht. Ich hoffe auf ein paar positive antworten und vielleicht Tipps wie ich da wieder rauskomme. Liebe Grüße

#13


Angsthase86
Hallo ihr Lieben,
ich lebe allein, meine Familie ist aber nur einen Katzensprung entfernt. Ich beende gerade mein Studium und bin auf der Suche nach einem neuen Job. Ich bin seit Jahren Single, da ich keinem diese Panikattacken antun möchte bzw viele nicht damit umgehen können. Dennoch sehne ich mich natürlich nach jemandem, der mir gerade in solchen Situationen zur Seite steht. Dann hat mein Körper eine Laktose- und Glutenunverträglichkeit entwickelt und somit meinen sontigen Halt, das Essen, zu einem Stressfaktor gemacht. Ich muss genau auf alles achten und vertrage es meist dennoch nicht, was mit körperlichen Beschwerden einhergeht und somit die Angst triggert.
Weiteren Stress bereitet mir die sich doch verschlechternde Krankheit meines Vaters und die doch für mich 'Schockdiagnose', dass meine kleine Nichte Mukoviszidose hat. Es kam in letzter zeit einfach viel zusammen.
Meine Symptome sind nach einem Unfall meiner besten Freundin aufgetreten. Erst langsam mal ein zwei Symptome hier und da und plötzlich mit Panikattacken der feinsten Art, sodass ich ein halbes Jahr kaum aus dem Haus gegangen bin.
Meine beiden ersten Therapien waren pyschoanalytischer Art und es ging mir nach beiden doch für einige Zeit besser, sodass ich sogar einen 7 montigen Auslandsaufenthalt machen konnte, ohne schwerwiegende Zwischenfälle. Die letzte Therapie war eine Verhaltenstherapie, die mir zwar neue Erkenntnisse, aber keine neuen Tools zur Bewältigung akuter Situationen gegeben hat.. Dies zeigt sich deutlich an meinem jetzigen Zustand.
Ich fühle mich einfach körperlich und seelisch ausgelaugt und weiß nicht, wie ich momentan mit meinen Ängsten umgehen soll. Bei jedem kleinen Ziepen setzt sich die Angstspirale vor schweren Krankheiten in Gang. Auch Untersuchungen beim Arzt können mich da kaum von abbringen, auch wenn sie alle nichts auffälliges zeigen...Ich traue meinem Körper momentan überhaupt nicht mehr.

Liebe Grüße,
Der Angsthase

#14


B
Ich kann es nachempfinden. Bei mir ist es auch so das ich seit 6 Monaten nach einem Tod schwere Angstzustände habe und Bauchschmerzen. Darauf hin wurden bei mir auch Lactose festgestellt was ich vorher vermutet habe aber ignorieren konnte da es nur leicht war. Bis dahin war essen für mich total entspannen und abschalten , nun ist es Stress für mich. Habe auch einen netten Artikeln gelesen das zwar durch essen kein Seretonin im Kopf ankommt aber durch das gute Gefühl beim Essen und die Entspannung hat unser Kopf es produziert das fehlt bei mir jetzt z.b. Sad

Ich glaube auch daran das wir das Vertrauen wieder finden müssen weil der innere doc kann uns besser heilen als Medikamente, hab an sowas auch nie geglaubt aber war immer gut gestimmt zu meinen Körper und selten krank denke das wirkt schon wenn die Psyche ihm wohlgesonnen ist.

#15


Vergissmeinicht
Liebe Mutti,

Du bist hier bei anderen Userin gelandet und so gehen Deine Zeilen unter. Gehe unter Neuvorstellungen und erstelle dort ein neues Thema; so können wir gezielt auf Dich eingehen.




Hallo Angsthase,

nun, da scheint es ja noch einiges aufzuarbeiten zu geben. Dies wirst Du sicher alleine nicht schaffen. Nimmst Du Medis?

#16


gaga101112
Hallo ihr lieben
Ich bin 32 jahre alt und habe 2 kinder. Meine tochter ist 4 und mein sohn 3 monate.habe seut ca.7 jahren schon angststörungen aber schlimm wurde es nach dem tod meiner eltern durch den krebs. Ich habe standig phasen habe eine zeitlang kaum gegessen aus angst mich zu verschlucken bzw. Ich konnte einfach nichts runterbekommen obwohl ich so lust darauf hatte dann hatte ich herzstolpern irgendwann gings auch weg seit einem jahr habe ich winzige mini blutpunkte bin schwanger geworden und nach der e tbindung meines sohnes sind noch zig dazu gekommen und immer wieder mal schmerzen an der rechten unteren rippe. Mein hausarzt hat das damals nicht ernst genommen aber ich bestand auf ein ultraschall der leber war damals ok aber mein gpt leberwert ist eine weile schon etwas erhoht habe seit vielen jahren zwei knoten in der schilddrüse 2 mal myome entfernt momentan gehts mir einfach schrecklich vor zwei jahren hat mir eine verhaltenstherapie geholfen denke ich gehe wieder hin. Ich ziehe nur noch lange sachen an auch jetzt bei dem warmen wetter weil ich die punkte nicht sehen kann es macht mich wahnsinnig. Keinem fällts auf weil sie so mini sind. Dermatologe meinte damals schon leber überprüfen aber sono war o.b. dann durch die schwangerschaft nicht mehr darauf geachtet. Vor kurzem beim anderen dermatologen er meinte angiome aber soooo viele das glaub ich einfach nicht. War beim hämatologen beim gefässarzt. Im umkreis schon bei zig ärzten gewesen. Bin total fertig und habe angst dass meine kinder ohne mich aufwachsen. Bin nur am heulen.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

petrus57
Zitat von gaga101112:
Hallo ihr lieben
Ich bin 32 jahre alt und habe 2 kinder. Meine tochter ist 4 und mein sohn 3 monate.habe seut ca.7 jahren schon angststörungen aber schlimm wurde es nach dem tod meiner eltern durch den krebs. Ich habe standig phasen habe eine zeitlang kaum gegessen aus angst mich zu verschlucken bzw. Ich konnte einfach nichts runterbekommen obwohl ich so lust darauf hatte dann hatte ich herzstolpern irgendwann gings auch weg seit einem jahr habe ich winzige mini blutpunkte bin schwanger geworden und nach der e tbindung meines sohnes sind noch zig dazu gekommen und immer wieder mal schmerzen an der rechten unteren rippe. Mein hausarzt hat das damals nicht ernst genommen aber ich bestand auf ein ultraschall der leber war damals ok aber mein gpt leberwert ist eine weile schon etwas erhoht habe seit vielen jahren zwei knoten in der schilddrüse 2 mal myome entfernt momentan gehts mir einfach schrecklich vor zwei jahren hat mir eine verhaltenstherapie geholfen denke ich gehe wieder hin. Ich ziehe nur noch lange sachen an auch jetzt bei dem warmen wetter weil ich die punkte nicht sehen kann es macht mich wahnsinnig. Keinem fällts auf weil sie so mini sind. Dermatologe meinte damals schon leber überprüfen aber sono war o.b. dann durch die schwangerschaft nicht mehr darauf geachtet. Vor kurzem beim anderen dermatologen er meinte angiome aber soooo viele das glaub ich einfach nicht. War beim hämatologen beim gefässarzt. Im umkreis schon bei zig ärzten gewesen. Bin total fertig und habe angst dass meine kinder ohne mich aufwachsen. Bin nur am heulen.



Vielleicht sind die roten Punkte auch Petechien. Ich hatte die mal massiv am Unterschenkel vorne.

#18


gaga101112
Zitat von petrus57:
Zitat von gaga101112:
Hallo ihr lieben
Ich bin 32 jahre alt und habe 2 kinder. Meine tochter ist 4 und mein sohn 3 monate.habe seut ca.7 jahren schon angststörungen aber schlimm wurde es nach dem tod meiner eltern durch den krebs. Ich habe standig phasen habe eine zeitlang kaum gegessen aus angst mich zu verschlucken bzw. Ich konnte einfach nichts runterbekommen obwohl ich so lust darauf hatte dann hatte ich herzstolpern irgendwann gings auch weg seit einem jahr habe ich winzige mini blutpunkte bin schwanger geworden und nach der e tbindung meines sohnes sind noch zig dazu gekommen und immer wieder mal schmerzen an der rechten unteren rippe. Mein hausarzt hat das damals nicht ernst genommen aber ich bestand auf ein ultraschall der leber war damals ok aber mein gpt leberwert ist eine weile schon etwas erhoht habe seit vielen jahren zwei knoten in der schilddrüse 2 mal myome entfernt momentan gehts mir einfach schrecklich vor zwei jahren hat mir eine verhaltenstherapie geholfen denke ich gehe wieder hin. Ich ziehe nur noch lange sachen an auch jetzt bei dem warmen wetter weil ich die punkte nicht sehen kann es macht mich wahnsinnig. Keinem fällts auf weil sie so mini sind. Dermatologe meinte damals schon leber überprüfen aber sono war o.b. dann durch die schwangerschaft nicht mehr darauf geachtet. Vor kurzem beim anderen dermatologen er meinte angiome aber soooo viele das glaub ich einfach nicht. War beim hämatologen beim gefässarzt. Im umkreis schon bei zig ärzten gewesen. Bin total fertig und habe angst dass meine kinder ohne mich aufwachsen. Bin nur am heulen.



Vielleicht sind die roten Punkte auch Petechien. Ich hatte die mal massiv am Unterschenkel vorne.



Nein also zumindest sagte jeder arzt sind keine petechien. War sogar mal in der ambulanz wegen den rippenschmerzen und habe es gezeigt die ärztin meinte ist halt so sie haben ja auch viele muttermale. Also null interesse gezeigt.

#19


Angsthase86
"Hallo Angsthase,

nun, da scheint es ja noch einiges aufzuarbeiten zu geben. Dies wirst Du sicher alleine nicht schaffen. Nimmst Du Medis?"

Meine letzte Therapie ist gerade erst beendet, also heißt es 2 jahre warten oder eben selbst zahlen, was mir als Studentin allerdings nicht möglich ist.. Ich nehme keine Medis, habe ich auch noch nicht. Hielt wohl noch kein Arzt für angebracht.. Andere Leidensgenossen zu finden und sich mal alles vin der Seele zu reden ohne komisch angeguckt zu werden, hilft aber auch schon ungemein...

#20


A


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Dr. Matthias Nagel
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