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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Angsthase86
Hallo ihr Lieben,

die letzteb Wochen liefen eigentlich sehr gut, was meine Angstsymptome angingen. Dennoch quält mich immer noch etwas, wobei ich mich schwer tue zu unterscheiden, ob es doch körperlich oder wieder rein psychisch ist. Ich weiß auch nicht, ob es hier rein passt, aber irgendwie schon, da es mir ja doch auf eine Art und Weise Angst macht.
Das Problem ist, dass ich bereits wenige Stunden (meist schon 1 1/2 bis 2) nachdem ich gegessen habe, das Gefühl habe zu unterzuckern sodass ich dann gleich wieder etwas essen muss.. Mir wird schwindelig, ich bekomme Herzklopfen, kann mich kaum konzentrieren, fange an zu zittern und irgendwann schlägt es in Übelkeit um. Somit esse ich beim kleinsten Anzeichen dieser Symptome sofort etwas und es ist meist nicht mit einem Apfel oder Gemüse getan. Dies bedeutet auch, dass ich mittlerweile fast 10 Kilo zugenommen habe, weil ich nur noch m Essen bin.
Hat vllt jemand auch solche Symptome unter der Angststörung entwickelt, oder ist das was anderes in meinem Fall? Ich habe keine Probleme mit der Schilddrüse oder sonstige bekannte körperliche Erkrankungen. Ich befürchte, dass es wieder rein durch meinen Kopf gesteuert sein kann. Es belastet mein Leben momentan schon sehr, besonders die Gewichtszunahme. Ich finde jedoch noch keinen Weg heraus, versuche mich zuckerarm und gesund zu ernähren und bei solchen 'Hungeranfällen' auch auf Brot zu verzichten und mehr Gemüse zu essen. Doch das funktioniert selten, erst nach Kohlenhydraten beruhigt sich mein Körper wieder.
Ich wäre euch dankbar, falls jemand ähnliche symptome erlebt habt oder ihr ein anderes Forum wisst, wo diese Problematik vllt passender ist.

Allen eine schöne Woche

#41


flügelpupser791
Hallo
@Angsthase
Bei mir ist es die Gewichtsabnahme wenn ich nicht aufpasse aber ich denke dann kann auch die Gewichtsabnahme kommen .
Lg

#42


A


Angst vor tödlichen Krankheiten

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Elli78
Www.bossimkopf de
Oder auf YouTube boss im kopf franziska luschas.
Kann ich wärmstens empfehlen. Für fast jeden Problematik ein Lösungsvorschlag bzw lösungsstrategie

#43


P

Wiederkehrende Angst vor tödlichen Krankheiten

Hallo liebe Forenmitglieder,
das ist mein erster Beitrag und ich weiß leider gar nicht, was ich mir erhoffe. Vermutlich einfach ein paar tröstliche Worte.

Ich hatte ein ziemlich schwieriges Jahr 2019, was mit einem sehr persönlichen kritischen Ereignis begann.
Kurze Zeit danach wachte ich nachts auf und war mir meiner Sterblichkeit plötzlich sehr bewusst. Vielleicht kennt ihr das. und hatte Gedanken, die sich darum drehten, was wäre, wenn ich dieses Jahr versterben würde. Einfach gruslig.
Seitdem lässt mich allerdings diese Angst nicht mehr los. Der Marathon begann dann mit Blasenproblemen, die ich direkt auf Blasenkrebs zurückführte. Die Ultraschall und Urinuntersuchung beim Urologe ergab dahingehend nichts. Darauf entdeckte ich, dass meine linke Ohrspeicheldrüse größer als die Linke ist. Auch da ergab die Sonographie des Halses keine Auffälligkeiten. Nun leide ich unter wiederkehrenden Missempfindungsgefühlen, die sich immer an einer anderen Stelle befinden: mal links neben dem Brustbein, mal über dem Schlüsselbein, mal in der schlüsselbeingrube und/oder der linken Gesichtshälfte. Oft strahlen diese auch in meinen Linken unteren Schneidezahn aus.
Das alles macht mich ganz verrückt und ich kann an kaum anders denken, was schwierig ist, da ich derzeit mein Staatsexamen absolviere (bis jetzt super Noten, nur eine mündliche Prüfung fehlt noch).
Zwischendurch hatte ich das Gefühl, es war schon mal weg, nun ist alles wieder verstärkt da. vor ein paar Wochen war ich meiner Hausärztin, die meine Lunge und das Herz abhörte und nichts feststellen konnte. Ich bin mir manchmal gar nicht so sicher, ob diese Symptome überhaupt so stark sind, wie ich sie empfinde. Aber die Gedanken um lymphdrüsenkrebs oder Lungenkrebs lassen mich nicht los.

Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mich irgendwie beruhigen.
Sorry für den langen Text.
Ich freue mich sehr über Rückmeldungen!

Liebe Grüße!

#44


T
Hallo pedith!

ich kenne das nur zu gut! habe das gleiche schon seit mehreren jhren, mit aber auch guten phasen dazwischen! seit einem jahr nun wieder plagen mich auch ständig ängste und sorgen bzgl. meiner gesundheit! jeden tag neue beschwerden und angst kranheiten zu haben oder das familienmitglieder dieses oder nächstes weihnachten nicht mehr erleben werden!
du warst beim arzt und es war immer alles oke! wie viele male hattest du bereits beschwerden, aber es war nie etwas? versuche diesen gedanken zu haben! man muss wieder lernen seinem körper zu vertrauen

beginne mit yoga oder irgendeiner sportart, das hilft!

x 1 #45


W
Guten Morgen Pedith.
Ich bin der Meinung, dass du diese Gedanken nur sehr schlecht wieder los wirst und je länger du damit Zeit verbringst um so mehr werden sie in deinem Leben zum "Standardprogramm".
Du glaubst gar nicht was die Psyche alles für Beschwerden auslösen kann obwohl man organisch gesund ist.
Ich an deiner Stelle würde mir bei einem Psychiater einen Termin machen und würde um eine Überweisung zur Verhaltenstherapie bitten, weil ich glaube, dass du es nicht allein schaffst diese Ängste zu bekämpfen.
Alles Gute.

x 1 #46


P
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten.
Eine Therapie zu beginnen, habe ich auch fest vor. Nur hatte ich bis jetzt nicht den Kopf dafür (aufgrund meiner Abschlussarbeit) - auch wenn es wie eine Ausrede klingen mag. Im Februar ziehe ich in eine andere Stadt, sodass ich auch jetzt hier keine Therapie mehr anfangen kann.
Was macht ihr denn in Momenten, in denen euch diese Gedanken übermannen? Ich hab zum Glück einen sehr verständnisvollen Freund, den ich aber auch nicht ununterbrochen mit diesem (meistens ja wirklich) Quatsch belästigen will.
Bei mir beginnt dann dieser Gedankenkeisel und ich bekomme Panik, lese dann nur noch mehr im Internet, was mich erst Recht runterzieht.
In der Regel hilft es mir, zum Arzt zu gehen. Nur sind die Beschwerden, die ich jetzt habe, ob eingebildet oder nicht, so unspezifisch, dass ich mir sicher bin meine Ärztin müsste mich zu verschiedensten Untersuchungen schicken... dann würde ich mich jedes Mal vorher total fertig machen. Aber vielleicht wäre auch das jetzt wieder eine Lösung? Keine Ahnung..

Ganz liebe Grüße,
Judith!

#47


P
Hallo ihr lieben,
Ich hab gerade wieder einen ziemlich schlechten Moment. Ich hab jetzt sei 3 Tagen diese Zahnschmerzen, die immer in anderen Zähnen auftreten und bilde mir ein, das ganze würde von der Lunge/ dem Herz oder meiner vergrößerten Ohrspeicheldrüse ausgelöst (die mir sowieso immer Sorge bereitet). Ich habe morgen meine letzte Prüfung und kann mich kaum auf das Lernen konzentrieren..
hatte von euch schon mal jemand psychisch bedingte Zahnschmerzen? Gibts sowas?

Liebe Grüße!

#48


I
Zitat von Pedith:
Hallo ihr lieben, Ich hab gerade wieder einen ziemlich schlechten Moment. Ich hab jetzt sei 3 Tagen diese Zahnschmerzen, die immer in anderen Zähnen auftreten und bilde mir ein, das ganze würde von der Lunge/ dem Herz oder meiner vergrößerten Ohrspeicheldrüse ausgelöst (die mir sowieso immer Sorge bereitet). Ich habe morgen meine letzte Prüfung und kann mich kaum auf das Lernen konzentrieren.. hatte von euch schon mal jemand psychisch bedingte Zahnschmerzen? Gibts sowas? Liebe Grüße!


Kann es sein das du Bruxismus hast? Also nachts mit den Zähnen knirscht oder sie zusammen presst? Ich habe das ganz schlimm und kenne deine Symptome daher! Auch die vermeintlich vergrößerte Ohrspreicheldrüse passt dazu, dann ist es nemlich der verdickte Kiefermuskel. Ein Zahnarzt kann dir ganz schnell anhand deiner Zähne sagen ob es so ist.

#49


A

Angst und Krankheiten - Psychotherapie hilft nicht

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ich habe einen ähnlichen Post nicht überlesen daher hier mein Anliegen. Ich habe seit ca 2-3 Jahren Angst vor Krankheiten, angefangen hat es mit der Angst vor Lungenkrebs. Ich hatte zu dem Zeitpunkt Atemprobleme heute weiß ich es war eine Mischung aus Allergie, Raucherhusten und auch Panik. Es war alles ok und dann war die Welt vorerst in Ordnung. Ich hatte allerdings ab und an immer noch Probleme und unterschwellige Angst. Im November 2018 fing es dann an mit Schmerzen in der Brust, ich habe 2-3 Wochen gewartet bis ich zur Gynäkologin gegangen bin und meine Angst kam hoch, diesmal vor Brustkrebs. Es kam raus, dass ich eine Zyste hatte. also alles "gut" nichts schlimmes. Seitdem habe ich aber auch Probleme und es wurde zystische Mastopathie diagnostiziert. Ich habe aber gemerkt so geht das nicht weiter, weil auch die Lungenthematik wieder hoch kam. Ich habe von mir aus beschlossen psychotherapeutische Hilfe in Abspruch zu nehmen. Am Anfang hat es mir geholfen und ich habe für mich auch Ansätze gefunden mit der Lungenthematik besser zurecht zu kommen (z bsp mit dem Rauchen aufhören)
Diese Therapie hat für mich nur bedingt geholfen, da ich mich von der Therapeutin in eine Richtung gedrängt gefühlt habe. Mir hat dann das Vertrauen gefehlt. Ich versuche derzeit noch einen anderen Weg in der Hoffnung dass er hilft. Nichtsdestotrotz habe ich seit Monaten das Problem nur mit äußerster Überwindung Duschen zu gehen oder mich einzucremen, aus Angst ich könnte ein Knubel fühlen. Ich denke nicht, dass ich etwas habe, sondern ich habe Angst etwas zu entdecken. Ich habe im Grunde keine Veranlassung (Vorsorge war im März) aber ich bekomme es nicht unter die Füße. Ich denke immer wie kann jede 8. Frau Brustkrebs haben, dann denke ich an unsre Kirchengemeinde mit ca 100 Frauen und überlege 10 müssten Brustkrebs haben, wo sind die, bin ich die "Achte". wie kann eine Frau zufällig einen Knubbel spüren. usw? Dann lege ich im Freibad auf dem Bauch und es drückt im Bauch und ich bekomme gleich Angst es könnte etwas Schlimmes sein. ich drehe durch mit diesem Gedankenkarussel und weiß nicht wie ich es stoppen kann, jeden Tag der gleich Sch***
Kennt das jemand von euch? Wie geht ihr damit um? Die Psychotherapie war mit da kein guter Berater bisher.

Danke schon mal für eure Hilfe
Lg

#50


Calima
Zitat von ansu2014:
ich drehe durch mit diesem Gedankenkarussel und weiß nicht wie ich es stoppen kann

Es klingt banal, aber es geht nur mit Vertrauen. Vertrauen in das nötige Quäntchen Glück im Leben. Egal wie groß unsere Angst ist, egal wie viel Sorgen wir uns machen, nichts davon mit uns vor Krankheit oder Tod bewahren. Wir können uns jeden Tag mit Angst quälen, in uns hinein horchen und das Schlimmste befürchten das wird unser Leben nicht verlängern.

Jeder Tag, der auf diese Weise vergeht, ist ein verlorener Tag. Ein Tag an dem wir nicht genossen, nicht gelacht und uns nicht gefreut haben. Ein Tag, an dem wir uns um etwas gesorgt haben, was mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals so eintreten wird.

Nicht wenige hier blicken auf viele Jahre zurück, diese in einem solchen Zustand verbracht haben. Jeden Tag in der Erwartung zu sterben oder so schwer erkrankt zu sein, dass der Tod in greifbarer Nähe ist. Wir verderben unseren Kindern ihre Kindheit, vergessen zu lieben und zu leben, nur weil wir uns nicht überwinden können, ins Leben zu vertrauen.

Was das Sterben betrifft, so macht es unterm Strich keinen Unterschied. Wir sterben, ob wir uns davor gefürchtet haben oder nicht. Der Unterschied liegt einzig und allein darin, was wir mit dem Leben angefangen haben.

Letzten Endes müssen wir eine Entscheidung treffen, wie wir leben möchten. Wir können unserer Angst huldigen und ihr alles opfern was wir haben. In der Hoffnung vielleicht, dass es eine irgendwie geartete Kontrolle geben könnte, wir können aber auch die Entscheidung treffen, es einfach darauf ankommen zu lassen. Es kommt wie es kommt. Durch Angst werden wir nichts hinzu gewinnen. Nur Tag für Tag an Leben verlieren.

Unseren Körper als unseren Freund behandeln anstatt ihn als Feind zu betrachten, ist ein guter Anfang. Gesund leben, sich gut ernähren, sich regelmäßig bewegen und vor allen Dingen jeden Tag genießen ist das beste Rezept um gesund zu bleiben.

Alles andere haben wir nicht in der Hand. Und deswegen braucht es Vertrauen, dass es schon gut werden wird.

x 5 #51


A
Zitat von Calima:
Es klingt banal, aber es geht nur mit Vertrauen. Vertrauen in das nötige Quäntchen Glück im Leben. Egal wie groß unsere Angst ist, egal wie viel Sorgen wir uns machen, nichts davon mit uns vor Krankheit oder Tod bewahren. Wir können uns jeden Tag mit Angst quälen, in uns hinein horchen und das Schlimmste befürchten das wird unser Leben nicht verlängern.

Hallo Calima, danke für deine liebe Antwort. Ja Vertrauen ist wichtig und genau da liegt auch mein Problem. Ich möchte so sehr wieder normal denken und fühlen, so wie früher und dazu gehört auch das Vertrauen aber ich bekomme es nicht auf die Reihe. In der Theorie weiß ich es aber ich kann es nicht praktisch umsetzen, leider...

#52


Calima
Das kann man nicht mal eben. Es ist Arbeit. Arbeit, die aus Verhaltensänderungen und Gedankenhygiene besteht. Jeden Tag, rund um die Uhr.

Zu erwarten, dass sich etwas ändert, ohne dass man selbst etwas ändert, klappt nicht.

x 1 #53


L
Zitat von ansu2014:
Hallo Calima, danke für deine liebe Antwort. Ja Vertrauen ist wichtig und genau da liegt auch mein Problem. Ich möchte so sehr wieder normal denken und fühlen, so wie früher und dazu gehört auch das Vertrauen aber ich bekomme es nicht auf die Reihe. In der Theorie weiß ich es aber ich kann es nicht praktisch umsetzen, leider...

Hallo,
da geht es mir genauso, ich kann mir das alles logisch erklären, aber nicht umsetzen! Das macht einen total fertig, das man es nicht hinbekommt!
Ich habe das jetzt ca. 13 Jahre und auch schon Therapien hinter mir! Es fing bei mir nach der Geburt meines 1. Kindes an und bis dato habe ich immer wieder Phasen mit Angstzuständen! Angst schlimm krank zu sein, jede kleinste Veränderung des Körpers nehme ich sofort war und kriege es noch nicht mal hin die Finger von Dr. Google zu lassen! Das macht mich so wütend!
Ich komme mir dann auch immer vor wie so ein hilfloses kleines Kind, manchmal sogar echt noch schlimmer!
Ich habe dann auch echt grosse Angst zum Arzt zu gehen, weil ich Angst vor etwas schlimmen habe...bis dato waren die Untersuchungen auch alle ohne Befund:-)
Ich habe auch noch nicht rausgefunden, woher diese krankheitsangst kommt und ich möchte unbedingt diesen Grund wissen, warum ich so angst davor entwickelt habe!
Was ich festgestellt habe, dass es mir am besten immer in meinen Schwangerschaften (3) ergangen ist! In den Schwangerschaften ging es mir immer total hervorragend...(könnte dauer schwanger sein)
Ich bin es leid so zu sein, es nervt mich so!
Ich möchte auch gerne wissen, warum es einem, manchmal über 1 jahr total gut geht und es einen dann wieder erwischt!

#54


R

Dauerschwindel/ Benommenheit - Angst vor Krankheiten

Hallo ihr lieben da draußen,

vll habt ihr ja ein paar Tips für mich, ich bin mittlerweile ein wenig verzweifelt.

Ich heiße Ricarda, bin 31 Jahre alt und hatte schon immer Angst vor Krankheit. Aber alles in einem gesunden Rahmen ohne dass ich darunter gelitten habe.

Seid unsere 2. Tochter auf der Welt ist (beim KS im OP Saal hatte ich meine 1. Panikatacke) wurde es so schlimm. Regelmäßige Panikatacken, diese habe ich mit Meditation in den Griff bekommen.

Jedoch hatten wir letztes Jahr unser 1. Kiga Jahr, dh die ganze Familie war monatelang dauerkrank, mit Fieber und allem drum und dran. Im November hat es dann angefangen mit dem Kloß im Hals. Seid April habe ich einen Dauerschwindel und Benommenheit. Ich war au schon bei 2 Therapeuten und habe 20 arzttermine hinter mir, Neurologe, Orthopäde usw usw. Sie haben nix gefunden. Der Klos bleibt, ist aber net immer da wie der Schwindel. Es belastet mich soooo sehr. Meine Mädels sind 2 und 4, ich wuppe trotzdem alles, Haushalt. Sehr viele Ausflüge ect. Jedoch kann ich nix mehr genießen weil ich Angst vor den Symptome habe wie zb bei mir Herzrasen, innere Unruhe und das Gefühl flüchten zu wollen. Und wieso das alles? Weil ich so panische Angst habe meine Mädels net groß werden zu sehen. Ich möchte für sie da sein usw. Mittlerweile habe ich ein schlechtes Gewissen weil ich denke ich bin zu sehr mit mir beschäftigt, von den Gedanken her.

Am meisten habe ich Angst vor Lungenkrebs, allgemein Krebs/ Tumore. Leider rauche ich ab und zu weil des für mich n tierischer stressabbau bedeutet.

Ich würde mich gerne einfach mal mit jemand austauschen der mich versteht und des gleiche durch machen muss.

Wünsche euch eine schöne Woche,

Grüße Ricarda Smile

#55


Mountain1989
Hallo Ricarda,

Erstmal herzlich willkommen im Forum.
Den ersten Schritt bist du ja schon gegangen, indem Dir bewusst ist was dir fehlt. Ich habe zwar keine Kinder, aber dafür seine Symptome.
Mittlerweile nicht mehr ganz so schlimm aber gerade zu Beginn meiner Angststörung ganz schlimm. Benommenheit, Schwindel (wie als würde ich auf einem Boot versuchen zu gehen), Nervenschmerzen usw. Der Klos kommt immer mal wieder.
Was dir jedenfalls bewusst sein sollte ist, je mehr du in dich reinhörst umso mehr wirst du finden. Und glaub mir es gibt bei uns angstpatienten nichts was es nicht gibt und tue dir einen Gefallen, Nicht googeln. Laut Doktor Google habe ich momentan ALS oder MS.

Eine Therapie ist meines Erachtens wesentlich und natürlich an sich selbst zu arbeiten. Zu hoffen dass nach vier Sitzungen alles vorbei ist, ist sinnlos. Aber es wird besser und erträglicher. Ich bin trotz Angststörung letztes Jahr 600km von zuhause weggezogen und habe alles hinter mir gelassen was mir Sicherheit gegeben hat. War eine sehr gute Entscheidung und hat mir viel geholfen, am Anfang der Ängste jedoch undenkbar gewesen.
Ich kann dir nicht sagen was mir hilft, da ich denke dass das individuell ist. Aber es tut gut sich kennenzulernen. Wo liegen deine Grenzen für Stress/ Anspannung. Was oder wer tut dir gut und wer nicht. Die Symptome sind das Ventil eines hörpers der dir etwas mitteilen möchte. Finde heraus was es ist und es wird besser.

Fühl dich umarmt du bist nicht allein.

#56


R
... Danke dir für deine Antwort, deine Erfahrungen. Kennst du das Gefühl, man schaut sich im Spiegel an, erkennt sich, klar... Aber ich nehme mich net so richtig wahr. Kann es schwer erklären. Die Theorie sitzt, jedoch denkt man sooft nach, hört eben in sich rein, wird der puls schneller - Blutdruck Messgerät wird angemacht usw. Googlen tu ich schon lang nimm Very Happy

#57

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Mountain1989
Ja das Gefühl kenne ich und ist ziemlich beängstigend! Hatte das erst letztlich wieder, dass ich mir echt dachte, wer ist das!

Hast du momentan viel Stress?

#58


R
... Der normale Wahnsinn mit 2 kleinen Mädels Very Happy ich bin relativ viel allein, mein Mann kommt erst gegen 18:30 Uhr heim, um 19 Uhr gehen die zwei schon ins Bett. Bekannte/ Freunde hab ich net so viel hier, meine Schwester mit der ich jeden Tag Kontakt habe wohnt eine Stunde entfernt...

#59


Petersilie31
Hallo zusammen,
Ich habe Angst vor Krankheiten besonders Tödliche. Muss dazu geben ich habe die letzen 3 Jahre 4 Familienmitglieder verloren Plus 2 Freunde.
Mich triggert leider alles, hatte dann beschlossen mein Facebook zu deaktivieren für 2 Monaten. Hat gut geklappt. Jetzt fängt wieder alles neu an. Dazu kommt dass ich aber auch dauerhaft irgendwelche Beschwerden habe. Echte Beschwerden wie gestörte Darmflora, Müdigkeit, Schilddrüse und und und. Ich verstehe es einfach nicht. Ist dass eine Thema geklärt kommt direkt ein neues. Wie kann sowas sein? Ich kann ja wohl schlecht mit meiner Psyche eine gestörte Darmflora machen und meine Schilddrüse.
Danke

#60


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Dr. Matthias Nagel
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