Pfeil rechts

Hallo!

Ich bin zum ersten Mal in so einem Forum und weiss gar nicht richtig wie ich anfangen soll.Ich habe seit fast 1 1/2 Jahren Angstzustände und Panikattacken.Mittlerweile beschränkt sich die Angst nur noch auf eins,wie ihr es schon im Betreff lesen könnt. Ich weiss vom Verstand her,dass es total albern ist,dass ich einen Schlaganfall bekomme,aber wenn mich die Angst überkommt,kriege ich auch dementsprechend Symptome: taubheitsgefühle in den Armen, Sehstörungen usw. Meine letzte " Attacke " ist gerade ne stunde her,aber jetzt gerade fühle ich wieder taubheitsgefühle aber auch schmerzen im linken arm.Ich verschwende jeden tag tausende gedanken daran,dass ich einen Schlaganfall kriegen könnte.Es macht mich einfach wahnsinnig.Am anfang dachte ich noch,dass ich die angst alleine in den griff kriege,aber ich denke mittlerweile,dass ich doch professionelle hilfe bräuchte.im Moment brauche ich aber eigentlich nur jemand,der mich beruhigt,dass ich keinen Schlaganfall kriege

17.09.2011 15:39 • 07.06.2015 #1


20 Antworten ↓


Wie alt bist du denn?

17.09.2011 15:49 • #2



Schlaganfall mit 21 - Taubheitsgefühle und Sehstörungen

x 3


Also deine Chancen stehen echt gut das du KEINEN Schlaganfall erleidest

Das gibts in dem Alter wirklich nicht ausser vielleicht bei Supersportlern, aber selbst da ist die Wahrscheinlichkeit geringer als im Lotto zu gewinnen!

Erzähl mal mehr über deine Ängste wenn du magst, drüber reden ist der erste Schritt zur Besserung

17.09.2011 15:57 • #3


Danke
Ich bin letztes Jahr auch echt von oben bis unten durchgescheckt wurden und die Ärzte haben nichts gefunden. Das hat mich dann auch beruhigt und dann habe ich auch selber gemerkt,dass das bei mir alles psychosomatisch ist. Es hat alles letztes Jahr irgendwann im Mai angefangen mit so einer plötzlichen Unruhe,Herzrasen,Übelkeit und und und..Dann habe ich diesen Ärztemarathon gehabt und dann wurde bei mir ein phobischer Schwankschwindel diagnostiziert.Damit konnte ichdann auch leben und der ist irgendwann verschwunden. Dann hatte ich auch Ruhe bis auf ein paar Aussetzer . Seitdem mein FSJ vorbei ist ( Juli 2011 ) und ich erst im Oktober ne Ausbildung beginne,bleibt natürlich ganz schön viel Zeit seinen Körper nach nicht normalen Funktionen zu untersuchen...Ich weiss nich wieso,aber irgendwie habe ich mich dann darauf versteift einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen. Das mit dem Herzen ist aber verschwunden,seitdem ich letztens nochmal beim hausarzt war und die mich gründlich abgehört hat. Beim Orthopäde wurden dann Blockierungen und verspannungen festgestellt,Der Arzt meinte daher könnten diese Taubheitsgefühl und Schwere kommen,was ich mir kaum vorstellen kann.Das mit den Sehstörungen hatte ich bereist letztes Jahr schonmal extrem,aber es war dann auch psychisch bedingt.

17.09.2011 16:11 • #4


Ich bin auch jemand,der gerne alle Symptome googelt und was da manchmal bei rauskommt,hat beir mir nur noch alles schlimmer gemacht

17.09.2011 16:12 • #5


Zitat von nielki:
Seitdem mein FSJ vorbei ist ( Juli 2011 ) und ich erst im Oktober ne Ausbildung beginne,bleibt natürlich ganz schön viel Zeit seinen Körper nach nicht normalen Funktionen zu untersuchen....


Zeit zu haben ist schön und nicht mit Gold aufzuwiegen, aber du solltest dir zwischendurch eine Aufgabe suchen die dir Freude macht. Wie siehts mit Hobbys aus, hast du Freunde oder einen Freund? Hypochondrie wird dadurch begünstigt viel allein zu sein und keinen Tätigkeiten nachzugehen. Je mehr man Zeit zum nachdenken hat desto kranker fühlt man sich.

Du bist noch so jung, es gibt wirklich keinen Grund dafür dich krank zu fühlen! Dein Körper ist gesund und funktioniert perfekt! Du beschäftigst dich mit Krankheiten die Menschen haben die 40 Jahre älter sind als du. Glaub mir du
bist körperlich gesund und wirst es noch lange bleiben!

Womit haben deine Ängste begonnen, kannst dich an einen Auslöser erinnern oder waren sie einfach da?

17.09.2011 16:25 • #6


Jaa klar habe ich Freunde.Ich bin auch eigentlich viel unterwegs außer wenn alle am arbeiten sind und ich zuhause rumgammel
Die Ärzte meinten auch,dass ich Sport machen müsste.Ich fahr viel Fahrrad,aber sonst nichts.


Zitat von degroot:
Du beschäftigst dich mit Krankheiten die Menschen haben die 40 Jahre älter sind als du. Glaub mir du
bist körperlich gesund und wirst es noch lange bleiben!


Das sagt meine Familie auch immer. Aber es gibt ja immer wieder Ausnahmen,dass auch 20 jährige oder überhaupt junge Leute so etwas kriegen können. Außerdem bin ich Raucher und trinke auch Alk..

17.09.2011 16:49 • #7


Zum potenziellen Auslöser: Ich war 2009 ständig krank ( Grippe und Mandelentzündungen ). Hatte öfters plötzlich Fieber und nen sehr gefährlichen Darmvirus. Anfang 2010 wurden die Mandeln dann rausgenommen und men Immunsystem hat sich dann wieder regeneriert. Im März hatte ich dann plötzlich Unwohlsein mit Untertemperatur und ganz schlimmem Schwindel und Bluthochdruck. Die Ärztin meinte, ich hätte einen Infekt. Ich war dann auch eine ganze Woche total heiser und konnte kaum sprechen. Damit hat das dann alles so seinen Lauf genommen,weil ich solche Symptome vorher nie kannte. Im Mai 2010 haben die Panikattacken dann angefangen. Ich muss dazu sagen,dass ich zu dem Zeitpunkt auch mein Abi abgebrochen habe,womit ich auch ganz schön zu knabbern hatte bzw habe,weil ich das total bereue im Nachhinein. Sonst fallen mir keine besonderen Sachen ein,was der Auslöser sein könnte. Meine Kindheit war prima,ich habe nie traumatische Erlebnisse gehabt,außer,dass glaub ,dass ich den Tod meiner Großeltern nie richtig verkraftet habe,aber mit Trauer muss ja jeder umgehen.Ich war schon IMMER ein wenig hypochondrisch,aber es hielt sich im Rahmen und war eigentlich harmlos.

Es ist auch so,wenn ich meinen Blutdruck hier zuhause messe,ist dieser nie unter 160. Beim Arzt ist er meistens normal. Ich messe auch öfters am Tag meinen Puls. Das typische eben

17.09.2011 16:57 • #8


War das mit deinen Grosseltern die erste Erfahrung die du mit dem Tod gemacht hast?

17.09.2011 17:02 • #9


Japp. Das war allerdings 2005. Ich bezweifle,dass das irgendeinen Zusammenhang hat. Obwohl ich auch sehr starke Angst habe,dass jemanden aus meiner Familie irgendwas zustößt. Darüber denke ich auch sehr oft nach.

17.09.2011 17:06 • #10


Der zeitliche Zusammenhang spielt dabei keine Rolle. Oft werden traumatische Ereignisse erst nach Jahren zum Problem.

Hast du nur Angst das deiner Familie was zustösst, oder fühlst du dich sogar verantwortlich dafür das es ihnen gut geht?

17.09.2011 17:11 • #11


Hast du nur Angst das deiner Familie was zustösst, oder fühlst du dich sogar verantwortlich dafür das es ihnen gut geht?[/quote]

Hmmm.Beides denke ich manchmal.Abe eher Angst,dass was passiert.

17.09.2011 17:12 • #12


Zitat von nielki:

Hmmm.Beides denke ich manchmal.Abe eher Angst,dass was passiert.


Verantwortlich bist du sicher nicht, find ich ich gut das du das auch so siehst. Du bist nur für dein eigenes Leben verantwortlich.

Passieren kann immer etwas. Mir ist familientechnisch das schlimmste passiert. Aber ich leb noch immer, auch ohne Krankheiten
Will sagen, lebe nicht in der Angst das was passieren kann, geniesse die Momente die du jetzt mit ihnen gemeinsam hast. Alles hat ein Ende, sei dir dessen bewusst. Aber ständig in der Angst zu leben das was sein könnte verdirbt dir den Augenblick in dem noch alles gut ist!

Ich finde es sehr reif von dir das du daran denkst das einmal alles anders sein wird, das "was passiert". Und Ja es wird passieren und anders sein, aber das ist der Lauf des Lebens. Freu dich an der Zeit die jetzt gut ist, aktzeptier das es mal anders sein wird. Nicht schlechter und dunkler, einfach anders.

Loslassen, ich kann das auch nicht wirklich gut, ist aber der einzige Weg der gesund macht. Wenn du es schaffst loszulassen wirst du auch nicht mehr glauben krank zu sein obwohl du es gar nicht bist.

Ich weiss ich schreib verstrickt, schreib mal zurück wenn du auf Einzelheiten eingehen möchtest

17.09.2011 17:38 • #13


Loslassen ist ein gutes Stichwort. Das kann ich ganz ganz schlecht.Ich kann überhaupt nicht mit Veränderungen umgehen.Das weiss ich Ich weiss nur nicht,ob ich das mit meinen ganzen Gedanken um Krankheiten alleine schaffe. Und es sind ja nicht nur Gedanken.ich habe wirklich ständig körperliche Symptome,was auch meine Laune dann immer ganz schön runterzieht.Das merke ich schon selber,dass ich Stimmungsschwankungen habe. 2 Tage habe ich super Laune und mir geht es prächtig und dann habe ich mal wieder so ein richtigen " schei. " aber vielleicht ist das ja auch normal.

Ich würde gerne mal zu einem Psychotherapeuten und mir einfach nur mal anhören,was er mir rät. Ich habe schon bei ein paar angerufen aber die Wartezeiten sind nie unter 3-4 Monate.

17.09.2011 17:52 • #14


Zitat:
Ich würde gerne mal zu einem Psychotherapeuten und mir einfach nur mal anhören,was er mir rät. Ich habe schon bei ein paar angerufen aber die Wartezeiten sind nie unter 3-4 Monate.


Find ich ja genial was du da schreibst, die wenigsten sind bereit freiwillig zu ner Therapie zu gehen. Echt 1A!

Also das mit der Wartezeit kannst du umgehen, zumindest bei uns in Österreich. Geh mal zum Hausarzt deines Vertrauens und sprich offen mit ihm, der schreibt dir eine Überweisung und du hast deine Therapie. Weis nicht wie das bei euch ist?!

Unterschätz deine Psyche nicht, sie ist stärker als dein Körper! Das du Schmerzen fühlst die gar nicht physisch erklärbar sind ist nicht aussergewöhnlich, da spielt dir wirklich deine psychische Verfassung einen Streich.

Blödes Beispiel, aber du kennst sicher die Geschichte von Phantomschmerzen. Körperteile die eigentlich gar nicht mehr existieren tun plötzlich höllisch weh.
Schenk deinen körperlichen Symptomen nicht mehr allzuviel Bedeutung, sie sind nur der Ausdruck deiner seelischen Verfassung, du bist körperlich völlig gesund!!


Und ich glaub auch das seelische kriegst du ganz bald in den Griff!

17.09.2011 18:18 • #15


Ja,Ich habe ja eigentlich schon lange eingesehen,dass das alles psychosomatische Beschwerden sind und zum Glück wissen meine Eltern und meine Schwester,dass ich solche Krankheitsängste habe.Das ist schon ne Erleichterung,obwohl die auch schon ganz schön genervt sind,weil ich jeden Tag mit anderen Beschwerden und Ängsten ankomme.

Das Problem ist,dass mein Hausarzt das gar nicht weiss,dass ich so Ängste habe.Er hat zwar die ganzen Berichte von den Fachärzten,aber ich hab nie gesagt,dass ich Angst habe.Hab ich mich nie getraut irgendwie.

Ich würde nur gerne mal den Grund und die Ursache für das alles wissen.Ich bin ja nicht depressiv oder fühl mich minderwertig.Das find ich dann schon echt komisch.
Ich muss auch unbedingt aufhören mir alles im Internet durchzulesen. Das löst auch totale Panik aus.
Vielen Danke für deine Unterstützung! Das hat mich schon wieder ein wenig runtergebracht.

17.09.2011 18:37 • #16


Hallo....da sich meine Angst aktuell um das gleiche Thema dreht, dachte ich mir ich schreibe einfach hier und mache kein extra neues Thema.
Ich habe seit längerem eine Angststörung und studiere mittlerweile..es ging mir wieder richtig gut, bis ich eine Lungenentzündung hatte. Wegen dieser war ich auch daheim und habe eine ganze Woche lang immer meinen Blutdruck gemessen und er war wirklich völlig im Normbereich! was auch nicht sooo verwunderlich ist, ich in 23, schlank und mache im Regelfall sehr viel Sport. Nun den Abend vor meiner abreise habe ich nochmal gemessen, obwohl er mittags wieder gut war, warum auch immer, einfach dumm! Dann hatte ich 160/90 (war kaum 10sek gesessen und wirklich unentspannt) und habe jetzt einfach Angst einen Schlaganfall, etc. zu bekommen und weiß nun auch nicht ob ich wieder mit dem Sport beruhigt beginnen kann! Seitdem verspühre ich auch oft wieder die volle "Psychopalette"..Schwitzen, manchmal Kopfschmerzen, beschleuningter Herzschlag..ich habe einfach Angst und nebenbei muss ich auch noch Prüfungen schreiben!
Vielleicht findet ja jemand passende Worte um mir zu helfen!

01.06.2015 12:51 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Schlaflose
Zitat von Greenleaf:
Dann hatte ich 160/90 (war kaum 10sek gesessen und wirklich unentspannt) und habe jetzt einfach Angst einen Schlaganfall, etc.


Wenn man mal einen erhöhten Blutdruck hat, braucht man keine Angst vor Schlaganfall zu haben. Das Risiko ist erst dann gegeben, wenn man dauerhaft über Jahre hinweg einen hohen Blutdruck von über 160/100 hat.

01.06.2015 15:47 • #18


alles klar..erstmal danke..desweiteren habe ich einfach angst davor mich soooo sehr hineinzusteigern dass ich eine hypertone oder hypertensive krise bekomme..auf der anderen seite sind ja in 10 tagen auch schon ferien und ich kann wieder nach hause

01.06.2015 19:22 • #19


Greenleaf, auf alle Fälle solltest Du keine Blutdruckmessung 10 Sek nach dem Hinsetzen machen.
IMMER in Ruhe messen nach ein paar Minuten im sitzen.

Ich hab mal aus Spaß im Stehen gemessen, einfach weil ich es wissen wollte wie er dann ist.
Klar war er dann viel höher als im sitzen und schon war ich wieder in meinem Hamsterrad gefangen und ich hatte dolle Angst.
Durch so einen Mist!

01.06.2015 19:26 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Prof. Dr. Heuser-Collier