Qika2401
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Bin ganz neu hier, habe die website durch das viele googlen gefunden und hoffe ihr könnt mir vllt. helfen.
Ich erzähl euch etwas über mich und mein Leben.
Ich bin 22 und habe eine einjährige Tochter, bin verheiratet und führe eigentlich eine tolle Beziehung und müsste glücklich und zufrieden sein.
Kann ich aber nicht...
Seit Monaten bekomme ich Taubheitsgefühle oder es kribbelt an verschiedensten stellen (arm, hand, mund, bein, seit gestern den ganzen tag der rechte Fuß!). War mehrmals beim arzt. Großes Blutbild in Ordnung eigentlich kein Vitaminmangel! Wurde zum Neurologen überwiesen. Dieses Strommessen oder so war in Ordnung also -> mrt. Der Termin ist aber erst in 2 Wochen und immer und immer wieder denke ich an einen Schlaganfall, ich denke daran wie mein Mann morgens aufsteht, zur Arbeit geht und nicht bemerkt das ich bereits tot neben ihn liege ( er verlässt immer schnell das zimmer um mich nicht zu wecken) der Gedanke das meine 1-jährige Tochter den ganzen tag allein mit ihrer toten mama in der Wohnung sitzt und keiner etwas bemerkt macht mich verrückt! Bei jedem zucken, kribbeln etc. stelle ich mich drauf ein tot umzufallen. Ich mach regelmäßig die FAST Tests trotzdem stehe ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch!
Bitte Leute helft mir am liebsten würde ich jetzt in die Klinik fahren und mich durchchecken lassen, aber so oft wie ich da war halten die mich schon für verrückt!
Hoffe jemand kann mir einen guten Rat geben und sorry das der Text endlos lang ist.
• • 19.03.2016 #1
Guten Morgen, ich hoffe du hast einen GUTEN und willkommen hier bei uns. Dein Text liest sich sehr wie eine Schilderung des Heranwachsens einer Angst und Panikstörung. Ich weiß es ist eigentlich unfassbar zu was unsere Psyche in der Lage ist. Wir alle haben hier zich Rettungsstellen und KH oder Arztbesuche hinter uns, die meistens organisch ein ICH BIN GESUND brachten. Ja körperlich sind wir gesund, unsere Baustelle sind unsere Synapsen die uns ein ständiges
schicken gepaart mit diffusen körperlichen Beschwerden und Ausfällen. Du wurdest bereits gut untersucht, ohne Befunde also ist es deine Angst die dir immer wieder vorgaukelt dass es gleich vorbei ist. Ich glaube du leidest unter einer steigenden Verlustangst, Angst Kind und Mann zu verlieren, nicht mehr für sie da sein zu können!? Was schürrt diese Angst, hattest du selbst bereits schmerzvolle Verluste?
irgendwie sind wir ja hier ein bisschen wie eine groß gemischte Familie, jeder findet sich ein bisschen in den Problemen der Anderen wieder..das macht Verstehen und Verständnis leichter.. jawoll das hilft 