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2009 erlitt meine Oma einen Schlaganfall, als es passierte war ich Live dabei. Sie kam ins KH. Meine Tanten waren sehr emotional und am Ende. Eines Tages ging meine Tante Telefonieren um Ihre Kinder Ihre Neuigkeiten mitteilen zu können das meiner Oma wieder besser ging. Ich ging mit und hörte Ihren Telefonat zu. Plötzlich brach Sie ins Tränen und ich auch....weil uns das alles mitnahm. An dem Moment verspürte ich das erste mal das auf meinem Hinterkopf plötzlichen Wärme und Kälte die sich hintereinander abspielte. Sehr unangenehm. Ich ging auf meinem Zimmer und versuchte mich krampfhaft abzulenken Indem ich vorm PC sah. Etwas später plötzlich spürte ich das wieder, linker arm/hand kribbelte als würden haufen Ameisen laufen, Schwindel und Ohmacht Gefühle. Ich ging sofort mit meiner Mum ins KH. Alles in Ordnung. Auch die weiteren Untersuchungen. Ich litt extrem 2 Monate ca. Es war wirklich schlimm für mich. Konnte nicht alleine bleiben und hatte wirkliche Todesangste. Angst vor dem Schlaganfall. Ich durfte von heute auf morgen Umziehen da ich an dem Zeitpunkt eine Fernbeziehung führte. Plötzlich war alles weg. 3 Jahre später Anfang Januar 2013 hat es wieder angefangen. Weil ich immer mehr mitbekam das meiner Oma immer schlechter erging. Im April starb Sie. Mir geht seitdem nicht mehr so gut. Hab hin und wieder Rückfälle. War vor paar Wochen zum ersten Mal zum Ärztlicher Psychologe. Gebracht hat es nicht. War einmal zum Vorgespräch. Er wollte mir direkt Tabletten verschreiben. Hab ich aber nicht genommen. Morgen hab ich vor einen Verhalten Therapie zu suchen. Bin fast 27 Mutter und Verheiratet. Ich möchte mein altes Leben zurück als wäre das nie gewesen. Wie schaff ich das? Was heißt ich soll meiner Angst stellen? Ach hab vergessen noch zu erwähnen das ich deswegen extrem unter Durchfall auch noch leide. Bald habe ich einen Termin zur Darmspiegelung....obwohl ich wril das es an der Psyche liegt....mach ich das trotzdem. Dasselbe geh ich bald zum Neurologen und lass die Nerven Untersuchen und mag auch sicherhalber in den Kernspin rein.

21.07.2013 15:41 • 29.07.2013 #1


20 Antworten ↓


Hi,

also vor einem Schlaganfall brauchst du keine Angst haben. Es gibt zwar auch wenige Fälle von jungen Leuten, trotzdem ist das sehr selten. Außerdem hilft es immer, wenn man weiß wodurch ein Schlaganfall überhaupt entsteht. Es ist eine Folge der Arteriosklerose, also der Gefäßverkalkung. Die entsteht zum Beispiel durch zu viel schlechtes Cholesterin, das sogenannte LDL Cholesterin, durch ein falsches Verhältnis der Omega Fettsäuren und durch Homocystein. Ich fasse mal schnell zusammen: Schlechtes LDL-Cholesterin wird begünstigt durch Übergewicht und Bewegungsmangel. Eine gesunde Lebensweise fördert dagegen das gute HDl Cholesterin. Das Verhältnis von Omega 6 zu 3 sollte im besten Fall 2:1 betragen , bei manchen Personen kommt es vor , dass es 20:1 beträgt. Das kommt auch durch den hohen Konsum von angeblich gesundem Sonnenblumenöl, bei dem das Verhältnis aber bei 120:1 liegt. Das beste Verhältnis hat Rapsöl mit 2:1 oder Leinöl mit 1:4. Und der hohe Homocysteinwert entsteht durch einen Mangel an B-Vitaminen und dieer kann durch zu viel viel Alk., Rauchen etc. entstehen. Man sieht also, dass man sich sich durch eine gesunde Lebensweise und ein, zwei Umstellungen in der Ernährung nicht vor Schlaganfall fürchten muss.
LG

22.07.2013 12:15 • #2



Angst vor einem Schlaganfall

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Vielen Dank für deine Antwort. Mir ist das schon bewusst. Aber irgendwie will es nicht in mein Kopf. Kein Klick!
Ich bin sehr Schlank und Bewegungmangel habe ich eigentlich keins....da mein Kind mich schon auf dem Trab hält.
Es ist seit ich das gesehen habe.....denk ich das ich es auch bekomm.
Sobald ich z.b hmmm an der Schläfe ganz normal mal Muskelzuckungen bekomme oder irgendwas sich komisch anfühlt....denk ich sofort. .. es ist soweit und schon kommen die Symptome.

Mir ist noch was eingefallen....ich hab mir soweit ich weiß noch nie ein Schilddrüse Kontrolle gehabt. Termin steht endlich fest.
Kann es daran liegen? Oder hab ich doch ein ernsthaftes Psychisches Problem?

22.07.2013 13:35 • #3


Hey,

diese Angst vor einem Schlaganfall kenne ich auch. Bei mir ist sie nicht so stark ausgeprägt, wie bei dir. Trotzdem denke ich bei häufig direkt an einen Schlaganfall. Ich habe auch noch Migräne mit Aura. Das macht mir dann besonders Angst, wenn ich dieses Flimmern vor den Augen habe. Ich bin aber auch schlank und rauche nicht. Zudem bin ich erst 23. Deshalb rede ich mir immer ein, dass ich zu jung für einen Schlaganfall bin. Das klappt dann meist. Aber meine Angst ist da auch wie gesagt nicht so groß wie deine.

Lass deine Schilddrüse mal untersuchen. Panik kann auch durch eine Schilddrüsenfehlfunktion entstehen. Sollte dies aber ohne Befund sein, wird es ein psychisches Problem sein. Dann ist ein Termin zur Verhaltenstherapie schonmal ein guter Schritt.

Liebe Grüße

22.07.2013 14:01 • #4


Ja, gibt es bei Dir ein Grund, wieso du das denkst?
Ich weiß ja woran das liegt! Es wäre zu Schön um Wahr zu sein wenn es an den Schilddrüse liegen würde. Die Behandlung wäre nicht so extrem als wenn man zur drastische Tabletten eingreifen muss.
Termin steht schon fest.
Gleich ruf ich beim einem Verhalten Therapie an und meld mich an. Keine Ahnung wie schnell ich angerufen werde. ... so das freien Platz für mich gibt.

22.07.2013 14:33 • #5


Einen richtigen Grund gibt es nicht. Ich bin generell anfällig für solche Ängste. Wenn ich einen Bericht im Fernsehen über eine Krankheit sehe, habe ich direkt Angst, dass ich die auch habe oder bekommen könnte. Aber nicht so stark wie bei vielen anderen hier.

Wenn du keine Tabletten möchtest, musst du auch keine nehmen. Es gibt auch viele pflanzliche Sachen die beruhigend wirkend. Viel wichtiger ist sowieso die Therapie in der du lernst deine Gedanken und Ängste anders zu bewerten und damit umzugehen.

Meine Hauptangst ist, dass ich einfach in Ohnmacht fallen könnte, wenn ich irgendwo hingehe. Ich nehme aber auch keine Tabletten dagegen, sondern mache eine Therape. Ich finde Tabletten sinnvoll, wenn man sonst keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Ansonsten kann man es auch zunächst ohne oder mit pflanzlichen Mittlen probieren.

22.07.2013 14:37 • #6


Wie lange macht du die Therapie schon?
Bringt es dir was?

22.07.2013 14:39 • #7


Ich mache die Therapie seit etwas über einem halben Jahr. Es geht mir schon viel besser als letztes Jahr. Ich kann viele Dinge wieder alleine und mit weniger Angst tun. Ich hatte vor 3 Monaten einen Rückfall, weil ich im Bus plötzlich Kreislaufprobleme bekam, aber auch da habe ich mich rausgearbeitet. Man muss bereit sein an sich zu arbeiten, der Therapeut gibt Tipps und Ratschläge und hört einem zu. Erklärt wie man mit der Angst umgeht. Umsetzen muss man es dann natürlich alleine. Und man kann nicht erwarten, dass die Angst sofot verschwindet. Man lernt mit ihr umzugehen und dann wird sie immer weniger
Vielleicht kannst du dir ja zusätzlich auch noch ein Buch über Ängste kaufen. Das hat mir auch geholfen, viel darüber zu lesen und zu verstehen, wie die Angst funktioniert.

Liebe Grüße

22.07.2013 14:43 • #8


Ich hab jetzt mal angerufen. Bin nun angemeldet. Nun wird es sicher ne weile dauern bis ich angerufen werde um auch kommen zu dürfen.
Ich verstehe nicht, wieso mir wieder so ergeht. 3 Jahre lang ging es mir so gut als hätte ich jue was damit zu tun gehabt.
Ich wünsche mir, das ich es wieder so extrem vergessen/verdrängen kann.
Nach Büchern werd ich mal schauen.
Vielleicht liegt daran das ich quasi nur noch Zuhause bin wegen meinem Kind. Vielleicht wird es wieder ganz anders sein...wenn ich wieder Arbeiten gehen würde.

22.07.2013 15:21 • #9


Es geht mir genauso. Habe auch total Angst einen Schlaganfall zu bekommen. Unter anderem habe ich aber auch Angst vor einem Tumor im Kopf, oder an einem plötzlichen Herztod zu sterben. Und sobald ich etwas im Fernsehen zu den Krankheiten sehe oder höre , geht es mir schlecht und ich mache mir Gedanken darüber, ob ich auch daran erkranken könnte. Meine Angsterkrankung kam mit meinem Burn out vor vier Monaten, ich fühle mich seitdem körperlich krank, schnell erschöpft, leide unter einem Dauerschwindel, Druck auf Hals, Kopf, Ohren. Mir wird schnell einfach alles zu viel. Und diese körperliche Verfassung bringt mich dazu zu denken, dass ich trotz unauffälliger Untersuchungen schwer krank sein könnte. Das Vertrauene in meinen Köper ist einfach nicht mehr da. Mache seit Mai eine Therapie und nehme zudem seit vier Tagen die kleinste Dosis Opipramol.

22.07.2013 18:22 • #10


Und wie geht es Dir jetzt so.....seit du bei der Therapie bist?
Wurden die Tabletten durch dein Therapeuten verschrieben?
Ich kenn mich bei sowas garnicht aus.

22.07.2013 18:46 • #11


Hi
seit der Therapie viel besser, litt nämlich aufgrud der Panikattacken unter agoraphobie, habe mich nicht mehr getraut alleine irgendwo hin zu fahren:( Inzwischen mache ich so fast alles alleine, aber bei einigen Sachen bin ich immer noch angespannt, aber das braucht seine Zeit. Man muss Geduld haben.
Erst wollte ich überhaupt keine Medis nehmen, habe vom Neurologen Citalopram verschrieben bekommen, habe diese aber nie genommen, doch jetzt möchte ich doch aufgrund meiner vegetativen körperlichen Beschwerden ein leichtes Medi versuchen, das hat mir mein Hausarzt verschrieben, damit die innere Unruhe weggeht. Er will auch schauen, ob dann auch mein Dauerschwindel weggeht...ich fühle mich oft am ende eines Tages oft einfach furchtbar. Sobald ich mehr gemacht habe, bin ich am Abend so fertig... und der Schwankschwindel wird schlimmer. Das seien wohl die typischen burn out Symptome meinte mein Arzt.

23.07.2013 07:31 • #12


Zitat von Angsthäschen89:
Hey,

diese Angst vor einem Schlaganfall kenne ich auch. Bei mir ist sie nicht so stark ausgeprägt, wie bei dir. Trotzdem denke ich bei häufig direkt an einen Schlaganfall. Ich habe auch noch Migräne mit Aura. Das macht mir dann besonders Angst, wenn ich dieses Flimmern vor den Augen habe. Ich bin aber auch schlank und rauche nicht. Zudem bin ich erst 23. Deshalb rede ich mir immer ein, dass ich zu jung für einen Schlaganfall bin. Das klappt dann meist. Aber meine Angst ist da auch wie gesagt nicht so groß wie deine.

Lass deine Schilddrüse mal untersuchen. Panik kann auch durch eine Schilddrüsenfehlfunktion entstehen. Sollte dies aber ohne Befund sein, wird es ein psychisches Problem sein. Dann ist ein Termin zur Verhaltenstherapie schonmal ein guter Schritt.

Liebe Grüße


Hey Angsthäschen99, habe auch Migräne mit aura, das war eigentlich nie ein großes Problem für mich, doch seit ich unter der Angststörung leide, habe ich auch tierische Angst vor der aura, ich denk auch, ich könnte eine Schlaganfall bekommen:(

23.07.2013 07:33 • #13


Was versteht Ihr unter diesem Satz;

Von Panikattacken befreien zu können
Sie sich nur, wenn Sie sich der Angst stellen,
Statt sich-wie durch diese Tipps-abzulenken?

23.07.2013 11:42 • #14


Man sagt ja wer z.b Angst vor Spinnen hat kann man die Angst nur stellen und für immer Uberwinden wenn man Sich die Angst stellt ind Spinnen zulässt, anfässt.
Doch wie soll ich beim meinem Fall meine Angst bitte stellen? ?

29.07.2013 10:38 • #15


Bei Krankheitsängsten bedeutet es vielleicht, dass man sich mit der Angst beschäftigt und sich mit den Symtomen auseinandersetzt. Das ist jetzt aber nur eine Vermutung. Kauf dir doch ein Buch über Ängste. Da wird es sicher erklärt sein. Oder beginne eine Therapie. Da lernt man das am Besten

Liebe Grüße

29.07.2013 10:46 • #16


Habe ich auch Angst vor. Aber noch mehr davor, wie man als Patient im Krankenhaus behandelt wird. Meine Oma erlitt einen schweren Schlaganfall und starb unter schlimmsten Bedingungen. Man hat sie sterben lassen. Unbehandelt, viel zu spät in eine Spezialklinik gebracht. Sie muss Höllenqualen erlitten haben. Ich wünsche diesen Ärzten und Schwestern, die das getan haben, die Hölle auf Erden und dass sie noch tausend Mal erbärmlicher verrecken müssen.

Seither geht es mir auch wieder ganz schlecht. Ich traue den Ärzten eh nicht. Bei meinem Opa lief auch was schief. Auch er starb ganz ganz schlimm

Noch mehr ANgst habe ich vor Krebs.

29.07.2013 10:46 • #17

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Danke Pumuckl. Sehr beruhigend. Jetzt hab ich nicht mehr nur Angst vor einem Schlaganfall, sondern auch davor, dass die Ärzte das nicht erkennen und mich sterben lassen.

Nein ich vertraue den Ärzten noch, aber das war jetzt irgendwie nicht beruhigend

Vor Krebs habe ich auch Angst, aber da stirbt man ja dann meist nicht auf der Stelle deshalb beunruhigt mich das nicht ganz so.

29.07.2013 10:49 • #18


Doch welches Buch? Da gibt so viele
Ich bin in 2 Verhalten Therapien angemeldet und nun heißt es abwarten. Ich bekomm schlecht sofort einen Termin. Rest alles voll. Sowie Psychiater.
Das tut mir sehr leid mit deiner Oma und deinem Opa.
Wie verarbeitest du das nun?

29.07.2013 10:50 • #19


Also mir hilft das Buch: Ängste verstehen und überwinden von Doris Wolf sehr. Das beschäftigt sich mit den Dingen, die man auch in einer Verhaltenstherapie lernt.

Gut, dass du Termine gemacht hast. Wie lange musst du nun warten?

Liebe Grüße

29.07.2013 10:53 • #20



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