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Hallo,

ich hab mich gerade hier angemeldet um mich mit Euch auszutauschen. Kurz zu mir:

Ich bin 27 Jahre alt und alles begann vor 3 Jahren, nach der Geburt meiner Tochter. Zunächst dachte ich es ist einfach nur der berühmte "Baby Blues" und es vergeht wieder. Ich hatte ständig Angst umzukippen, hatte schluckbeschwerden und panische Angst. Meine Selbstdiagnose von damals ALS! Seither stelle ich immer häufiger Selbstdiagnosen von Krebs, Herzinfarkt bis hin zur Lungenembolie...es ist alles dabei. Es nervt und ich hab es satt das mich das Thema Krankheit und Tod täglich begleitet., aber nicht nur ich sondern auch meine Familie. Ich befinde mich momentan in therapeutischer Behandlung und möchte mich auf diesen Weg einfach gern mit Leidensgenossen austauschen.

Ich würde mich über Nachrichten von euch sehr freuen.

08.07.2016 21:45 • 18.07.2016 #1


69 Antworten ↓


ich-schaff-dass
Hallo Isabel!

Du bist nicht alleine, denn ich (45) habe die gleichen Symptome wie Du.

Während ich dieses hier schreibe habe ich Angst davor, dass ich Speiseröhrenkrebs habe, da mir mein Magen schmerzt und ich einen Kloß im Hals habe. Die Angst ist schlimm! Habe mir einen Tee gemacht und werde versuchen, mich gleich zu entspannen.

Habe in meiner jahrelangen "Laufbahn" auch schon (fast) alle Krankeiten durchgemacht und immer nur tödliche.

Ich war sehr lange bei einem Psychologen und das hat mir einiges gebracht. Ich habe dort sehr viel über mich und auch über die Angst und den Grund, warum diese bei mir aufgetreten ist erfahren. Es ging dann eine ganze Zeit lang gut, jedoch habe ich seit einiger Zeit wieder einen Rückfall erlitten.

Was ich unbedingt vermeide ist zu googeln. Das wird nur noch schlimmer.

Also....wie schon gesagt....Du bist nicht alleine und das zu wissen hat mir schon oft geholfen.

Thorsten

08.07.2016 22:16 • #2



Angst und Panik vor Krankheiten u Tod

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Loveyourself
Genau das selbe Problem habe/hatte ich auch, habe mich aus dem Nichts 2 Monate lang in irgendwelche Symptome reingesteigert und auch gegooglet, das sollte man echt nicht machen!
Habe mich dann selbst einweisen lassen, weil ich auch panische angst hatte zu schlafen, könnte ja sein dass ich in Schlaf sterbe.
Bin jetzt seit 2 Monaten in Behandlung und mir geht es viel viel besser, habe diese Ängste fast gar nicht mehr, und wenn steiger ich mich da nicht mehr rein sondern beruhige mich selbst. Kann jetzt auch wieder viel besser schlafen.
Nehme Nebenbei wegen meinen Depressionen Fluoxetin 20 mg, und 7,5 mg Mirtazapin zum schlafen
Wenn es mit der Angst gar nicht geht vorm einschlafen nehme ich 30 mg Truxal, das hilft sehr abzuschalten und macht sehr sehr müde.
Was mir auch sehr beim schlafen geholfen hat war Saroten

Ich Steuer jetzt Richtung Entlassung und ich bin sehr froh, dass ich mich für die Behandlung entschieden hab

08.07.2016 22:25 • #3


Hallo Isabel.
Ich bin auch ein Angsthase oder besser Angsthäsin ... und ich weiß, wie du dich fühlst. Kann deine Angst vor Krankheiten auch die Angst sein für dein Kind
irgendwann mal nicht mehr da sein zu können? DU schreibst es fing alles erst nach der Geburt an. Jede Mama liebt ihr Kind und automatisch fühlt man sich auch mehr verantwortlich.
Wenn dann noch Selbstvertrauen fehlt und es kommen noch bestimmte "Lebenssituationen" hinzu - die auch eventuell ein bisschen beunruhigend sind, dann kann ich mir vorstellen entsteht
auch Angst. Eine Angst, nicht mehr "leistungsfähig" zu sein - zu versagen oder durch Einflüsse (Krankheiten) sein Kind im Stich lassen zu müssen.

08.07.2016 22:28 • #4


Willkommen! Bei mir ging es auch nach der geburt meiner tochter los, sie wird bald 2. Ich habe panische angst ms zu haben und durchforste total oft das internet nach krankheiten! Ich fühle mich momentan sehr ausgelaugt und kraftlos und verzweifelt. Jeden tag panikattacken.

08.07.2016 23:46 • #5


Vielen Dank für eure Beiträge. Man fragt sich immer WARUM geht es gerade mir so und wie konnte es soweit kommen?! Deshalb finde ich es auch hilfreich und wichtig mich mit anderen auszutauschen, denn es geht mehreren Menschen so, es redet nur keiner darüber, vielleicht aus Angst als bekloppt angestempelt zu werden. Aber all unsere Ängste sind in den Griff zu bekommen mit Hilfe und ich denke wenn wir diese in Anspruch nehmen sind wir auf einen guten Weg.

09.07.2016 18:19 • #6


Hallo Isabel du bist nicht alleine ich hab auch jeden Moment Angst zu sterben und das mein Sohn dann alleine ist bei mir hat alles aber vor 15 Jahren begonnen Grund weiss ich nicht,vor 5 Jahren ist mein Sohn zur Welt gekommen vor ihm hab ich eine Totgeburt gehabt!nun da war er da mein Sohn kerngesund jeden tag such ich bei mir und bei meinem Sohn nach Krankheiten laufe mit ihm jeden Monat zum Arzt jeden monat was anderes bei uns ein Monat Herzprobleme dann wieder ein gehirntumor usw.....

10.07.2016 09:45 • #7


Schlaflose
Zitat von Azra:
und bei meinem Sohn nach Krankheiten laufe mit ihm jeden Monat zum Arzt j


So machst du aber aus ihm auch einen Hypochonder.

10.07.2016 14:01 • #8


Leider ist er bereits einer er ist bei allem extrem vorsichtig zum Glück geht er in den Kindergarten wo er jeden tag mehr Selbstvertrauen lernt

10.07.2016 14:49 • #9


Ach gott, bist du in Behandlung? Versuche deine Angst nicht zu sehr auf deinen kleinen zu übertragen. Er ist ein Kind und sollte unbeschwert leben. Es ist schwer, dass glaube ich. Tu es für ihn.

10.07.2016 22:12 • #10


flügelpupser791
Hallo
Bei mir fing es auch vor 13 Jahren an habe so ziemlich alle Krankheiten durch meistens ist es der Krebs .
Im Moment bin ich mal wieder beim Lungenkrebs schlimm schlimm habe such schon viele thera hinter mir jetzt mache ich wieder eine wurde erst im Februar auf den Kopf gestellt weil ich dachte Angst hatte ich habe Magenkrebs Blut Bild und und alles OK .
Fing bei mir auch ab nach der Geburt meines Sohnes .
Liebe grüsse

10.07.2016 22:18 • #11


Hallo, mir geht es genauso! War schon immer ein Angsthase und viel beim Arzt. Seit es das Internet gibt, Google ich nach jedem Symptom und finde schrecklichens wozu natürlich die anderen Symptome auch passen. Gefunden hat man zum Glück noch nichts schlimmes.Darmspiegelung habe ich ich mich nicht getraut, die Angst zu groß...
Seit der Geburt meines Kindes ist es bei mir auch schlimmer geworden Habe ihn mir so sehr gewünscht und nun Angst nicht mehr lange bei ihm sein zu können das macht mich verrückt. Statt mit ihm zu spielen Google ich das nächste Symptom und Sitze wieder beim Arzt...
In Therapie bin ich nicht, kann nicht über 6 Monate auf einen Termin warten. Versuche es alleine hin zu kriegen, nicht mehr googlen dem Arzt vertrauen. Klappt nur leider meist nicht, die letzten Wochen waren besser jetzt merke ich das es wieder langsam los geht mit der Angst. Dazu kommt dann das ich 40 werde in einem Monat und denke jetzt fangen die ganzen Krankheiten auf jeden Fall an....

11.07.2016 15:09 • #12


flügelpupser791
Hallo
@Angsthaseultra
Wie bei mir ich letzten.Monat 37,geworden und jetzt denke ich oh weh hoffentlich bekommen ich nix lauter so ein schei.
Das mit dem googlebitte lassen es ist schwer muss mich auch immer zusammen reisen .
Druck dichliebe grüße

11.07.2016 17:45 • #13


Nein ich bin nicht in Behandlung habe aber wieder einmal bei meinem Hausarzt einen Termin am Donnerstag

11.07.2016 18:27 • #14


Hallo!
Ich selber habe noch kein Kind aber ich kann die Ängste gut nachvollziehen.
Seit 2 jahren habe ich die Angst verrückt zu werden und wenn ein komischer Gedanke auftaucht- jetzt isses so weit!
In den 2 jahren hat sich trotzdem vieles getan. Klar habe ich noch Angst aber habe alles drauf gesetzt sie nicht mehr zu haben. Ein Buch hat mir aber unglaublich geholfen! Von Lucinda Basett - Angstfrei Leben.
Am besten ist es, sich den Tag zu strukturieren. Eine Liste schreiben was man zu erledigen hat und dann diese versuchen so gut wie möglich abzuhaken. Natürlich schafft man nicht immer alles aber es bringt einen auf andere Gedanken. Wenn man ein Kind hat dann geht es bestimmt noch besser. Manchmal muss man sich zwingen und manchmal sage ich zu mir- okay dann eben morgen aber vor allem auch Ruhepausen einplanen! Eine Möglichkeit finden was einen zu 100 Prozent von ständig umherkreisenden Gedanken ablenkt. Bei mir ist es der Chor oder die Arbeit.
Leider neige ich dazu mich zu überfordern um bloß nicht daran zu denken, das ist auch nicht gut.
Und ich denke mir immer, auch wenn es schwer ist, ich kann mir mein halbes Leben damit versauen ständig an Krankheiten zu denken und sie nicht zu bekommenoder eben doch oder mir auch das Leben einfacher machen und nicht daran denken. Weil man es durch die Angst eben nicht beeinflussen.
Neurosen wie Hypochondrie lenken einen nur ab von Problemen die man aus der Umwelt bewältigen sollte. Statt sich damit zu befassen beschäftigen sich Menschen wie wir lieber mit " selbst erzeugten Problemen" ( die sind gefühlt schlimmer keine Frage!). Der goldene Weg ist, diese Probleme zu erkennen und daran zu arbeiten- dadurch wird man sicherer ergo hat man weniger Angst.
Natürlich haben Neurosen auch was mit verdrängten Kinsheitserlebnissen zu tun. Wenn man irgendwann das mit einem Therapeuten aufarbeiten kann dann ist das super - für die Hilfe jedoch im Hier und Jetzt ist die Bewältigung mindestens genauso wichtig denn die Vergangenheit kann man nicht mehr rückgängig machen.
liebste Grüße

11.07.2016 20:32 • x 1 #15


Hallo,
Bin neu hier und würde gerne was zu meiner Person erzählen.
Ich bin weiblich und 25 Jahre alt. Ich leide seit fast 3 Jahren unter schlimmen panikattacken mit heftigen körperlichen Symptomen. Ich bin mittlerweile an dem Punkt angelangt, sodass ich gerade wenn ich irgendwelche körperlichen Beschwerden habe die wirklich schlimm sind oder es doch wieder nur on Verbindung mit meiner angst hängt. Das ist wirklich schlimm mittlerweile! Ich befinde mich seit einem guten Jahr in Therapeutischer Behandlung, die auch teilweise etwas hilft denke ich. Angefangen hat alles vor ca 3 Jahren während der Ausbildung und eines praktischen Einsatzes. Ich bin gelernte Krankenschwester und seit Ende des dritten Lehrjahres fingen meine panikattacken an und somit auch diese Angst...angst vor schlimmen Krankheiten und dem Tod! Vielleicht auch weil ich viele schlimme Dinge gesehen habe während der Ausbildung...und als Kind im Alter von 2 Jahren selbst mal erkrankt war und einige Zeit im Krankenhaus verbrachte. Aufjedenfall hat sich mein Leben derart verändert, dass ich fast allen Lebensmut in mir verloren habe, dazu kommt diese Isolation vor Menschen beziehungsweise allen Dingen die ein junger Mensch gerne macht ( zum Beispiel auf ein Konzert gehen.) ich hoffe mich mit ein paar Leuten hier austauschen zu können, die vielleicht ähnliche Erfahrungen wie ich mache oder gemacht haben und würde mich über ein paar Antworten von euch freuen. Lg

11.07.2016 22:11 • #16


flügelpupser791
Guten morgen
Ich hoffe Uhr habt gut geschlafen ....
Ich naja es geht .

@Mäuschen16

Ich kenne das nur zu gut bei dir ist es ja noch blöder du kennst dich mit den Krankheiten und syntomen richtig .
Versuch trotz alle dem raus zu gehen ich weiss leichter geschrieben als gemacht .

Im Moment beschäftigt mich mal wieder Lungenkrebs ......
Wovor habt ihr im Moment Angst


Wünsch euch noch einen schönen Tag
Liebe grüsse

12.07.2016 07:29 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo. Also ich bin auch 25, neu hier im forum. Angst hab ich seit ne Guten jahr. Angefangen hat es bei mir im Kino. Wollten einen 3d Film sehen. Damals wusste ich noch nicht, dass ich eine winkelfehlsichtigkeit habe und deswegen gar keine 3d Filme vertrage. Die erste zeit War horror. Mein freund hat mich so gut unterstützt die erste zeit. Ich hab auch angst davor eine schwere Krankheit zu haben oder jeden Moment Tod umzzfallen und das wars. Momentan hab ich nochmal eine schlimme Phase obwohl es so gut lief. Hatte seit 3 Monaten keine Attacke mehr. Ich denke bei mir kommt noch hinzu dass ich vor 3 Jahren 600km weit weg von der Heimat gezogen bin und hier nur schlechte Erfahrung mit neuen Leuten gemacht habe

12.07.2016 07:46 • #18


    Zitat von flügelpupser791:
    Guten morgen
    Ich hoffe Uhr habt gut geschlafen ....
    Ich naja es geht .

    @Mäuschen16

    Ich kenne das nur zu gut bei dir ist es ja noch blöder du kennst dich mit den Krankheiten und syntomen richtig .
    Versuch trotz alle dem raus zu gehen ich weiss leichter geschrieben als gemacht .

    Im Moment beschäftigt mich mal wieder Lungenkrebs ......
    Wovor habt ihr im Moment Angst


    Wünsch euch noch einen schönen Tag
    Liebe grüsse


    Ich habe totale angst vor ms, bei mir wird seit ein paar Tagen öfters mal der linke Oberschenkel taub oberflächlich, dass geht zwar nach ein paar Minuten wieder weg, aber beunruhigt mich sehr. Wenn ivh dann mit der Hand drüber streiche merk ich nicht viel, jedoch wenn ich kurz mit dem Finger reinpickse schob.

    12.07.2016 10:58 • #19


    hallo bei mir ist es im Moment der Lymphdrüsenkrebs.... Dass schlimme ist der Arzt hat einen schwarzen Fleck gefunden am Ultraschall. Meinte aber es ist harmlos und ich solle in 3 Wochen nochmal kommen .. Und ich bin die ganze zeit müde und abgeschlagen... Denkt ihr dass kommt von der Angst oder steckt da wirklich was hinter . welche Symptome habt ihr ?

    12.07.2016 11:22 • #20



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