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Hallo zusammen.
Ich habe 6kg abgenommen für mich ohne ersichtlichen Grund. Habe eine Angststörung die lange Ruhe gegeben hat seit 4 Wochen aber wieder präsent ist.
Vor 8 Wochen haben wir uns einen jungen Hund angeschafft mih dem ich öfter in den Garten muss.
Von der 1.Etage durch den Keller also 2 Stockwerke.
Kann es sein,dass mich dieses mehr an Bewegung 6 kg Gewicht "gekostet"hat?
Ich versuche es so zu erklären und dem zusätzlichen psychischen Stress. Aber die angst krank zu sein lässt mich nicht los. Je mehr ich drüber nachdenke desto mehr fällt mir auf was ich alles für Wehwehchen habe. Könnt ihr mir helfen?
Ich danke euch im voraus für Erfahrungen.
Lg Mistbiene

22.02.2016 10:35 • 24.02.2016 x 1 #1


26 Antworten ↓


Angstmaus29
Hallo Mistbiene mir geht es wie dir habe auch 4 kg abgenommen und denke etwas schlimmes zu haben dazu kommen noch andere Symptome... Kann mir auch nicht erklären an was es liegt hatte immer mein Idealgewicht und jetzt geht es immer weiter bergab:-/
Vielleicht ist es aber auch durch die Angst bei uns durch den phsychischen Stress den wir zusätzlich haben
Isst du denn regelmäßig und wie gewohnt oder sind Änderungen eingetreten?
Belastet dich etwas gerade schwerwiegend?

22.02.2016 10:43 • #2



6kg abgenommen einfach so Habe totale Panik krank zu s

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Hallo Angstmaus.
Danke für deine Antwort.
Mein Kater ist vor 3 Wochen mit 16 Jahren gestorben. Was aber "OK"für mich war weil er sein Alter hatte und friedlich verstorben ist. Meine Hündin ist 10 und hat in der letzten Zeit epileptischen Anfälle und mein kleiner Rüde baut auch immer mehr ab.ich habe wahnsinnige angst vor dem Tod und projiziere selbst den Tod des Katers aus Altersgründen seit 1 Woche auf mich. Außerdem habe ich ständig angst das meiner Familie etwas schlimmes passiert.jedes lautere Geräusch macht mir Panik dass meinem Sohn (18 Jahre und wohnt über uns)oder meiner Mutter (wohnt unter uns) etwas zugestoßen ist. Stehe ständig unter Strom und entdecke auch an mir laufend eine Sache die auf eine Krankheit schließen könnte. Versuche mich selbst runter zu bekommen so wie ich es vor 10 Jahren in einer Verhaltenstherapie gelernt habe aber im Moment klappt das gar nicht. Für die Unruhe hat mir mein HA antidepressiva verschrieben und will mich zum Neurologen schicken. Will die Tabletten nicht nehmen und der Neurologe konnte mir schon damals nicht helfen.
Was hast du für ein Problem? Also ich.meine wie ist deine geschichte?
Magst du mir erzählen?

22.02.2016 11:26 • #3


petrus57
@Mistbiene


Immerhin ist dein Kater ja umgerechnet in Menschenjahren immerhin schlappe 79 Jahre geworden. Bis dahin hast du ja noch etliche Jahre vor dir.

22.02.2016 11:33 • #4


Angstmaus29
Bei mir fing das ganze schon im Jugendalter an das ich Angst vor allen Krankheiten hatte und sobald ich ein komisches Symptom hatte habe ich mich dazu belesen was es sein könnte war dann auch immer der festen Überzeugung die Krankheit zu haben ständig geweint und von Angst umgeben irgendwie hatte ich dann aber eine ganze Zeit lang keine Angst mehr und hab mein Leben gelebt... 2012 bekam ich merkwürdige Symptome kribbeln in Händen und Füßen, Schmerzen im ganzen Körper und hab verschwommen gesehen bin darauf von Arzt zu Arzt gelaufen weil ich dachte ich habe eine schlimme Krankheit die zum Tod führt war davon 2x mal in der Klinik eeinmal stationär da wurde nichts gefunden Diagnose schwere Hypochondrie... Damit abgefunden hatte ich mich erst später und habe versucht die Symptome zu ignorieren und sie waren wirklich irgendwann verschwunden ich konnte wieder leben für genau 3 Jahre nun ging das ganze wieder los mit ähnlichen Symptomen wie damals hab mich wieder rein gesteigert und bin in die Klinik konnten nix finden Blut war auch ok... Hat mich kurz beruhigt doch nicht lange und ich bin in die nächste Klinik wurde auch nix gefunden
Nun leide ich aktuell an Magen Darm Probleme, Muskelzucken, verschwommenes sehen, Rückenschmerzen, oft Kälteschauer, Benommenheit, Kopfschmerzeb, Ohrenweh und Schwindel
Ich habe meine Lebenslust verloren weine fast den ganzen Tag, trau mich nicht mehr raus, der Haushalt fällt mir schwer, habe Angst alleine zu sein und panische Angst etwas zu haben was die Ärzte übersehen letzte Diagnose vor paar Wochen Angstörung aber ich kann es nicht so recht glauben das alles vom Kopf kommt

22.02.2016 11:46 • #5


@petrus du hast Recht und es war für Mich auch erst OK. Und ich weiß auch das es blöd ist aber manchmal kann ich nichts gegen meine Gedanken tun.
@ Angstmaus
Ich kann dich sehr gut verstehen. Auch das hätte ich alles vor 10 Jahren.
Mir hat zumindest bis vor kurzem eine Verhaltenstherapie die ich damals gemacht habe geholfen und entspannungsübungen. Es ist wichtig den Teufelskreis zu durchbrechen. Was natürlich schlecht ist wenn man mitten drin steckt selbst wenn man weiß wie es geht.
Hast du dich schonmal wegen einer Therapie erkundigt?
Und ist mal deine Schilddrüse untersucht worden?
Der Kopf spielt uns schon manchmal böse Streiche. Was mir auch immer wieder mal hilft sind positive affirmationen. Und noch wichtiger ist es meiner Meinung nach sich mit seinem Problem nicht zu verstecken oder sich zu schämen.
Habe mir eine adresse von einer Heilpraktikerin rausgesucht die mit Hypnose gegen psychosomatische Symptome und Angst-Panikstörungen arbeitet. Das wird meine nächste Anlaufstelle werden.

22.02.2016 13:14 • #6


Angstmaus29
Meine Schilddrüse wurde bisher noch nicht untersucht es wurde nur im Blut geschaut danach mehr nicht
Therapie werde ich demnächst anfangen hatte aber auch schon überlegt stationär zu gehen aber ich weiß nicht ob mein Sohn damit klar kommen würde wenn ich solange weg wäre
Ich kann mich auch noch nicht ganz so damit abfinden das alles vom Kopf kommen soll aber irgendwie kommen bei mir immer mehr Symptome dazu und andere gehen das ist das komische daran
Ich verstecke oder schäme mich auch nicht dafür bin froh wenn mir jemand hilft und wer es nicht versteht sollte es lassen bin ich der Meinung

23.02.2016 13:15 • #7


petrus57
"wer es nicht versteht sollte es lassen bin ich der Meinung"


Leider verstehen es meist nur die, die auch darunter leiden.

23.02.2016 13:21 • x 1 #8


Ja Petrus das ist leider wirklich so dass es nur die Leute verstehen die schon selbst damit zu tun hatten.
Ist ja nicht sichtbar wie ein gebrochenes Bein und für nicht betroffene sind ja viele Dinge die uns angst machen lächerlich.
Man kann nur versuchen es verstandlich zu erklären was an schlechten Tagen aber auch nicht wirklich zu bewerkstelligen ist. Also wieder der Teufelskreis und dazu noch Unverständnis und vielleicht sogar Ablehnung.
Oder die Abschiebung "auf die psychoschiene"

23.02.2016 19:37 • x 1 #9


Angstmaus29
Ich bekomme meistens nur das Unverständniss zu spüren und das macht mich so traurig da es mir wirklich nicht gut geht mein Freund sagt auch inmer nur du hast nichts und nimmt mich garnicht richtig für voll er sieht wie fertig ich jedes mal bin deswegen manchmal erwarte ich mir einfach mehr Verständniss und Hilfe von ihm doch leider ohne Erfolg hab mit ihm schon oft drüber geredet in den letzten Wochen aber letzendlich steh ich mit meinen Sorgen alleine da er nimmt mich zwar oft in den Arm wenn ich wieder mal weine aber das hilft mir meist auch nicht mehr

24.02.2016 09:12 • #10


Ja das kann ich gut verstehen. Der Austausch mit betroffenen oder erfahrenen Therapeuten ist sicher hilfreich.manchmal ist es bei mir so,dass durch das reden es in meinem Kopf klickt macht und ich selber weiß,dass ich über reagiere.

24.02.2016 09:27 • #11


Zitat von Angstmaus29:
Ich bekomme meistens nur das Unverständniss zu spüren und das macht mich so traurig da es mir wirklich nicht gut geht mein Freund sagt auch inmer nur du hast nichts und nimmt mich garnicht richtig für voll er sieht wie fertig ich jedes mal bin deswegen manchmal erwarte ich mir einfach mehr Verständniss und Hilfe von ihm doch leider ohne Erfolg hab mit ihm schon oft drüber geredet in den letzten Wochen aber letzendlich steh ich mit meinen Sorgen alleine da er nimmt mich zwar oft in den Arm wenn ich wieder mal weine aber das hilft mir meist auch nicht mehr


Welche Form der Hilfe und Unterstützung würdest du dir denn von ihm wünschen?

Er kann deine Krankheit nicht lindern dass kannst nur du alleine. Weißt du jemanden mit einer Angsterkrankung kann man ja im Prinzip auch nicht " für voll " nehmen. Und das meine ich gar nicht negativ sondern es ist tatsächlich so wenn jemand von außen deine Sorgen und deine Panik bestätigen würde dann würde es für dich doch nur noch schlimmer und schlimmer werden weil du dann die Bestätigung bekommst dass du dir berechtigt Sorgen machst. Eine Angststörung bzw. das was sie mit einem macht " darf " man aber nicht für voll nehmen im Gegenteil man muss lernen sie als das zu nehmen was sie ist eine Störung die einen unangemessne auf völlig banale Dinge reagieren lässt und man muss lernen dass die Reaktion die man zeigt eben "unangemessen " ist.
Es hilft dir auf Dauer nicht wenn dein Freund dir Dinge abnimmt, wenn er deine Überreaktion unterstützt oder deine Ängste bestätigt.

24.02.2016 09:55 • #12


Angstmaus29
Das er einfach mehr für mich da ist mich begleitet bei gewissen Dingen wie Arztbesuche oder Klinik weil ich habe zur Zeit massive Angst alleine raus zu gehen

24.02.2016 10:00 • #13


Zitat von Angstmaus29:
Das er einfach mehr für mich da ist mich begleitet bei gewissen Dingen wie Arztbesuche oder Klinik weil ich habe zur Zeit massive Angst alleine raus zu gehen


Dass ist doch aber genau der falsche Ansatz dich zu begleiten und als " Beschützer und Hilfsmittel " dabei zu sein. Es würde dahin führen, dass du dich mittelfristig nirgendwo mehr hintraust wenn niemand dabei ist. Irgendwann hättest du dann Panik wenn du alleine aufs Klo musst ( weil da könnte ja was passieren ).
Das Ziel ist es doch ein " normales " Leben zu führen und den Alltag zu meistern ohne dass einem jemand Händchen halten muss.

24.02.2016 10:24 • #14


Angstmaus29
Auf das Klo alleine zu gehen habe ich jetzt schon Panik fängt alles an zu zittern beim laufen
Da hast du Recht ich kann mich nicht immer auf ihn verlassen oder bemutteln lassen und muss da selbst wieder Lebensmut bekommen da bei mir auch noch ein Kind mit zum Leben gehört

24.02.2016 10:30 • #15


Weißt du ich hab damals die Kurve gekriegt und angefangen " ernsthaft " meine Krankheit besiegen zu wollen als mir klar geworden ist was ich meinem Kind damit eigentlich antue.
Nicht nur dass ein " normales unbeschwertes " Familienleben ja quasi nicht möglich ist durch die vielen vielen Einschränkungen die man sich selbst auferlegt sondern auch der Gedanke was macht MEINE Krankheit mit meinem Kind, wie erlebt es mich was gebe ich ihm durch mein Verhalten mit auf seinen Weg? Will ich wirklich dass mein Kind genauso ängstlich und unsicher wird wie ich oder will ich dass mein Kind unbeschwert aufwachsen kann ohne Angst ( um mich )

24.02.2016 11:07 • #16


Angstmaus29
Er bekommt leider schon sehr viel mit wie es mir geht usw. das wollte ich ihm eigentlich ersparen er sollte eine schöne Kindheit haben ich habe immer viel mit ihm unternommen haben zusammen gelacht und das Leben genossen doch seitdem es mir so mies geht ist alles nach hinten gerutscht
Er ist jetzt schon sehr ängstlich geworden seitdem er das von mir mitbekommt aber ich bin in so einem Teufelskreis gefangen gerade habe panische Angst etwas schlimmes zu haben oder jetzt schon sterben zu müssen das wäre das schlimmste für mein Kind überhaupt

24.02.2016 11:36 • #17

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Weißt du was das schlimmste überhaupt für ein Kind ist? Permanent Angst um die eigene Mutter zu haben. Permanent Angat zu haben dass Mama was passiert weil Mama immer " irgendwie " krank ist. DAS ist das schlimmste für ein Kind. Das habe ich als Kind jahrelang erleben müssen. Ich habe ich weiß nicht wie oft nen Notarzt gerufen, den Hausarzt verzweifelt kontaktiert weil es meiner Mutter nicht gut ging, habe mir Tag und Nacht Sorgen gemacht, mich nicht getraut irgendwo zu übernachten. Panik bekommen wenn ich Sie telefonisch nicht erreichen konnte. Das ist Horror pur für ein Kind damit kann man nicht zu einem seelisch gesunden Erwachsenen werden. Das ist die Ursache meiner Ängste und das ist was ich meinen Kindern ersparen wollte. Du lässt sein Kind leiden weil DU zu feige bist dich deiner Angst zu stellen weil du zu feige bist den Hintern hoch zu bekommen und endlich was zu machen. DAS ist das schlimmste für ein Kind.

Auch wenn es jetzt drastisch geschrieben ist ich möchte dich damit nicht persönlich angreifen sondern dir klar machen was du da mit deinem Kind machst wenn du dir nicht endlich helfen lässt. Dass dein Kind sein Leben lang darunter leiden wird wenn du die nicht helfen lässt.

24.02.2016 11:46 • #18


Angstmaus29
Ich weiß das er tag täglich leiden muss unter meiner Angst und mir tut es auch so unendlich leid für ihn ich möchte soviel ändern das es wieder anders wird doch die Angst nimmt überhand und hat mich unter Kontrolle
Es hat kein Kind verdient seine Mutter so zu sehen und sich immer Sorgen machen muss was ist mit Mama warum geht es ihr nicht gut ich versuche es ihm auch oft genug zu erklären was mit mir ist
Danke trotzdem für deine Worte sie haben mir schon ein Stück weit geholfen und ich werde wirklich was dagegen tun müssen da es nicht besser wird sondern schlimmer

24.02.2016 11:56 • #19


petrus57
Zitat von Angstmaus29:
Ich weiß das er tag täglich leiden muss unter meiner Angst und mir tut es auch so unendlich leid für ihn ich möchte soviel ändern das es wieder anders wird doch die Angst nimmt überhand und hat mich unter Kontrolle
Es hat kein Kind verdient seine Mutter so zu sehen und sich immer Sorgen machen muss was ist mit Mama warum geht es ihr nicht gut ich versuche es ihm auch oft genug zu erklären was mit mir ist
Danke trotzdem für deine Worte sie haben mir schon ein Stück weit geholfen und ich werde wirklich was dagegen tun müssen da es nicht besser wird sondern schlimmer



Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Ich hoffe es ist bei dir nicht nur wieder eine Absichtserklärung. Ich weiß, dass es nicht einfach ist den ersten Schritt zu tun. Mir geht es ja an manchen Tagen wie dir. Aber du bist ja noch jung und hast noch dein ganzes Leben vor dir. Du solltest es nicht mit Ängsten vertrödeln.

24.02.2016 12:19 • #20



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