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Hi Leute

Ich fang mal mit meiner Geschichte an:

Zu meiner Person: Ich bin 21 Jahre alt habe 6 Jahre lang Sport getrieben vor meinen Panikattacken und trinke nie Alk. und konsumiere keine Dro.. Meine Bluttest waren alle gut und ich bin rundum fit.

Alles hat angefangen mit einer Panikattacke welche ich im März 2017 hatte. Darauf hin hatte ich dann immer Angst vor der Angst und habe alles interpretiert was mein Körper von sich gegeben (kurzes stechen in der Brust = Herzinfarkt). Diese Gedanken habe ich mittlerweile immer noch.
Eine Psychologin habe ich seit ca. einem Monat aber Medikamente nehme ich zurzeit nicht und habe ich auch noch nie genommen.

Mittlerweile hat sich die Angst vor der Angst etwas gelegt und ich kann wieder arbeiten gehen, jedoch habe ich nun ein anderes Problem und verschiedene Symptome.

Alles fühlt sich anders an und ich habe jeden Tag ein komisches Gefühl im Bauch. Ich interpretiere immer noch alles von meinem Körper jedoch habe ich keine Angst mehr Panikattacken zu bekommen, sondern eher ist es ein Gefühl von "nicht richtig anwesend zu sein" und die Welt durch ein Glas zu sehen, was sich einfach furchtbar anfühlt. Sobald sich etwas schlagartig in der Umgebung verändert (plötzlich an und ausschalten von lauter Musik fühlt sich sehr komisch an) fühlt es sich fremd an. Hinzu kommen sehr komische Gedanken wie zum Beispiel. Ich stehe im 6. Stock von einem Hotel und schaue aus dem Fenster. Ein normaler Mensch würde wahrscheinlich denken: "oh, was für eine schöne Aussicht." Ich denke jedoch an Selbstmord und an einen Fall aus diesem Fenster. Oder letzt lag ich im Bett und meine Freundin neben mir (sind seit 6 Jahren ein paar) und mir kam der Gedanke + Bild vor meinem Auge dass ich sie erwürgen würde. Ich hasse es solch einen Gedanken zu haben und kann mir nicht erklären woher ich so etwas habe. Und ich würde ihr natürlich NIEMALS etwas antun oder mir selber.

Ich weiß jedoch nicht mehr was ich noch tun soll. Ich habe das Gefühl eine Psycho/Verhaltenstherapie schlägt bei mir nicht an. In Folge dessen bin ich zu meinem Hausarzt und habe ihm meine Probleme geschildert worauf hin, er mir Sertralin verschrieben hat. Ich weiß nun nicht ob Sertralin mir hilft diese Symptome die ich habe zu bekämpfen.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit diesen Symptomen?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

22.08.2017 20:53 • 27.08.2017 #1


43 Antworten ↓


Habe genau die gleichen Gedanken. Es sind Zwangsgedanken... Sehr eklig, aber anscheinend ungefährlich. Kann mir jedoch nicht vorstellen, dass man die irgendwie je in den Griff kriegen könnte...

22.08.2017 21:31 • #2



Zuerst Panikattacken und nun komische Gedanken/Gefühle

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Keine weiteren Erfahrungen?

23.08.2017 08:38 • #3


petrus57
Zitat von Malakiras:
Hinzu kommen sehr komische Gedanken wie zum Beispiel. Ich stehe im 6. Stock von einem Hotel und schaue aus dem Fenster. Ein normaler Mensch würde wahrscheinlich denken: "oh, was für eine schöne Aussicht." Ich denke jedoch an Selbstmord und an einen Fall aus diesem Fenster. Oder letzt lag ich im Bett und meine Freundin neben mir (sind seit 6 Jahren ein paar) und mir kam der Gedanke + Bild vor meinem Auge dass ich sie erwürgen würde.


Das kenne ich sehr gut. Ist es bei dir nur ein Bild was du siehst? Bei mir war es immer ein Film im Zeitraffer. Ich hatte in der Klinik auch Sertralin bekommen. Da es bei mir ziemlich hoch dosiert war (150 mg) wurde alles noch schlimmer. Unter Sertralin hatten in der Klinik einige Mitpatienten Selbstmordgedanken bekommen. Sertralin ist für solche Nebenwirkungen berüchtigt.

Aber es wirkt ja bei jedem anders. Bin danach auf Escitalopram umgestiegen. Habe die Zwangsgedanken zwar immer noch ab und zu, sie sind aber nicht mehr so drängend.

Petrus

23.08.2017 08:49 • #4


@Malakiras

"" Ich denke jedoch an Selbstmord und an einen Fall aus diesem Fenster. Oder letzt lag ich im Bett und meine Freundin neben mir (sind seit 6 Jahren ein paar) und mir kam der Gedanke + Bild vor meinem Auge dass ich sie erwürgen würde. Ich hasse es solch einen Gedanken zu haben und kann mir nicht erklären woher ich so etwas habe. Und ich würde ihr natürlich NIEMALS etwas antun oder mir selber. "

Das klingt eher nach Angst vor Kontrollverlust .

23.08.2017 11:12 • #5


Bei mir fing das auch März 2017 nach einer PA an dachte auch ich habe alle möglichen Krankheiten z.b hatte ich einen Tauben Linken Arm und dachte gleich kommt ein Herzinfarkt. Bei Anti Depressiva wäre ich sehr vorsichtig ich habe welche bekommen und nur 2 Tage genommen und üble Nebenwirkungen davon getragen und auch sofort abgesetzt bei solchen Zwangsgedanken die du derzeit verspürst würde ich vorher mit dem Arzt sprechen weil die AD Tabletten diese verstärken könnten.

Ich nehme mal an du kennst den Grund für eine Panikattacken? Todesfall? Unzufriedenheit? Zukunftsängste? Diese gilt es zu bekämpfen. Eine Verhaltenstherapie ist richtig aber das Problem kannst eigentlich nur du selbst lösen so sehe ich das jedenfalls.

23.08.2017 11:18 • #6


Zitat von Durkheim:
Bei mir fing das auch März 2017 nach einer PA an dachte auch ich habe alle möglichen Krankheiten z.b hatte ich einen Tauben Linken Arm und dachte gleich kommt ein Herzinfarkt. Bei Anti Depressiva wäre ich sehr vorsichtig ich habe welche bekommen und nur 2 Tage genommen und üble Nebenwirkungen davon getragen und auch sofort abgesetzt bei solchen Zwangsgedanken die du derzeit verspürst würde ich vorher mit dem Arzt sprechen weil die AD Tabletten diese verstärken könnten.

Ich nehme mal an du kennst den Grund für eine Panikattacken? Todesfall? Unzufriedenheit? Zukunftsängste? Diese gilt es zu bekämpfen. Eine Verhaltenstherapie ist richtig aber das Problem kannst eigentlich nur du selbst lösen so sehe ich das jedenfalls.


Ich habe im Prinzip genau die gleichen Beschwerden wie der Beitragsersteller, was einen halt zusätzlich verunsichert sind die unterschiedlichen Meinungen. Die einen sagen mit Antidepressiva kriegt man solche ZG weg und jetzt lese ich, dass sie diese verstärken können.... Da ist man doch echt verunsichert.

Glaube aber auch, dass der Schlüssel darin liegt, diese Gedanken nicht überzubewerten und sich nicht mit ihnen identifiziert. Handlungen können immer kontrolliert werden und haben nichts mit Gedanken zu tun.

23.08.2017 11:41 • #7


Danke für eure Antworten. Sind ja ziemlich verschieden. Ich weiß nun eben nicht mehr was ich tun soll. Es wären ja erst mal 25mg. Die Frage ist halt ob es was nützt. Dass es sich zu Anfang verschlimmert konnte ich mir schon denken. Ich habe halt eben noch das Problem dass sich die Welt einfach anders anfühlt, als würde ich alles durch ein Glas betrachten.

23.08.2017 12:32 • #8


petrus57
Zitat von Malakiras:
Ich habe halt eben noch das Problem dass sich die Welt einfach anders anfühlt, als würde ich alles durch ein Glas betrachten.


Die Derealisation war bei mir eine ganze Zeitlang weg. Langsam scheint die sich bei mir auch wieder aufzubauen.

23.08.2017 12:41 • #9


Zuri
Dieses Gefühl,sich unter einer "Käseglocke" zu befinden hatte ich auch im Anschluss an Panikattacken.Es ist ein sehr befremdlicher Zustand und macht einen "verrückt"! Bist du aber nicht!Es ist eine Derealisation.
Das kann sehr lange anhalten oder episodisch auftreten.Nicht schlimm,aber sehr beängstigend.
Was man tun kann? Aushalten und dem Gefühl nicht zu viel Raum bieten. Annehmen und versuchen,es nicht zu sehr zu beachten und zu analysieren (dann verstärkt es sich).

23.08.2017 12:43 • #10


Hilft Sertralin dagegen?

23.08.2017 12:48 • #11


Zuri
Ich weiss es leider nicht,da ich immer ohne Tabletten gekämpft habe (oder besser gesagt,noch immer kämpfe).Ich nehme seit ca. 1 Jahr Johanniskraut (1000 mg/Tag) + Therapie.
Damit komme ich gut zurecht. Ich bin aber nicht mehr die "Alte " ,aber es ist ok...
Ich gehe wieder arbeiten,empfinde wieder Freude und habe Kraft für Herausforderungen (das kann z.b. ganz banales Einkaufen sein)
Es dauert alles nur sehr lang.Es ist halt nicht wie ein Schnupfen

23.08.2017 12:56 • #12


Ja Johanniskraut habe ich auch genommen aber außer einen besseren Schlaf, habe ich davon nichts gespürt...

Natürlich hoffe ich dass es bei dir besser anschlägt und dir hilft!

23.08.2017 12:59 • #13


Zuri
Es hilft mir schon,aber im Allgemeinen.Derealisationsgefühle hatte ich jedoch trotz Einnahme ne Zeit lang.Grundsätzlich bringt mich die Einnahme runter, hilft, mich zu entspannen und sorgloser zu sein - alles Auslöser für Angst/Panik,die dann wieder zu weiteren Problemen (auch Derealisation,Zwangsgedanken) führen.
Es ist ein Kreislauf aus vielen Komponenten

23.08.2017 13:05 • #14


Also ich erzähle nur aus Erfahrung mit Quetiapin die ich 2 Tage genommen habe. Ich bin am ersten Tag nach der Einnahme von 50mg Tot müde gewesen und habe 12 Stunden geschlafen und konnte kaum noch Sprechen hatte keinen Appetit, Libido Verlust, Kalter Schweiß, Ohnmachtsgefühle und am zweiten Tag hab ich wieder 50mg genommen und habe 6 Stunden geschlafen und habe mich gefühlt wie ein Zombie danach hab mich über die Nebenwirkungen informiert und BUM kam plötzlich ein verstärkter Zwangsgedanke daher wäre ich in deinem Fall damit vorsichtig, weil du ja Vorstellung hast deine Freundin zu erwürgen ich muss aber auch sagen das sich mein Hausarzt bei mir entschuldigt hat, weil ich wegen ner fehl Diagnose falsches verschrieben bekommen habe. Also bevor du etwas einnimmst würde ich einen Psychiater Fragen und ihn über deine Zwangsgedanken aufklären.

Mir hat Tavor 0,5mg sehr gut geholfen allerdings habe ich die nur in akuten Fällen genommen da es ja abhängig machen soll. Die letzte habe ich im März genommen aber trage das Zeug immer noch mit mir.^^

23.08.2017 20:04 • #15


[quote="Durkheim"]Also ich erzähle nur aus Erfahrung mit Quetiapin die ich 2 Tage genommen habe. Ich bin am ersten Tag nach der Einnahme von 50mg Tot müde gewesen und habe 12 Stunden geschlafen und konnte kaum noch Sprechen hatte keinen Appetit, Libido Verlust, Kalter Schweiß, Ohnmachtsgefühle und am zweiten Tag hab ich wieder 50mg genommen und habe 6 Stunden geschlafen und habe mich gefühlt wie ein Zombie danach hab mich über die Nebenwirkungen informiert und BUM kam plötzlich ein verstärkter Zwangsgedanke daher wäre ich in deinem Fall damit vorsichtig, weil du ja Vorstellung hast deine Freundin zu erwürgen ich muss aber auch sagen das sich mein Hausarzt bei mir entschuldigt hat, weil ich wegen ner fehl Diagnose falsches verschrieben bekommen habe. Also bevor du etwas einnimmst würde ich einen Psychiater Fragen und ihn über deine Zwangsgedanken aufklären.

Mir hat Tavor 0,5mg sehr gut geholfen allerdings habe ich die nur in akuten Fällen genommen da es ja abhängig machen soll. Die letzte habe ich im März genommen aber trage das Zeug immer noch mit mir.^^[/

Nimmst du nur die Benzos?
Aber noch ne Frage, ich nehme seit kurzem 1000mg Johanniskrait pro Tag. Wirkt tatsächlich antriebssteigernd, aber die Zwangsgedanken sind auch verstärkt. Könnte das daher kommen?

23.08.2017 20:54 • #16


Zitat von Marco333:

Nimmst du nur die Benzos?
Aber noch ne Frage, ich nehme seit kurzem 1000mg Johanniskrait pro Tag. Wirkt tatsächlich antriebssteigernd, aber die Zwangsgedanken sind auch verstärkt. Könnte das daher kommen?


Ja also ich habe in den ersten zwei Wochen wo das ganze angefangen hat ne ganze Dose (20 Tabletten) 0,5mg verbraucht danach habe ich mir noch eine verschreiben lassen zur Sicherheit und nehme sie jetzt seit 4 Monaten nicht. Die Tabletten haben mir aber sehr sehr geholfen und mir wieder mut gemacht ich erinnere mich noch an eine Nacht wo durch die Nebenwirkungen von Quetiapin plötzlich mein Linker Arme angefangen hat zu zucken nach der Einnahme von Tavor ging das in 10 Minuten weg.

Ich trage das zeug immer noch mit mir aber wenn du vor hast dir welche verschreiben zu lassen dann immer daran denken es nur in Notfällen einzusetzen. Und ja Johanniskraut kann durchaus den Antrieb und somit auch die Zwangsgedanken verstärken.

Ich trinke Abends z. B nur einen Baldrian Tee was du brauchst ist Ablenkung arbeitest du?

23.08.2017 21:27 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat von Durkheim:

Ja also ich habe in der ersten zwei Wochen wo das ganze angefangen hat ne ganze Dose (20 Tabletten) 0,5mg verbraucht danach habe ich mir noch eine verschreiben lassen zur Sicherheit und nehme sie jetzt seit 4 Monaten nicht. Die Tabletten haben mir aber sehr sehr geholfen und mir wieder mut gemacht ich erinnere mich noch an eine Nacht wo durch die Nebenwirkungen von Quetiapin plötzlich mein Linker Arme angefangen hat zu zucken nach der Einnahme von Tavor ging das in 10 Minuten weg.

Ich trage das zeug immer noch mit mir aber wenn du vor hast dir welche verschreiben zu lassen dann immer daran denken es nur in Notfällen einzusetzen. Und ja Johanniskraut kann durchaus den Antrieb und somit auch die Zwangsgedanken verstärken.

Ich trinke Abends z. B nur einen Baldrian Tee was du brauchst ist Ablenkung arbeitest du?


Ich kenne mich da Null aus, sind 0,5mg eine hohe Dosis? Vielleicht sollte ich mir die mal verschreiben lassen. Ich habe auch das Gefühl, dass ich einfach überreagiere und Ruhe bräuchte. Vielleicht können mir Benzos da helfen. Kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass mir AD helfen, weil ich echt anfällig für Nebenwirkungen bin und auf alles immer übersensibel reagiere...

Die Frage ist halt ob Benzos auch bei Zwangsgedanken helfen...

Ich studiere, allerdings erst wieder ab Oktober. Zur Zeit habe ich tatsächlich nichts zu tun, daher grüble ich den ganzen Tag und steiger mich in alles rein..

Edit: Was ich mich aber gerade frage: In einem Forum für Zwangsgedanken empfehlen alle Johanniskraut... Weiß langsam echt nicht mehr was ich glauben soll.

23.08.2017 21:35 • #18


Zitat von Marco333:

Ich kenne mich da Null aus, sind 0,5mg eine hohe Dosis? Vielleicht sollte ich mir die mal verschreiben lassen. Ich habe auch das Gefühl, dass ich einfach überreagiere und Ruhe bräuchte. Vielleicht können mir Benzos da helfen. Kann mir jedenfalls kaum vorstellen, dass mir AD helfen, weil ich echt anfällig für Nebenwirkungen bin und auf alles immer übersensibel reagiere...

Die Frage ist halt ob Benzos auch bei Zwangsgedanken helfen...

Ich studiere, allerdings erst wieder ab Oktober. Zur Zeit habe ich tatsächlich nichts zu tun, daher grüble ich den ganzen Tag und steiger mich in alles rein..


Ja also im Krankenhaus bekam ich 2,5mg das war ne hohe Dosis aber Tavor 0,5mg ist ok und wirkte bei mir 8 Stunden und immer daran denken sie nur zu nehmen falls du sie brauchst also nicht jeden Tag, weil wenn du das länger nimmst soll es abhängig machen.

Du darfst damit auch kein Auto fahren. Wenn du dir das verschreiben lässt sag das du es nur in Akuten fällen benutzen wirst. Es gibt zwei Arten von Tavor einmal das normale Tavor und das Tavor Expidet, dass Expidet wirkt in 5-10 Minuten.

Tavor nimmt dir die Angst und entspannt dich das hat mir sehr gut geholfen. Die Zwangsgedanken kommen vom daheim sein du brauchst Ablenkung du könntest auch in eine Tagesklinik gehen während deines Studiums da würde ich auch mal anrufen weil es schon etwas dauern kann bis du einen platz da bekommst.

Ich wollte in ne Tagesklinik aber habe dann doch angefangen zu Arbeiten. In einer Tagesklinik gehst du für ein paar Stunden hin und nimmst an Sozialen Aktivitäten Teil und bist dann auch unter Leuten mit den selben Problemen wie du. Bei weiteren Fragen kannst du mir gerne auch ne PN schreiben ich helfe gerne und weiß wie es sich anfühlt.

23.08.2017 21:49 • #19


Zitat von Durkheim:

Ja also im Krankenhaus bekam ich 2,5mg das war ne hohe Dosis aber Tavor 0,5mg ist ok und wirkte bei mir 8 Stunden und immer daran denken sie nur zu nehmen falls du sie brauchst also nicht jeden Tag, weil wenn du das länger nimmst soll es abhängig machen.

Du darfst damit auch kein Auto fahren. Wenn du dir das verschreiben lässt sag das du es nur in Akuten fällen benutzen wirst. Es gibt zwei Arten von Tavor einmal das normale Tavor und das Tavor Expidet, dass Expidet wirkt in 5-10 Minuten.

Tavor nimmt dir die Angst und entspannt dich das hat mir sehr gut geholfen. Die Zwangsgedanken kommen vom daheim sein du brauchst Ablenkung du könntest auch in eine Tagesklinik gehen während deines Studiums da würde ich auch mal anrufen weil es schon etwas dauern kann bis du einen platz da bekommst.

Ich wollte in ne Tagesklinik aber habe dann doch angefangen zu Arbeiten. In einer Tagesklinik gehst du für ein paar Stunden hin und nimmst an Sozialen Aktivitäten Teil und bist dann auch unter Leuten mit den selben Problemen wie du. Bei weiteren Fragen kannst du mir gerne auch ne PN schreiben ich helfe gerne und weiß wie es sich anfühlt.


Danke für die ganzen Infos. Ich werde das mal nächste Woche bei meinem Therapeuten ansprechen und ggf. zum Arzt gehen. Tagesklinik ist eher schwer, weil ich tagsüber ja in die Uni muss...

Bis dahin probiere ich mal weiter Johanniskraut.

23.08.2017 21:55 • #20



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Dr. Christina Wiesemann