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Hallo liebe Leidensgenossen,

ich habe totale Sorge momentan..
Ich fühle mich absolut erschöpft momentan, heute ist es besonders schlimm! Dieser Zustand macht mir sogar Angst. Es fühlt sich an als hätte eine Maschine meine ganze Energie, Kraft und Lebenswillen abgesaut und nur noch einen schwachen Menschen zurück gelassen. So als hätte man starke Grippe, so eine schwäche Gefühl aber ich bin nicht krank.
Gestern hatte ich in verschiedenen Kliniken angerufen um mich zu informieren, da ich eig. überlegt hatte, erneut in eine Klinik zu gehen aber dieses erschöpft sein macht mir Angst. Wie soll ich es mit Angst und ohne Kraft zu Klinik schaffen? Wie soll ich eine vernünftige Therapie mitmachen und sogar Konfrontation wenn ich so dermaßen erschöpft bin? Eig. hatte ich auch überlegt selbst nochmal mich zu Konfrontieren aber wie gesagt, dieser Zustand in den ich mich gerade befinde, macht mir Angst. Okay ich kann es auch etwas verstehen wieso es so sein könnte. Ich leide jetzt seid über 3 Jahren an schwerer Agoraphobie. Habe 3 stationäre Aufenthalte hinter mir und auch schon es mit Medikamenten versucht. Ich habe es auch alleine immer wieder versucht mich in kleinen Schritten rauszuwagen aber die meiste Zeit dieser 3 Jahre war ich eben Zuhause aus Angst vor draußen.
Das alles hat mich Kraft gekostet. Momentan war es auch so, dass ich viel gegrübelt hatte, teilweise eine Woche oder länger über ein Thema was mir nicht aus dem Kopf ging und danach kam schon das nächste Thema was mich quählte. Ich werde andauernd auf das Thema Angst angesprochen..von Familie, Freunde, Bekannte etc. selbst wenn ich mal nicht darüber reden möchte, weil es mir gerade einigermaßen stimmungsmäßig gut ging oder aber wenn ich einfach mal das Thema für ne Minute vergesse. Meine Familie erhebt dann noch vorwürfe ich hätte mich aufgegeben. Ich habe mich noch nicht aufgegeben muss aber auch sagen, dass ich Verzweifelt bin, weil ich nicht mehr weiß was ich noch tun soll und meine Hoffnung, dass ich je wieder etwas leben kann ist auch fast gegen 0. Jetzt hab ich auch noch große Sorgen, dass mein Freund, meine Krankheit irgendwann nicht mehr ertragen kann und mich verlässt oder aber ich wegen diesem Mist, keine vernünftige Zukunft mit ihm aufbauen kann und dabei Liebe ich ihn so. Ich weiß, wenn er mich verlässt, werd ich in ein tiefes Loch fallen und die Angst hätte mir nicht nur meine Freiheit genommen und meine Energie und Freude sondern auch noch meine große Liebe. Ich mache jetzt Schluss und bedanke mich für alle, die sich Zeit genommen haben, das hier zu lesen! Und für antworten bedanke ich mich auch. Ich möchte einfach nur fragen, ob ihr das auch kennt, diese tiefe Erschöpfung und ob ihr was dagegen tun konntet. Was ihr an meiner stelle machen würdet, weil so wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Evtl. könnte man mir mut machen, wenn es jemand besser geht und vorher genau so starke Ängste hatte wie ich und nicht das Haus verlassen konnte. Danke und LG Sandra

08.03.2017 10:48 • 16.03.2017 #1


54 Antworten ↓


Nataraja
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass die Erschöpfung immer schlimmer wird, wenn du dich ihr hingibst.
Wenn du einen geregelten Tagesablauf hast, raus gehst, aktiv etwas unternimmst und dich auch mal auspowerst, wirst du abends besser schlafen und generell mehr Antrieb und Energie haben.

08.03.2017 13:13 • x 1 #2



Wo ist die Energie hin?

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Aber manchmal mußt du bis auf den Boden sinken, damit du dich wieder nach oben abstoßen kannst

08.03.2017 15:52 • x 2 #3


Energiemangel, Rückzug und Niedergeschlagenheit sind eindeutige Symptome, für eine Depression.
Das kann schon eine Weile dauern, bis man sich davon erholt. Bis dahin schonen und viel schlafen,
damit das Energiereservoir sich wieder langsam auftanken kann.

08.03.2017 15:58 • x 2 #4


Ich würde einen Klinikaufenthalt in Erwägung ziehen, wenn es nicht bald besser wird. Die können auch Erschöpfung, die durch Depressionen entsteht behandeln. Darf ich mal fragen, was du zuhause so den ganzen Tag machst, wenn du nicht raus kannst? Fällt dir da nicht die Decke auf den Kopf? Ich bin auch die meiste Zeit allein zuhause, weil mir der Antrieb fehlt, etwas zu unternehmen. Mich macht das manchmal fast wahnsinnig und ich könnte die Wände hochgehen. Ich laufe dann zwar meistens eine Runde um den Block, um mich abzureagieren, aber danach sitze ich wieder zuhause rum und weiß nicht, was ich tun soll. Ich hatte auch mal eine Phase, wo ich nur noch auf dem Sofa lag, weil ich total erschöpft und resigniert war. Mir hat dann nur noch ein Klinikaufenthalt geholfen, sonst wäre ich da nicht mehr rausgekommen.

08.03.2017 19:53 • x 1 #5


Danke für die vielen Antworten!

@Nataraja ich habe es schon mit einem Wochenplan versucht. Habe mir jeden Tag aufgaben gestellt und sie gemacht, darauf war auch Sport und rausgehen aber nach einer Weile war ich nurnoch frustriert und erschöpfter.
@innere Ruhe das ist wohl wahr und ein weiser Satz. Ich wünschte aber es würde mal auch ohne Boden gehen in meinem Leben..
@Blackstar hm ich weiß nicht es ist schwierig..viel tun ist nicht gut aber gar nichts ist auch schwer :/ Ja ich habe auch Depressionen Das schlimme ist ja dass man sich bei mir eig. nicht erholen darf, dann kommen wieder doofe Sprüche von den Menschen aus meiner Umgebung ich fühl mich mittlerweile echt alleine und missverstanden als wären alle gegen mich. Ich bin ganz schön Sensibel geworden.
@Skyla77 es ist die Hölle in der ich lebe. Kaum abwechslung ich tu oft das selbe. Wenn andere was unternehmen frag ich mich was sie schönes machen und was ich gemacht hätte Ich mach nicht viel ich versuch die Tage rumzukriegen bis mein Freund bei mir ist. Ich lebe nicht ich überlebe..wenn du raus kannst auch wenn du energielos bist dann geh raus! Glaub mir es ist ein Segen frei zu sein! Der Spruch passt man weiß erst zu schätzen was man hatte bis man es nicht mehr hat

10.03.2017 02:30 • #6


Nataraja
Wie lang hast du es denn versucht mit dem Wochenplan? Waren darunter auch Aktivitäten mit Freuden? Was für einen Sport hast du gemacht? Mich würde interessieren, wie der Wochenplan genau aussah. Bist du jeden Tag zur selben Zeit aufgestanden und hast zur gleichen Zeit gegessen?

Ich weiß, dass das schwer ist. Bin momentan selbst in so einer Phase.

Wie sieht es denn beruflich aus?

Wenn dir das zu viele Fragen sind, musst du nicht antworten. Ich versuche nur zu helfen

10.03.2017 09:02 • x 1 #7


@Nataraja Nein nein alles gut und danke dass du mir helfen möchtest!
Hm so lange war es nicht es wurde mir alles zu viel . Vllt. 3Wochen?! Also schöne Aktivitäteten waren da eig. nicht drauf hm
Ich bin ja ziemlich eingeschränkt da ich nicht raus kann also benutze ich zuhause ein Ergometer und Machen Übungen vor dem Fernseher mit Youtube Videos zur Zeit probiere ich Pilates aus Bzw. die letzten 2 Wochen hatte ich keine lust mehr dazu will aber definitiv weiter machen weil ich das auch etwas entspannend finde. Ja ich hatte Schlafzeiten und Essenszeiten eingeplant und mich dran gehalten. Ja leider ist so vieles schwer Ich wünsche dir auch dass es bald besser wird! Ich kann keinen Beruf nachgehen weil ich nichtmal selbst für mich einkaufen kann :/ eine Ausbildung habe ich auch nicht da ich relativ früh mit Depressionen angefangen habe und dann auch die Angst dazu kam. Ich fühl mich momentan einfach mit allem Überfordert und Hilflos und auch etwas missverstanden und vieles mehr. Ach es geht mir einfach schlecht und die Angst vorm Leben wird immer größer Am Montag bekomme ich nochmal einen Anruf wegen einem Klinikplatz ob ich einen bekomme oder nicht :/ ich weiß nicht ob ich das gut und schlecht finden soll. Einerseits hätte ich dann wieder hilfe anderseits habe ich riesige Angst meine Wohnung zu verlassen.

10.03.2017 13:19 • #8


Nataraja
Ich verstehe.. dann ist ja eindeutig klar, was das Problem ist.

Zuhause eingesperrt zu sein, stelle ich mir schrecklich vor. Ich bin so froh, dass ich in dem Sinne noch "frei" bin.
Auch merke ich, dass mir ein Beruf immer unglaublich gut tut. Da fehlt mir auch die Kraft, weshalb ich mich jetzt erst mal selbstständig gemacht hab.
Aber allein dieser Selbstständigkeit nachzugehen, tut mir schon gut. Nur ich merke, dass mir der regelmäßige soziale Kontakt immens fehlt.

Ich hoffe du kommst da wieder raus.
Vielleicht wäre es ein Versuch, dir auch mal das Buch von Klaus Bernhardt zu holen, bzw. erst mal in die kostenlosen Hörbücher reinhören, ob das was für dich ist.
https://www.panikattacken-loswerden.de/ ... er-podcast
Wir haben auch einen Thread, in dem wir uns über die Erfahrungen mit seinen Techniken austauschen.
erfolgserlebnisse-f59/klaus-bernhardt-erfahrungen-t74977-280.html

10.03.2017 15:47 • x 1 #9


Hallo Sandra_M91,



ob Dir das jetzt hilft was ich Dir schreibe, weis ich nicht, aber vielleicht sind ein paat gute Anregungen dabei.



Bist Du wegen dieser ganzen Geschichte, schon einmal köperlich untersucht worden, Schulmedizinisch, aber auch alternativ ?


Hast Du schon einmal einen Schilddrüsentest machen lassen, Blut und Speichel ?


Fingen Deine Probleme schon seid der Kindheit an, oder erst später durch ein Erlebnis, oder durch eine Erfahrung ?



Also wenn Dein Freund Dich wirklich sehr liebt, dann müsste er das auch akzeptieren, dass Du solche großen Schwierigkeiten hast.
Nur wenn er Dich deswegen verlassen sollte, dann würde er seinen wahren Charakter damit zeigen.



Ich kann mich gut in Dich hinein versetzen, ich habe zwar andere Probleme, aber die Folgen von diesen Problematiken, kenne ich ebenfalls nur zu gut.
Ich habe desegen auch eine große Lebens und Zukunftsangst, eigentlich wäre ich schon nicht mehr da, aber wegen meiner Eltern, und auch so einiger guter User, die ich hier im Forum kennen lernen durfte, werde ich noch bis 50 ausharren.










LG Schwarzes-Leben

10.03.2017 16:00 • x 1 #10


Es fühlt sich eig. an als wäre ich gefangen und als lebe ich in der Hölle das ist kein Leben mehr! Darf ich fragen als was du jetzt arbeitest wenn du Selbstständig bist? Das kenne ich, alleine sein tut manchmal gut aber sehr oft nicht. Dankeschön ich hoffe es, denn alles was ich mir wünsche ist einfach ein normales Leben und zufriedenheit! Ich habe mir Spontan das Buch bestellt und werde es ausprobieren..ein versuch ist es wert. Ich habe mir die Erfahrungen durchgelesen, es scheint gut zu sein, das es wirklich viele positive Bewertungen hat. Wenn es doch nicht hilft, hab ich zwar Geld ausgegeben aber wieder was neues gelernt und was ausprobiert aber wenn es doch hilft dann schick ich dir Blumen als dankeschön

10.03.2017 16:02 • #11


Nataraja
Ich produziere Fotos, die ich über Agenturseiten verkaufe. Stockfotografie nennt sich das.
Da kaufen dann z.B. Mediengestalter Fotos ein, um damit Werbeplakate zu gestalten, oder es werden Fotos für Artikel im Internet oder Zeitschriften gekauft.

Ich finde es ganz toll, dass du das Buch einfach mal versuchen willst. Das ist wirklich eine super gesunde und ganz tolle Einstellung! Was hast du zu verlieren; ein paar Euro,
aber besser ein fehlgeschlagener Versuch, als einfach zu resignieren. Ich bin mir sicher, dass es dir zumindest ein kleines Stück helfen wird

@Schwarzes-Leben wie lange hast du denn noch bis zur 50? Klingt ja nicht sehr optimistisch

10.03.2017 16:12 • #12


Icefalki
Sandra, was ist schlimmer, Zuhause ohne Möglichkeiten sitzen, oder draußen zu sterben? Oder was könnte draußen evtl. Mit dir passieren? Kannst du auf einen Balkon? Jetzt kommt die Sonne wieder, 30 Minuten Sonnenlicht wären wichtig, das nur mal am Rande.

10.03.2017 16:14 • #13


Hallo Schwarzes-Leben,
danke für deine Antwort!

ob Dir das jetzt hilft was ich Dir schreibe, weis ich nicht, aber vielleicht sind ein paat gute Anregungen dabei.

Ich bin dankbar für jeden der mir helfen möchte!


Bist Du wegen dieser ganzen Geschichte, schon einmal köperlich untersucht worden, Schulmedizinisch, aber auch alternativ ?

Naja in den Kliniken hat man mir Blut abgenommen und EKG gemacht, soweit alles in Ordnung, sonst hat man nichts untersucht.

Hast Du schon einmal einen Schilddrüsentest machen lassen, Blut und Speichel ?

Speichel noch nie aber wie oben geschrieben wurde mir öfters Blut abgenommen. Ja die Schilddrüse wurde sogar per Ultraschall untersucht da ich eine Unterfunktion habe. Ich nehme jetzt seid 2014 L-Thyroxin und lasse regelmäßig mein Blut kontrollieren.Mein Arzt meinte ich sei gut eingestellt und alles sei in Ordnung.


Fingen Deine Probleme schon seid der Kindheit an, oder erst später durch ein Erlebnis, oder durch eine Erfahrung ?
Naja ich schätze Dwpressionen habe ich schon als Kind gehabt, ich war immer sehr Unglücklich und habe viel geweint. Ich war schon immer sehr senibel und ängstlich. Mit den Jahren entwickelte ich immer mehr Ängste. Vor Höhe, vor Brücken, vor hohe Gebäude, Tiefen gewässern, offenen Plätzen..als ich dann 2013 eine Ambulante Verhaltenstherapie machte kam der Punkt der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Ich sollte mich meinen Ängsten stellen. Und nachdem ich auf dem Dach eines 11stöckigen Hochhaus war um meine höhen Angst zu konfrontieren..begann danach die Agoraphobie und die Angt vor draußen. Mein Bruder hat auch Agoraphobie. Mein Vater hatte ne Zeitlang ne Herzneurose und hat heute noch Brückenangst. Meine Mutter hat eine Zwangsstörung und krankhafte Eifersucht. Ich wurde überbehütet aufgezogen und meine Eltern hatten stehts Angst um mich. Ich musste mir Freiheiten erkämpfen. Noch heute wollen sie mich nicht loslassen. Mein Leben war durch viele schlechte Erfahren geprägt. Stress meiner Eltern und deren Geldsorgen und Eheprobleme, in der Schule wurde ich gemobbt.


Also wenn Dein Freund Dich wirklich sehr liebt, dann müsste er das auch akzeptieren, dass Du solche großen Schwierigkeiten hast.
Nur wenn er Dich deswegen verlassen sollte, dann würde er seinen wahren Charakter damit zeigen.

Du hast definitiv recht. Ich hab von vornerein mit offenen Karten gespielt und ihn meine Krankheit erklärt. Meine Krankheit gehört leider zu mir und meinem Leben. Wenn er mich wirklich liebt, wird er es irgendwie akzeptieren müssen auch wenn es nicht leicht ist.

Ich kann mich gut in Dich hinein versetzen, ich habe zwar andere Probleme, aber die Folgen von diesen Problematiken, kenne ich ebenfalls nur zu gut.
Ich habe desegen auch eine große Lebens und Zukunftsangst, eigentlich wäre ich schon nicht mehr da, aber wegen meiner Eltern, und auch so einiger guter User, die ich hier im Forum kennen lernen durfte, werde ich noch bis 50 ausharren.

Ja die habe ich ebenso. Angst vorm Leben und vor der Zukunft! Ich habe auch solche gedanken. Ich weiß manchmal nicht was ich hier noch soll. Da ich aber auch Angst vorm Tod habe und niemanden verletzten möchte indem ich mir was antue bin ich noch hier.

10.03.2017 16:16 • #14


Nataraja
Hm..also Klaus Bernhardt sagt auch, dass Konfrontationstherapie alles verschlimmern kann.
Nur bei leichten Phobien kann sie helfen, aber wenn so starke Ängste da sind, muss das ursächliche Problem einfach gelöst werden.. das sollte es grundsätzlich,
indem du wieder eine positive Einstellung bekommst, z.B. mit Hilfe seiner Übungen. Dann würden die Ängste generell verschwinden.

Ich kann das aus Erfahrung auch sagen..wenn es mir generell besser geht und ich zufrieden mit meinem Leben bin, verschwinden auch alle, oder fast alle Ängste.
Nur darf man sich darauf auch nicht ausruhen und das war wohl in der Vergangenheit mein Fehler.

Ich möchte dem Buch auch nicht zu viel vorweg nehmen. Glaube aber wirklich, das Buch ist auch für dich eine gute Methode.
Bin ganz gespannt, was du dann zu berichten hast

10.03.2017 16:26 • #15


Hallo Sandra_M91,



willkommen im Club, ich weis auch eigentlich gar nicht so Recht, was ich hier eigentlich noch soll.
Ein richtiges Leben werde ich ebenfalls niemals führen können, und ich habe keinen Beruf erlernt, und gehe nur selten aus dem Haus.
Ich bin leider Personenabhängig.
Das ist typisch, diese Akademische Vorgehensweise, in dem man dazu aufgefordert wird, sich seinen Ängsten zu stellen, dass ist doch der größte Unsinn, weil es damit noch viel schlimmer werden kann, als es schon ist.
Du bist Hypersensiebel, also HSP, ich weis wie das ist.
Du hast das schon seid Deiner Kindheit, und deswegen haben sich auch Folgeerkrankungen eingestellt wegen dem, Mobbing, Überbehütung, u.s.w.........
Ich verstehe zu gut wie das ist, und man ringt nur mit dem Durchalten.
Das Leben ist so ungerecht, ich selbst habe deswegen, oft große Zweifel an dem Ganzen.









LG Schwarzes-Leben

10.03.2017 17:16 • #16


Hallo Sandra, ich bin auch nicht frei, weil meine Ängste mich in ein Gefängnis sperren. Ich kann zwar vor die Tür und meine Runde um den Block drehen, aber mehr auch nicht. Die meiste Zeit des Tages sitze ich in der Wohnung und schlage die Zeit tot und ich werde manchmal auch fast wahnsinnig dabei. Ich erkämpfe mir jeden Schritt Freiheit und ich gebe auch nicht auf, obwohl ich oft einfach keine Lust mehr habe zu kämpfen, aber ständig hier allein zu hocken ist einfach unerträglich. Deshalb verstehe ich dich sehr gut. Wenn du überhaupt nicht rauskannst, muß es noch schlimmer sein. Wenigstens hast du deinen Freund. Ich habe niemanden.

10.03.2017 18:54 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

@Nataraja ja ich habe halt wirklich eine negative Einstellung und seh alles schwarz. Ich habe mich schon soo oft der Angst ausgesetzt aber es geht nicht weg. Den gedanken das die konfrontation nichts bringt hatte ich auch schon. Ich denke auch da ist irgendwas in mir was meine "Heilung" verhindert. Es freut mich dass du etwas gefunden hast was dir Spaß macht, hört sich auch nach einem coolen Beruf an! Wenn dann möchte ich auch ganz gerne etwas kreatives machen, was genau überleg ich mir dann falls ich mal raus kann. Ja also einen versuch mit dem Buch ist es allemal wert. Ich habe leider auch Ängste wenn es mir gut geht aber sie sind dann nicht so arg wie wenn es mir schlecht geht, dann zerfressen sie mich fast von innen! Ich werde dann auch wenn ich es gelesen habe davon berichten
@Schwarzes-Leben Ich wünsche dir, dass du doch noch leben kannst und nicht nur wartest bis du stirbst! Wir müssen doch leben verdammt nochmal. Ach man..ich habe jetzt schon öfters gehört, dass Konfrontation wohl doch nicht der Schlüssel ist! Dann können wir uns ja die Hand reichen wenn wir so viel gemeinsam haben :/
@Skyla77 Ich kann schon raus aber höchstens um die Ecke und das ist auch nur momentan so manchmal ist es wirklich so dass ich schon vor der Türe Angst hab. Es ist einfach furchtbar nicht wie ein normaler Mensch draußen rumzulaufen Ich will ja auch nicht aufgeben aber wie du schon sagst irgendwann hat man keine Lust mehr zu kämpfen.
@Icefalki ich weiß was du meinst..eig. sollte es auch so klappen. Wenn ich mir sag, dass es eig. viel schlimmer ist zuhause gefangen zu sitzen als draußen mal Angst zu haben. Ich habe vor der Panikattacke angst! Ich kann diese Gefühle kaum ertragen diese Todesangst ist einfach schrecklich. Ich weiß dass die Angst sinnlos ist weil ich ja nicht einfach so draußen sterben kann usw. aber meine Angst lässt sich irgendwie nicht umstimmen. Ihr ist alles egal..vernünftiges Denken, vertraute Personen die bei mir sind etc. das alles bringt fast nichts.

10.03.2017 19:11 • #18


Icefalki
Hast du schon mal darüber nachgedacht, vor was du wirklich Angst hast. Bei mir war es so, dass bei den PA die Hauptangst vor dem Umfallen und da dahinter, eigentlich die Angst vor der Blamage war.

10.03.2017 19:22 • x 1 #19


Es kann sein dass ich Angst vorm Tod habe..dass ich sterbe draußen und man mich nicht retten kann. Dann lieg ich Tod auf der Straße unterm großen weiten unheimlichen Himmel (unendliche weiten machen mir auch angst). Drinnen fühl ich mich wohler weil alles zu ist. Komischerweise hab ich in öffentlichen Gebäuden meist auch Angst. Ich fühl mich nur so Hause und bei meinen Eltern wirklich wohl.

10.03.2017 19:28 • #20



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Dr. Christina Wiesemann