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Mir ist heute was absolut absurdes passiert!! Ich war in meiner Mittagspause mit meinem Freund in der Stadt! City voll, alles hektisch und eng! Normalerweise kriege ich da so gut wie immer ne Panikattacke aber ich setz mich der Situation trotzdem aus, weils eine leichte Panik ist die ich trotzdem überwinden kann! Heute blieb sie aus! Super,könnte man sagen! Ne nix super! Ich bekam so ein komischen Gefühl,zuerst dachte ich es wäre mein Kreislauf! Mir kam alles so seltsam und unreal vor. Nicht dass ich nix mehr wahrnehmen würde! Ich war schon noch voll da... ach ich kann das schwer beschreiben! Jedenfalls hab ich versucht mich auf das zu konzentrieren was mein Freund mir erzählt aber das ging irgendwie nicht! Ich hab es zwar mitbekommen, aber jedes Wort klang komisch, irgendwie fremd und ich musste mich voll darauf konzentrieren, "in der richtigen Sprache" zu antworten! Das klingt vielleicht total bescheuert und ich kann das selbst schwer beschreiben! Ich nehme weder Medikamente, noch Dro. oder sonstwas! Kennt das einer von euch? was so seltsam war, dass diese erwartete Panik ausblieb und stattdessen dieser Rauschzustand oder wie man das nennen soll, kam!! Ich würds ja mal googlen aber was soll ich da eingeben? Irrer Zustand?

18.09.2008 01:15 • 19.09.2008 #1


8 Antworten ↓


hey du,

das kenne ich sehr genau was du da beschrieben hast. ich hatte und habe diesen "rausch" auch oft. es fühlt sich alles total unreal an und man hat eben das geühl man stände neben sich und existiert garnicht richtig. meinst du das so in etwa? ich muss mich in solchen momenten auch immer bemühen richtig zu sprechen, zumindest glaube ich immer, dass ich es nicht mehr könnte, dem ist natürlich nicht so. aber diese unwirklichkeitsgefühle empfinde ich persönlich schlimmer als ab und an eine panikattacke.
wie gehts dir dabei?

gruß

18.09.2008 06:20 • #2



Werd ich jetzt verrückt?!

x 3


ZZerRburRuSs
hallöchen

"googlen" ist nicht unbedingt die beste methode wissen zu ernten
ausgewogenes wissen gibts da "vielleicht" wenn man "alle" treffer zu einem suchbegriff durchliest, aber das macht ja niemand wirklich.

Was du beschreibst hört sich nach "Derealisation", "Depersonalisation" an
also Entfremdungsgefühle .
Diese gehören auch zu den Symptomen von Panikattacken .
Also nicht unbedingt gut oder wünschenswert aber auch nicht unnormal .

Hier mal ein Link wo alles sehr ordentlich zusammengefasst steht (zugegeben recht trocken zu lesen).

http://members.aon.at/hans.morschitzky/ ... /panik.htm

Dort findest du auch etwas zu den Entfremdungsgefühlen .
Am besten alles mal in Ruhe durchlesen

LG ZZ

18.09.2008 10:00 • #3


hallo soma,
ja genauso mein ich das! Dazu kam noch, dass ich kurzzeitig das Gefühl hatte, ich würde körperliich nix mehr empfinden! Als ich raus ging, war mir kalt! In diesem Rauschzustand hatte ich weder das Gefühl von Kälte, noch Wärme und mein Kaffee schmeckte so...fad! Ganz seltsam!! Was machst du denn dagegen, wenn das kommt? Ich hatte das Bedürfnis, sofort nach Hause zu fahren und kalt zu duschen, ging aber nicht, da ich zurück zur Arbeit musste

@ ZZerRburRuSs
Vielen Dank für den Link! Ich werd mir das mal in Ruhe alles durchlesen! Aber schonmal gut zu wissen, dass es einen Namen dafür gibt und es bei Panik mehr oder weniger "normal" ist! Ich hoffe drauf, diesen Zustand sobald nicht mehr zu erleben

18.09.2008 10:43 • #4


engelderliebe
limette

ich kenn das zu gut ist ja uach bestandteil meiner borderline erkrankung......
disoziative erlebnisse sind relativ normal ist wie ein die seele steigt aus dem körper ich seh mich von oben...........komischerweise passiert das immer nur wenn cihs ncih gebrauchen kann und wenn ich s brauch wie bei den angstattaken vor mir selber bleibts weg........

nun kann ich das auch steuern und bewusst hervorrufen zumindest wenn ich gut drauf bin .......im zuge einer meditation oder beim hlefen heilen aber ich kann es nicht verhindern wenn meinkörper das von alleine macht. was mir aber immer hilft ist

stell dir dann vor deine seele zu packen udn an eine wand dienes körper zu nageln leg sie an die kette dann kann sie fliegen aber nie so weit das sie rausgeht.

mir hilft das immer dann sie zurückzuziehen und mich in mir zu finden udn nich über mir

lieben gruß vom engelchen

18.09.2008 11:18 • #5


Hi limette,

auch mir kommt der Zustand bekannt vor.
Mir hilft, meine Umgebung bewusst zu beobachten, und wenn es in der Öffentlichkeit unauffällig geht, meinen Arm oder meine Hand zu berühren bzw. darüber zu streichen. Daduch bekomme ich den Bezug zu meinem Umfeld bzw. zu mir wieder.
Anfangs dachte ich auch, ich werde verrückt, drehe durch, verliere die Kontrolle. Mittlerweile kann ich es einordnen, und alleine dadurch geht es mir schon besser.

Alles Gute wünscht Dir
Ninia

18.09.2008 12:59 • #6


Ninia,
das ist ne gute Idee mit dem Händestreicheln! Werd ich beim nächsten mal auch mal versuchen (hoffe natürlich dass es kein nächstes mal geben wird)! Ich war im ersten Moment auch absolut geschockt und dachte wirklich, ich würde gleich umkippen! Hätte das auch sonst nicht mit Panikattacken in Verbindung gebracht, wenn es nicht in einer Situation gewesen wäre, in der ich sonst immer Panik bekomme! Mir ist aber gestern mal eingefallen, dass ich diesen Zustand doch schon einmal erlebt habe und zwar auf einer Beerdigung! Ich stand am Sarg und hatte auch das Gefühl, als würde ich mich außerhalb meines Körpers befinden! Ich habe mich daraufhin sofort hingesetzt aber das hat nicht geholfen! Das Gefühl hielt damals ne halbe Ewigkeit an! So kam es mir zumindest vor!

19.09.2008 09:31 • #7


Bewusst hatte ich das Gefühl das erste Mal kurz nach dem Tod meines Vaters. Ich saß mit meinem Freund und seinen Eltern zusammen gemütlich beim Abendessen, und plötzlich wurden die Stimmen zu laut, die Umgebung zu schwummrig, und ich fühlte dann nix mehr. Meine Therapeutin erklärte mir, was Dissoziationen sind, und gab mir den Tipp mit dem Streichen über Hand und/oder Arm.
Wenn ich mich nicht irre, war das bei mir ein Schutz vor intensiven Emotionen, die ich in dem Moment einfach nicht ertragen/verarbeiten konnte. Zwar weiß ich nicht, ob ich immer bewusst an etwas dachte, das starke Gefühle auslösen konnte. Aber manchmal reicht ja ein Geruch oder ein Wort, um unbewusst etwas im Hinterkopf zu regen, und die gewohnte Kettenreaktion auszulösen. Heute hatte ich ganz kurz so eine Kettenreaktion beim Anblick einer Frau, die offensichtlich Trauerkleidung trug. Es ging aber schnell wieder vorbei, da ich abgelenkt war.

Dass es eine gefühlte Ewigkeit andauert liegt vielleicht daran, dass man den Bezug zur Realität verliert, und damit auch zum Zeitgefühl. Die Welt scheint ja still zu stehen, man verharrt erschreckt in diesem Zustand, wie gelähmt. Wie lange der Zustand bei mir tatsächlich andauert, kann ich nicht mal sagen. Wahrscheinlich war es kürzer als ich es fühlte.

19.09.2008 23:29 • #8


engelderliebe
hmm ich hab nur das problem dasich mcih wenn ich in einer dissoziativen phase hänge michs elbst nich ertrgaen kannw eder das gefühl mcih zu spüren noch mich zu hören ............daher is händestreicheln nciht so hilfriech bei mir sondern löst ien ekelgefühl udn angst aus

knubu
der engel

19.09.2008 23:35 • #9




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