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Severina

09.04.2014 18:43 • 28.12.2020 #1


11 Antworten ↓


Hallo Severina,

was ich Dir sagen kann: Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht und sie hat mir damals sehr geholfen. Ich habe trotzdem einen Rückfall und mich mit jemandem ausgetauscht, der schon länger an generalisierter Angststörung leidet. Dieser Mann sagte mir, dass man in einer Verhaltenstherapie lernt, wie man mit der Angst umgehen kann. Aber die Hintergründe, die Ursprünge u.s.w. kann man wohl nur mit einer Psychotherapie/Gesprächstherapie herausfinden.
Also würde so eine wohl dazu führen, sich noch mehr selbst zu erkunden und eine gute Vertiefung und Verständnis für sich selbst und die Ängste geben.

Ich hoffe, das hilft Dir weiter!
Liebe Grüße

09.04.2014 20:01 • x 1 #2



Welche Therapieart / Tiefenpsychologisch oder Verhaltenstherapie?

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Hi Severina,
daß hängt wohl davon ab,ob in Deinem Leben irgendetwas verschüttet oder verdrängt ist.Wenn Du diesen Eindruck hast,bietet sich der Tiefenpsychologische Ansatz an.
Hast Du den Eindruck, Deine Probleme sind das Ergebnis eines fehlerhaften Lernprozesses,eines falschen Umgangs mit Dir selber(über den Du Dir aber bewußt bist),so könnte eine Verhaltenstherapie hilfreich sein.
Grundansatz der Verhaltenstherapie ist:"Angst wird erlernt.Und was man erlernt hat,kann man auch wieder verlernen!"
Gruß:C.

09.04.2014 20:29 • #3


Schwierige Frage, aber ich versuch' es trotzdem mal.

Ich denke, es kommt darauf an, welche Probleme du hast und welche Ziele du mit der Therapie verfolgst. Ob du z.B. erst herausfinden willst, wo die Ursache der Probleme liegt und ob du unbewussten Konflikten, Kindheitserlebnissen, Traumata usw. auf die Spur gehen willst, oder ob es dir mehr um praktische Tipps zur Verhaltensänderung und ums Erlernen neuer Denk- und Wahrnehmungsmuster geht. Verhaltenstherapien sagt man nach, dass sie stärker lösungsorientiert sind und schneller Erfolge zeigen, einem aber auch mehr aktive Mitarbeit abverlangen als tiefenpsychologische Methoden.
Bei vielen Therapeuten (egal ob verhaltens- oder tiefenpsychologisch orientiert) bestehen die Therapiestunden nur aus Gesprächen, bei anderen wird auch praktisch geübt (z.B. Rollenspiele) oder es wird kreativ gearbeitet (z.B. gemalt). Da muss man auch schauen, was einem sympathischer ist und einem mehr liegt.

Ich denke, dass man nur über ein persönliches Gespräch mit einem Therapeuten herausfinden kann, ob einem die Methode, die er anbietet, helfen kann (und ob die „Chemie“ zwischen dem Therapeuten und einem selbst stimmt). Dazu hast du ja am „Schnuppertag“ die Möglichkeit. Frag' nach, warum die Therapeutin (?) daran zweifelt, dass der tiefenpsychologische Weg für dich der richtige ist. Gibt es denn in dieser Klinik nur Tiefenpsychologie? Das heißt, wenn du in diese Klinik gehst, bist du festgelegt und könntest gar keine Verhaltenstherapie machen?
Wichtig ist natürlich auch, dass man sich nicht nur auf den Therapeuten verlässt. Die Therapiestunden können nur einen Anstoß dazu geben, sich selbst zu helfen.

09.04.2014 20:33 • x 1 #4


Severina
Vielen Dank für eure Antworten, nunja ich bin da ziemlich hin und hergerissen. Diese Klinik arbeitet rein tiefenpsychologisch kann man denn zusätzlich z.b eine verhaltenstherapie bei einem Therapeuten machen? Oder wäre das zuviel?

Natürlich gab es einige Erlebnisse die mich heute noch sehr beschäftigen aber ob das alles der Grund ist weis ich nicht. Zumal ich auch ein Mensch bin der sehr gerne alles einfach verdrängt und weit weg schiebt. Ein Mensch der sehr oft lacht obwohl es einem nicht zu mute danach ist.

Die Psychologin begründete ihre aussage damit, dass ich eben unter anderem einige körperliche Symptome mitbringe und sie denkt da würde erst eine stabilisierung besser sein. Und das ist der Knackpunkt sie war sich nicht sicher einerseits ja andererseits nein.. hmmm..
Ich finde es einfach wirklich schwierig sich da zu entscheiden aber die Zeit wird es zeigen.

09.04.2014 20:56 • #5


Hallo,

Also mir persönlich war es zunächst wichtig zu lernen mit der Angst umzugehen, damit ich wieder meinen Alltag bewältigen kann. Hatte auch ein paar tiefenpsychologische Sitzungen am Anfang, aber dahatte ich das Gefühl, dass es lange dauern kann, bis sich erste Erfolge zeigen. Daher habe ich mich fur eine verhaltenstherapie entschieden. Die hat mir dann auch sehr gut geholfen. Muss aber jeder für sich entscheiden

12.04.2014 19:57 • x 1 #6


06.03.2019 20:25 • #7


Icefalki
Jeep, tiefenpsycholgische Therapie ist sehr gut. Bei mir super funktioniert. In der Verhaltenstherapie lernst du Mechanismen, die die Angst reduzieren kann.

Ne tiefenpsychologische Therapie setzt an der Wurzel allem Übels an. Und meistens ist es eh so ein Mischmasch von beiden.

Übrigens bedeutet Angst vor Ohnmacht - ohne Macht zu sein. Kannst ja schon mal drüber nachdenken.

06.03.2019 20:32 • #8


JenniLiJenn

28.12.2020 18:49 • #9


Sydaemeni
Ich habe zwei Verhaltenstherapien gemacht und eine reine Gesprächstherapie.

Tiefenpsychologisch kann ich nicht mitreden.. Hatten wir mal drüber gesprochen, hätte aber weniger sinn gehabt denn es ging ja um konkrete Verhaltensweisen.
Ich für meinen Teil habe viel Wissen und skills daraus mitgenommen.

Die Gesprächstherapie war zum sortieren. Auch hilfreich in dem Moment...

Kommt denk ich immer auf die person und vor allem situation an.

28.12.2020 19:17 • x 1 #10


NIEaufgeben
In meinem Fall ist die Gesprächstherapie das beste...eine verhaltenstherapie hab ich lange auch gemacht aber in meinem Fall hatte es wenig sinn

28.12.2020 19:19 • #11


JenniLiJenn
Wo ist denn der Unterschied zwischen einer Verhaltens und einer reinen Gesprächstherapie?

28.12.2020 19:22 • #12



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