
white_cat
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Sammelthema
Hallo zusammen!
Ich habe in den letzten 14 Jahren immer wieder Therapie gemacht, aber immer nur Verhaltenstherapie. Das war auch an sich zu Beginn hilfreich, aber in den letzten Jahren, kam ich einfach nicht mehr vorwärts. Eines der Hauptprobleme ist natürlich, dass ich mittlerweile sehr genau weiß, was ich theoretisch tun müsste um meine Ängste zu überwinden, aber die Umsetzung in die Praxis fällt mir sehr schwer und ich schaffe es einfach nicht, meine alten Muster zu durchbrechen und meine Gedankenstruktur zu ändern.
Jetzt hab ich in den letzten Monaten eine Prüfungsangst entwickelt, die zwar schon immer latent da war, sich nun aber mit extremen Panikattacken äußert. Ich wollte deswegen meine kürzlich abgeschlossene (es war nur noch eine Sitzung übrig) Verhaltenstherapie verlängern, aber mein Therapeut hat sich ohne wirkliche Begründung dagegen ausgesprochen. Man muss allerdings dazu sagen, dass mein Therapeut und ich einige Auseinandersetzungen während der Therapie hatten und er vermutlich deswegen keine Lust mehr auf mich hat... (unprofessioneller §$%! )
Ich habe mit der Kasse telefoniert und ich könnte eine Verlängerung bei einem anderen Therapeuten beantragen, aber da bekomme ich nur noch 15 Sitzungen genehmigt (wenn überhaupt). Bei besonders schweren Fällen evtl. nochmal 15, aber ob ich dazu gehöre ist natürlich wieder was Anderes...
Ich habe jetzt kurzfristig einen Termin bei einer Therapeutin bekommen, die beide Therapieansätze anbietet. Ich habe aber auch die Erfahrung mit anderen Therapeuten gemacht, mit denen ich telefoniert habe, dass sie das mit der Verlängerung nicht machen, weil ihnen die 15 Sitzungen zu wenig sind und sie sich auch nicht in eine laufende Therapie einmischen wollen. Die Therapeutin bei der ich den Termin habe, weiß noch nichts von der anderen Therapie, weil ich zum Zeitpunkt des Telefonats schlicht zu aufgewühlt war.
Eine weitere Therapeutin (und auch der Herr von der Krankenkasse) meinten, ich solle doch mal eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie versuchen, denn die würde ich sofort genehmigt bekommen. Ich meinte dann, dass das doch eigentlich für Ängste nicht empfohlen wird und sie antwortete, dass das nicht stimme, man könne jede Therapieform für alle Probleme anwenden. Ich solle es als neue Chance sehen, mal einen anderen Ansatz zu probieren.
Nun würde ich gerne mal wissen, ob es hier Leute gibt, die Erfahrung mit dieser Therapieform haben und mir sagen können, wie das so abläuft und ob es ihnen geholfen hat?
Ich habe gelesen, dass man bei dieser Form nicht viel Feedback vom Therapeuten bekommt, sondern einfach nur erzählt. Es wird versucht Konflikte aus der Kindheit zu lösen. Nun, ich weiß, dass ich jede Menge Konflikte aus der Kindheit mit meinem Eltern habe, dass diese aber nicht wirklich lösbar sind, weil meine Eltern zu keinem ordentlichen Gespräch fähig sind... Es gibt auch noch andere Erlebnisse mit anderen Familienmitgliedern, die mich sehr geprägt haben. Mit einem konnte ich auch schon darüber reden und ich habe eine Entschuldigung bekommen. Ich denke nun, dass ich halt schon Einiges aus meiner Kindheit in früheren Therapien in Erfahrung gebracht habe und auch teilweise gelöst habe. Kann mir diese Therapieform dann überhaupt helfen?
Ich wäre wirklich dankbar, wenn ihr mir was dazu sagen könntet!
Danke und Grüße,
white_cat
Ich habe in den letzten 14 Jahren immer wieder Therapie gemacht, aber immer nur Verhaltenstherapie. Das war auch an sich zu Beginn hilfreich, aber in den letzten Jahren, kam ich einfach nicht mehr vorwärts. Eines der Hauptprobleme ist natürlich, dass ich mittlerweile sehr genau weiß, was ich theoretisch tun müsste um meine Ängste zu überwinden, aber die Umsetzung in die Praxis fällt mir sehr schwer und ich schaffe es einfach nicht, meine alten Muster zu durchbrechen und meine Gedankenstruktur zu ändern.
Jetzt hab ich in den letzten Monaten eine Prüfungsangst entwickelt, die zwar schon immer latent da war, sich nun aber mit extremen Panikattacken äußert. Ich wollte deswegen meine kürzlich abgeschlossene (es war nur noch eine Sitzung übrig) Verhaltenstherapie verlängern, aber mein Therapeut hat sich ohne wirkliche Begründung dagegen ausgesprochen. Man muss allerdings dazu sagen, dass mein Therapeut und ich einige Auseinandersetzungen während der Therapie hatten und er vermutlich deswegen keine Lust mehr auf mich hat... (unprofessioneller §$%! )
Ich habe mit der Kasse telefoniert und ich könnte eine Verlängerung bei einem anderen Therapeuten beantragen, aber da bekomme ich nur noch 15 Sitzungen genehmigt (wenn überhaupt). Bei besonders schweren Fällen evtl. nochmal 15, aber ob ich dazu gehöre ist natürlich wieder was Anderes...
Ich habe jetzt kurzfristig einen Termin bei einer Therapeutin bekommen, die beide Therapieansätze anbietet. Ich habe aber auch die Erfahrung mit anderen Therapeuten gemacht, mit denen ich telefoniert habe, dass sie das mit der Verlängerung nicht machen, weil ihnen die 15 Sitzungen zu wenig sind und sie sich auch nicht in eine laufende Therapie einmischen wollen. Die Therapeutin bei der ich den Termin habe, weiß noch nichts von der anderen Therapie, weil ich zum Zeitpunkt des Telefonats schlicht zu aufgewühlt war.
Eine weitere Therapeutin (und auch der Herr von der Krankenkasse) meinten, ich solle doch mal eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie versuchen, denn die würde ich sofort genehmigt bekommen. Ich meinte dann, dass das doch eigentlich für Ängste nicht empfohlen wird und sie antwortete, dass das nicht stimme, man könne jede Therapieform für alle Probleme anwenden. Ich solle es als neue Chance sehen, mal einen anderen Ansatz zu probieren.
Nun würde ich gerne mal wissen, ob es hier Leute gibt, die Erfahrung mit dieser Therapieform haben und mir sagen können, wie das so abläuft und ob es ihnen geholfen hat?
Ich habe gelesen, dass man bei dieser Form nicht viel Feedback vom Therapeuten bekommt, sondern einfach nur erzählt. Es wird versucht Konflikte aus der Kindheit zu lösen. Nun, ich weiß, dass ich jede Menge Konflikte aus der Kindheit mit meinem Eltern habe, dass diese aber nicht wirklich lösbar sind, weil meine Eltern zu keinem ordentlichen Gespräch fähig sind... Es gibt auch noch andere Erlebnisse mit anderen Familienmitgliedern, die mich sehr geprägt haben. Mit einem konnte ich auch schon darüber reden und ich habe eine Entschuldigung bekommen. Ich denke nun, dass ich halt schon Einiges aus meiner Kindheit in früheren Therapien in Erfahrung gebracht habe und auch teilweise gelöst habe. Kann mir diese Therapieform dann überhaupt helfen?
Ich wäre wirklich dankbar, wenn ihr mir was dazu sagen könntet!
Danke und Grüße,
white_cat
07.10.2016 13:20 • • 26.07.2020 #1
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