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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

H

Holgerson
Gast

Wie geht ihr damit um, dass ihr nicht den ganzen Tag zuhause bleiben könnt, obwohl ihr z.B. unter Menschen Panikgefühle bekommt?

Gibt es Dinge, die ihr "draussen" tun könnt, ohne dass ihr euch schlecht fühlt? Oder tut ihrs einfach, um nicht nur vorm PC zu sitzen?

Bei mir war es bislang der Sport - dabei konnte ich es gut 2-3 Stunden unter Menschen aushalten und danach gings mir zuhause hervorragend.

Bin auf der Suche nach noch anderen Ideen, immer raus damit!

03.08.2013 #1


43 Antworten ↓
S

Sabah
Gast

Hallo, in einem Punkt muss ich Dir @Holgerson rechtgeben. Wenn ich darüber nachdenke, wieviel ich schon durchprobiert habe, was ich mir alles aus eigenen Ideen und eigener Kraft gesucht habe, um etwas zu ändern / zu bessern... (Ehrenämter, Kurse, Vereine ---> okay, klar um sowas kümmert man sich selbst. Des weiteren psychosoziale Begegnungsgruppe, Unterstützung vom sozialpsych. Dienst, ... Sogar um die Teilnahme in einer Tagesstätte, sowie einer Einrichtung zur Eingliederung ins Arbeitsleben für seelisch beeinträchtigte Menschen, habe ich mich ganz alleine bemüht, ...)

Und nein, ich war keine erwachsene und gestandene Frau, von der man "wohl erwarten kann, dass sie sich schon irgendwie zu helfen weiß". Ich war noch so dermaßen jung, als das alles begann...
Wie ich darauf gekommen bin: entweder durch eigene Recherchen von Möglichkeiten, oder durch Tipps von anderen Betroffenen. Nichts mit einfallsreichen Ärzten / Psychiatern und Therapeuten. ich fass es nicht Bei denen habe ich dann höchstens meine Pläne vorgetragen bei Bedarf (also wenn ich deren Unterstützung gebraucht habe, wie ggf. Empfehlungen für die zuständige Behörde, Gutachten etc.) Manchmal hatte / habe ich anhand derer Reaktionen das Gefühl, die könnten durch die Fähigkeit zur Selbsthilfe und Ideenreichtum ihrer Patienten noch einiges dazu lernen. Confused

Zurzeit hänge ich gänzlich in der Luft, weil es mir nicht besonders gutgeht und ich nichts auf die Reihe bekomme.
Wenn ich dann überlege, was eigentlich alles noch möglich wäre, werde ich noch deprimierter, weil man als Patient einfach hängen gelassen wird. Mit meinen Schmerzen muss ich leben, mit meinen massiven Schlafstörungen muss ich leben, mit meinen Konzentrationsstörungen muss ich auch leben. Damit müssen Sie leben, Frau Xyz. Nichts davon wurde je vernünftig untersucht, gegen nichts habe ich vernünftige Maßnahmen oder Therapien erhalten. Okay, ich lebe jetzt damit, weil ich (momentan) keine Kraft mehr habe.

Wenigstens meine Medikamente helfen (tatsächlich!) ein wenig und machen mein Leben ein kleines bisschen lebenswerter. Laughing Ich will nicht wissen, wo ich ohne diese jetzt wäre, also ich verteufle sie auf keinen Fall und bin dankbar wenigstens dafür.


Zitat von Holgerson:
Bin auf der Suche nach noch anderen Ideen, immer raus damit!

Geocachen? Smile

29.07.2013 16:59 • #42


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Was tut ihr, um vor die Tür zu kommen?

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H

Holgerson
Gast

Zitat von MandyN:
Nun reg dich doch nicht so auf.

Dein Mehrfachgesagtes ist nicht an mir vorüber gegangen. Wink Und ich unterstütze auch deine Ansicht der Medikamente und Psychiater.

Jedoch komme ich noch nicht mit dem "anderen Weg" zu Recht. Ich beziehe das Gesagte mal auf mich: aufgrund meiner Struktur, die nichts mit der Störung zu hat, kann ich meine Lebenssituation nicht ändern. Das entspricht ja wieder ein Vermeidungsverhalten.

Ich möchte auch behaupten, dass niemand hier denkt, von den Medikamenten gesund zu werden. Aber zu dem Gedanken, dass die Ursache bekämpft werden muss und nicht die Symptomatik ist es ein weiter Weg.

Was für Therapien, ausser die Arbeitstherapie, hast du hinter dir und warum vor allem ohne Erfolg, sodass du wieder au bist?


Doch, genau das meinen viele. Ausserdem erwarte ich von einem Arzt, dass er mir hilft. Und das ist, nach meiner Erfahrung, in der Regel nicht der Fall!

Ich hab früher nach den Dro. 1,5 Jahre stationär Therapie gemacht (inkl.Reha und Nachsorge). Das war ne richtig gute Einrichtung, dort hab ich viel rausziehen können. Der Durchbruch kam aber erst mit Sport, Ausbildung, Kontakten - durch das eigentliche Leben halt, erst damit gings mir wieder besser. Und das auch erst nach 2-3 Jahren, die Zeit spielt definitiv auch eine Rolle!

Seitdem hab ich mich wieder zurück gekämpft, mit Erfolg. Mir gings so gut, dass ich weitesgehend normal leben konnte und mich vor allem auch gut gefühlt habe (ohne Tabletten, die hatte ich lange abgesetzt).

Dann dieser Burnout letztes Jahr, seitdem gehts mir dreckig. Hab 6 Monate zuhause gesessen und viel Sport gemacht, damit ging es. Dann sollte ich ne Reha machen, die ich aber nach 3 Wochen abgebrochen habe. Das wurde mir zuviel und ich kannte bereits die Vorträge über Autogenes Training und Innere - Kind - Findung. Das nutzt mir leider sowenig wie die Neuroleptika, die man mir verschrieben hatte.

Der ambulante Psychologe weiss genauso wenig was er sagen soll wie ich. Ich habe 4 verschiedene Diagnosen von 4 Ärzten und die Beschwerden werden nicht wirklich besser.

Jetzt hab ich gemerkt, dass meine Beschwerden bei körperlicher Bewegung schlimmer werden und bin Zusammenhängen mit Übertraining auf der Spur.

29.07.2013 10:20 • #38


Zum Beitrag im Thema ↓


M
ja Sport und Aktivität ist auch bei mir hilfreich. Klettern, Hund und Pferd.
Oder der Gedanke an nette Freunde die ich gleich vor der Türe treffe.......

Ich versuche meine Gedanken dann aus zu schalten und mache mir immer bewusst dass ich jeder Zeit wieder nach Hause kann. Ich mache mir bewusst dass mein Leben voll von schrecklichem, meistens aber nicht passierten Unglück ist!
Und dann denke ich mir noch dass mein Leben zu schade ist um es zu Hause zu verbringen.

#2


M
Holgerson-nimmts Du Tabletten?
Ich nehme seit 12Wochen Cipralex und lebe wieder mein Leben.
Gehe ganz normal zu Arbeit, auf Party ,Einkaufen usw.
Mache das wozu ich Lust habe,ohne Einschraenkungen.

#3


H
Zitat von Maya2000:
Holgerson-nimmts Du Tabletten?
Ich nehme seit 12Wochen Cipralex und lebe wieder mein Leben.
Gehe ganz normal zu Arbeit, auf Party ,Einkaufen usw.
Mache das wozu ich Lust habe,ohne Einschraenkungen.


Nee, sämtliche Neuroleptika und Antidepressiva bewirken einen Dreck bei mir! Ich habe dahingehend jeglichen Glauben an die Kompetenz der deutschen Medizin verloren. Und ich glaub auch nicht, dass solche Beschwerden einfach nur als zufälliger Mangel irgendeines Hormons betrachtet werden sollten....

Dasses Dir damit so gut geht wundert mich auch. Die meisten Leute reden ähnlich wie ich und fühlen sich trotz der Medis nicht gerade gut!

Ich sprech das morgen beim neuen Arzt mal an und guck, was das fürn Zeug ist .-)! Auf jeden Fall Danke für den Hinweis!

#4


M
Also mir helfen sie,hat allerdings 6 Wochen gedauert und die ersten 3 Wochen warwn ein Horror-nur NW.
Jetzt habe ich auch noch manche Symtome aber gar krin Vergleichit dem Sch..davor.
War gegen AD und wolltr es ohne, 4 Monate gekaempft wie eine Loewin.
Bin Fuehrungskraft und teilweise bin ich in Meetings wahnsinnig geworden -hatte alle Symtome die man haben kann.
Mit dem Hund raus-unmoeglich-Auto fahren-Horror-immer das Gefuehl in Ohnmacht zu fallen.
Wenn ich eine Madelentzuendung haben,nehme ich such Medis.
Dazu sind sie da-bestimmt nicht gesund-als Raucher aber schade ich mir auch slber bewusst und mit ADund Therapie hat mein Leben wieder Qualitaet:-)
WILL ES AUCH NICHT IMMER NEHMEN-:-)

#5


H
Glückwunsch, und somit kannst Du jetzt Deine krankmachende überaus stressige Lebensituation weiter meistern, weil Onkel Doc Dir das Medikament dafür gegeben hat?

Oder seh ich das falsch?!

#6


Schlaflose
Zitat von Holgerson:
Und ich glaub auch nicht, dass solche Beschwerden einfach nur als zufälliger Mangel irgendeines Hormons betrachtet werden sollten....


Bei der Einnahme von Ads oder Neuroleptika geht es nicht um Hormone, sondern um die Reizweiterleitung zwischen den Nervenbahnen durch Neurotransmitter an den Synapsen im Gehirn. Wenn ein Ungleichgewicht an Botenstoffen vorhanden ist oder die Weiterleitung gestört ist, wird das durch das enstprechende Medikament ausgeglichen. Es ist erwiesen, dass bei psychischen Krankheiten wie Schizophrenie, Depressionen und Angsstörungen diese Botenstoffe eine sehr große Rolle spielen.

#7


V
Hallo,

ich nehme auch Antidepressiva um überhaupt normal weiterleben zu können. Ich mach aber auch so ne Menge um wieder vor die Tür zu kommen.
Yoga und Atemübungen, die ich daheim mache, helfen mir in stressigen Situationen die ich draußen habe.

Wenn es aber so ein Wetterchen wie letzte Woche und dieses WE ist, dann geh ich nur zur Arbeit und lümmel dann zu Hause nur auf dem Sofa rum.
Leider kann man sein Leben ja nicht sofort umkrempeln, also immer Schritt für Schritt.

LG Verti Go

#8


H
Zitat von Schlaflose:
Zitat von Holgerson:
Und ich glaub auch nicht, dass solche Beschwerden einfach nur als zufälliger Mangel irgendeines Hormons betrachtet werden sollten....


Bei der Einnahme von Ads oder Neuroleptika geht es nicht um Hormone, sondern um die Reizweiterleitung zwischen den Nervenbahnen durch Neurotransmitter an den Synapsen im Gehirn. Wenn ein Ungleichgewicht an Botenstoffen vorhanden ist oder die Weiterleitung gestört ist, wird das durch das enstprechende Medikament ausgeglichen. Es ist erwiesen, dass bei psychischen Krankheiten wie Schizophrenie, Depressionen und Angsstörungen diese Botenstoffe eine sehr große Rolle spielen.


Nein, das ist kein Stück erwiesen, sondern lediglich die etablierte Theorie. So z.B. auch jene, dass Depressive an Serotoninmangel leiden und durch Aufnahmeblocker "geheilt werden können"

Fakt ist, dass 50 % der Depressiven mehr Serotonin aufweisen als der Durchschnittsmensch. Noch Fragen?

Aber diese Diskussion würde hier den Rahmen sprengen, lass mal Smile! Tatsache ist, dass die Medizin überhaupt keine Ahnung hat, was eine Psychose oder Depression eigentlich wirklich darstellt. Und Fakt ist, dass neurorezeptorische und biochemische Annormalitäten eine Ursache haben - z.B. die Lebenssituation, ein Trauma, o.ä..

Wems hiolft, der soll das gerne unterstützend nehmen. Aber die eigentliche Heilung führt definitiv über einen anderen weg!

Eine weitere Tatsache, die vielen Psychiatern augenscheinlich nicht wirklich klar zu sein scheint....

#9


L
Hallo Holgerson,

bist du im Moment krank geschrieben oder arbeitest du ? Ich komme durch meine Arbeit aus dem Haus, ansonsten suche ich mir Sachen die mir Spaß machen (alles aber in geringer "Dosis"). Bin also oft die erste die z.B. beim Weggehen mit Freunden nach Hause geht.....Was interessiert dich ? außer Sport oder was wolltest du schon immer mal ausprobieren ?

#10


H
Zitat von __Lena__:
Hallo Holgerson,

bist du im Moment krank geschrieben oder arbeitest du ? Ich komme durch meine Arbeit aus dem Haus, ansonsten suche ich mir Sachen die mir Spaß machen (alles aber in geringer "Dosis"). Bin also oft die erste die z.B. beim Weggehen mit Freunden nach Hause geht.....Was interessiert dich ? außer Sport oder was wolltest du schon immer mal ausprobieren ?


Ausser Sport interessiert mich höchstens World of Warvcraft, das ist aber öde geworden Smile! Ansonsten weiss ich nix.....

#11


M
Ich will hier nicht streiten.
Jeder soll es selber entscheiden,ob er es nimmt oder nicht.
Und nein-mein Leben hat sich geandert-zum positivem!
Arbeite nicht mehr sooo viel , nehme mir die Zeit und achte auf mich-was ja vor den PA nicht der Fall war.
Mache noch dazu eine intensive Therapie die ich selber zahle-deswegen habe ich mehr als nur ein Gespraech die Woche.

#12


P
Ich gehe täglich raus. Muss ja meine Erledigungen machen. Einkaufen, Bank, Post, Arzt oder auch mal zum Friseur oder mal jemanden besuchen. Sonst müsste ich immer warten bis mein Mann heim kommt und das wurde mir irgendwann zu doof.

#13


H
Zitat von Maya2000:
Ich will hier nicht streiten.
Jeder soll es selber entscheiden,ob er es nimmt oder nicht.
Und nein-mein Leben hat sich geandert-zum positivem!
Arbeite nicht mehr sooo viel , nehme mir die Zeit und achte auf mich-was ja vor den PA nicht der Fall war.
Mache noch dazu eine intensive Therapie die ich selber zahle-deswegen habe ich mehr als nur ein Gespraech die Woche.


Medikamente sind grundsätzlich dafür da Symptome zu bekämpfen, damit man sich wohler fühlt. Eine HEILUNG können sie nicht bewirken, das gilt für jede Krankheit dieser Welt!

Der deutsche Psychiater feiert, nach meiner Erfahrung, viel zuviel den pharmatherapeutischen Fortschritt und vergisst dabei völlig, was ich da oben gesagt habe. Was auch nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass die Pharmaindustrie zu den machtvollsten Tonangebern der Wirtschaft gehört und jedes Jahr Milliarden Gewinne mit Medikamenten erzielt!

Ich habe aus erster Hand erlebt, wie sehr sich deren Lobby GEGEN den Einsatz von Bewegungstherapie in den Kliniken gesträubt hat, nachdem zunehmend publik wurde, was für wunderbare Auswirkungen das auf sämtliche Krankheiten hat. Schwer zu glauben, ist aber FAKT. Die wollten keine gesunden Patienten, die wollten VERKAUFEN.

Dass Du Dich besser fühlst liegt zu 80 % an geänderten Lebensumständen und an Umstellung Deiner Einstellung etc. Ein sehr schwerer Weg, der häufig nur durch medikamentöse Unterstützung realisiert werden kann. Aber die Veränderung zum Guten hast Du Dir erarbeitet und sie ist nicht von den Tabletten gekommen.....

#14


F
Zitat von Holgerson:

Medikamente sind grundsätzlich dafür da Symptome zu bekämpfen, damit man sich wohler fühlt. Eine HEILUNG können sie nicht bewirken, das gilt für jede Krankheit dieser Welt!



Diese Aussage ist einfach nur falsch.
Nur ein Beispiel:

Mefloquin tötet die Erreger der Malaria ab, also die Ursache, nicht die Symptome.
Ein Medikament, welches heilt, nicht mindert oder unterstützt.

Natürlich lindern Medikamente oft nur die Symptome und beheben nicht die Ursache, aber das es keine Medikamente gibt, die Krankheiten dieser Welt heilt, ist nicht richtig.

Ich bin bei psychischen Erkrankungen auch gegen das alleinige Einsetzen von Medikamenten. Allerdings muss das auch jeder für sich entscheiden und man sollte sich nicht verrückt machen lassen.
Jeder muss selbst herausfinden, welche Therapieform und welche Kombinationen ihm helfen. Das ist oft schwierig, aber nicht unmöglich.

#15


H
Und Du glaubst tatsächlich, dass das Malariamittel helfen würde, wenn der Patient nicht gleichzeitig 10 Stunden täglich schläft und das Immunsystem seine Arbeit verrichtet?

Ist übrigens n gutes Beispiel, denn Malariamedikamente werden z.B. auch gerne für die Behandlung gewisser Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Weisste wie das funktioniert?

Man ballert den Patienten so dermaßen mit der chemischen Keule zu, dass das komplette Immunsystem den Geist aufgibt und somit auch die körpereigenen Zellen nicht mehr angreift. Vergleichbar mit der Chemo beim Krebs....

Ist das "Heilung"?

Bei vielen sind die Nebenwirkungen schlimmer als alles andere und nach 10 Jahren versterben se trotzdem. Im Gegenzug gibts genug Fälle, bei denen die Betroffenen die Chemokeule absetzen und wieder aufblühen, ohne weitere Metastasen zu bilden oder kranker zu werden.

Ich könnte Bücher über das abartige Verständnis von Heilung schreiben, das sich in unserer westlichen Welt teilweise etabliert hat. Da werden tagtäglich Rückenoperationen für 50.000 Euro durchgeführt, die in absoluter Mehrzahl der Fälle nichts bewirken oder sogar die Beschwerden verstärken. Beschwerden, die sich nachweislich durch 6 Monate Fitnessstudio in Luft auflösen würden.

Im Übrigen gibt es auch genug Mediziner, die diesen Trend öffentlich zur Debatte stellen. Es wird Geld mit sogenannten Heilmitteln gescheffelt, die schlichtweg nichts bringen. Und man hält krampfhaft daran fest, weil es lukrativ ist....

#16


P
In einer Reportage neulich ging es um Patienten in der Psychatrie .

Behandlung Nr.1 - Tabletten.

Und die wirken mal, mal nicht. Kommentar zusammen gefasst war - sie probieren einfach

verschiedene Mittel aus bis eins (Oder Mehrere) wirken.

Patienr wurde entlassen - 2 Tage später als Notfall wieder da . Also erstmal wieder neue

Pillen versuchen. Manche sind da Dauergast über Monate und Jahre.

#17

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F
@Holgerson: Ja, ich weiß wie das funktioniert Smile Mein angesprochenes Mefloquin wirkt so aber nicht Wink
Es sei denn, die Immunologie und Pharmakologie haben sich in den letzten zwei Jahren bahnbrechend verändert.


Das Immunsystem ist bei einer Erregerüberflutung oder bei einer Schwächung seinerseits überfordert und benötigt diese Hilfe.

Aber vielleicht schlägst du dem RKI mal vor Malaria-Patienten einfach lange ausschlafen zu lassen und etwas Ruhe zu verordnen. Bin gespannt, wie sich die Heilungsrate verbessern wird
Laughing

Das stimmt ja auch, Pharmakonzerne verdienen sich dumm und dämlich mit der Verzweiflung von Patienten.
Es werden zuviele Medikamente verschrieben oder zu schlechte Diagnostik betrieben.
Menschen nehmen zu oft falsche Medikamente ein.
Es ist wichtig, die Selbstheilungskräfte zu stärken und Alternativen anzubieten (Hauptmerk auf den Menschen legen, nicht auf die Krankheit).
Aber das kein Medikament eine Heilung bringen kann, diese Aussage ist schlichtweg falsch.
Man muss immer überlegt an die Sachen herangehen und sich auch kompetente Fachmänner (und Fachfrauen natürlich Smile ) suchen. Eine Rundumverteufelung ist aber genauso unsinnig wie eine Rundumverharmlosung.

Hier in dem Forum profitieren viele von Medikamenten.
Das es nicht von heute auf morgen die Lösung bringen kann, ist klar. Aber es macht die Zustände erträglicher.
Vielleicht hast du keine Ahnung - das wünsche ich dir sogar - aber einigen geht und ging es hier schon so schlecht, dass sie Jahre das Haus nicht mehr verlassen konnten.
Durch Medikamente konnten sie stabil werden und diese dann nach und nach absetzen, während sie durch Übung und andere Therapieformen immer stärker wurden.
Diese User müssen sich ziemlich veräppelt vorkommen, wenn jemand kommt und schreibt: Finger weg, bringt nichts!
Es kann auch der Anschubser sein, soweit ins Leben zurückzufinden, damit man sich selbst helfen kann, denn genau darauf kommt es an.
Wenn du bisher immer so stark warst oder deine Ängste so schwach waren, dass du es immer alleine geschafft hast, dann gratuliere ich dir! Das ist toll und prima. Aber es läuft leider nicht immer so....

#18


H
Zitat von FragileWings:
Es kann auch der Anschubser sein, soweit ins Leben zurückzufinden, damit man sich selbst helfen kann, denn genau darauf kommt es an.


Exakt, aber es kann ebend nicht "heilen"! Dasselbe gilt auch für Malariamittel, die dienen lediglich als Unterstützung. Der Körper muss mit dem Erreger selber fertig werden.... Und JA, ich habe bei meiner Lungenentzündung strikt die Antibiotika abgelehnt, weil ich keinen Bock auf diese Nebenwirkungen hatte. Hab mich auch ohne erholt, was der unterbelichtete Onkel Doktor so nicht gelernt hatte!

Und unter einer Auto - Immun - Therapie verstehe ich keine Chemo-Behandlung mit Anti - Immunpräparaten. Finde das abartig! Natürlich ist es lediglich der Strohhalm, an den man sich klammert, weil man diese Geschichten noch nicht besser behandeln kann. Aber viele Mediziner bilden sich ernsthaft ein, dass sie damit die Krankheit beseitigen und irgendwelchen Fortschritt erreicht hätten. Es ist kein Zufall, dass diese Erkrankungen vermehrt in der zivilisierten Welt vorkommen, dafür gibt es Ursachen. Solche Patienten gehören ganzheitlich betrachtet und nicht zuletzt in eine Psychotherapie! (Ist meine Meinung!). Eine Pseudo - Therapie mit der Chemo - Keule kann nicht die Lösung sein.

Unsere Medizin mag Leben retten, aber sie darf nicht vergessen, dass sie lediglich den von Dir genannten Schubser geben kann. Ein guter Arzt weiss auch, dass er lediglich dazu dient die Selbstheilung des Patienten in die richtigen Bahnen zu lenken. Das gilt gerade für seelische Leiden wie Angst- und Panikstörungen.

Hätte ich damals keine Verhaltenstherapie gemacht und mir den A.... aufgerissen, dann säß ich heute mit 50 Kilogramm Übergewicht verzweifelt auf einer Parkbank mit meinen Glückspillen und Neuroleptika.

#19


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Hallo an Alle; eine echt Interesse RUNDE HIER

Woher hast du dieses Wissen Holgerson?

#20


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Dr. Reinhard Pichler
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