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Hallo an alle Angst und Panik Patienten und Ihre Angehörigen !

Seit einiger Zeit besuche ich diese und einige andere Ratgeberseiten im Netz als Gast und lese mir Gute und auch weniger
gute Ratschläge durch. Heute habe ich mal gewagt mich anzumelden und möchte eine Umfrage starten in der Ich euch gezielte Fragen
stellen möchte. Ich bin 28 Jahre und leide seit Jahren unter einer Angsstörung bei der sich meine Lebensqualität auf dem Level 0
eingependelt hat. Ich habe das ganze Programm durch, Antidepressiva, Verhaltenstherapie, alle psychologischen Maßnahmen, Hypnose usw.
Ab und zu mal eine kurze Besserung, aber immer wieder Rückfälle zur Ausgangssituation. Meine Fragen nun an euch...eigentlich sind es
tausend Fragen....aber glaubt mir, ich werde JEDE Antwort, Jeden Ratschlag von euch mit bedacht durchlesen und mir eine
Essenz aus dem Besten ziehen, den *ICH MÖCHTE NOCHMAL GANZ VON VORN ANFANGEN* und alle Register ziehen die mir geboten werden.

    1.) Wer kennt alternative Heilmethoden ?
    2.) Kann mir jemand was zur Tiefen Hypnose sagen ?
    3.) Wer hat Erfahrungen mit "Konfrontation mit der Angst" ?
    4.) Kennt jemand Naturheilmittel ausser Lavendel Hopfen und Johanniskraut ?
    5.) Soll Ich allein oder in der Gruppe kämpfen ?
    6.) Verhalten während einer akuten Panikattacke ?
usw...usw..

Jede Meinung die diese Thema betrifft ist mir wichtig und ich werde für mich entscheiden in wie weit ich sie in mein Vorhaben mit
einbeziehe. Ich werde täglich meine Nachrichten und eure Antworten checken und bin euch schon jetzt Dankbar für jeden hilfreichen Ratschlag

Neuen Mut habe ich durch einen Artikel im Apotheken - Anzeiger bekommen, den Ich, wenn man das hier darf, auch gern verlinken
möchte damit Betroffenen neuer Mut gemacht wird.

http://www.apotheken-anzeiger.de/ich-habe-die-angst-besiegt-hilfe-bei-angst-und-panikattacken-durch-bioaktive_708637/

Also ich hoffe das Ihr mir zur Seite steht und mir zahlreich antwortet, den Zeit zum lesen habe ich über die Feiertage genug und
jedes Neue Jahr nimmt man sich doch was tolles vor, ich will, vielleicht mit eurer Hilfe, einfach wieder normal leben können.
Ich wünsche euch allen geruhsame Feiertage
P.S Ihr könnt mir auch PN senden

19.12.2013 23:33 • 20.12.2013 #1


5 Antworten ↓


Mal ein herzliches Willkommen!

Ich weiß, dass ist sicher nicht die Antwort die du hören willst, aber ich glaub so pauschal kann man viele deiner Fragen gar nicht beantworten, weil jeder Mensch anders ist. Zum Beispiel ob du alleine oder in der Gruppe kämpfen solltest, kommt auf dich an. Für mich persönlich wäre eine Gruppe nichts. Ich kann nämlich vor anderen Leuten schlecht über meine Probleme und Ängste sprechen, bei mir wäre das eher kontraproduktiv.

Zum Punkt Konfrontation mit der Angst kann ich dir nur sagen, ich hab das zwar nie therapeutisch begleitend gemacht, aber ich konfrontier mich immer wieder. Ich leide unter Panikattacken und Hypochondrie. Ich denke ein gutes Beispiel für die Konfrontation ist bei mir: ich habe im September eine Ausbildung zur freiwilligen Rettungssanitäterin begonnen. Ich konfrontier mich mit Krankheiten, ihres Auswirkungen, dem Tod. Und bis jetzt geht es mir sehr gut damit.

Zu Naturheilmitteln: Ich nehme seit einiger Zeit eine Bachblütenmischung, die gegen Ängste hilft. Die Wirkung von Bachblüten ist zwar nicht bewiesen aber mir hilft es. Mit Homöopathie habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, zwar nicht bei dem Thema Angst sondern bei Kopfschmerzen.

Das Verhalten in einer akuten Panikattacke.. Hmm du warst ja schon in therapeutischer Behandlung vielleicht kennst du meinen "Trick" schon. Meine Therapeutin hat mir damals geraten ich soll mich "erden". In einer akuten Panikattacke soll ich mich darauf konzentrieren dass ich mit meinen Beinen auf dem Boden stehe und das auch genau spüre. Und merken dass man Herr über sich selbst ist. Mir hat das auch geholfen, aber wie gesagt jedem hilft was anderes.

20.12.2013 09:00 • x 1 #2



Umfrage Hilfe bei akuter Angst und Panikattacke

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Meine Erfahrung ist eine kontrollierte Konfrontation mit der Angst kann helfen, jedoch ist es wichtig auf ein gesundes Mass zu achten, zuviel kann zu einer Verschlimmerung der Situation führen. Also am Besten unter professioneller Anleitung das ganze machen.

Mir ist aufgefallen, dass alles bei dir nur sehr kurz wenn überhaupt zu einer Besserung geführt hat, deshalb habe ich den Verdacht das es einen Auslöser für deine Probleme im täglichen Leben geben kann. Diesen zu finden und auszulöschen kann sehr helfen eine permanente Besserung zu erreichen.

Wünsche dir viel Erfolg.

20.12.2013 10:58 • x 1 #3


Hallo h.stein.1984
Ja ich muss mich der Verantworte anschließen denn es gibt keine generalisierte Antworte auf deine Fragen. Dennoch weiß ich wovon du redest denn ich selber habe diesen ganzen Möglichkeiten (Therapien,Psychologen, Hypnose, Medikamente usw.) die letzten 14 Jahre hinter mir und auch ohne Erfolg. Oft habe ich sogar den Eindruck als hätte mich das alles noch mehr verunsichert denn anstatt Antworten zu bekommen warfen sich immer mehr Fragen, Zweifel und Hoffnungslosigkeit in mir auf.
Die Antwort warum dieses alles nicht wirklich geholfen hat kenne ich denn ich selber stehe mir mit meiner Inkosequent permanent selber im Wege. Vom Kopf her kenne ich den Weg zur Besserung oder gar Heilung ganz genau aber leider beherrscht nicht der Kopf mein Handeln sondern meine Gefühle. Und dieses nicht etwa weil ich mich selber gerne quäle sondern weil diese Gefühle in meinen leben so aufgebaut wurden (ohne dabei irgendjemand Schuld zu geben).

20.12.2013 14:39 • x 1 #4


Hallo Porzellanpuppe91 Chaoslexikon und x. !
Danke das Ihr schon mal den Anfang gemacht habt. Das ich hier nicht die Lösung für all meine Probleme finde ist mir schon klar, meine Fragestellung ist viel zu komplex das sie von einem Leser beantwortet werden könnte. Aber wisst Ihr, es tut mir gut zu lesen das es hier Menschen gibt die die gleichen Probleme wie ich teilen. Man fühlt sich dann nicht wie ein Aussätziger, obwohl ich betonen möchte das ich euch euer Leiden natürlich nicht gönne. Wenn ich einem Arzt gegenüber sitze dann rede ich dort mit einem Menschen der Medizin studiert hat und mir vielleicht die Vorgänge in meinem Körper erklären kann. Wie es wirklich in mir aussieht kann aber eigentlich nur ein Selbstbetroffener nachvollziehen. Das ist der Grund weshalb ich hier bin und eure Meinungen hören möchte. EGAL ob Pösitiv oder Negativ. Ich freue mich auf weitere Antworten von euch und werde auch so oft es mir möglich ist alles beantworten LG

20.12.2013 19:30 • #5


Hi x. ...
in diesen Worten erkenne ich mich sooooo genau wieder
(...ich selber stehe mir mit meiner Inkosequent permanent selber im Wege. Vom Kopf her kenne ich den Weg zur Besserung oder gar Heilung ganz genau aber leider beherrscht nicht der Kopf mein Handeln sondern meine Gefühle. )

20.12.2013 19:37 • #6




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