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Hallo,

ich würd ja mal gern wissen, wer von euch hat Amalgam drin? - Und wer von euch hat es herausnehmen lassen? - Hatte die Entfernung Auswirkungen? und wenn ja, welche (Zeiträume: direkt danach .... nach einem halben Jahr .... nach einem Jahr ... nach mehr als einem Jahr)
Wer von euch hat außerdem eine Quecksilberausleitung vornehmen lassen und wenn, mit welchen Methoden!

Was ist eure Überzeugung? Ist Amalgam schädlich? Hatte oder hat es Auswirkungen auf euren Organismus?

Ich stehe vor der Zahn-OP ... hab noch etwa zwei Wochen bis dahin.

12.07.2012 16:07 • 13.07.2012 #1


8 Antworten ↓


Habe mit 9 Jahren Amalgam in die Zähne bekommen.
Mit 14 Jahren fingen die Probleme an. Übelkeit, Unruhe und sehr blass.
Mit 15 waren die Symptome fast ein Dauerzustand, konnte kaum zur Schule.
Bis ich 18 Jahre war haben die Ärzte nichts rausgefunden, auch 2 Krankenhaus Aufenthalte haben nichts gebracht. Ich bilde mir die Krankheit ein und soll zum Psychater.
Habe mit 18 einen guten Arzt gefunden. Hat das Amalgam im Verdacht gehabt.
Speicheltest wurde gemacht. Habe eine Unverträglichkeit gehabt und es entfernen lassen.
Ein halbes Jahr später hatte ich keine allergischen Reaktionen mehr gehabt.
Es wurde eine Ausleitungsbehandlung mit einem Medikament und mit einem Bicomgrerät gemacht.
Körperlich geht es mir seit dem wieder gut.
Seelich hat die Zeit Spuren hinterlassen. Angsterkrankung, an deren Folgen ich heute mit 39 Jahren immer noch beschäftigt bin. ( Hatte beim ersten Krankenhaus Aufenthalt eine heftige Panikattake und auch die Vergiftung. Der Zustand war unerträglich und ich wußte nicht was ich hatte. Nachdem ich da 5 Tage so liegengelassen wurde - ohne Hilfe - hatten meine Eltern mich auf eigene Verantwortung da rausgeholt. Seit dem habe ich die Angst und Panikprobleme )
LG, Nachtschatten

12.07.2012 16:48 • #2



Umfrage "AMALGAM"

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Schlaflose
Ich bekam vor ca. 30 Jahren 8 Amalgamfüllungen auf einmal innerhalb von 2 Wochen. Ich habe davon gar nichts gemerkt. In den letzten 10 Jahren sind 6 davon durch Kunstofffüllungen bzw. Kronen ersetzt worden, zwei sind noch drin. Was mich anbetrifft, würde ich sagen, dass Amalgam mir nicht geschadet hat.

Viele Grüße

12.07.2012 16:51 • #3


Amalgam ist Quecksilberhaltig und wer weiß was da noch drinnen ist. Darf in der Zahnarztpraxis nicht mit dem normalen Müll entsorgt werden, weil Sondermüll.
Aber darf in die Zähne und somit in den Blutkeislauf. Was für eine Ironie.

12.07.2012 16:58 • #4


Nur ein kranker Patient ist halt ein guter Patient, Nachtschatten!

Leider hat mir auch ein Zahnarzt, als ich Kind war, unnötig in den Zähnen rumgebohrt und Amalgam rein gestopft. Seit Wochen habe ich nu rote, heiße Wangen, - wie ein Kind, das zahnt! Ich fühle mich immer fiebrig. Ich bin ewig müde und das Sprechen fällt mir schwer. Ich fühle mich im Kopf immer beduselt. Am schlimmsten finde ich jedoch, dass ich überhaupt keinen Appetitt habe! Ich quäle mir jeden Bissen runter, immer mit dem Gedanken,: "Du musst doch was essen!" Wenn ich gar nicht essen kann, dann hau ich mir schon Astronautennahrung rein! - Trinken geht nämlich!
Blutbild ist OK, - habe alles Untersuchen lassen, auch Nieren und Schilddrüse. Am 26. 7. ist meine erste Zahn-OP. Dann sollen die Plomben aus dem linken Unterkiefer (Wo eine Plombe seit einem Jahr kaputt ist) und aus dem oberen linken Kiefer (wo eine Plombe sich auflöst) entnommen werden. Bin noch am überlegen, ob ich schon mal mit Bentonit anfangen soll.
Eine Woche später ist die andere Seite drann! Auch dort sind die Plomben porös.

Ich darf nun doch über 1000 Euro dazu zahlen und der Heilpraktiker (Den ich zur Entgiftung brauche) kostet mich dann auch noch wahnsinnig viel Geld!

Als Kind vom Zahnarzt verdorben und nun darf ich dafür zahlen! Schweinerei ist das! Aber ich ziehe das Ding jetzt durch! Es ist durchaus möglich, dass es mir anfangs auch noch schlechter geht, weil beim Herausnehmen der Plomben erst recht Quecksilber frei wird. (Deswegen will ich ja schon mit Bentonit arbeiten.) Nach einem Jahr erst soll es sich erst erweisen, ob man eine Besserung durch die Amalgamentfernung erziehlt hat.

12.07.2012 17:27 • #5


Voll doof! Einerseits habe ich Angst vor der OP! Davor Angst, dass es eventuell weh tut, oder ich danach Schmerzen habe und außerdem die Angstfrage,: Ist der eine Zahn überhaupt noch zu retten? (Laut Röntgenbild soll ich ein gutes Fundament haben) Dann habe ich außerdem Angst anschließend wegen der Vergiftungderscheinungen im KH zu landen. Außerdem auch doof, dass ich am nächsten Tag arbeiten muss, weil sonst der Laden dicht machen muss, nur weil ich fehle!?! Wahrscheinlich werde ich als Zombi die Kunden bedienen. Mein Arzt will mich anschließend drei Tage krank schreiben und mein Chef will am liebsten, dass ich noch am selben Tag arbeiten komme! - Ich bin nicht bekloppt! ich werde meinen Zustand beurteilen und tun, was ich für notwendig halte.

Voll doof! - Dass es noch so lange hin ist, bis zum 26.7. ... ich habe so eine miese Unruhe in mir drinn und meine Wangen glühen. Ich habe Zahnschmerzen! - Leider hat der Zahnarzt keinen früheren Termin mehr frei! - und er ist echt gut! Ich würde ja sonst auch zu einem anderen gehen...

Alles voll doof!

12.07.2012 17:36 • #6


Wär doch langweilig wenn`s immer alles gut wäre, oder?
Hey, waren wir beim selben Zahnarzt? Meiner hat auch meine gesunden Zähne aufgebohrt und immer rein mit dem Amalgam.
Er hat immer gerne gebohrt... und gut verdient.
Es gibt auch Zahnärzte die ambulant unter Vollnarkose behandeln. Das ist eine Möglichkeit wenn man Angst hat oder wenn viel zu tun ist.
Es ist wichtig das das Amalgam tief genug rausgebohrt wird, weil sich die Giftstoffe auch im Zahnsaum festsetzen.
Ein wenig schlechter ging es mir beim rausbohren auch, war wohl die Angsterkrankung und der Kreislauf. Sehr peinlich vor der hübschen Zahnarzthelferin. Warum sehen die immer so gut aus?
Aber so dreckig wirds Dir schon nicht gehen. 2-3 Tage und dann geht´s schon wieder mit dem arbeiten.

12.07.2012 18:08 • #7


Nachtschatten, mein Zahnarzt sieht auch echt süß aus!
er wollte mich auch in Vollnarkose versetzen, aber das wird mir zuviel, meinte die Hausärztin. sechs Stunden vorher nichts essen und dann drei Stunden Narkose. Danach kann ich wohl auch erst mal nicht essen.... bin ja sowieso son schlechter Esser! Er soll mir lieber so "Mir alles egal"-Tropfen geben und Schmerzspritze. Dann halte ich das schon aus.

12.07.2012 18:42 • #8


Christina
Mein Amalgam kam vor fast 30 Jahren aufgrund der Panikmache eines Arztes raus und wurde durch Kunststofffüllungen ersetzt. Ich hatte vorher kein Problem mit Amalgam und hinterher auch nicht. Labortests haben auch nichts ergeben. Die einzige Folge war, dass in den Zahnzwischenräumen wegen der Kunststofffüllungen Karies recht unbemerkt gedeihen konnte und auch die Füllungen selbst nach einiger Zeit porös wurden. Das hat mir dann später aufwändige Reparaturarbeiten eingebracht, mich zwei Wurzeln gekostet und mir Inlays bzw. Teilkronen auf allen Kauflächen beschert. Hätte das Amalgam mal besser drin gelassen. Ohne eindeutigen Quecksilbernachweis in Blut und/oder Urin (und zwar bevor rumgebohrt wurde und erst recht bevor irgendwas Ausleitendes verabreicht wurde) würde ich das niemandem empfehlen.

Liebe Grüße
Christina

13.07.2012 00:47 • #9




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