Pfeil rechts

Hallo ihr Lieben

Geht es euch auch so wie mir?

Seitdem ich unter Panikattacken und Agoraphobie leide ist vieles nicht mehr so wie es einmal war.Ich fühle mich in mir selbst gefangen und habe meine Lebensfreude komplett verloren.
Es macht mich einfach unheimlich traurig nicht mehr der Mensch zu sein der ich einmal war.
Ich hatte viele Freunde,war immer lebens.-und unternehmungslustig,hab viel gelacht und war so gut wie nie traurig.
Das Leben allgemein erscheint mir nun irgenwie sinnlos.

31.01.2011 12:03 • 01.02.2011 #1


8 Antworten ↓


Strand
Hey Blue,

wir haben ja schon über Bachblüten getextet
Also ich kenne diese Traurigkeit auch nur zu gut....leider.
Ich habe nach 12 Jahren totaler Angstfreiheit und Unbeschwertheit den ganzen Käse wieder durchgemacht seit ca. Oktober letzten Jahres
Konnte es auch garnicht fassen warum das alles wieder kam, es war mir auch so fremd, weil ich eigentlich ein lebenslustiger und lebensbejahender Mensch bin. Habe eine glückliche Ehe, liebe Freunde, liebe Kollegen, sicheren Arbeitsplatz usw...
Ich wurde auch total aus der Bahn geworfen und hab manchmal gedacht, es wird nie wieder gut.
Aber jetzt geht es wieder bergauf. Hab auch mal schlechte Tage, aber die üblen Tage sind eher selten.
Ich nehme Citalopram 30 mg, Opipramol 100 mg und Schilddrüsenhormon, gehe in Verhaltenstherapie seit Oktober und hab guten Kontakt zu meiner Hausärztin und dem Psychiater. Die meinen alle, ich sei auf den richtigen Weg, muss geduldig sein mit mir und dranbleiben, nur nicht aufgeben!
Manchmal war ich schon richtig wütend auf die Angst, und hab richtig geschimpft und gedacht warum kann mich dieser schei. nicht einfach in Ruhe lassen? Hab geheult und mich aufgeregt, war erschöpft und müde, mutlos und deprimiert, alles zusammen.
Aber mit der Zeit und auch Akzeptanz dass es so eben gerade ist, wurde es besser.

Mein Auslöser war zuviel Stress, zuviel Hektik und überhaupt garnicht mehr auf mich geachtet.
Vielleicht findest Du was bei Dir der Auslöser war? Und versuchst die Ursachen zu erkennen und das zu verändern was Deine Seele einfach nicht mehr mitmacht?
Angst will auf etwas hinweisen, etwas dass in Deinem
Leben nicht rund läuft.

Gib nicht auf, Resignation macht es nicht besser.
Akzeptier es als einen Teil von Dir, jetzt. Ed bleibt ja nicht so für ewig!

LG
Strand

31.01.2011 13:21 • #2



Traurig durch Panikattacken

x 3


Zitat von Strand:
Hey Blue,

wir haben ja schon über Bachblüten getextet
Also ich kenne diese Traurigkeit auch nur zu gut....leider.
Ich habe nach 12 Jahren totaler Angstfreiheit und Unbeschwertheit den ganzen Käse wieder durchgemacht seit ca. Oktober letzten Jahres
Konnte es auch garnicht fassen warum das alles wieder kam, es war mir auch so fremd, weil ich eigentlich ein lebenslustiger und lebensbejahender Mensch bin. Habe eine glückliche Ehe, liebe Freunde, liebe Kollegen, sicheren Arbeitsplatz usw...
Ich wurde auch total aus der Bahn geworfen und hab manchmal gedacht, es wird nie wieder gut.
Aber jetzt geht es wieder bergauf. Hab auch mal schlechte Tage, aber die üblen Tage sind eher selten.
Ich nehme Citalopram 30 mg, Opipramol 100 mg und Schilddrüsenhormon, gehe in Verhaltenstherapie seit Oktober und hab guten Kontakt zu meiner Hausärztin und dem Psychiater. Die meinen alle, ich sei auf den richtigen Weg, muss geduldig sein mit mir und dranbleiben, nur nicht aufgeben!
Manchmal war ich schon richtig wütend auf die Angst, und hab richtig geschimpft und gedacht warum kann mich dieser schei. nicht einfach in Ruhe lassen? Hab geheult und mich aufgeregt, war erschöpft und müde, mutlos und deprimiert, alles zusammen.
Aber mit der Zeit und auch Akzeptanz dass es so eben gerade ist, wurde es besser.

Mein Auslöser war zuviel Stress, zuviel Hektik und überhaupt garnicht mehr auf mich geachtet.
Vielleicht findest Du was bei Dir der Auslöser war? Und versuchst die Ursachen zu erkennen und das zu verändern was Deine Seele einfach nicht mehr mitmacht?
Angst will auf etwas hinweisen, etwas dass in Deinem
Leben nicht rund läuft.

Gib nicht auf, Resignation macht es nicht besser.
Akzeptier es als einen Teil von Dir, jetzt. Ed bleibt ja nicht so für ewig!

LG
Strand


Ja richtig

Hab im Moment mal wieder einen ganz schönen Tiefpunkt...leider
Und grad dann erscheinen mir all die fortschritte und Mühen als zu wenig.Und ich habe das Gefühl ich komme nicht voran.
Meine grösste Angst dabei isat das es nie wieder weggeht.

Danke dir für's Mut machen.

31.01.2011 16:43 • #3


Strand
Hallo,

Webb ich schlechte Tage habe, denk ich auch immer gleich das wird nie wieder gut!
Erst letzte Woche waren wieder drei blöde Tage mit Angstgedanken und Unruhe und komisch im Kopf... Das hat mich wieder voll runtergezogen!
Aber seit Freitag hab ich wieder gute Tage.
Es bleibt also nicht so! Kopf hoch Blue!
Man muss Geduld haben mit sich, Mut und Kraft, und jeden guten Tag geniessen und von den schlechten lernen und stärker werden.

In der Theorie klingt alles klar und einfach, ich weiß sehr gut wie schwer das ist! Aber ich lass mich nicht unterkriegen wenn auch mal ein schlechter Tag oder auch schon Wochen!!

Bleib dran, gib die Hoffnung nicht auf und freu Dich an den schönen Dingen die Du hast!

LG
Strand

31.01.2011 20:14 • #4


Man ist nur traurig, weil man sich widersetzt. Du musst deine Panik annehmen, als einen Teil von dir, als einen Teil von deinem Leben!

Weisste, ständig dagegen anzukämpfen macht einen wirklich unglücklich, ja. Was aber wenn wir die Panik einfach akzeptieren, lächelnd rausgehen und uns sagen Selbst wenn die Panik kommt - sie ist ein TEIL von MIR, ICH BIN DIE PANIK, UND ICH LIEBE MICH - und somit die Panik.

Du kannst dein Leben weiter in Freude erleben, du darfst der Panik nicht entfliehen, akzeptiere sie. Die Panik ist in uns nur, weil wir so fest an sie halten.

Lass sie kommen und gehen, sie ist wie der Wind, die an dir vorbei weht. Sie hat keine Macht über dich, denn die Panik ist nichts das außerhalb von dir existiert... DU bist diese Panik, DU selbst bist die Ursache und Wirkung deiner Panik, also hast du die volle Macht sie zu kontrollieren, wenn du sie als einen Teil von dir akzeptierst.


Was ist Angst? Das Gegenteil der Liebe.
Und was ist Liebe? Das Gegenteil der Angst.
Doch nur eines der beiden kann Wirklich sein.

31.01.2011 22:57 • #5


Zitat von Strand:
Hallo,

Webb ich schlechte Tage habe, denk ich auch immer gleich das wird nie wieder gut!
Erst letzte Woche waren wieder drei blöde Tage mit Angstgedanken und Unruhe und komisch im Kopf... Das hat mich wieder voll runtergezogen!
Aber seit Freitag hab ich wieder gute Tage.
Es bleibt also nicht so! Kopf hoch Blue!
Man muss Geduld haben mit sich, Mut und Kraft, und jeden guten Tag geniessen und von den schlechten lernen und stärker werden.

In der Theorie klingt alles klar und einfach, ich weiß sehr gut wie schwer das ist! Aber ich lass mich nicht unterkriegen wenn auch mal ein schlechter Tag oder auch schon Wochen!!

Bleib dran, gib die Hoffnung nicht auf und freu Dich an den schönen Dingen die Du hast!

LG
Strand


Ja so ist es bei mir auch.
Und dummerweise malt man dann auch immer richtig schwarz und zieht sich damit nur noch mehr runter.
Aber warscheinlich hast du Recht und alles wird ganz sicher wieder gut

Danke dir

01.02.2011 13:07 • #6


Zitat von ich....:
Man ist nur traurig, weil man sich widersetzt. Du musst deine Panik annehmen, als einen Teil von dir, als einen Teil von deinem Leben!

Weisste, ständig dagegen anzukämpfen macht einen wirklich unglücklich, ja. Was aber wenn wir die Panik einfach akzeptieren, lächelnd rausgehen und uns sagen Selbst wenn die Panik kommt - sie ist ein TEIL von MIR, ICH BIN DIE PANIK, UND ICH LIEBE MICH - und somit die Panik.

Du kannst dein Leben weiter in Freude erleben, du darfst der Panik nicht entfliehen, akzeptiere sie. Die Panik ist in uns nur, weil wir so fest an sie halten.

Lass sie kommen und gehen, sie ist wie der Wind, die an dir vorbei weht. Sie hat keine Macht über dich, denn die Panik ist nichts das außerhalb von dir existiert... DU bist diese Panik, DU selbst bist die Ursache und Wirkung deiner Panik, also hast du die volle Macht sie zu kontrollieren, wenn du sie als einen Teil von dir akzeptierst.


Was ist Angst? Das Gegenteil der Liebe.
Und was ist Liebe? Das Gegenteil der Angst.
Doch nur eines der beiden kann Wirklich sein.


Nun stehen mir schon wieder die Tränen in den Augen.
Aber du hast Recht.
Es ist oft nur nicht so leicht umzusetzen mit dem rausgehen und lächeln.
Grad an Tagen wo wieder dieser blöde Schwindel da ist.

01.02.2011 13:11 • #7


Strand
Hey Blue,

Nimmst Du eigentlich was ein, also ein Medi?
Außer den Bachblüten meine ich

LG
Strand

01.02.2011 19:49 • #8


das einzige, was bisher gewirkt hat, war griffonia -pflanzlich...

01.02.2011 21:17 • #9




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky