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Anonym0519

Anonym0519
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N’Abend Leute,
ich hatte heute meine dritte
Sitzung beim Psychotherapeuten.
Jedesmal nach dem Termin war mit mir nichts mehr anzufangen, dass dauerte in der Regel 1-2 Tage. Ist es normal das man sich damit solange noch beschäftigt und es einem danach schlecht geht? Hab vorab noch keine Therapie gehabt.

26.11.2022 #1


42 Antworten ↓
silverleaf

silverleaf
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Zitat von Disturbed:
Was die Klinik angeht, gäbe es Psychosomatik oder Psychiatrie. Letztere legen nach meiner eigenen Erfahrung den Fokus auf medikamentöse Behandlung. In den psychosomatischen Kliniken in denen ich auch mehrfach war, gab es mehr Gesprächstherpien, Einzel und Gruppen

So habe ich es auch kennengelernt.

Es gibt eine Unterscheidung zwischen akuter Krisenintervention und Therapie.

Die Psychiatrie ist eher für die Versorgung akuter Krisen zuständig, oftmals mit Medikamenten. Die Aufenthaltsdauer ist zumeist auf die Beendigung der akuten (eigen-oder fremdgefährdenden) Krise beschränkt, nicht selten 2-3 Wochen oder kürzer. Es gibt auch Therapieangebote, aber es findet weniger Therapie statt als in psychosomatischen Kliniken.

In psychosomatischen Kliniken wird hauptsächlich Therapie gemacht. Auch wenn es paradox klingt, aber für richtige Therapie muss man noch etwas Grund-Stabilität haben, ansonsten ist man gar nicht in der Lage, therapeutisch zu arbeiten.
Das bedeutet auch, dass psychosomatische Kliniken nur Patienten akzeptieren, die noch ein gewisses "Funktionsniveau" haben (blödes Wort, ich weiß, nennt sich aber so). Die "Überwachung" ist lange nicht so intensiv, der Personalschlüssel nicht so hoch. Wer also während eines psychosomatischen Aufenthalts stark dekompensiert und eigen- oder fremdgefährdend wird, der wird in die Psychiatrie verlegt, entweder kurzfristig oder für länger.

LG Silver

30.09.2022 22:11 • x 8 #36


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Therapie Nebenwirkungen

x 3


silverleaf

silverleaf
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Zitat von Anonym0519:
Ich habe leider keinen Vergleich zu anderen Therapeuten. Ich denke schon das die Chemie passt,

Gib' der Sache ruhig eine Chance, wenn die Chemie passt, ist das wirklich schon sehr wichtig.

Und was die stationäre Therapie angeht:
Ich vermute mal, dass es eine Akut-Einweisung in eine psychosomatische Klinik sein wird, oder soll es eine Psychiatrie werden?
Wenn man nicht akut eigen-oder fremdgefährdet ist, gehen die Überweisungen zumeist in psychosomatische Akutkliniken.
Da hat man (trotz des Wortes "akut", was in dem Fall aber nur heißt: nicht Reha) teilweise sehr lange Wartezeiten. Es kann mal schnell gehen, wenn man Glück hat, aber in vielen Fällen wartet man mehrere Wochen bis Monate auf so einen Platz.

Und auch bei stationärer Therapie ist es wirklich sehr von Vorteil, wenn man bereits ambulant einen Therapeuten hat, mit dem man arbeiten kann und mit dem die Chemie stimmt und zu dem man nach dem stationären Aufenthalt "zurückgehen" kann, das hilft der Psyche sehr für den stationären Aufenthalt.

Sollte es zu einem Klinikaufenthalt kommen, wirst Du dort ja andere Therapeuten kennenlernen. Und für den worst case, dass Du dort feststellst, dass Dein jetziger ambulanter Therapeut doch nicht so gut zu Dir passt, kannst Du auch dann immer noch wechseln, Du musst Deine genehmigten Therapiestunden nicht bei ein-und demselben Therapeuten nehmen, Therapeuten-Wechsel sind erlaubt.

Aber ich glaube, so, wie es sich anhört, solltest Du Dich ruhig noch etwas auf Deinen aktuellen Therapeuten einlassen und das Vorgehen in der Therapie (inklusive Tempo und Belastungsgrad) nochmal mit ihm besprechen.

LG Silver

30.09.2022 20:50 • x 8 #23


Zum Beitrag im Thema ↓


E
Hallo.
Natürlich ist es "normal". Du/Deine Psyche leisten Schwerstarbeit.

Es arbeitet immer nach, musst dir keine Gedanken diesbezüglich machen.

x 5 #2


Anonym0519
@Grace_99
Hab einfach Angst, dass mich alles noch tiefer reinzieht.
Mit Dingen verdrängen habe ich mich irgendwie wohler gefühlt aber scheinbar muss man da durch.

Danke dir 😊

x 4 #3


D
@Anonym0519 das ist keine Nebenwirkung, dass ist Wirkung

x 4 #4


E
Zitat von Anonym0519:
@Grace_99 Hab einfach Angst, dass mich alles noch tiefer reinzieht. Mit Dingen verdrängen habe ich mich irgendwie wohler gefühlt aber scheinbar ...

Normal. Wer will nicht lieber verdrängen statt aufzuarbeiten?

Es ist ähnlich wie beim Phönix aus der Asche. Manchmal muss man ganz unten liegen um wieder hoch zu kommen.

x 4 #5


Anonym0519
@Grace_99
Ich denke auch es kommen wieder bessere Tage allerdings kostet mich das alles viel Kraft, trotzdem bin ich froh doch so schnell einen Platz bekommen zu haben.

Phönix aus der Asche ist gut, Hauptsache ich gehe vorher nicht im Sumpf unter 🤣

x 5 #6


Anonym0519
@Disturbed so könnte man es auch sehen, als Wirkung.

x 2 #7


silverleaf
Hallo Anonym,

ja, das ist eine mögliche (und sehr häufige) Nebenwirkung.

Es ist wie bei anderen Wunden und Verletzungen auch: Wenn man anfängt, diese zu behandeln, wird es manchmal erst schlimmer, bevor es besser werden kann.

Wichtig ist, dass Du offen mit Deinem Therapeuten darüber sprichst, Therapeuten sind zumeist in der Lage, das "Belastungs-Niveau" etwas zu steuern. Aber gerade um Stunde 3-5 herum wird es oftmals schwierig, wenn etwas tiefergehender nachgefragt wird. Oft fangen die Therapeuten ja zunächst an mit "Welche konkreten Probleme führen Sie zu mir?" und "Was erhoffen Sie sich von der Therapie?", und nach diesen Fragen versucht der Therapeut ja oft, den Patienten etwas näher kennenzulernen und fragt dann etwas gezielter nach, um die Problemfelder kennenzulernen. Und wenn man dann, ja oftmals auch zum ersten Mal überhaupt (oder nach langer Zeit) einen ehrlichen Blick auf seine Probleme und Verletzungen wirft, kann das schon sehr weh tun, gerade wenn man diesem genaueren Hinsehen vorher durch Vermeidung aus dem Weg gegangen ist. Und das kann innerlich sehr viel aufwühlen. Aber auch dafür kann der Therapeut Dir Hilfen an die Hand geben.

Zumeist unterschreibt man auch bei fast allen Therapeuten einen Therapievertrag, in welchem man unter anderem auch bestätigt, dass man zur Kenntnis genommen hat, dass es im Therapieprozess auch Nebenwirkungen und Verschlechterungen geben kann.

Insofern: Mach' Dir keine Gedanken, das ist völlig normal, aber ich würde Dir trotzdem raten, es mit Deinem Therapeuten zu thematisieren.

LG Silver

x 7 #8


Canary
Ich kenne diese "Nebenwirkung" auch sehr gut und uh, ja, 😖 unangenehm und willst am liebsten nicht drüber reden, -aber dann wird sich auch nichts ändern können, vor seinen negativen Gefühlen und Ängsten davon zu laufen ist verdammt toxisch! Am Ende treibt es den Stachel immer nur noch tiefer, -deswegen raus damit, du musst deine Ängste benennen und zu deinen Gefühlen stehen und sie dir eingestehen, ....is verdammt schwer, aber der einzige Weg, der wirklich ans Ziel führt! Und du siehst ja selbst, nach 1 bis 2 Tagen hast du es schon verarbeitet und meistens kommt einem danach das "Problem" dann auch nicht mehr so gross und unüberwindbar vor! 😉

x 4 #9


Anonym0519
@silverleaf
Vielen Dank für deinen Beitrag, ich werde es nächste Woche mal mit dem Therapeuten besprechen.
So einen Therapievertrag habe ich nicht unterschrieben, allerdings wollte er nächste Woche erst den Antrag für die Krankenkasse fertig machen vielleicht gibt es dann einen Vertrag.
Bis jetzt hat er mir auch noch nicht wirklich erklärt wie er mir helfen kann, allerdings soll wohl eine Tiefenpsychologische Therapie erfolgen.

x 1 #10


Anonym0519
@Canary total unangenehm danach geht es mir elendig und ich könnte nur in mein Kissen heulen.
Ich hätte nicht gedacht das die Psyche das danach noch so abarbeitet/ verarbeitet. Nach ein paar Tagen ist es schon besser allerdings habe ich dann schon den nächsten Termin im Kopf.
Hätte nicht gedacht, dass es so viel Kraft kostet.

#11


SaraLinton
@Anonym0519 mich würde interessieren, was du bisher dort gemacht hast.

Ich stehe nach einem erstgespräch vorgestern auf der Warteliste für tiefenpsychologie. Ich musste am Mittwoch nur erzählen. Gestern und heute ging es mir mies. Es kamen aber noch andere Druckpunkte dazu. Ausserdem hatte ich Montag eine private Therapiestd. Wo ich auch erzählen musste und dann Briefe an meine Eltern (Mutter tot) schreiben musste

x 4 #12


Canary
@Anonym0519 wie oft hast du Therapie? Ich habs 1mal pro Woche! Vielleicht könnte man dem Abstand zwischen den Sitzungen etwas vergrößern, wenn es dir gefühlsmäßig zu sehr zusetzt, ob du dann allerdings den nächsten Termin für ein Weilchen bis es so weit ist aus dem Kopf kriegst? 🤔 hmm das ist die andere Frage -und dann würde es auch keinen Sinn machen, an dem Therapie Abständen was zu verändern.... Ich kenn das von mir, ich beiss mich auch gedanklich gerne fest und kann nicht ablassen, wenn ich vor was Angst hab... Was mir dann immer hilft um den Kopf wieder frei zu kriegen ist, einfach nach der letzten Therapie Session schon alle Gedanken dazu und was ich sagen will fürs nächste mal aufschreiben, und dann eben auch super ehrlich mit
Dir selbst und der Therapeutin sein...dann ist bei mir auch gut und ich höre auf ständig drauf rumzukauen..

x 3 #13


E
Zitat von SaraLinton:
@Anonym0519 mich würde interessieren, was du bisher dort gemacht hast. Ich stehe nach einem erstgespräch vorgestern auf der Warteliste für ...

Bisschen viel auf einmal. knuddeln

Besser wäre Pause dazwischen, mindestens 1 Woche.

x 2 #14


Anonym0519
@SaraLinton Ich hatte bisher 3 Probesitzungen. Jedesmal soll ich einfach erzählen, meine Gedanken was mich beschäftigt, wie ich mich fühle,
er stellt dann Fragen die „triggern“ und den wunden Punkt treffen, während der Sitzungen geht es mir dann teilweise schon schlecht und die Gefühle kommen hoch.
Das ist wohl die Therapie.

x 2 #15


Anonym0519
@Canary
Bis jetzt 1x die Woche und das geht mir eigentlich auch alles zu zügig, vielleicht werde ich das nächste Woche mal ansprechen. Hab auch schon gedacht, dass ich vielleicht noch nicht bereit dafür bin.

x 1 #16


Canary
Also ich will jetzt nicht vorschnell sein, aber vielleicht ist der Therapeut nicht der richtige für dich -menschlich gesehen- ich habe immer die Erfahrung gemacht, eine Therapie funktioniert für mich nur dann, wenn die Chemie zwischen dem Therapeuten, oder dem Arzt und mir stimmt! Und manchmal stimmt die Chemie halt nicht
-und nur weil einer Psychiater ist, heißt das noch lange nicht, dass er Feingefühl oder ein gutes Einfühlungsvermögen hat...

x 2 #17

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Südmama
Hallo liebe Alle,

nach meiner 4. oder 5. Therapiestunde hab ich eine Stunde lang im Auto am Straßenrand stehend geschrieen und sooo geweint. Danach hab ich meinen Mann angerufen und gesagt, wenn ich nach Hause komme, schaffe ich es nicht, auch nur irgendjemanden zu sehen (ihn und Kind). Das war hart für ihn 😆 aber ich brauchte die Zeit. Ich war auch oft am nächsten Tag noch sehr aufgewühlt von der Therapie, aber ich kann Dir sagen, das macht sich bald bezahlt zwinkern

Alles Liebe!

x 5 #18


silverleaf
Hallo Anonym,

Zitat von Anonym0519:
Vielen Dank für deinen Beitrag,

Sehr gerne!

Zitat von Anonym0519:
So einen Therapievertrag habe ich nicht unterschrieben, allerdings wollte er nächste Woche erst den Antrag für die Krankenkasse fertig machen vielleicht gibt es dann einen Vertrag.

Das denke ich auch. Viele Therapeuten machen während der probatorischen Sitzungen noch keinen festen Vertrag, sondern erst, wenn die Genehmigung durch ist (oder geklärt ist, dass man zusammen arbeiten möchte). Manche Therapeuten machen gleich Verträge (um sich abzusichern), in Kliniken unterschreibt man solche Verträge zumeist bei Aufnahme. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass Du noch keinen Vertrag unterschrieben hast. Ich höre auch immer mal wieder, dass manche Patienten bei ihren Therapeuten so einen Vertrag gar nicht unterschreiben, auch später nicht, auch das scheint es zu geben, ist wohl aber eher die Ausnahme.

Zitat von Anonym0519:
Bis jetzt hat er mir auch noch nicht wirklich erklärt wie er mir helfen kann, allerdings soll wohl eine Tiefenpsychologische Therapie erfolgen.

Das kommt noch. Er muss Dich ja erstmal kennenlernen, sich ein Bild von Deinen Problemen und Deinen Diagnosen machen. Zumeist durchläuft eine Therapie zu Anfang mehrere Phasen: kennenlernen und konkrete aktuelle Probleme beschreiben, danach einer erste kurze biographische Anamnese, dann Erstellung eines Störungsbildes bzw. Diagnosenstellung, dann werden Therapieziele erarbeitet und besprochen (nicht immer zu 100% in der Reihenfolge).

Ab diesem Punkt unterscheiden sich dann die tiefenpsychologische Therapie und die Verhaltenstherapie:

Die Verhaltenstherapie redet zwar auch über Vergangenes, legt aber relativ schnell den Fokus auf das, was konkret im "Hier und Jetzt" verändert/verbessert werden kann.
Die tiefenpsychologische Therapie legt den Fokus sehr viel stärker auf die Vergangenheit, da geht es darum, Muster und Glaubenssätze zu erkennen und zu erarbeiten (wobei auch die Verhaltenstherapie an Glaubenssätzen arbeitet, nur mit einem etwas anderen Fokus), sich wirklich im Detail mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, zu erkennen, welche psychischen Muster sich gebildet haben und warum.

Die Tiefenpsychologie schaut also vermehrt auf das "Woher und Warum", die Verhaltenstherapie mehr auf das "Und was machen wir jetzt damit, wie soll es weitergehen?".

Beide Fragestellungen kommen aber in beiden Therapien vor, nur der Fokus ist jeweils ein anderer.

(Und unter beiden Therapieformen kann es speziellere Therapieverfahren geben, so wie z.B. bestimmte traumatherapeutische Verfahren. Man kann also sowohl mit einem Tiefenpsychologen als auch mit einem Verhaltenspsychologen Traumatherapie machen. Jetzt mal nur als ein Beispiel.

Viele Kliniken arbeiten viel mit Verhaltenstherapie, weil diese oft auf der beobachtbaren Oberfläche schnelle sichtbare Veränderungen bringt, es gibt aber auch tiefenpsychologische Kliniken. )

Ich persönlich habe auch mit einer tiefenpsychologischen Therapie angefangen und habe dann später auf Verhaltenstherapie gewechselt.

Ich fand diesen Ablauf gar nicht schlecht, zuerst hat man sich selber recht gut kennengelernt, und dann auf der Basis dieser Erkenntnisse angefangen, im "Hier und Jetzt" konkret etwas zu verändern.

Im Endeffekt kommt es meiner Meinung nach vor allem auf die Chemie zwischen Klient und Therapeut an, wie @Canary es auch schon schrieb (edit wg. zeitlicher Überschneidung der Beiträge, sorry dafür). Und die meisten Therapeuten integrieren eh Ansätze beider Therapieformen miteinander (nur muss die Therapieform halt aus abrechnungstechnischen Gründen ein klares "Etikett" haben).

Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine Therapie! Es ist eine anstrengende und herausfordernde, aber auch sehr lohnende und erkenntnisreiche Reise.

LG Silver

x 8 #19


Anonym0519
Zitat von Canary:
Also ich will jetzt nicht vorschnell sein, aber vielleicht ist der Therapeut nicht der richtige für dich -menschlich gesehen- ich habe immer die ...

Ich habe leider keinen Vergleich zu anderen Therapeuten. Ich denke schon das die Chemie passt, nächste Woche habe ich noch einen Termin bei meinem Hausarzt eventuell bekomme ich dann eine Überweisung für eine stationäre Therapie und kann dann gucken wie andere so arbeiten. Das Problem ich ja dass man schlecht Termine bekommt und bei mir ist es schon etwas akut.

x 1 #20


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Dr. Christina Wiesemann
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