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Hallo zusammen

Ich leide nun schon seit 7 Jahren an Panikattacken und Ängsten, aber zur Zeit ist es fast nicht mehr zum aushalten.
Ich habe jeden Tag schlimmste Beschwerden und komme immer schlechter damit zu recht.

Hier mal meine Probleme:

- Morgens Ruhepuls von 110/min
- Den ganzen Tag Puls im stehen 100-150/min, im liegen normal 80/min
- BD im stehen 140-170/90-110 im Liegen 130/80
- Massive Verspannungen am ganzen Körper
- mühe beim gehen, Gefühl die Beine geben nach
- Schwummrigkeit im Kopf
- Extremer Blähbauch, dadurch Atemnot, Herzrasen. Sobald ich mich hinlege hört es sofort auf.
- Plötzlich den Gedanken völlig auszurasten, schreien zu wollen, dazu Schweissausbrüche, Hitzewallungen
- ich brauche sehr lange um einzuschlafen
- Gefühl nicht mehr zu können und keine Kraft mehr zu haben

Die Beschwerden sind den ganzen und jeden Tag da, aber wenn ich z.b einen Termin habe, in ein Geschäft muss, im ÖV, ja selbst bei einem Telefonat verstärken sich die Beschwerden sehr stark.

Seit längerem bin ich jetzt in Behandlung und es hat sich überhaupt nichts gebessert, die Beschwerden rauben mir meine ganze Zeit, auch wenn ich noch so versuche ein normales Leben zu führen, ich schaffe es nicht.

Meine Therapeutin meint immer ich sollte meine Beschwerden nicht bewerten und sie einfach nicht beachten. Aber wie soll das gehen? Zum Teil habe ich richtige Todesangst und wie soll ich das nicht beachten?
Haben vielleicht einige von Euch kleine Strategien um kleine alltägliche Sachen wie Einkaufen zu erleichtern?

16.08.2013 00:11 • 20.08.2013 #1


11 Antworten ↓


Hey,

ich glaube hier im Forum hatten viele solche extremen Phasen und das Gefühl, es nicht mehr auszuhalten und weiter machen zu können. Auch ich! Eventuell hat deine Therpeutin recht, auch wenn es schwer ist... Hör auf deinen Blutdruck zu messen. Er ist nun mal erhöht wenn mann nervös ist und erhöht sich noch mehr wenn man mist und merkt: oh der ist aber hoch, und dann Panik bekommt. Das ist echt ein Teufelskreis. Klar schafft man in solchen Situtionen es nicht sofort und alles abzuschütteln. Könnte ich auch nicht. Aber man sollte es versuchen in kleinen Schritten.

Mir hat geholfen mir immer wieder zu sagen, dass es nur... (echt untertrieben aber wahr) Angst ist. Sie ist unangenhem, aber sie bringt dich nicht um. Ansonsten könntest du Übungen machen, um zu lernen deine Aufmerksamkeit nicht nur auf dich und deine Symptome zu richten, sondern mal die Welt zu beobachten.... die istmeist auch viel interessanter als das endlose Kreisen der Gedanken um den eigenen Körper.... Auch Übungen um mit deinen Symptomen besser zu recht zu kommen helfen evt. Vielleicht ist es aber besser diese am Anfang nicht allein zu machen, so dass man bei überrollender Panik nicht alleine dasteht.

Ich hoffe es geht dir bald besser....

Liebe Grüße

16.08.2013 07:41 • #2



Symptome werden immer extremer

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MIr geht es genauso wie dir, auch ich habe seit meiner Angsterkrankung Dauesymtome, und komme oft gar nicht mehr mit denen zurecht, aufgrund dieser bin ich oft der PA sehr nahe, weil ich immer besorgt und denke, nee so wie ich mich fühle ....das kann doch nicht allein die Psyche sein, es ist aber meist so.
Meine Therapeutin (bin seit Mai in Therapie) hat mir das gleiche geraten wie deine dir, leider hat das nicht letzter Zeit irgendwie nicht so toll geklappt, sich immer ablenken zu können, vor ein paar tage hatte ich wieder total den Rückfall und große Angst gehabt rauszugehen, weil ich mich so schwach fühlte.(
Dadurch entwickeln sich bei tiefste Traurigkeit und depressive Verstimmung, weil ich dann wieder hier sitze und wieder daran zweifel, ob ich je wieder normal werden, angstfrei werde!
Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, dass ich eine Reha bzw einen Klinikaufenthalt ab September mache, habe gerade alles ins Rollen gebracht. Ich werde dann für ein paar Wochen von meiner geliebten Familie getrennt sein, aber ich will ja auch für sei wieder da sein! Möchte danach wieder mein Studium fortsetzen, wieder Urlaub machen, Freude haben!
Aber momentan kann ich einfach nicht mehr wegen meinen ständigen Dauersymtomen, die mich keinen einzigen Tag in Ruhe lassen, wenn ich mich tagsüber über etwas aufrege oder Stress hatte, werden sie sogar besonders schlimm!
Kannst gerne wenn du magst meinen Beitrag zu dem Thema Dauersymptome durchlesen

agoraphobie-panikattacken-f4/jeden-abend-das-beklemmungsgefuehl-t51729.html
GLG

16.08.2013 19:20 • #3


Kann ich alles nachvollziehen. Ich habe diesen Mist seit über 10 Jahren. Es kommt immer wieder. Ich hatte jetzt zwei extrem lange Phasen von mehreren Monaten am Stück, wo ich das hatte. War damals und auch jetzt bei vielen Ärzten. Aber helfen konnte niemand so recht.
Ich könnte ewig spekulieren, woher es kommt und woran es liegt. Ich nehme auf jeden Fall hoch dosiertes Johanniskraut und habe eine Zeit lang viel Baldrian genommen.
Ich kann dir nur sagen: es kann wieder besser werden und wird es wahrscheinlich auch. Ich habe die Symptome auch alle. Vor allem, wenn ich alleine bin oder weiß, bald wieder alleine zu sein. Mir geht es heute Abend schon schlecht, weil ich weiß, dass der Urlaub meines Mannes vorbei ist und ich ab Montag wieder alleine bin.
Neurologe, Hausarzt, Psychotherapie. Alles schon durch. Bzw. bin dabei. Ich kann es nicht verkraften, alleine zu sein, bin null streßresistent, kann schon länger nicht mehr arbeiten gehen (ging bis Ende 2010, dann freigestellt, dann selbst gekündigt).
Derzeit kann ich bis zu 15 km wieder alleine mit dem Auto fahren, wieder alleine einkaufen. Mich freut das sehr. Vor allem war ich mit meinem Mann fast 900 km weit weg in Urlaub. Mir ging es gut. Es war ein Traum.
Aber mein Leben und die Umstände (keine bzw. kaum Familie, immer alleine) macht mich krank. Ich hasse die Umgebung hier, meinen Alltag. Ich möchte ausbrechen und alles hinter mir lassen. Ich war niemals alleine. Und nun bin ich zwangsweise. Meine Großeltern sind tot. Meine Mutter geht arbeiten, mein Mann auch, Freundinnen auch usw. Man hat irgendwie keine Perspektive.
Gab es in deinem Leben auch solche Vorfälle? Mein Leben ist kaum noch etwas wert ohne meine Großeltern. Wenn ich daran denke, dass ich sie niemals wiedersehen werde, wäre ich manchmal am Liebsten auch tot.

16.08.2013 21:30 • #4


Danke für eure netten antworten,

ich habe jetzt mal das BD und Puls messen sein lassen, auch wenn es sehr schwierig war aber es hat doch ein wenig geholfen ruhiger zu sein.
Leider ist es so das jede Form von Stress oder auch nur den Gedanken alleine zu sein alle Beschwerden sehr stark verstärkt.

Ich komme aus einer grossen Familie in der es relativ harmonisch war und ich hatte eine ziemlich glückliche Kindheit, ich weiss nicht ob es daher kommt mit dem nicht alleine sein zu können. Durch die Ängste habe ich mich sehr zurückgezogen und bin eigentlich meistens alleine.

Aber auch in Gesellschaft, selbst bei engsten Verwandten fühle ich mich plötzlich nicht mehr wohl und möchte nur noch nach hause und für mich sein. Bin ich dann aber alleine zuhause bekomme ich wieder Beschwerden, dass macht doch keinen Sinn, egal was ich Versuche, es will einfach nicht besser werden.

Meistens wenn ich solche Beschwerden habe, gelingt es mir recht gut mir selber zu sagen das es psychisch ist und damit harmlos, aber dann plötzlich werden die Beschwerden richtig schlimm und ich denke dann das es was ernstes ist.

Ich würde einfach gerne einen Weg finden um besser mit meiner Angst umzugehen und so die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

16.08.2013 22:04 • #5


Beantrage einfach mal eine Psychotherapie und versuch es mit pflanzlichen Dingen. Ich kann das sehr gut verstehen. Es ist schrecklich, sowas zu haben. Ich hatte schon dir irrsten Beschwerden und Symptome.

16.08.2013 22:16 • #6


Hallo easten,

sieben Jahre sind eine lange Zeit, wenn dein Körper die in Anspannung verbringt ist das nicht nur eine starke Belastung, sondern inzwischen wird dein ganzes körperliches System darauf geprägt sein, dass es irgendwo Stress und somit Grund zur Anspannung geben muss, selbst wenn gar nichts los ist. Deshalb wäre es schön, wenn du ihm Momente der Ruhe zeigen und genießen lassen könntest.
Ich habe, glücklicherweise weit zurückliegend, unter ähnlichen Symptomen gelitten wie du und viele andere hier. Hat auch so ca. 8 Jahre gedauert, mal mehr, mal weniger extrem, aber eigentlich nie wirklich entspannt. Heute merke ich davon nichts mehr, auch wenn ich niemals gedachte hätte, dass ich diese Todesängste und Missempfindungen jemals hinter mir lassen könnte.
Ich hatte ein paar Therapien, die sich allerdings nicht als wirklich hilfreich erwiesen. Und der Rat: "Versuche dich abzulenken ....", entspricht entweder nicht meinem Typ oder kann nur von jemandem kommen, der diese Situationen der Todesängste in einem Anfall von Herzrasen, schwindenden Sinnen und tauben Extremitäten nicht selbst erlebt hat. Anfangs versuchte ich es zwar mit Laufen (das baut immerhin das Adrenalin ab) und kalt Duschen, aber das waren unbefriedigende Krücken.
Wichtig war mir möglichst unabhängig zu bleiben (wohinter vermutlich auch eine tiefe Furcht vor Abhängigkeit steckt). Ich habe in der Psychiatrie viele Angstpatienten getroffen, die sich nicht mehr alleine aus dem Haus trauten. Das wollte ich nicht. Im Gegenteil, mir war meine Panik vielmehr derart peinlich und unangenehm, dass möglichst niemand davon wissen sollte und ich es lieber mit mir allein austragen wollte.
Da es keine konkreten auslösenden Situationen für Panikattacken gab, meinte ich, dass ich wohl eine generelle Angst vor dem Sterben hätte. Also setzte ich mich ausführlich mit dem Thema auseinander. Irgendwo habe ich mal gehört: "Wer Angst vor dem Sterben hat, der hat auch Angst vor dem Leben." Ich kann mich darin durchaus wieder erkennen. Außerdem stellte ich für mich fest, dass ich ein gr. Problem mit der Ungewissheit und dem Ausgeliefert sein hatte. Wir wissen nicht was kommen wird und können die vlt. uns wirklich wichtigen Dinge im Leben, wie Gesundheit, Liebe, Lebenslänge etc. nicht beeinflussen.
Ich stellte für mich fest, dass sowohl mein Urvertrauen (Loslassen und Geschehenlassen können) als auch mein Selbstvertrauen (mein Körper läuft rund in seinen Funktionen, ich kann etwas bewirken in der Welt und dafür sorgen, dass es mir gut geht ..), entweder nie gut ausgeprägt oder in der aktuellen Situation stark angeschlagen waren. Außerdem empfand ich eine mir extrem wichtige Frage unzureichend beantwortbar :"Worin liegt eigentlich der Sinn meines Lebens?".
So habe ich viel Zeit darauf verwendet mich besser kennenzulernen, und vor allem darauf, für mich selbst der gute Freund zu werden, den ich in meinem Umfeld stets gesucht hatte. Nicht dass ich damit meine sozialen Kontakte entbehrlich gemacht hätte, nein, im Gegenteil. Aber eine ganz wesentliche Erkenntnis aus meiner Angstzeit ist, dass ich erstmal lernen musste, mich selbst anzunehmen und mir selbst zur Seite zu stehen und Mut zuzusprechen in dieser harten Zeit. Wie wenn ich einen besten Freund, einen Guru, eine Vatergestalt oder so neben mir hätte; immer absolut wohlwollen, ermunternd, tröstend. Diese Art der inneren Kommunikation habe ich bis heute beibehalten, wenn´s stressig wird
Zur praktischen Seite, des Mobilbleibens: Ich wollte ja unbedingt weiter unabhängig und mobil bleiben. Dabei machte ich die Erfahrung, dass es meine Angst mildert, wenn ich Beziehung zum meiner Umwelt herstelle. Mein Angstgedanke war:" Ich sterbe hier einfach mal so weg, liege mit letzten Zuckungen da und alle steigen über mich weg oder treten noch drauf." Beziehung zu Mitmenschen stellte ich für mich her durch Ansprechen von Passanten; Fragen nach der Uhrzeit, dem Weg etc. . Keine langen Gespräche, wo´s wieder kribbelig werden könnte, sondern einfach ein kl. Selbstbeweis: Ich kann Verbindung herstellen.
Beim Einkaufen habe ich mich überwunden mein Ding durchzuziehen, an der Kasse anzustehen, auch wenn ich meinte dabei zu sterben oder an der Kasse vor Zittern nicht mehr zahlen zu können. Auch da habe ich versucht Verbindung herzustellen durch die Bitte an die Kassiererin mir behilflich zu sein. Sich das Geld selbst aus der Börse zu zählen, weil mein Gesichtsfeld sich einzuschränken drohte aufgrund eines Schwindelgefühls. Ich habe versucht, meine Angst wie ein alltägliche Behinderung zu handhaben (Kurzsichtigkeit, Gipsbein ....) bei der man ganz selbstverständlich um Hilfe bitten darf. Dabei habe ich nicht versucht anderen die Symptomatik meiner Angststörung zu verklickern, sonder einfach gesagt:"Es geht mir gerade nicht so gut ....... Mir ist grad etwas schwindlig ..... ich habe meine Brille nicht dabei ..... könnten Sie bitte ....." Am Anfang ist es wirklich schwer gefallen, aber es hat nachhaltig geholfen, mich sicherer in der Gesellschaft zu bewegen. Und es hat vor allem auch geholfen diesen vielen: "Was wäre wenn - Ängste" abzubauen. Was, wenn ich auf einmal auf offener Straße einen Krampfanfall bekomme? Hm, kommt drauf an, wer gerade in der Nähe ist; schaun wir mal, dann seh´n wir´s schon.
Für den absoluten Notfall: Herz rast, Schwindel schränkt das Gesichtsfeld ein und ich allein im weiten Gelände oder auch mitten im Geschäft ....... für diesen Fall hat sich eine embryonale Hockstellung als sehr hilfreich erwiesen. Ich setze mich hin, auf dem Boden und schlinge die Arme um die angewinkelten Knie. So kann ich nicht mehr umfallen. Das Hämmern des Herzens, das mir die Brust zu zerreißen scheint, wird eingedämmt, die Brust durch die äußere Kompression geschützt. Die Position wirkt einer Hyperventilation entgegen, die die Angstsymptomatik noch verschlimmern könnte, wenn sie nicht gar Auslöser war. Ich kann ganz bei mir sein und mich durch mich selbst geschützt, in mir selbst geborgen fühlen. Und wenn der Anfall vorüber ist, gehe ich weiter ..... und wenn ein neuer kommt, mache ich es noch einmal so.

Jeder birgt seinen eigenen inneren Heiler in sich - pauschale Lösungen gibt es nicht
Traue dich, dir selbst zu vertrauen und guckst du wer da spricht.

17.08.2013 00:35 • #7


Sonnenfussel
Hallo - Ich leide seit 16 Jahren unter PA - kenne sämtliche Sympthome; auch die, die Soffione beschrieben hat - grade beim einkaufen etc. Auch dieses hin und her gerissen sein zwischen *Ich will alleine sein* und *Ich brauche jmd bei mir*
Die Aussage * Wer Angst vorm sterben hat, hat auch Angst vorm Leben* kenne Ich auch, muß da auch zum Teil zustimmen. Bei mir war der Auslöser allerdings eine akut Lebensbedrohliche Situation;Ich mußte tatsächlich mit der Angst Leben zu sterben. Hilfe habe Ich keine bekommen, eher unverständnis und Kopfschütteln.

Das erste mal bin Ich mit Atemnot und Herzrasen etc aufgewacht - da wurde mir dann gesagt Ich hätte sicher irgendwas geträumt. Jahrelang bin Ich quasi von einer PA zur nächsten gewandelt, es war furchtbar.
Irgendwann ist mir dann klar geworden, das der einzige Mensch der mir da helfen kann, Ich selber bin - und dann habe Ich mich schlau gemacht und mit vielen kleinen Hilfen und Eselsbrücken meinen Weg da durch gefunden. Es wird nie ganz weg sein - aber inzwischen habe Ich wieder ein Leben!
Sehr hilfreich war für mich, das Gefühl nicht alleine zu sein; auch wenn Ich es war. Heißt : Wenn Ich irgendwo unterwegs war, war Ich 1. mit Handy bewaffnet und 2. habe Ich immer wem ( meiner Freundin, meinen Eltern) erzählt, wo Ich bin und wann Ich zurück bin. Bei mir kam noch die Sorge um meie 2 Kinder dazu - was ist, wenn Ich unterwegs umkippe? So war Ich immer *sicher*
Nach 2-3 Jahren bin Ich dann alleine mit den Kids per bahn übers Wochenende weggefahren. Wäre anfangs nicht dran zu denken gewesen.
Grade wenn man schon so lange in den PA und Symptomen *gefangen* ist - sauschwer, da raus zu kommen.
Damals hatte Ich kein Internet, nicht mal nen PC - lol - das macht ja schon vieles einfacher - jmd zum reden/schreiben zu finden, der versteht wie es einem geht.....Infformationen zu finden....
Wenn Ich heute merke, eine PA kommt, Ich bekomme Herzrasen o.ä dann helfen mir Atemübungen und ein weit offenes fenster - eigentlich habe Ich jetzt seit gut 2 Jahren keine PA mehr gehabt. Leider hat sich mein Nervenkostüm inzwischen einen anderen Weg gesucht, mir das Leben schwer zu machen - Ich leide unter Herzstolpern etc. Aber Ich hab mich schonmal da raus gekämpft, diesmal brauch Ich sicher keine 16 Jahr
Mach Dich auf die Suche, Probier Tipps aus - Dein Weg da raus ist irgendwo, finden mußt Du ihn!

17.08.2013 01:56 • #8


Du hast es ganz genau beschrieben.

Meiner Meinung nach sollst du Arzt besuchen, noch einmal.

19.08.2013 20:12 • #9


Hallo,
Zur Abwechslung möchte ich gerne auch etwas Positives berichten. Ich litt nach dem Tod meiner Mutter fast 4 Jahre an Angstzuständen. Der Stress durch den gesamten Umstand führte bei mir zu Herzrhythmusstörungen und dadurch bedingt dachte ich immer wieder ich müsste umkippen. Einfache Erledigungen wie das Einkaufen und so weiter war nicht möglich. Das Schlimmste allerdings für mich war das ich mit mein Sohn noch nicht mal auf den Spielplatz konnte. Irgendwann war ich an einem Punkt wo ich einfach nicht mehr wollte und die Ratschläge meine Therapeuten in die Tag umgesetzt habe. Inzwischen bin ich davon überzeugt dass auch genau das nur hilft nämlich die Konfrontation. Kein ablenken dieser Welt wird unsere Psysche davon überzeugen keine Angst in solchen Situation haben zu müssen sondern nur eine Gewöhnung gerade in diesen Situation zeigte Psyche ganz eindeutig das überhaupt gar wir keine Angst haben müssen und somit auch die körperlichen Symptome Weg bleiben.
Der Anfangng war wirklich die Hölle aber nach und nach habe ich einfach gelernt und gemerkt das Weder Schweißausbrüche und ein Ruhepuls von 150 mich nicht umbringt und mir schlichtweg nichts passiert und und der einzige Weg und nun bin ich inzwischen seit circa 4 Jahren relativ angstfrei. Selten überkommen mich noch leichte Symptome die ich aber inzwischen belächel

20.08.2013 00:06 • #10


Also nur Mut... Zeigt eurer Angst die Zähne... Denn was kann im schlimmsten Fall passieren?! Max. Wird man Ohmächtig und vll wird man von nem anziehend Sanitäter gerettet...alles ist besser als sein eigener Gefangener zu sein...
In diesem Sinne wünsch uch ganz viel Kraft
Elga

20.08.2013 00:09 • #11


Ich versuche nun zur Zeit all den Situtationen nicht mehr aus dem Weg zu gehen und mich den Symptomen zu stellen, was echt schwer ist, aber das habt ihr ja gesagt.
Was mich so stört ist, dass alle Beschwerden sofort aufhören wenn ich mich hinlege. Dass macht für mich keinen Sinn wenn es psychisch wäre, denn die PA wurden nie besser im liegen. Leider interessiert es die Ärzte nicht wirklich, aber wenn ich ehrlich bin waren alle Befunde o.b.

Vielleicht hat es doch damit zu tun das mein Körper nach all den Jahren doch mal genug hat und sich die Anspannung verselbstständigt hat. Leider nützt bei mir die Psychotherapie nicht wirklich viel, es beruhigt mich vielleicht einen halben Tag und das wars dann und Medikamenten stehe ich sehr skeptisch gegenüber.

Manchmal habe dich das Gefühl das es am jetzigen Lebensabschnitt liegt, ich werde in einem Jahr 30ig und habe nichts geschafft in meinem Leben, die Angst hat mir all die Jahre genommen und das macht mich so wütend.

Alles ging so schnell, soviele Jahre sind vorbeigezogen und ich habe es gar nicht wahrgenommen und gelebt, ich war so mit mir beschäfftigt und habe alles vernachlässigt.
Jedes mal wenn ich wieder rumschleiche wie eine Leiche könnte ich ausrasten weil bei jedem Arzt heisst es man ist gesund und trotzdem krieg ich nichts hin.

Eure Beiträge haben mir Mut gemacht das man es doch noch schaffen kann.
Irgendwie muss es ja gehen...

20.08.2013 02:33 • #12



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Dr. Reinhard Pichler