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Hallo, ihr Lieben.
Ich möchte mich so kurz wie möglich fassen. Ich ziehe einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik in Erwägung. Jetzt ein irrwitziges Problem: Ich habe Angst, dort eingeschlossen zu werden. Also wie ich es von Freunden gehört habe, soll es in einer Psychiatrie zumindest so sein, dass die Korridore abgeschlossen sind und ich habe mir einmal in einer Jugendpsychiatrie einen Einblick verschafft, wo es tatsächlich für jede Tür einen Spezialschlüssel gab, den nur die (ich nenne sie jetzt mal) Aufseher hatten. Das kann ich mir leider für mich nicht vorstellen, ich brauche die Freiheit, jederzeit raus zu können.
Ich bitte um Rat.
Herzliche Grüße

27.06.2013 13:18 • 27.06.2013 #1


7 Antworten ↓


Hallo saltatio,
Ich werde demnächst auch in eine psychosomatische Klink gehen.
Mein Vater war bereits in der selben.
Dort ist es folgendermaßen:
Nach den bzw. Zwischen den Therapien dürfen die Patienten in die Stadt.
Abends wird ein Ausgang bis 22.00 Uhr gewährt.
Gelegentlich sind alle zusammen ins Kino. Zwar brauchten sie dafür eine Sondergenehmigung was aber
Überhaupt gar kein Problem war.
Da wir in der Nähe der Klinik wohnen durfte er sogar Samstag auf Sonntag
Immer Zuhause schlafen.
Denke du kannst das nicht mit einer Psychiatrie vergleichen. Oft ist Es ja so das einige Suizid gefährdet sind und deswegen
Eingeschlossen werden.
Mach dir keine sorgen. Ich kenne mittlerweile drei Leute die in so einer Klinik waren und alle waren
Sehr zufrieden.

Liebe Grüsse und alles Gute
Sinnesrausch

27.06.2013 13:53 • #2



Stationäre/ambulante Behandlung sinnvoll? Befürchtungen

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fraurossi
Zitat von Sinnesrausch:
Denke du kannst das nicht mit einer Psychiatrie vergleichen.



kann ich nur bestätigen, war ende 2012 acht Wochen in einer
psychosomatischen Klinik und vorher auch schon in anderen.
von eingeschlossen sein, keine rede.

27.06.2013 14:22 • #3


Vielen lieben Dank an euch beide. Dann werde ich die Überlegung erst einmal weiter im Hinterkopf behalten. Dir, Sinnesrausch, wünsche ich viel Erfolg und einen angenehmen Aufenthalt in der Klinik. Anschließende Erfahrungsberichte sind immer gern gesehen. Weiterhin gute Besserung euch

27.06.2013 14:44 • #4


Schlaflose
Zitat von Saltatio:
Ich möchte mich so kurz wie möglich fassen. Ich ziehe einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik in Erwägung


Eine psychosomatische Klinik ist etwas völlig anderes als eine Psychiatrie. Es gibt auch verschiedene Arten von psychosomatischen Kliniken. Die einen sind eher krankenhausmäßig, die anderen sind richtige Rehakliniken, die eher hotelmäßig sind.

27.06.2013 16:47 • #5


waage
bin auch bald in psychosomatischer klinik, hab auch arge Bedenken, klinik hat so schlechte Bewertung.
Und das macht mir Angst, eigentlich hab ich genug davon.......

27.06.2013 17:00 • #6


Schlaflose
Bevor ich zur Reha ging, habe ich mir auch die Bewertungen durchgelesen. Die waren teilweise völlig widersprüchlich. Die einen fanden z.B. das Essen ungenießbar, die andern schwärmten davon. Die einen fanden die Therapeuten total inkompetent, die andern lobten sie in den Himmel. Da darf man nichts drauf geben. Man muss sich selbst ein Urteil bilden.

27.06.2013 18:38 • #7


Wegen Panikattacken kommt man nicht auf eine geschlossene Abteilung. Dort sind nur Leute mit Psychosen, die eine Gefährdung für sich oder andere darstellen.
Ich habe eine Frau in der Verwandtschaft, die unter einer Psychose leidet, die in Schüben auftritt. Sie war mehrmals in einer geschlossenen Abteilung. Aber sie durfte trotzdem eine gewisse Zeit am Tag die Klinik verlassen und raus gehen, wohin sie wollte.
Anders sieht es aus bei Leuten, die aufgrund einer Psychose eine Straftat begangen haben. Die dürfen halt nicht raus. Aber da brauchst du dir wirklich keine Sorgen machen!

27.06.2013 18:47 • #8




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