Morgen Christine,
Zitat von christine84:Hallo zusammen
Mein Therapeut fragte mich neulich, was in mir für Gefühle hochkämen, wenn meine Befürchtungen tatsätlich eintreten.
Wie geht es euch, was kommen für Gefühle hoch, wenn eure Befürchtungen tatsächlich eintreten? Wenn ihr tatsächlich Ablehnung erfährt, wenn ihr einen gravierenden Fehler macht, irgendwo total versagt, lautstark zusammengestaucht werdet, wenn euch jemand auslacht?
Angst, oder Befürchtungen bedeuten für mich 'PASS AUF!' Auch ist Angst für mich ein Motor/Betriebsstoff für Action, Handeln. So lange ich handle ist Angst unter Kontrolle, taucht nicht mehr auf. Belastet mich nicht mehr.
Wenn ich befürchte, Angst habe, dass etwas nicht klappt, oder was auch immer, ist dies oft nur ein Warnzeichen. Es soll mich aufmerksam machen, zur Prüfung anleiten, ob ich mich genügend vorbereitet habe. So bald ich prüfe, ob ich z. B. ausreichend vorbereitet bin, verschwindet die Angst. Gravierende Fehler kann man damit ausschließen. Totales Versagen ist keines mehr, wenn die Ursache nicht bei einem selbst zu suchen ist.
Und wenn jemand meint, mich vor versammelter Mannschaft auslachen zu wollen, oder gar zusammen zu stauchen, soll er erst mal beweisen, dass er das besser gemacht hätte. In den meisten Fällen kann er / sie das aber nicht. So ist dieses 'Runtermachen vor Anderen' eher ein Zeichen wie kleingeistig der 'Runtermacher' ist.
Allerdings: Inzwischen. Ich musste es erst auch Stück für Stück lernen und sehen lernen.