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dem kann ich nur zustimmen. Im Unterbewußtsein kommen nur Gefühle an, kein gutes
Zureden. Man muss es einfach selber erfahren und irgendwann verinnerlichen, dass die
Angstzustände ja nie ewig anhalten. Und dass das Dagegen-ankämpfen nix bringt.
Die angstfreien Momente dazwischen sind es, die einem irgendwann zeigen, dass es aufwärts geht. Klar, nachts kommt es dann besonders gern auf, weil man sich denkt:
Jetzt bitte nicht, ich will schlafen. Wenn es dann kommt, fürchtet man sich, dass man nun
nie wieder schlafen kann, aber das ist unrealistisch. Auch die schlimmste panik lässt nach,
die Erschöpfung siegt, der Körper holt sich den Schlaf den er braucht von selber, mit der
Zeit kommt die Gleichgültigkeit, dann denkt man, es geschafft zu haben, aber die Hoffnung,
dass es nun nie wieder kommt, lässt einen schon wieder verkrampfen, die Angstt steigt
wieder, das Unterbewußtsein erinnert sich aber daran, dass es auch wieder vergehen
wird, und so ist es ein Auf und Ab, bis man endlich kapiert, dass alles nur halb so schlimm ist
Und das ist gemeint mit Akzeptieren. Nicht, dass man begeistert sein muss, wenn die Angst
kommt, es ist nur so ein gleichgültiges Hinnehmen, wie bei einem Schnupfen. Dieser ist
auch nie willkommen, aber man weiß ja, dass er sich irgendwann wieder verpißt und nimmt
ihn gezwungenermaßen an. Und bei der Angst ist es so, dass sie schneller wieder geht, wenn man nicht dagegen strampelt. Ist ein Lernprozess und kann nicht erzwungen werden, wie gesagt, im Unterbewußtsein kommt das nur über die Gefühle an, die man
beim Aufsteigen der Angst hat. Deshalb: Angst kommt und geht, dazwischen gibt es auch
gute Momente, der Körper holt sich den Schlaf von selber, man muss gar nichts aktiv tun
gegen die Angst, also nicht im Sinn von Kämpfen. Diese Fakten helfen schonmal, um ein
bißchen locker zu werden und los zu lassen. Ohne Verkrampfung- weniger Angst