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Hallo ihr!

Ich hab vor einigen Jahren meine soziale Phobie bekämpft während mehreren Therapiesitzungen (2 Jahre lang) und nun schleicht sie sich wieder an

Ich schätze, dass ich einfach psychisch angeschlagen bin, nur dann kommen meine "Ticks", wie ich sie liebevoll nenne, wieder zurück. Allerdings habe ich langsam Angst, dass sich das wie damals langsam wieder hochschaukelt. Ob Corona wohl damit was zu tun hat, da ich weniger Menschen um mich habe? Keine Ahnung.

In der Regel habe ich diese "Ticks" nur noch 2x im Jahr höchstens, im Gegensatz dazu hatte ich das damals mehrmals am Tag. Ein bisschen stolz bin ich immer noch

Nun hatte ich aber seit dem Anfang des Jahres wieder ab und zu einen. Vielleicht fordere ich zu viel von mir, es ging auch ganz schön drunter und drüber in meinem Leben zur Zeit.

Gibt es Betroffenen, denen es ähnlich ergeht? Vielen Dank schon im Voraus!

11.02.2021 19:59 • 15.02.2021 #1


12 Antworten ↓


WhiteTiger
Hallo,

Ich hatte es bis jetzt noch nicht, dass ich die Sozialphobie größtenteils bekämpft habe, sondern lebe damit schon viele Jahre. Aber ich denke, du solltest dich an die Therapiezeit zurückerinnern. Hast du davon noch Unterlagen? Schaue da mal rein, das könnte dann wieder öfters Klick machen. Manches vergisst man. Ich denke, da können auch andere Forenmitglieder hier viel mehr schreiben.

LG Tiger

12.02.2021 00:11 • x 1 #2



Soziale Phobie wieder da, was tun?

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Zitat von WhiteTiger:
Hallo, Ich hatte es bis jetzt noch nicht, dass ich die Sozialphobie größtenteils bekämpft habe, sondern lebe damit schon viele Jahre. Aber ich denke, du solltest dich an die Therapiezeit zurückerinnern. Hast du davon noch Unterlagen? Schaue da mal rein, das könnte dann wieder ö...


Ach, leider hab ich nie wirklich richtige Unterlagen im dem Sinne bekommen. Die Übungen (war eben eine Verhaltenstherapie) waren für den kurzen Moment gedacht, sobald ich nen Tick habe. Langfristiges wurde durch seeehr lange Gesprächsstunden ausgebügelt, also da ging es mehr in die Tiefe. Am liebsten würde ich mit meiner Therapheutin reden, aber weil das eine Jugendtherapheutin war, kann ich leider da nicht mehr hin .

Aber du hast tatsächlich recht, irgendwie, weils nicht mehr so Thema war in den letzten Jahren, hab ich wohl vergessen damit umzugehen, hmmmm...

Was hab ich denn gemacht... In sehr schlimmen Phasen hab ich mir mal ein Bad eingelassen, Musik reingemacht, jegliche Tränenflüssigkeit ausgeheult. Und danach auch sehr viel mit den Leuten geredet, die es "betroffen" hat, welche Situationen mich getriggert haben, mir die Sichtweise erklären lassen, wie es wirklich war (Stichwort Realitätsverzerrung, alles schwärzer sehen als es ist). Ging natürlich nur bei Freunden und Familie:D

Puh ich glaub, ich hab mir meine Antwort gerade selbst beantwortet

12.02.2021 00:24 • x 2 #3


Lani
Hallo,

tut mir leid, dass du wieder Rückschläge erleben musst, aber lass mir dir eines sagen: man kann sich da so reinsteigern, dass es erst recht wieder richtig schlimm wird, obwohl das gar nicht sein müsste...

Es ist gerade generell eine schwierige Zeit, da ist es doch ganz normal, dass alte Ängste und Zwänge hochkommen denke ich...

Einfach akzeptieren und es geht von selbst wieder weg

12.02.2021 00:35 • x 1 #4


Schlaflose
Zitat von hasenpups:
Die Übungen (war eben eine Verhaltenstherapie) waren für den kurzen Moment gedacht, sobald ich nen Tick habe.

Was genau meinst du mit Tick? Ich habe auch eine soziale Phobie, aber Ticks habe ich keine.

12.02.2021 07:39 • #5


Zitat von Schlaflose:
Was genau meinst du mit Tick? Ich habe auch eine soziale Phobie, aber Ticks habe ich keine.



Für mich sind die Ticks die Panikattacken, die man in den jeweiligen Situationen bekommt. Hab sie so genannt, da zu den typischen Symptome (also bei mir Herzrasen, schwitzige Hände, Erstarren, nicht reden können) noch super nervige Muskelzuckungen dazu kommen

12.02.2021 10:56 • #6


Schlaflose
Zitat von hasenpups:
Für mich sind die Ticks die Panikattacken, die man in den jeweiligen Situationen bekommt. Hab sie so genannt, da zu den typischen Symptome (also bei mir Herzrasen, schwitzige Hände, Erstarren, nicht reden können) noch super nervige Muskelzuckungen dazu kommen

Ach so, das habe ich auch, ist mir aber egal. Ich bin noch nie daran gestorben Das sind für mich keine Panikattacken, sondern nur einfache Angstsymptome. Panikattacken hatte ich auch mal für ein halbes Jahr. Das war viel extremer. Es war immer das Gefühl dabei, gleich das Bewusstsein zu verlieren oder zu sterben. Aber auch das ist nie passiert. Muskelzucken habe ich auch seit 20 Jahren, aber völlig unabhängig davon.

12.02.2021 12:58 • x 1 #7


Zitat von Schlaflose:
Das war viel extremer. Es war immer das Gefühl dabei, gleich das Bewusstsein zu verlieren oder zu sterben.


Ach Gott, fühl dich gedrückt! Das ist natürlich heftig.

12.02.2021 13:49 • #8


portugal
Meine einzige Panikattacke die ich hatte und hoffentlich nie wieder erfahre war im Flugzeug.
Als es abhob. Ich hab keine Luft bekommen und schnappte wie ein Fisch.

Wenn Du meinst, Du bekommst es alleine nicht hin, dann würde ich den Therapeuten anrufen.

Denn leider schlittert man oft schleichend in etwas rein und kann erst im Nachhinein sagen, da hätte ich schon handeln sollen.

Verlass Dich auf Dein Bauchgefühl.....

12.02.2021 15:29 • #9


Schlaflose
Zitat von hasenpups:
Ach Gott, fühl dich gedrückt! Das ist natürlich heftig.


Ist schon 35 Jahre her. Seitdem hatte ich das nicht mehr.

12.02.2021 16:20 • #10


WhiteTiger
Genau, Therapeuten kontaktieren und wenn du zu alt für den bist, hilft er dir sicherlich bei der Suche nach einem passendem

12.02.2021 21:36 • #11


Lilith8990
Zitat von Schlaflose:
Ach so, das habe ich auch, ist mir aber egal. Ich bin noch nie daran gestorben Das sind für mich keine Panikattacken, sondern nur einfache Angstsymptome. Panikattacken hatte ich auch mal für ein halbes Jahr. Das war viel extremer. Es war immer das Gefühl ...



Das Gefühl das Bewusstsein zu verlieren habe ich ab und zual gehabt...nun wieder seit Tagen Atemnot, Schwindelig, Flau im Magen und das Gefühl ab und zu gleich umzufallen.

15.02.2021 00:16 • #12


Schlaflose
Zitat von Lilith8990:
Das Gefühl das Bewusstsein zu verlieren habe ich ab und zual gehabt...nun wieder seit Tagen Atemnot, Schwindelig, Flau im Magen und das Gefühl ab und zu gleich umzufallen.

Ich hatte aber keine Atemnot und auch nicht flau im Magen. Die Symptome, die du nennst hatte ich nur, wenn mein Kreislauf im Keller war, also zu niedriger Blutdruck.

15.02.2021 08:40 • #13



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