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Ich habe das Problem, dass ich mittlerweile seit mehreren Monaten an meine Atmung denken muss, zwar nicht Immer 24 stunden am tag, aber doch schon ab und zu. Ich hatte z.B mal eine Phase die ging 2 Wochen lang, wo ich an meine Atmung denken musste und das war wirklich so 2 wochen lang von morgens bis abends. dan hatte ich eine Phase wo ich eine Woche lang ans antmen denken musste. und mittlerweile ist das so , dass ich schon täglich an meine atmung denken muss, zwar nicht rund um die uhr aber ich würde schon sagen am tag so um die 3-6 stunden. Seit sonntag den 7 Juli muss ich aber wieder rund um die Uhr an meine atmung denken. seit 2 Wochen mache ich eine Psychotherapie und ich habe heute meine Therapeutin das Problem geschildert , dass ich immer ans atmen denken muss. sie meinte ich soll immer so ausatmen , bis keine luft mehr übrig ist und dan wieder neu atmen, so soll ich mir einprägen, das ich immer wieder neu luft bekommen , auch wenn ich nicht darauf achte, außerdem soll ich ein autogenes trainig (kursteilnahme) machen. hilft sowas wirklich, dass man dan unbewusst atmet?
Meine Frage ist nun, ob Sie meine Therapeutin zustimmt, ob ich sowas machen soll,damit ich dan später nicht mehr auf meine atmung achten muss, also das ich dan unbewusst atme, oder haben Sie/IHr einen besseren Rat an mich? Ich habe auch schon überlegt, ob so eine Hypnose villeicht hilft?

09.07.2013 22:55 • 29.08.2019 #1


20 Antworten ↓


Es ist nicht immer leicht den Grund herauszufinden, warum man so angespannt ist und der Brustkorb manchmal wie ein Schraubstock wirkt.

Wir benötigen gar nicht soviel von dem Sauerstoff, den wir einatmen. Den größten Teil des Eingeatmeten pusten wir ungebraucht wieder aus.

Jemand, der von Panikattacken heimgesucht wird, hat vielleicht eher den Eindruck, dass der Sauerstoff, den er einatmet, nicht dort ankommt, wo er gebraucht wird.

Angst hat eigentlich mit "Nicht loslassen können" und "Sich nicht fallen lassen können" zu tun. Das führt dazu, dass wir "festhalten" und dazu sämtliche oder viele Muskeln unbewusst anspannen. Das kostet Kraft, verbraucht Energiereserven, schüttet Adrenalin aus und blockiert.

Im Grunde ist es nur dieser Druck, dieses unbewusste Pressen der Muskeln gegen die Lunge und dieses in sich zusammengesunkene und gekrümmt sitzen, was uns nicht frei atmen lässt und den Weg des Sauerstoffes blockiert. Dieser Anspannung kann man mit Entspannungstraining entgegen wirken.

Versuche dir einen Freiraum zu verschaffen, wenn du das Gefühl hast, keine Luft zu bekommen. Leg dich irgendwohin oder setzte dich aufrecht hin, an einem Ort, wo du dich wohl fühlst. (Wenn möglich, schaffe dir eine kleine Oase in deinem Schlafzimmer, oder deinem Wohnzimmer. Kerzen an, vielleicht ein bisschen Entspannungsmusik.) Schließe die Augen und atme tief ein. Denke dabei oder sage die Worte: "es ist alles gut! - Ich atme Gutes ein!" Dann atme lange aus und sage dir oder denke: "Das schlechte weicht von mir! Ich puste das schlechte aus mir heraus!" - manchen hilft es, wenn sie sich vorstellen an einem schönen Ort zu sein, oder wenn sie sich vorstellen, dass ein gutes Licht vor ihren Augen schwebt, das sie einatmen und dieses gute Licht gelangt in den Körper und befördert die dunkle Energie hinaus. Versuche auch einfach diesen Moment zu genießen. Er soll dir ganz alleine gehören! Konzentriere dich auf das JETZT! Denke nicht an die Vergangenheit und denke nicht an das was vor dir liegt, nicht an das, was du noch zu erledigen hast nicht JETZT! Jetzt ist alles GUT! Du gestaltest dein JETZT und zwar positiv!

Außerdem trinke jeden Tag genug stilles Wasser oder Tee, den du magst. Das wird deinen Körper und deine Muskeln auch geschmeidiger machen. Auch gemäßigter Sport hilft Blockaden zu lösen. Achte auf Vitamine und Mineralstoffe! Und esse gut, damit dein Körper positive Energie entwickeln kann.

Lass dich nicht unterkriegen! Das Leben ist ein Lernprozess, - und du kannst daran wachsen!

09.07.2013 23:59 • x 1 #2



Seit Monaten immer an Atmen denken !

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Hallo Kahori

Wenn du nicht deiner Therapeutin vertrauen kannst, wie stellst du dir dann vor, dass das mit dieser Person klappen soll?
Ich meine schon, das man ja eine Art Vertrauensbasis eingeht. Ich meine damit, das man da eine Beziehung eingeht, wo der Therapeut nicht mal verstehen kann, was der Patient da eigentlich hat. So ein Therapeut, der ruft ja gewöhnlich nur sein Wissen ab, was er sich mal angeeignet hat. Aus eigener Erfahrung, können nur die wenigsten Therapeuten sprechen und wenn, dann sind solche Therapeuten völlig überfüllt mit Terminen.
Ich denke, man merkt sofort, ob ein Therapeut mich versteht oder nicht. Wenn er mich nicht versteht, dann ist das ein ziemlich deutliches Zeichen, das er nur Wissen aus dem Lehrbuch hat.
So wirklich helfen kann nur jemand, der es selbst erlebt hat und es überwunden hat. Das glaube ich zumindest.
Ich meine, wie soll denn jemand mein Auto reparieren, der das nur theoretisch gemacht hat, aber nie nur das Auto angefaßt hat? Wie würde man denn so jemanden nennen? Und mal ehrlich, wie soll ich denn da eine Vertrauensbasis aufbauen?
Ich denke, das ist unmöglich und wer weiß, vielleicht ist es ja genau das, warum Menschen, die das nie erlebt haben, auch keine Menschen davon befreien können.
Ja klar, mag sein, das es Menschen gibt, die sich in die Lage versetzen können, von seinem gegenüber. Das kann ja tatsächlich so sein, ich schließe das nicht aus. Nur, wie erkennt man denn das? An der "Erfolgsquote", die man als Patient nicht einsehen darf?

Viele Grüße

10.07.2013 00:24 • #3


Schlaflose
Zitat von Kahori:
außerdem soll ich ein autogenes trainig (kursteilnahme) machen. hilft sowas wirklich, dass man dan unbewusst atmet?


Beim autogenen Training (und anderen Entspannungstechniken) MUSS man auf seine Atmung bewusst achten. Ich denke normalerweise nie an meine Atmung, aber als ich autogenes Training erlernen wollte, hatte ich immer das Gefühl, ich bekomme keine Luft mehr. Man liegt dabei auf dem Rücken und man bekommt minutenlang die Anweisung, man soll tief in den Bauch ein- und ausatmen, man soll den Atem durch den Körper fließen lassen usw. Das war nichts für mich.

10.07.2013 07:13 • #4


Deelight
Also mir hat autogenes Training damals sehr geholfen. Am anfang dachte ich auch, ich kann das nicht. Aber man muss sich da n bissel durchbeisen, dann geht es. Und wenn du den Dreh draußen hast, ist es die reinste Tiefenentspannung. Auch Yoga eignet sich sehr gut

LG

10.07.2013 10:12 • x 1 #5


Noch jemand da ?

23.07.2016 16:02 • #6


Ich habe auch dieses Problem bin den "ganzen" tag dabei meIne atmung zu beobachten u denke iCh ersticke obwohl mein Sauerstoff bei 450L/min ist überwache auch ständig meinen puls und habe höllische blocken zwischen der ws und schulter es ist eintäufelskreis

27.07.2016 23:22 • #7


Seit wann hast du das ? Du kannst mir gerne schreiben und wir können uns gerne austauschen wenn du magst

28.07.2016 09:46 • #8


Hallo wie geht es euch momentan ? Habe auch so was ähnliches das ich ständig meine bekomme nicht richtig luft und hab ein engegefühl in der brust...beschäftigt mich auch seit 8 wochen und kann nicht aufhören daran zu denken das ich daran denke...klingt irre ich weiss ....
Habt ihr irgendwelche Medikamente dafür ?

29.09.2016 04:47 • #9


Morgen , bei mir geht es einigermaßen ich kann mein Leben wieder leben aber denke trotzdem noch regelmäßig dran... Ich nehme 5 mg cipralex mir hilft es einfach mich abzulenken und mein Leben so gut wie möglich zu leben ... Auch wenn es mal schwer ist und es sich wieder so echt anfühlt weiß ich das ich nix habe weil alles getestet worden ist und ich gar nix habe ... Also wenn du noch Fragen hast oder mit jemand reden magst schreib mir

29.09.2016 05:14 • #10


Mich macht es langsam agressiv jeden tag aufzuwachen und wieder Bauchschmerzen und Übelkeit zu bekommen weil ich weiss ich denke jetzt wieder den ganzen Tag an den Gedanken ein engegefühl in der brust zu haben und spüre das dann auch...
Weißt du ob das vielleicht auch irgendwie zwänge sind ?

29.09.2016 09:38 • #11


Hallo
Mir geht es auch so. Habe ständig das gefühl nicht richtig atmen zu können. Muss man dringend seine Lunge testen lassen, auch wenn man bei Ablenkung oder beim Sport eigentlich keine Beschwerden hat?

28.12.2016 19:51 • #12


Hallo ihr lieben

Schön zu wissen das ich nicht ganz alleine mit dem Problem bin... ich kontrolliere auch seit Wochen meine Atmung und hab ständig das Gefühl ich ersticke gleich und kriege keine Luft deshalb habe ich auch ständig das Bedürfnis tief einatmen zu müssen. Ich hab mir sogar schon ein Sauerstoffsättigungsgerät bestellt damit ich weiss das ich genügend Sauerstoff im Blut habe und natürlich kontrolliere ich auch mit dem Peak Flow meine Werte. Trotz das all meine Werte super sind geht das Gefühl keine Luft zu bekommen nicht weg. Ich mag zurzeit nicht mal mehr das Haus verlassen, weil ich einfach am Ende meiner Kräften bin diese ständigen Panikattacken und die ständige Kontrolle der Atmung macht mich verrückt. Ich lebe nur noch mit der Angst vor der Angst. Ich leide schon seit 20 Jahren unter Panikattacken. Mal geht's besser mal weniger. Habe eine Tochter die 2 1/2 ist und nach der Geburt meiner Tochter waren die Panikattacken sehr schlimm. Vor einem Monat hatte ich eine Eileiterschwangerschaft die abgebrochen werden musste. Tja und jetzt nach dieser Schwangerschaft sind die Panikattacken wieder so schlimm. Ich heule fast nur noch den ganzen Tag und frage mich warum ICH! Egal was ich versuche: mich abzulenken, positiv zu denken, Atemtherapie, Temesta... nichts hilft! Habe Cipralex bekommen aber eigentlich wollte ich nicht mit 28ig schon von Antidepressiva abhängig sein... habe auch extreme Angst vor den Nebenwirkungen... was würdet ihr mir empfehlen?

05.01.2017 18:39 • #13


Hast du es vielleicht schon mit einer Therapie versucht? Grad weil du emotionale Sachen erlebt hast musst du vielleicht viel drüber reden.
Ich bin auch am überlegen diesen Weg erstmal zu gehen, da mein Freund und Family es schon nicht mehr hören wollen / können. -.-
Und manchmal denke ich dass viel reden helfen könnte.

05.01.2017 18:58 • #14


Ich habe es früher schon mal mit Therapien versucht aber geholfen hatte mir nichts. Aber ich ziehe es in Erwägung. Wie schaffst du es den ganzen Tag damit umzugehen? Ich hab auch das Gefühl das ich all um mich herum langsam verrückt mache und will das nicht.

05.01.2017 19:12 • #15


Das komische bei mir ist, sobald ich abgelenkt bin ist es weg. Vorhin musste ich kurz daran denken wie gut es heute war, zack, war es wieder da und ich versuche ständig tief einzuatmen. Also rede ich mir ein, dass ich mich ablenken muss. Habe mich eben zum fitnessstudio "gezwungen". Und wenn ich ins schwitzen komme und eh mehr Sauerstoff einatme, dann wirds ebenfalls besser. Deswegen rede ich mir ein dass es nichts organisches ist und versuche mich so zu beruhigen.
Hast du es zb schon mal nach einem längeren Treppenlauf anders wahrgenommen?

05.01.2017 19:20 • #16


Dann hast du das auch mit dem ständigen tiefen einatmen? Vor einem Jahr habe ich auch Sport gemacht und da ging es mir wirklich besser. Ich möchte es wieder in Angriff nehmen doch hab irgendwie den Mut verloren. Kaum gehe ich aus dem Haus bekomme ich schon eine Panikattacke. Kriegst du den Panikattacken wenn du dich so auf die Atmung konzentrierst?

05.01.2017 19:28 • #17

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Ja. Ab und an bekomme ich die auch. Manchmal auch beim Auto fahren oder wenn ich ganz in Ruhe auf der couch sitze. Da denke ich auch dass ich bekloppt bin. Manchmal kommt son herzstolpern dazu. Habe das per ekg abklären lassen. Das sind solch extrasystolen die aber wohl nicht weiter schlimm sind.
Ich versuche dann in meine Hand zu atmen. Also den Kohlenstoffdioxid (oder wie es nochmal heißt was wir ausatmen) dann wieder einzuatmen, weil dann ja wohl das Verhältnis zum Sauerstoff nicht stimmt.
Und außerdem muss ich wieder mit Mass. anfangen. Ich glaube ich bin im brustbereich total verspannt deswegen.
Hast du nicht jemanden der dich zum sport begleiten kann? Ansonsten such dir vielleicht erstmal eine längere Treppe und teste ob das klappt und dann mit der atmung besser wird.

05.01.2017 19:34 • #18


Diese Herzstolpern hatte ich auch lange aber genau wie bei dir sind das harmlose Extrasystolen gewesen. Das hab ich jetzt zum Glück nicht mehr dafür wie gesagt diese ständige Kontrolle des Atmens.
Ich werde mir deinen Rat zu herzen nehmen. Nimmst du welche Medikamente?

05.01.2017 20:59 • #19


Ja, allerdings gegen bluthochdruck, die sollen mich angeblich generell etwas ruhiger machen, funktioniert aber nur wohl nicht immer. Ansonsten hat mir der Arzt noch Tabletten zur Beruhigung verschrieben, falls eine PA kommt, davon soll ich nur eine halbe nehmen, denn die machen wohl abhängig, er sagte es hilft manchmal schon zu wissen dass man sie in der Tasche hat. Allerdings habe ich die noch nie genommen weil ich vor neuen Tabletten immer angst habe. Also echt n Teufelskreis. Vielleicht ist es in dem Fall aber auch besser.
Was ist denn temesta?

05.01.2017 21:08 • #20



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