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Hallo Teilnehmer!

Hat jemand, diese Angst auch schon erlebt?

Seit 8 Wochen leide ich unter Panickattacken. Angefangen hat es damit, dass ich kurz vor dem Einschlafen plötzlich meinen Atem bewusst verfolgt habe. Plötzlich wurde mir heiß, das Herz fing an wie wild zu schlagen und ich ich bekamt plötzlich Angst vor dem Zwang atmen zu "müssen".

In meinem Kopf ging es drunter und drüber! Ich atmete immer schneller und ich dachte mir, wieso muß ich überhaupt atmen, kann ich denn nicht auch ohne atmen leben? Ganz komisch. Nach 5 Min. war alles wieder normal. Diese Gedanken traten jetzt insgeamt drei mal auf. Muß jetzt Tabletten nehmen und eine Gesprächstherapie beginnen.

Könnt Ihr mir Tips oder Anregungen geben? Ich freu mich

Gruß
Tommy 10

12.05.2009 15:26 • 21.03.2019 #1


54 Antworten ↓


Hallo,
Das hatte ich in meinen ersten Angstschub auch schon einmal gehabt,meine damalige Thera hat gemeint ich soll dann in eine Tüte atmen das ist hyperventilieren dann normalisiert sich das schneller.Das ist "nur"eine Nebenerscheinung der Angst und ungefährlich.Mir hats aber auch ganz schön Angst gemacht damals.Mittlerweile hab ich das nicht mehr.
Grüßle

12.05.2009 20:40 • #2



Angst, Atmen zu müssen - ohne Atmen leben

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Hallo Tommy,

meine erste Panikattacke war ähnlich. Bei mir war es aber eine Art Engegefühl ihm Hals das mcih total verrückt gemacht hat. Nach kurzer Zeit hatte ich dann das Gefühl Luft zu bekommen völlig ausgesetzt. Starker Schwindel, Taubheitsgefühle und Ohnmacht waren die Folge. Seit dem fällt mir das bewusste Atmen auch schwer. Ich finde einfach den normalen Rhytmus nicht mehr. Besonders beim autogenen Training fällt mir das auf. "Jetzt konzentrieren wir uns auf unsere Atmung. Wir Atmen ganz ruhig ein.. und aus." Boar der Satz löst in mir das totale Gegenteil aus.
Was mir immer geholfen hat ist Musik. Schnell die Ohrenstöpsel rein und den Text mitgetrellert. Da wird einem der Atemrhytmus mehr oder weniger vorgegeben. Wenn du gerade keine Musik am Mann trägst einfach im Kopf einen dir bekannten Text trällern.

- Vivalavida

13.05.2009 01:06 • #3


Zitat von Tommy10:
Hallo Teilnehmer!

Hat jemand, diese Angst auch schon erlebt?

Seit 8 Wochen leide ich unter Panickattacken. Angefangen hat es damit, dass ich kurz vor dem Einschlafen plötzlich meinen Atem bewusst verfolgt habe. Plötzlich wurde mir heiß, das Herz fing an wie wild zu schlagen und ich ich bekamt plötzlich Angst vor dem Zwang atmen zu "müssen".

In meinem Kopf ging es drunter und drüber! Ich atmete immer schneller und ich dachte mir, wieso muß ich überhaupt atmen, kann ich denn nicht auch ohne atmen leben? Ganz komisch. Nach 5 Min. war alles wieder normal. Diese Gedanken traten jetzt insgeamt drei mal auf. Muß jetzt Tabletten nehmen und eine Gesprächstherapie beginnen.

Könnt Ihr mir Tips oder Anregungen geben? Ich freu mich

Gruß
Tommy 10


Hallo Tommy

Wenn mich so eine Attacke überkommt, versuche ich langsam durch die Nase ein und durch den Mund auszuatmen. Und ganz wichtig nicht ans Atmen denken. Lenk dich ab, mach irgendwas. Ich bin auch schon aufgestanden und habe Kreuzworträtsel gelöst, wenn es ganz schlimm war.

Liebe Grüsse
Michl

20.05.2009 11:40 • #4


pfeifen. im ernst. was du hast ist eine typische sache, nämlich dass der atem künstlich erlebt wird, und man "durcheinander" kommt. mir hat es sehr geholfen, dann zu pfeifen, also melodien vor mich hinzupfiffeln. dadurch verlängerst du automatisch deinen ausatmen, sprich du reduzierst die hyperventilation und begibst dich in ruhigere atemgewässer.
alles gute,
luchs

25.05.2009 12:43 • #5


Guter Tipp! Das probiere ich auch mal.

25.05.2009 19:52 • #6


@kermamikschnecke: freut mich dass du es ausprobieren magst das tolle ist man kann es auch ganz unauffällig machen, nämlich "fast" still pfeifen. das geht immer, und fällt nicht auf.

@tommy: hast du inzwischen eine möglichkeit gefunden mit deinem problem umzugehen. fände es schön wenn du mal wieder ein feedback gibst,

grüße
luchs

27.05.2009 15:42 • #7


Oh Gott, genau das gleiche hatte ich auch schon oft! Das GEfühl kenne ich sehr sehr gut!

Pfeifen ist gut? Ich habe das grad mal gemacht, dabei ist mir aufgefallen das ich bei Pfeifen nach innen "puste" nicht nach außen?! ISt das richitg?

21.06.2009 01:08 • #8


So hat sich bei mir die Angst sich das erste mal bemerkbar gemacht. Leider hevorgerufen durch's *beep*. Im berauschten Zustand, habe ich gedacht, wenn ich meine Atmung nicht kontrolliere, ersticke ich.

Als ich dann einmal im Bett lag und zu lange darüber nachdachte, kam wieder diese Angst hoch, daß ich meine Atmung kontrollieren muß, sonst würde ich ersticken.
Es hilft auch nicht zu wissen, daß die Atmung automatisch funktioniert. Ich dachte, ich wäre der einzige, der das hat.

29.06.2009 22:05 • #9


Ich wollte noch ergänzen, daß ich inzwischen denke, daß das insgesamt mit der Ansgt zu tun hat, einfach loszulassen. Man denkt, man müßte alles unter Kontrolle haben.

29.06.2009 22:08 • #10


Guten Morgen,

ich hoffe, es ist noch jemand da ich bin jetzt seit Freitag in Verhaltenstherapie, kenne den Therapeuten schon. Er ist der Meinung, eine Kurzzeittherapie ohne Medikamente reicht. Denn da ich ja unter Kontrollzwang leide und von nichts abhängig sein will, rät er mir von jeglichen Medikamenten ab.
Das Interessante ist: Er sagt, meine Angst liegt woanders. ich hätte keine Angst vor der Luft, sondern Angst, keine zu bekommen. Er sagt, wenn ich mir sage "Ich kann nicht weglaufen" , bekomme ich die Panik nicht wegen diesem Gedanken. Das Unterbewusstsein hebt die Ngeation auf und macht daraus "ich KANN weglaufen" - und deswegen "laufe ich weg", gerate außer Atem und habe das Gefühl keine Luft zu bekommen... das fand ich sehr interessant.
Ist das nachvollziehbar?
Eva

06.03.2012 10:41 • #11


missidiablo
Hallo
Ich bin neu hier und habe auch so ein Problem.
Ich muss fast den ganzen Tag ans Atmen denken und ihn Kontrollieren
Es fing vor ca. 2 Jahren an glaub es kam durch Dro. leider
Hatte ein sehr trockenen Hals und bekam dann für kurze Zeit Atemnot und steigerte mich dann rein hatte Panik
ich ließ es mir aber nicht anmerken ich ging nach hause im laufe der Tage hatte ich ständig
das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben
es wurde dann aber wieder besser
meist war es nur beim Versuch einzuschlafen dass ich ans Atmen denken musste dann wurde es Bestandteil des Tages ich muss den ganzen Tag daran denken
habe mich stark isoliert und verbringe den ganzen Tag in meiner Wohnung und versuche mich mit Computerspiele abzulenken/aufzuheitern
Einmal hatte ich solche Panik das ich den Krankenwagen gerufen habe wurde untersucht es wurde aber nix festgestellt
hab mir immer eingeredet das die Ärzte was übersehen hatten
ich war für ca. 1 Woche in einer Psychiatrie habe mich dann selbst entlassen wollte da einfach nur raus .
Bin derzeit ziemlich depressiv und sehe keine Hoffnung mehr versuche mit der 'Krankheit'
einfach zu leben aber es ist echt schwer .
an Selbstmord hab ich aber noch nicht gedacht und hab es auch nicht vor.

Eine Therapie hilft vllt aber glaub nach 2 Jahren ist es schon so fest in Kopf das es sich nicht mehr löst und ich es mein leben lang habe.

habe keine Arbeit mehr weil ich sehr oft verschlafen habe da ich immer Probleme habe beim Einschlafen .

Ich wünschte ich würde diesen Zwang die Atmung ständig bewusst steuern zu müssen einfach vergessen und ich kann endlich leben

mfg Christoph

12.05.2012 23:17 • #12


missidiablo
grad ist es echt schlimm habe leichte Panik und das Gefühl schlecht Luft zu bekommen
ein Völlegefühl und schmerzen wenn ich auf den Bauch drücke.

Vielleicht sollte ich mit jemanden aus meiner Familie darüber reden aber trau mich nicht
vielleicht nehmen sie mich nicht ernst

Bin echt traurig undwill nicht mehr

13.05.2012 00:42 • #13


Oh je, du Arme!

Ich denke auch ständig daran, und dann macht es mir Angst, dass ich da einfach was einatme, ohne dass ich es kontrollieren kann... wenn ich abgelenkt bin, geht es... bekomme dann Panik und dann wiederum habe ich Angst, KEINE Luft mehr zu bekommen.
Könnte echt was mit Loslassen zu tun haben... man muss manche Sachen einfach annehmen, wie sie sind und begreifen, dass sie gut für einen sind. Ich sperr mich grad gegen alles, wovon ich abhängig bin.
Kennst du das?

23.05.2012 11:01 • #14


Hab das mit dem Ersticken ja auch und was mir meistens hilft ist ein Fishermen extra stark lutschen... Du kriegst prima Luft und vergisst dabei das Atmen...

Also immer ne Packung dabei haben!

23.05.2012 20:00 • #15


Aber hast du Angst vorm Atmen??

24.05.2012 14:40 • #16


Und an Tommy 10: Helfen deine Tabletten gegen diese Gedanken??

25.05.2012 13:01 • #17

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missidiablo
Hallo
Ich habe hier vor einigen Monaten mal gepostet
Leider hat sich mein Problem kein bisschen gebessert
es ist 5:40UHr nein bin kein frühaufsteher konnte bis jetzt einfach noch nicht einschlafen

@Eva wie geht es dir? kannst du mit deinem Problem nun besser umgehen oder bist du sogar ganz davon befreit?

12.02.2013 06:41 • #18


Hallo Missidiablo,

hab da mal ne Frage : Wie viele Stunden am Tag, oder wie lange am Stück sitzt Du vor Computerspielen und welche Art von Spielen sind das ? Sind es schnelle Autorennspiele oder sonstiges ? Ich frage nur deshalb, weil gerade bei Leuten wie uns und unseren Problematiken visuelle Reize auch mal schnell in einer Panikattacke enden können oder auch in falscher Atmung da wir schneller mit solchen Reizen überlastet sind und der Körper dann auch mal ne Art Error aussendet.
Du mußt noch mehr als andere auf die Pausen achten. Ich mein das echt lieb, denn ich habe diese Probleme auch häufig gehabt. Ich denke auch ihr kennt fast alle diese innere Unruhe - wird durch Visuelle Reize zum Teil auch mal verstärkt !
Bin ne zeitlang oft in Spielotheken gegangen bis ich merkte das es mir nach geraumer Zeit vor diesen Automaten schlecht ging - unter anderem auch dieses Atemproblem !
Ein Psychologe sagte mir dann irgendwann malob es sein könnte das ich gegen meine Psychischen Beschwerden Medis nehme und mich der Neurologe denn nicht aufgeklärt hätte das es Medis gibt die sich mit derlei Reizen nicht gut vertragen und dann auch mal Auslöser bestimmetr Symptome sind.

Bei mir verdrehten sich damals in solch einer Situation mal die Augen und ich bekam Gleichgewichtsstörungen - man hatte ich Angst vor nem Schlaganfall. Habe alles durchchecken lassen und weiß heute das dies eine Überlastung des Nervensystems war ausgelöst durch zu viel Geflimmer am Automat und das über Stunden.

Passt vielleicht nicht ganz hierher, wollte ich aber einfach mal anmerken, weil ich auch überzeugt bin das diese Atemsituationen speziell unter Anspannung jeglicher Form entstehen. Sind sehr unangenehm aber total ungefählich !!


LG Fenn

12.02.2013 07:27 • #19


Hallo ihr Lieben,

ja, mir geht es deutlich besser. Hauptlerneffekt ist eben: wehre dich nicht gegen die Angst, sondern lass sie zu! Dann hab ich eben mal Angst vor der Atmung... auch ok. Und wenn ich das akzeptiere, dann wird sie von ganz alleine weniger.

12.02.2013 10:48 • #20



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