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Hallo.. Ich lese hier schon eine Weile mit und bin erleichtert das es auch noch andere Menschen gibt denen es so geht wie mir.

Wo soll ich anfangen? Ich bin 21 Jahre jung und leide seit 1,5 Monaten unter starken Panikattacken, mit Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, starkem Zittern/Frieren, Todesangst und das Gefühl verrückt zu werden.. Mein Arzt hat mir für den Notfall Bromazept CT 6mg verschrieben, die machen aber nach regelmäßiger Einnahme abhängig. Ich habe sie bis jetzt auch noch nicht angerührt.

Mittlerweile habe ich die typische "Angst vor der Angst". Gestern hatte ich meinen ersten Termin beim Psychologen. Sie meinte, dass eine Gesprächstherapie momentan unangebracht wäre und das mir eine Verhaltenstherapie viel besser helfen würde, da ich dort gezielt lerne mit der Angst umzugehen.

Ich würde so gerne wissen, woher diese Angst kommt. Ich war auch schon im Krankenhaus und die meinten es ist definitiv etwas psychologisches und ich soll doch mal meine "Lebenssituation" überdenken. Ich bin seit ca. zwei Jahren auch extrem unzufrieden mit meinem Leben.. Vor zwei Wochen habe ich meinen Job gekündigt und bin zum Jobcenter gegangen, weil ich mich auch nicht mehr zur Arbeit getraut habe. Jetzt würde ich gerne im Januar auf eine Volkshochschule gehen, um mein Abitur nachzuholen. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich bereit bin dafür.. Kennt das jemand?

Die Psychologin findet die Idee gut, sie denkt das Erfolgserlebnisse mir gut tun würden. Ich muss mich jetzt erstmal erneut um einen Therapieplatz bei der Verhaltenstherapie kümmern, dass kann dauern -.-
Nach meinem Termin gestern war ich echt fertig mit der Welt. Ich saß total teilnahmslos in der U-Bahn und hatte wirre Gedanken (dass ich jetzt in die Psychiatrie muss, dass ich verrückt werde, mein leben vorbei ist etc etc pp)

Meine Kindheit war.. milde ausgedrückt sehr bescheiden/schlecht.. meine Jugendzeit ebenfalls. Allerdings kam ich damit immer irgendwie klar. Ich habe mich schon viel belesen und auch im Vorfeld, also bevor die PA losgegangen sind, habe ich viel über Kindheitsbewältigung gelesen usw.

Neulich brachte mich jemand auf eine ganz andere These: Schimmel! Ich bin allergisch gegen Schimmel und wohne im Altbau, allerdings wurde hier alles neu gemacht. Jetzt habe ich mich durch sämtliche Google Beiträge geklickt und mich belesen. Schimmel kann u.a starke Neurologische Probleme hervorrufe, aufgrund der Gifte.. u.a auch Panikattacken. Mein Plan ist jetzt einen Selbsttest im Internet zu bestellen und das mal zu testen.

Ich habe anscheinend auch eine Mangelerscheinung (Magnesium und Kalzium).. Zusätzlich nehme ich seit Jahren Hormone für meine Schilddrüsenunterfunktion (L-Thyroxin 25).. Ich bin fast 1.80m groß und wiege 55 Kilo.. Letzte Woche hatte ich drei Panikattacken und dementsprechend wenig gegessen, weil ich auch einfach nichts runterkriege und auch nicht viel schaffe.

Was meint ihr? Ist es zu früh für die "Abitur-Maßnahme"? Tut euch Ablenkung gut?
Ich traue mich schon gar nicht mehr etwas zu unternehmen.. weil ich Angst habe, dass es losgehen könnte.. Und das ist absolut keine Lebensqualität mehr!

Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Ratschläge geben!

23.11.2013 14:53 • 07.01.2014 #1


20 Antworten ↓


Ablenkung tut immer gut, Stress verschlimmert aber alles nur. Wenn du dich bereits für das Abi fühlst, kannst du es versuchen, ansonsten geh kleine Schritte, auch das kann wichtige Erfolgserlebnisse bringen.
Ich selbst mache gerade mein Abi und der Stress mit Prüfungen, Zukunftsangst und Ungewissheit belasten mich sehr... Ich hatte schon einige (entschuldigte) Fehlstunden, Panikattacken während des Unterrichts und konnte bisher drei Klausuren nicht mitschreiben... Ich weiß noch nicht, ob ich das Abi dieses Jahr schaffe, aber ich kämpfe im Rahmen meiner Möglichkeiten
Ich will dir keine Angst machen oder dir dein Vorhaben ausreden, aber sei dir im Klaren, dass es deine Situation auch verschlimmern kann (auch wenn ich mir vorstellen kann, dass ein fester, strukturierter Tagesablauf in jedem Fall gut ist), deshalb rate ich dir: Höre auf dein Inneres!

23.11.2013 15:14 • #2



Seit 1,5 Monaten Panikattacken

x 3


Danke für deine Antwort!

Naja, die Alternative wäre ein Nebenjob, bei dem ich mir was dazu verdiene.. Da hätte ich dann einen geregelten Tagesablauf aber noch keinen so enormen Druck..

23.11.2013 15:16 • #3


Verfolge auf jeden Fall die Schimmelsache. Ich kann dazu u.a. das Buch von Dr. Joachim Mutter "Lass Dich nicht vergiften" empfehlen, in dem es auf S. 58 z.B. heist: "Die Ausdünstungen von Schimmelpilzen können ähnlich wie künstliche organische Lösungsmittel (volatile organic compounds, VOC) richtig krank machen. Die sogenannten MVOCs (mould derived organic compounds) gelten als potenziell krebserregend und sind auch giftig für Nervenzellen. Genauso wie Holzschutzmittel oder Lösungsmittel könen sie eine Unmenge an Beschwerden auslösen: Müdigkeit, Angstzustände, Vergesslichkeit, Wortverwechslungen, Kribbeln auf der Haut, Ohrgeräusche, Sehstörungen, Gelenkschmerzen, Bauchschmerzen, Unfruchtbarkeit, Zeugungsunfähigkeit, Abort, Genschäden, Augenreizungen, Asthma, Akne, Haarausfall und Infektanfälligkeit."

Man kann die Luft auf Schimmel testen lassen, und als Sofortmassnahme, wenn man nicht in eine schimmelfreie Wohnung wechseln kann (Eltern, Hotel, Freunde), hilft natürlich häufiges Lüften. Bei Luftfeuchte unter 50% (-> Hygrometer aufhängen) gedeiht der Schimmel schlechter bzw. verschwindet (das dauert aber, ggf muss man einen anderen, alkalischeren Wandputz auftragen etc.). Es ist aber bei Dir noch gar nicht sicher, ob der Auslöser wirklich Schimmel in der Wohnung ist? Man kann übrigens auch im Darm Schimmelpilze haben (Aspergillus niger) oder Hefepilze wie Candida albicans. Am Anfang steht immer eine gute Diagnose der auslösenden Krankheitsursache. Suche auch mal nach Schimmel auf www.symptome.ch. Natürlich muss nicht alles stimmen, was Du im Internet liest, aber es kann ein erster Anhaltspunkt sein, um Ideen zu sammeln und diese dann in Büchern von Experten zu verifizieren oder mit aufgeschlossenen Ärzten oder Heilpraktikern darüber zu sprechen. Es könnte zwar Schimmel sein, muss es aber nicht oder auch nicht alleine. Gehe deshalb am besten zu einem guten naturheilkundlichen Arzt, den Du z.B. mit den Suchbegriffen "Praxis", "Arzt", "Schimmel" oder "Allergie" in Deinem Wohnort ergoogelst. Lies auch vorher das erwähnte Buch von Dr. Mutter komplett sowie ggf sein Buch "Gesund statt chronisch krank". Jede Allergie wird übrigens auch durch die Entzündungssituation im Köerper mitbeeinflusst. Kurz gesagt: je starker Dein Immunsystem ist desto weniger allergische Reaktionen wirst Du bei der gleichen Schimmelbelastung haben. Einige Leute wohnen ja auch in völlig verschimmelten Wohnungen und merken es nicht einmal. Das Immunsystem stärkst Du durch: gesunde Ernährung, vor allem viel grüne Bioblattkost (z.B. leicht bitter Salate aus dem Biomarkt, Kräuter, Blätter von Kohlrabi, rote Bete etc.) und wenig tierische Fette (Butter, Milchprodukte, Fleisch, Wurst). Theoretisch ist es so, dass wenn man völlig auf tierische Produkte verzichtet (keine Arachidonsäure) und stattdess viel Omega 3 haltige Nahrungsmittel verzehrt (am besten viel grüne Blätter, eingeweichte Leinsamen, aber kein fetter Seefisch weil der eher viel Schwermetalle enthält), die entzündungs- und allergiefördernde Prostaglandinserie 2 unterbunden wird (das Gleiche machen viele entzündungshemmenden Medikamente, bloss haben die auch noch viele Nebenwirkungen) und die entzündungs- und allergiehemmenden Prostaglandinserien 1 und 3 gefördert werden, und dann die Allergie innerhalb weniger Stunden bis Tage verschwindet. Gleichzeitig sollte der Leberwert GOT (auch AST genannt) unter 50% des angeblich gesunden Maximalwertes liegen (bei Frauen oft unter 16, es gibt aber verschiedene Messverfahren, deshalb auch der 50% Richtwert). Man sollte aber auch den Spurenelementstatus feststellen, die Metalle und Mineralien kann man anhand einer Haaranalyse ermitteln (handvoll Haare vom Hinterkopf, jeder Zentimeter, von der Kopfhaut an gerechnet speichert die Mineralien eines vergangenen Monats) und bei festgestelltem Mangel dann mit guten Reinsubstanzen ersetzen (ohne Füllmittel wie Titandioxid oder Laktose etc.).

Bedenke das jeder Arzt (auch jeder, der Dir hier antwortet inkl. vielleicht meiner selbst Dir meistens nur das empfiehlt, das er selbst gelernt oder mit dem er selbst konfrontiert war als Krankheit oder Therapie. Wenn Du also zum Psychologen gehst bekommst Du normalerweise eine Psychotherapie, beim Psychiater und in der Klinik Psychopharmaka und ggf Psychotherapie, beim naturheilkundlichen Arzt eine antiallergische Therapie wie Eigenblut, Desensibilisierung, Entgiftung, Ernaehrungstherapie etc. Es ist also ganz entscheidenend zu welchem Arzt Du gehst. Die Strategie ist deshlb: informiere Dich bei unterschiedlichsten Leuten, auch Ärzten, soweit Deine Krankenkasse mitmacht und Du Energie hast.

Wenn es ganz schlimm wird, also bevor Du länger in eine Klinik musst oder abhängig machende Psychopharmaka bekommst bzw. wenn Du diese nicht gut verträgst, dann versuche ggf einen Termin bei Dr. Joachim Mutter an der Tagesklinik Volz und Scholz in Konstanz (am Bodensee) zu bekommen. Natürlich ist auch eine Klinik oder Psychopharmaka nicht das Ende der Wet. Wenn das zu weit weg ist, frage ihn per Email ob er jemanden in der Nähe Deines Wohnortes kennt. Er ist zwar oft ausgebucht, aber er hat auch eine Liste für schwere Fälle. Er kann Dir vor allem bei allen Vergiftungen weiterhelfen sowie bei vielen chronischen Kranheiten inkl. psychischer (siehe auch sein Buch "Gesund statt chronisch krank"). Alle Büher sind bei amazon.de erhältlich. Leider erstatten die Krankenkassen nicht alle Untersuchungen oder Therapien, die naturheilkundliche Ärzte anbieten, es ist also im Einzelfall zu entscheiden was finanziell machbar ist und was nicht.

Die Frage, ob Du das Abi nachmachen sollst oder nicht, ist von aussen schwer abzuschätzen. Ich denke aber, Du solltest Deine Erkrankung vorher behandeln so dass sie zumindest stabil bleibt. Ich würde an Deiner Stelle z.B. mal ausprobieren, wie Du zur Zeit in einer Klasse und mit einer Lernsituation zurecht kommst, z.B. indem Du testweise einen Sprachkurs oder sonst etwas Aehnliches belegst. Ggf solltest Du auch einfach mal eine geeigneten Lehrer bzw. schulpsychologischen Dienst kontaktieren (oder so ähnlich), um ganz offen die Frage zu stellen. Diese Leute haben Erfahrungen mit ähnlichen Situationen von anderen Schülern. Das kannst Du durchaus auch erst mal anonym probieren, nicht gleich an der zukünftigen Schule oder unter Angabe Deiner Adresse. Dazu müsste man im örtlichen Schulamt oder Kultusministerium eigentlich Kontakadressen haben, die Du ggf per Email fragen kannst oder anrufen kannst. Du solltest dazu die Leute fragen, denen Du vertraust, ggf auch Ärzten, Psychotherapeuten, Berufberatungsstellen, etc., wenn Du merkst, da ist eine Person, die nicht nur per Beruf qualifiziert sein müsste, Dich zu beraten, sondern die Dir auch persönlich symphatisch ist. Das kann machmal auch ein besonnener Freund oder Verwandter sein, der entsprechende Lebenserfahrung hat und Dich auch kennt. Mit je mehr Leute Du sprichst desto klarer wird auch Dir selbst, was zu welchem Zeitpunkt das beste ist.

Auf jeden Fall kannst Du Deine Kranlheit überwinden, es kann nur teilweise etwas dauern (schaue dazu auch in meine anderen Beiträge hier im Forum wenn Du magst).

23.11.2013 17:12 • #4


Oh wei… ganz schön viele Informationen auf einmal. So leicht ist das leider dann doch nicht.. Ich bin zZ bei einer Heilpraktikerin in Behandlung.. das alleine kostet schon viel.. Und ich bekomme ja zur Zeit Leistungen vom Amt (ich weiß, dass ist nicht schön, aber es ging nun mal leider nicht anders mit den PA). Deswegen kann ich zB auch nicht einfach so zum Bodensee fahren oder von meinen 300€ nur im Biomarkt einkaufen gehen.

Ausziehen kann ich auch nicht so leicht.. Eltern sind nicht vorhanden sozusagen und ich weiß ja auch noch gar nichts genaues über den Schimmel. Das war nur eine Vermutung, hier ist ja alles saniert und neu gemacht..

Ich lüfte allerdings sehr selten, weil mir immer sehr sehr schnell kalt wird bzw ist. Ich bin eine wahnsinnige Frostbeule.


Einen Termin zur Vermittlung an einen geeigneten Psychologen habe ich schon bei einer Beratungsstelle, allerdings erst in drei Wochen.

Mal sehen was sich ergibt.

23.11.2013 17:43 • #5


OK, viele Infos auf einmal, leider kommen noch mehr davon... Aber Du kannst sie ja langsam durcharbeiten. Und leider sind die Gründe für viele Erkrankungen, einschliesslich psychischer oft nicht leicht zu ermitteln, deshalb muss man vielen Indizien gleichzeitig nachgehen. Und zu viel darf das alles auch nicht kosten. Was macht denn die Heilpraktikerin genau mit Dir: was hat sie diagnostiziert und welche Therapie führt sie durch? Hat sie die Schimmelallergie und Mikronährstoffdefizite (Magnesium und Kalzium, sonst noch etwas?) diagnostiziert und wenn ja wie hat sie das gemacht?

Ich empfehle immer noch die Bücher von Dr. Joachim Mutter. Da steht Vieles drin, was Du wissen musst in Deiner Situation. Vielleicht gibt es sie auch schon in einer Bibliothek vor Ort, oder die Heilpraktiker kennt sie bzw. kann sie ausleihen oder würde sie sich selbst kaufen wollen.

Zitat von leena90:
Wo soll ich anfangen? Ich bin 21 Jahre jung und leide seit 1,5 Monaten unter starken Panikattacken, mit Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, starkem Zittern/Frieren, Todesangst und das Gefühl verrückt zu werden..

Warst Du in 2013 vielleicht beim Zahnarzt und hat er evtl. an Amalgamfüllungen rumgebohrt oder neue gelegt? Alternativ: Bist Du in 2013 geimpft worden? In beiden Fallen könntest Du eine Quecksilber- oder Aluminiumlastung haben, die manchmal sehr stark nervenschädigend wirken kann. Man kann jedoch Einiges dagegen machen. Alternativ: wurdest Du schon auf Nahrungsmittelallergien getestet, bzw. könntest Du mal ein Ernährungstagebuch führen und schauen, ob es zu verzögerten (20 min - 7 Tage nach Nahrugsaufnahme) Reaktionen kommt. Im Prinzip kann jedes Nahrungsmittel allergische Reaktionen hervorrufen, aber Glutengetreide (Weizen etc.), Hühnerei, Kuhmilch, Lauchgemüse (Zwiebeln, Knoblauch etc.), Nüsse, Erdnüsse & Hülsenfrüchte, Gewürze, Kohlgemüse und künstliche Lebensmittelzusatzstoffe sind unter den häufigsten Auslösern.

Zitat von leena90:
Ich würde so gerne wissen, woher diese Angst kommt.

Hat sich vor 1,5 Monaten (Anfang Oktober?) etwas stark geändert an Deiner Lebenssituation oder in Deinem Umfeld? Wann wurde die Altbauwohnung saniert, d.h. könnten z.B. neue Holzschutzmittel, Wandfarben, Böden, Möbel, Teppiche etc. ggf ungesunde Chemikalien, z.B. VOCs, freisetzen? Seit wann wohnst Du in der Wohnung?

Zitat von leena90:
Mein Plan ist jetzt einen Selbsttest im Internet zu bestellen und das mal zu testen.

Gute Idee! Wie funktioniert der Test? Ist es ein Test zur Feststellung der Schimmelbelastung in der Wohnung? Oft sieht man auch nichts an den Wänden, obwohl es schon Schimmel gibt.

Zitat von leena90:
Ich habe anscheinend auch eine Mangelerscheinung (Magnesium und Kalzium)..

Magnesium kann man gut mit grünem Blattgemüse aufüllen, was enorm gesund ist. Man sollte jeden Tag davon essen. Wenn Biosalate zu teuer sind, gute regionale Ware aus Supermärkten kaufen, da gibt es manchmal auch Bioware, wenn auch oft von minderer Qualität, d.h. mehr Pestizide etc. Gut wären auch Salate, Kräuter oder Gräser vom Balkon oder aus dem eigenen Garten ode Wald (aber vorher einen Bestimmungskurs machen, damit man keine giftigen sammelt), wenn der nicht in der Stadt bzw. in der Nähe von stärker befahrenen Strassen liegt.

Kalziummangel entsteht u.a. bei Vitamin D Mangel. Die Messung des Vitamin D25 Wertes im Blut beim Arzt sollte die Kasse bezahlen (kostet wohl sonst so um die 30 EUR). Insgesamt scheint mir bei Dir durchaus auch ein Vitamin D Mangel vorliegen zu können (wie bei 90% aller Deutschen), auch das Frieren und die Möglichkeit einer Nahrungsmittelallergie könnten dazu passen. Allein die Einnahme von ca. 3000 - 4000 I.E. pro Tag könnte Deine Symptome innerhalb von einer Woche beseitigen (es gibt viele ähnliche Fälle, auch Bücher zu den vielen Vorteilen eines hohen Vitamin D Spiegels, ich habe hier in einem anderen Beitrag welche erwähnt). Das wäre nicht zu teuer und solltest Du in Absprache mit einem Arzt einfach mal ausprobieren. Besser wäre allerdings natürliche Sonnenbestrahlung der Haut (deshalb ware ein 4-wöchiger Urlaub auf einer tropischen Insel die beste aller Vitamin D Therapien, aber das ist noch teurer), evtl. sind Solariumsbesuche beser als Vitamin D Supplementation (2-3 pro Woche maximal und nach Rücksprache mit einem naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktier und immer ohne Sonnenbrand, am Anfang je nach Hauttyp maximal 5-10 Minuten!). Natürlich kann man auch Kalzium direkt einnehmen, wenn sich der Spiegel durch Vitamin D Supplementation oder Ernährungsmassnahmen nicht bessert, wobei immer auch die Möglichkeit besteht, dass der Körper gerade selbst die Kalziumverfügbarkeit reduziert aus irgendwelchen Gründen. Es ist leider nicht gesagt, dass jeder Mensch in jeder Situation einen gleich hohen Mikronährstoffspiegel braucht, egal bei welchem Stoff. Insgesamt solltest Du auch mal testen, ob Du eine zu saure Stoffwechsellage hast (Urin pH Test, gibt es ganz billig in jeder Apotheke). Wenn er im Tagesverlauf immer zu sauer ist solltest Du über eine Basenkur bzw. säurebildende Nahrungmittel und Getränke reduzieren, vor allem Fleisch, Wurst, einfache Kohlenhydrate, Zucker, zuckerhaltige Getränke etc. Das sollte die Heilpraktikerin gut kennen. Natürlich solltest Du auch immer Dein Gewicht etwas im Auge behalten und durch eine Nahrungsumstellung nicht noch viel mehr abnehmen. Ggf erstmal auf Roggen- oder Dinkelbrot (kein Weizen), Reis, pflanzliche Fette (aber keine Margarine oder teilgehärtete Fette - siehe Deklaration auf den Verpackungen), Nüsse (wenn nicht allergisch), Avokados, umstellen, um das Gewicht besser zu halten. Optimal wären dafür auch grüne Smoothies und Wildkräueter in grösseren Mengen, aber das ist eine grössere Umstellung (sieh auch Dr. Mutters Bücher).

Zitat von leena90:
Zusätzlich nehme ich seit Jahren Hormone für meine Schilddrüsenunterfunktion (L-Thyroxin 25)..

Kennst Du die Ursache für Deine Unterfunktion? Bei Borreliose (http://de.wikipedia.org/wiki/Borrelien) hilft L-Thyroxin z.B. teilweise nicht, wenn das T4 (Thyroxin) nicht mehr zum richtigen T3 umgebaut wird, das die eigentlich aktive Form des Hormons ist, sondern ins reverse rT3, das dann die Rezeptoren für T3 belegt. Damit verpufft die ganze Wirkung von L-Thyroxin. Dein Frieren und ggf die Angstattacken könnte einfach auch davon eine Folge sein, vor allem wenn Du ausserdem müde wärst.

Eine einfache Methode, um eine Unterfunktion bei normalen Schilddrüsenblutwerten selbst zu diagnostizieren (die nicht zwischen T3 und rT3 unterscheiden), ist der Test von Broda Barnes auf Grundlage der basalen Körpertemperatur (siehe z.B. http://www.schilddruesenguide.de/sd_dia ... ren_2.html): "Dabei misst man mit einem" Thermometer die Körpertemperatur unmittelbar nach dem Aufwachen (man muss das unmittelbar nach dem Aufwachen machen, also bevor man nur einen Fuss aus dem Bett gesetzt hat; deshalb das Thermometer direkt neben das Bett legen). "Man beginnt mit der Temperaturmessung am 5. Zyklustag und führt sie 3 bis 5 Tage durch. Bleiben mit den Wechseljahren die Monatsblutungen aus, kann der Test jederzeit durchgeführt werden. Dann errechnet man aus diesen Messwerten eine Durchschnittstemperatur.
Auswertung der Ergebnisse:
- Liegt die Durchschnittstemperatur unter 36,4 °C, liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor.
- Liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 36,6 und 36,8 °C, besteht die Möglichkeit, dass eine Hypothyreose (=Unterfunktion) vorliegt.
- Liegt die Durchschnittstemperatur über 36,8 °C, liegt keine Schilddrüsenunterfunktion vor."

Zitat von leena90:
Ich bin fast 1.80m groß und wiege 55 Kilo.. Letzte Woche hatte ich drei Panikattacken und dementsprechend wenig gegessen, weil ich auch einfach nichts runterkriege und auch nicht viel schaffe.

Ok, 55kg bei 1,80 ist etwas wenig, der BMI zeigt da Untergewicht. Vitamin D kan auch das Gewicht günstig beeinflussen, z.B. durch stärkeren Muskelaufbau.

Überhaupt wäre 2 mal pro Tag mindestens 30 Minuten am Stück flottes Spazierengehen oder leichtes Joggen, am besten im Wald oder an der frischen Luft abseits von Strassen, aber zur Not auch zum oder beim Shoppen in der Stadt sehr wichtig. Sport im Allgemeinen hilft exzellent gegen alle Entzündungskrankheiten und auch gegen damit zusammenhängende Panikattacken. Zusätzlich zum Laufen hat sich auch moderates Krafttraining sehr bewährt, die Muskeln schütten dann auch Endrophine und andere wertvolle Köerpersubstanzen aus.

24.11.2013 00:38 • #6


Hallo Hippo
ich möchte jetzt hier keine Diskussion eröffnen, aber meiner Meinung nach sollte sie sich von einen Therapeuten behandeln lassen und nicht von dir. Sie hat sein 1.5 Monaten Panikattacken. Sehr gut zu behandeln von einem Therapeuten. Ich glaube das angst Patienten sich helfen können, und nun nicht falsch verstehen, aber die meisten schaden sich nur und merken es nicht. Bitte lese dir doch noch mal alles durch und überlege dir was deine texte da wirklich bringen? Zu viel wissen ist nicht immer ein Segen.
Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung alleine da, aber ich glaube du hilfst ihr nicht damit, du hilfst ihr nur mehr Futter für ihre angst zu besorgen.
Gruß benjamin

24.11.2013 12:44 • #7


mag sein, das ist individuell unterschiedlich, und wenn jemand nicht auf eine Anregung reagieren will/kann, vielleicht weil es gerade nicht das Richtige ist, lasse ich es auch schnell wieder sein. Es gibt ja auch schon einen Temin bei einem Therapeuten, wenn auch erst in ein paar Wochen, sowie Kontakt mit einer Heilpraktikerin. Therapeuten vor Ort sind immer sehr wichtig, aber man kann mit diesen auch Ideen besprechen und ausprobieren, wenn diese sich damit auskennen. Ich sehe es nur immer mit grossem Bedauern, dass sehr viele psychische Erkrankungen körperliche Ursachen haben, wie auch schon in neuerer Literatur erwähnt, und so viele Menschen jahrelang nicht aus den Situationen herauskommen, obwohl es gut möglich wäre.

24.11.2013 14:17 • #8


Leute die Angst haben greifen oft nach jedem Strohhalm.
Und Lena ist alt genug um zu entscheiden was ihr gut tut. Und wenn sie sich von deinen Anregungen (die ja Kompetent wirken) gut beraten fühlt freue ich mich für sie und jedem anderem denen es hilfreich war.
Aber glaube das ist nicht der Richtige Ansatz nach äußeren Einfluss zu suchen. Ich würde es so einfach wie möglich halten, es ist einfach Stress/Angst nicht mehr und nicht weniger.

24.11.2013 14:38 • #9


du hast wohl schon recht mit der angst vor krankheiten. andererseits leben hypochonder ja laenger laut statistik, weil sie allen indizien akribisch nachgehen. ich habe insgesamt auch erstmal in alle moegliche richtungen nach erklaerungen fuer meine angstattacken gesucht, wohl so 10 verschiedene fachaerzte konsultiert, inkl eines neurologen und zwei psychiatern aber die letztendliche diagnose und loesung habe ich mir selbst erarbeiten muessen mit hilfe von google et al. und es hat funktioniert, heute kann ich schon fast wieder alles essen und habe keine attacken mehr seit drei jahren, ausser ich habe mal wieder einen geplanten esstest gemach, ob ich noch allergisch bin auf ein nahrungsmittel oder nicht. meine erfahrung ist dass angstattacken auch durch allergische reaktionen ausgeloest werden koennen, eine folge von histaminausschuettungen und damit einhergehenden hormonellen/botenstoff ueberangeboten/defiziten. das findet man auch in manchen medizinischen buechern oder selbst auf wikipedia. ich habe es bei mir seit 4 jahren im detail verfolgt, immer wieder getestet, zeitliche abstaende ermittelt, und es inzwischen auch bei einer guten freundin festgestellt (bei ihr sind es zwiebeln). am anfang dachte ich, dass das doch nicht sein kann, auch kein arzt ging komischerweise darauf ein. natuerlich muss das nicht bei jedem menschen der fall sein, aber es gibt auch gewisse statistische haeufungen zwischen allergien und depressionen zb. wenn Du willst koennen wir das auch in einer anderen forenkategorie weiter besprechen. ich finde es nur wichtig, dass diese moeglichen zusammenhaenge mit in die gesamtdiagnostik einbezogen werden, zumal es moeglich ist durch ernaehrungstagebuecher oder kurzes, von einem arzt begleitetes fasten auszuprobieren, solange man nicht magersuchtgefaehrdet ist. aber es muss immer ein arzt , therapeut oder heilpraktiker mit einbezogen werden, das ist klar.

24.11.2013 22:30 • #10


Also ich habe gar keine Amalgamfüllungen… nur Kunststoff.. vielleicht zwei von meiner Kindheit, weil ich zu faul war zu putzen und viel Süßkram gegessen habe

Ansonsten wären da aktuell noch meine 4 Weisheitszähne, die keinen Platz in meinem Kiefer haben und nicht richtig bzw teilweise durchbrechen können.. Das schiebe ich jetzt schon seit 1 Jahr raus, weil ich so wahnsinnige Angst vor der OP habe.. ohne Sedierung geht da glaube ich sowieso nichts bei mir.. und das übernimmt auch nicht die Kasse.

Meine Mandeln und Lymphknoten mchen auch ständig Probleme.. Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? (Weisheitszähne oder Mandeln, die ständig entzündet sind?) Mit den Mandeln habe ich schon seit meiner Kindheit immer starke Probleme, sie sind allg. sehr groß und zerklüftet, während der Pubertät hatte ich mehr als 4 mal im Jahr eine Angina.


Ich wohne seit zwei Jahren in der Wohnung.. Vor 2 Monaten bin ich in das andere Zimmer gezogen (WG) und habe die Wand gestrichen.. mehr fällt mir dazu nicht ein.. Ansonsten habe ich nicht viel Ahnung von dem ganzen Bau- oder Sanierungskram ^^



Geändert hat sich eigentlich nichts.. außer das ich mit meinem Job nicht klar kam und ich auch vermehrt wieder Migräne bekam.. ich war einfach k.o und hatte das Gefühl ich brauche eine Pause.. und natürlich die steigende Unzufriedenheit mit meiner Lebenssituation..

Ich bin auch sehr perfektionistisch und setze mich schnell unter Druck..


Schilddrüse: Mit 14 stellte meine Kinderärztin fest, dass ich wohl angeblich eine Überfunktion hätte.. Ich nahm dann jahrelang Jodetten.. vor ca 2 Jahren meinte dann ein Arzt es wäre eine Unterfunktion.. ud die letzte Untersuchung (Anfang 2013) ergab, dass meine SD wohl nur verkleinert wäre..

Aber vielleicht sollte ich das noch mal genauer abklären lassen..



Es ist schon so das ZU viele Informationen mich nur noch mehr Kirre machen.. ich habe auch extra dieses ganze googlen engestellt, weil man dann eh immer auf 100.000 mögliche Diagnosen stößt und das macht einen nur noch mehr verrückt.

Ich habe einfach folgende Vermutung:

Mein Körper hat jetzt endlich mal, nach Jahren eine Ruhepause.. und kann sozusagen mal zur Ruhe kommen.. und mein Kopf fängt an, Dinge zu verarbeiten, wofür vorher keine "Zeit" war.. wisst ihr was ich meine?


Und eine Lebensmittelallergie ist mir soweit nicht bekannt.. Das war auch nachdem ich Nudeln gegessen hatte und danach ging es mir irgendwie komisch.. vielleicht lag es auch an der Zig., oder daran das es wieder dem Abend zuging und da werde ich eh nervöser..

24.11.2013 22:44 • #11


ja, rege dich nicht zu sehr auf und googele nicht zu exzessiv. Du koenntest bestimmt Dein Immunsystem noch etwas verbessern (Lympfknoten, Mandeln), und lang anhaltende Entzuendungen sind eine Moeglichkeit fuer Deine ganze Situation aber nicht notwendig die relevante. Behalte all die Dinge nur ein wenig in Erinnerung und bespreche sie, wenn sie sich fuer Dich wahr anfuehlen und wenn die Zeit gekommen ist, zuerst mit Deiner Heilpraktikerin/Arzt/Therapeut. Kaufe Dir vorher am besten die Buecher von Dr. med. Joachim Mutter, aber auch nur, wenn es Dich nicht noch mehr verrueckt macht. Aber es gilt wirklich: an Hypochondrie ist noch niemand gestorben, und Hypochonder leben statistisch laenger, weil sie sich mehr um ihren Koerper und Psyche kuemmern. Wenn es aber unproduktiv wird, das Internetsuchen, Arztgerenne und das Forenkonsultieren , dann ist es besser erst mal wieder eine Pause einzulegen. Tue aber Deinem Koerper viel Gutes, wie auch der Seele, dann wird alles peu-a-peu besser werden. Meine wichtigsten Tips, egal bei welcher koerperlichen oder psychischen Krankheit sind (nach Ruecksprache mit einem Therapeuten): Viel rohe gruene Blaetter essen (Wildkraeuter, Kraeuter, Salate), viel moderaten Sport an der frischen Luft machen (Wald, Meer, mindestens 1 Std am Tag), Qi Gong, Yoga oder Meditation (unter Anleitung), Vitamin D25 auf 50 - 90 ng/ml bringen (nach Blutmessung mittels Sonne, Solarium ohne Sonnenbrand, oder Nahrungsergaenzung mit 3000 - 4000 I.E. pro Tag), ausreichend schlafen, kein oder wenig Zucker/Pizza/Pasta/Brot/Alk./Rauchen, Stress weitgehend vermeiden, viel gute Freunde sehen. Dann wird langsam aber sicher alles im 2-Wochenrythmus besser werden.

25.11.2013 16:18 • #12


Ob Hypochonder länger leben oder nicht ist mir eigentlich schnurz, ich bin kein Hypochonder und möchte auch keiner werden. Deswegen: slow-down. Eins nach dem anderen. Ich danke dir trotzdem für deine Tipps


Hast du Erfahrungen mit Nahrungsergänzungsmitteln? Bringen die wirklich etwas? Ich trinke jetzt ab und zu mal eine Magnesiumtablette.. Und heute morgen war ich joggen

Heute fühle ich mich wirklich gut, abgesehen von den kalten Füßen.. aber das Joggen tat sehr gut und essen konnte ich auch richtig gut

25.11.2013 16:27 • #13


gut, da bin ich froh. Manchmal gibt es hier Menschen, die noch mehr Angst bekommen, wenn sie zuviel von anderen Erkrankungen hören...

Ich selbst nehme Zinkkapseln (Zinkgluconat in vegetarischen Kapselhüllen von der Reinhildis Apotheke), allerdings darf man davon nicht zuviel nehmen (max 1-2 Kapseln = 50 mg Zink für eine begrenzte Zeit pro Tag in Absprache mit dem Arzt). Wenn ich mal länger keine nehme become ich immer morgens leichte Kreuzschmerzen, nehme ich sie, gehen diese weg. Den gleiche Effekt erreiche ich wenn ich weniger Zucker/einfache Kohlenhydrate nehme.

Ausserdem nehme ich entweder Chlorellaalgen (Heidelberger Chlorella, muss zertifizierte Bioware sein, sonst Gefahr von Schwermetallbelastung) oder Gerstengras wegen dem Chlorophyll- und Magnesium-Gehalt. Beides ist aber relativ teure Bioware. Viel Salat oder grüne Kräuter (Petersilie, etc. sogar Gras) ist aber auch gleichwertig oder sogar besser. Grüne Blattkost hat viel Mgnesium. Magnesiumtabletten sind mir deshalb nicht mehr so wichtig, ich würde auch Kapseln bevorzugen, z.B. gibt es Magnesiumlaktatpulver wenn ich mich recht erinnere, weil in manchen Tabletten unheimlich viel Schrott drinnen ist wie Titandioxid (Weissungsmittel), Laktose (nicht gut für Laktoseimtolerante etc.).

Wenn Du nie Amalgamfüllungen hattest, vermute ich dass ggf Impfungen Dein Immunsystem schon als Kleinkind beschädigt haben (da ist Aluminium drinnen und früher, manchmal noch heute, war auch Thiomersal = Quecksilberverbindung drin'). EyeSee Kontaktlinsenreinigungsflüssigkeiten haben auch noch quecksilberhaltige Konservierungsstoffe. Gebrochene Quecksilberthermometer und neuerdings Energiesparlampen sind auch quecksilberhaltig (besonders gefährlich da Hg Gas). Andere Giftquellen sind wie gesagt Dinge wie Holzschutzmittel, Farben, Zimmerböden, andere Chemikalien (Putzmittel, etc.), Abgase, Lebensmittelzusatzstoffe, künstliche Süssungsmittel, manche E Farbstoffe etc.

Bei Überfunktion sollte man ja gerade keine Jodtabletten mehr nehmen, nur bei Unterfuktion ggf. Bist Du sicher, dass Du eine Überfunktion hattest und keine Unterfunktion? Wie gesagt git es den Barnestest, um festzustellen, ob Du immer noch eine Unterfunktion hast trotz L-Thyroxin, und deshalb z.B. kalte Füsse (kann aber auch von den Angstattacken bzw. Allergien kommen, z.B. auf Weizen -> Nudeln). Bei Unterfunktion solltest Du auch müde sein und eher zu Gewichtszunahme neigen, was ja nicht der Fall ist.

Hast Du noch eine Dose mit der Wandfarbe bzw. welche Marke / Produkt war das? Das kann das Krankheitsfass auch zum Überlaufen bringen.

Probiere das mit den Nudeln noch mal aus, mögichst genau das gleiche Gericht (es können ja auch die Gewürze, Tomaten oder der Käse sein, oder irgendwas anderes in dem Nudelgericht). Wenn es Dir systematisch schlechter geht nach diesem Gericht hättest Du schon einen Schuldigen gefunden.

Und geh am besten Mal zum Hausarzt und bitte ihn Deinen Vitamit D25 (Langzeit) Spiegel messen zu lassen. Wenn er unter 35 ng/ml liegt sollte der Arzt Dir eine Vitamin D Aufbautherapie verschreiben (am besten solltest Du einen Level so bis 70 ng/ml erreichen), am besten so 4000 I.E. pro Tag bis ca. März/April.

Bevor man Mineralien oder andere Mikronährstoffe als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt sollte man am besten immer einen Blut- und Haartest machen, aber der Haartest kostet so 120 Eur und wird nicht von der Krankenkasse bezahlt. Die Bluttests kann der Hausarzt machen, viele sind kostenlos wenn Du krank bist. Interessant ware Dein Leberwert GOT für mich, der sollte nach einer Theorie unter 50% des normalen labortechnisch erlaubten Maximalwertes liegen, also wenn der Maximalwert 35 ware bei Frauen bei 15 oder niedriger (bei Männern 17 oder niedriger). Wenn er darüber liegt hast Du zuviel Toxine intus (Leber und andere Gewebezellen geschädigt, insb. die Mitochondrien) und bekommst leicht Entzündungskrankheiten inkl. Allergien und in Folge dessen Angstattacken.

26.11.2013 19:02 • #14


Das stimmt.. das mit der Schilddrüse ist eigentlich echt komisch. Mein Hausarzt meinte, die Werte sind in Ordnung.. allerdings ist er auch ein bisschen verwirrt und komisch.. die Schwestern da können nicht mal richtig Blut abnehmen -.-

Ich bezweifle, dass er das einfach so macht.. mit dem Vitamin D25 Spiegel.. er wird sicherlich fragen wieso usw.. (weil es ja ein zusätzlicher Aufwand ist)..

Nochmal zur SD: die damalige Ärztin hat gesagt das es keine Unterfunktion ist, sondern das meine SD minimal verkleinert ist.. das war sowieso alles seeehr komisch.

27.11.2013 13:14 • #15


UnfinishedStory
Schimmelsporen koennen auch eine Histaminunvertraglichkeit ausloesen.

http://www.histaminintoleranz.ch/einleitung.html

27.11.2013 13:18 • #16


Interessante Seite!
Nur leider muss ich erstmal wissen, ob hier überhaupt Schimmel ist

27.11.2013 13:25 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

wegen dem Vitamin D (25) wuerde ich einfach mal zum Hausarzt (allgemeiner Arzt) gehen und sagen dass Du gelesen hast dass Vit D Mangel auch psychische Auswirkungen haben kann. Das Buch Gesund in sieben Tagen von einem deutschen Arzt könntest Du ihm auch nahelegen. Der Blutwert kostet so 30 Eur, also nicht die Welt. Du könntest ihn auch damit locken, dass er der Arztstar der Gemeinde werden könnte, weil so viele Krankheiten Vit D bezogen sind, zumindest teilweise.

Schaue auch nur mal ins Forum wie viele ernsthaftere Fälle jetzt im Winter wieder auftreten, viel mehr als im Sommer. Was ist der Hauptunterschied? Die Sonne, Kälte und Zeit die man draussen verbringt

29.11.2013 14:36 • #18


Ich habe mittlerweile total Angst das es wieder losgeht Ich habe so einen stress mit meiner Mitbewohnerin.. das zieht mich komplett runter

02.12.2013 14:59 • #19


Flousen
Da kann man nur eins machen, "Kopf durch die Wand" deine phase habe ich auch durchgemacht und wahrscheinlich 1000 andere Menschen auch, mach kleine schritte in Situationen die du meidest, halte sie aus und denk immer Positiv, es kann dir nix passieren du kippst nicht um du stirbst nicht, und generell so schnell kippt kein mensch um, sei stark denk deine Gedanken um, und wichtig ist, belohne dich nach jeder Konfrontation und sage nicht ah zum Glück bin ich wieder raus auch wenn du es geschafft hast immer loben und sagen das du es gut gemeistert hast, deine ängste können nur weniger werden wenn du sie auch angehst. Viel Glück weiterhin!

03.12.2013 08:08 • #20



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