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Hallo Zusammen,
wie die Überschrift schon aussagt, leide ich schon länger unter Agoraphobie, gen. Angststörung und Panikattacken.
Ich habe schon einige Therapien hinter mir.
2005,2006 Tagesklinik.
2012, 2013, 2015 und auch jetzt aktuell stationär.
Ich habe einige Erfolge erzielt. Nach der Therapie 2013 ging es mir sehr gut. Das ganze hielt bis zum Sommer 2014. Da fiel ich nach und nach ins alte Verhalten zurück.
Das zieht sich bis jetzt. Ich habe Anfang 2015 nochmal eine stationäre Therapie gemacht. Ohne Erfolg.
Im September 2015 war ich dann erneut 4 Wochen stationär. Da hatte ich auch den Eindruck das sich was tut. Leider hielt das auch nicht lange an.
Ich bin jetzt seid dem 12. Januar wieder in der Klinik und werde am Freitag entlassen. Ich habe wieder das Gefühl das ich einfach keine Kontrolle mehr über meine Ängste bekomme. Ich bin total blockiert. Fühle mich ausgeliefert. Ich habe in den letzten Jahren viel gelernt. Ich weiß auch was Angst ist, was sie macht ect. Nur hilft mir das in keinster Weise mehr.
Etliche Medikamente habe ich durch. Ich vertrage keine SSRI und probiere da auch nichts mehr aus. Ich habe immer mit massiven Angstzuständen auf diese Medikamentengruppe reagiert. Ich nehme "nur"noch Opipramol, da ich es gut vertrage. Aber wirklich helfen tut es auch nicht mehr. Dazu noch einen Betablocker.

Ich bin durch die Erkrankung auch schleichend in die Alk. gerutscht. Diese habe ich seit 2010 aber im Griff, bin also trocken.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und war schon mal an dem Punkt wo er dachte das nichts mehr helfen wird?

28.02.2016 15:12 • 04.03.2016 #1


6 Antworten ↓


laribum
mal escitalopram verschreiben lassen? gilt im allgemeinen als gut verträglich auch im zusammenhang mit betablockern.
Ansonsten wirst du wohl kaum um psychopharmka drum rum kommen. Waren diese verstärksten Ängste in der Einschleichphase?

28.02.2016 15:21 • #2



Seid 16 Jahren betroffen, nichts hilft dauerhaft

x 3


Ja, auch Escitalopram habe ich versucht. Sogar erst vor 3 Wochen.
Ja immer in der Einschleichphase. Massive Unruhe, Panik und Schlaflosigkeit.
Ich habe einfach keine Kraft das mehrere Wochen durchzuhalten. Ich bin ja auch so extrem angespannt.

28.02.2016 15:29 • #3


laribum
naja das sich in der Einschleichphase die Symptome verstärken ist aber normal das ist schließlich für den körper eine hormonelle Veränderung. Da muss jeder durch.

28.02.2016 15:48 • #4


Zazazu
Wow so viele Jahre quälst du dich schon damit... Puh. Vll wäre das wirklich nicht so schlecht wenn du einem AD noch mal eine Chance gibst und es mal über ein paar Wochen durchziehst. Du hast nichts zu verlieren und besser ist es ohne schließlich auch nicht. Leider brauchen die meisten medis ihre Zeit und der solltest du vll nachgeben. So kann man doch unmöglich leben... *tröst*

01.03.2016 19:21 • #5


Du arme:( Vielleicht kommen deine Ängste nicht von der Psyche.Vielleicht fehlt dir körperlich was.Ich kenne mich mit Krankheiten nicht aus,aber weiss das zb Zuckerkranke Panikattaken bekommen.Finde nämlich sehr merkwürdig,das du schon bei Psychologe warst und trotzdem die Ängste nicht los bist.Was noch helfen kann,sind hör cd's mit Meditationen.Zb von Dr.Hans Grünn.Musst das Programm aber durchziehen.Man sagt 21 mal braucht das Unterbewusstsein um sich umzuprogramieren.
LG Janin

04.03.2016 22:33 • #6


Icefalki
Böhmi, du schreibst, dass du nach und nach in das alte Verhalten zurückgefallen bist.

Demnach kennst du dich doch. Als alter Exangsthase muss ich auch dauernd auf mich aufpassen.

Was war der Grund, oder warum konntest du nicht sorgsamer mit dir umgehen?

04.03.2016 22:47 • #7




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