MrTorb
Mitglied
- 30
- 1
- 19
Das Haus verlassen ging nicht mehr. Panik Attacken überkamen mich an allen Orten, wo Junge Menschen anzutreffen waren. Straße, Supermarkt, Bus und Bahn, Schule. Seitdem verlasse ich das Haus nur noch für Arztbesuche und das schon seit sehr vielen Jahren. Ab und an quäle ich mich noch zur Schule, aber die meiste Zeit über bin ich Krankgeschrieben. Nicht wegen der Panik Attacken selbst, sondern wegen der Symptome. (Schlafstörungen, Essstörungen, Depressionen, PC-Spiele Sucht) Die Isolierung dauert von 2015 bis heute an. Was kann oder MUSS ich tun, damit ich endlich ein neues Leben beginnen kann? Ich will so nicht mehr weiterleben. Nicht im Sinne von Suizid, sondern das Leben was ich führe. Es muss weg und durch ein neues ersetzt werden. Ich drehe bald vollkommen durch.
Ich würde mich wirklich über Antworten freuen. Ich habe bisher nur sehr wenige Rückmeldungen darauf erhalten und das ist echt nicht aufbauend.
• • 07.09.2019 #1

Schon wieder eine schlaflose Nacht. Ich komme nicht zur Ruhe. Ich hinterfrage so vieles kein Plan ob die kommenden Versuche/Termine/Unternehmungen irgendwas bringen oder ob es nicht doch wieder darauf hinausläuft, dass alles so bleiben wird wie jetzt und ich enttäuscht werde und sich doch eh nichts ändern wird. Wenn das so bleibt werde ich nie ein normales Leben haben und niemals neue Menschen kennenlernen. Dabei würde ich doch so gerne mal etwas mit gleichaltrigen unternehmen. Ich sehne mich nach einem normalen Leben und wollte eigentlich immer nur von ihnen akzeptiert und gemocht werden. Stattdessen hassen sie mich und haben mir diese Dinge angetan. Völlig grundlos. Ich habe nie einen Menschen etwas böses getan, was das rechtfertigt. Warum haben die das gemacht? 24 Jahre alt und die ganze Jugend verpasst. Und das nur weil ich krank im Kopf bin. Manchmal wünsche ich mir, ich würde abends schlafen gehen und morgens einfach nicht mehr zurückkehren. Irgendwie schon traurig, dass meine Familie der Einzige Grund ist, das auf keinen Fall geschehen zu lassen. Ich habe Angst davor, wenn sie mal irgendwann nicht mehr sind, dass ich ganz alleine bin und dann kein Hindernis mehr habe.
