Guten Morgen Zusammen, es ist mittlerweile die dritte Nacht ohne Störungen und die zweite mit neuem Zeitfenster. Die Umstellung funktioniert, die von mir festgelegten Zeiten eingehalten. Es ist aber schon ein massiver Eingriff in meine Routine. Das merkt man schon ziemlich heftig. Trotz das ich von 00:30 bis 08:30 meinen Schlaf habe, fühle ich mich morgens noch ziemlich schwach und übermüdet. Aber ich denke das wird sich nach der Eingewöhnung normalisieren und wird nur so sein, weil sich der Körper noch nicht auf das "Neue" eingestellt hat. Schließlich waren es 4 Jahre in denen ich so gelebt habe. Ich werde das daher noch ein paar Tage testen und falls sich das danach noch nicht bessert, die Zeit abends um eine halbe Stunde reduzieren. Irgendwie bin ich mit allem was ich so zu tun habe, gegen Mittags meistens fertig und weiß dann gar nicht mehr so recht, was ich mit der restlichen Freizeit anfangen soll, die ich durch die neue Zeitumstellung nun habe. Normalerweise stand ich immer erst Mittags auf und das hat dann bis Abends gereicht mit den Beschäftigungen. Mittlerweile langweile ich mich. Computerspiele reizen mich nämlich irgendwie nicht mehr so.
Ich stoße auf Widerstand, wenn es darum geht, das Haus zu verlassen. Die üblichen Argumente. Ich fühle mich ziemlich unwohl aber ich habe für nachher den nächsten Spaziergang angesetzt. Die Route verläuft über eine Waldgegend, in der ich wenige Menschen antreffen sollte. Ansonsten liegt für heute noch die Digitalisierung meiner Unterlagen an und aufgeräumt muss auch mal wieder werden.
Meine Familie ist davon überzeugt, dass sich mit dem Jobcenter reden ließe und die mich bis zu meinem 25. Geburtstag in Ruhe lassen, aufgrund der Tatsache, dass sie den Umzug in eine neue Stadt anstreben und zeitnahe umsetzen wollen. Klar macht es keinen Sinn mich irgendwo hin zu vermitteln, wenn ein Umzug vor der Tür steht, aber so wirklich kann ich das nicht glauben. Schließlich werde ich erst Ende Oktober 25 und der genaue Zeitraum des Umzugs steht heute auch noch nicht fest, da noch finanzielle Angelegenheiten geklärt werden müssen. Das die mich irgendwo hin vermitteln könnten, wo ich nicht hin möchte, ist eine meiner größten Sorgen, die ich neben meinem Problem habe.
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@Cati Danke dir.

Das Ganze ist ziemlich aufwühlend aber ich denke ich kann mit der Einstellung, die ich wieder erlangt habe, optimistisch in meine Zukunft schauen.
@Mari1964 Also gefühlt sind das eher kleine Fortschritte als rasante. Aber es ist auf jeden Fall besser als die vorherige Situation. Ich habe noch nie etwas von einer Schlafhygiene gehört. Kannte bisher nur den normalen Begriff für Hygiene. Ich habe mal danach gesucht im Netz. Soweit ich das durchgelesen habe, erfülle ich eigentlich alles, was da stand. Das Einzige was vorher nicht erfüllt wurde, waren die Schlafenszeiten, die ich mittlerweile massiv angegangen bin und umgestellt habe. Auf jeden Fall nehme ich mir kleine Zeile vor, die zu erreichen sind.
@Mindhead Also wenn ich rausgehe, dann wahrscheinlich eher tagsüber. Nachdem was so alles passiert und in den Nachrichten steht, mit den ganzen Übergriffen und Angriffen, werde ich abends wahrscheinlich eher nicht rausgehen. Dann wahrscheinlich eher Vormittags und irgendwann auch gezielte Zeiten, wo ich mehr Menschen antreffen werde. Schließlich möchte ich mich wieder daran gewöhnen.

Kleine Ziele setze ich mir auf jeden Fall.