10

Ja das stimmt schon,eigentlich weiß man das ja alles.Trotz alle dem kommen dann in Akutsituationen diese Zweifel.Bei mir ist es dann so das ich immer denken es ist was anderes als die Psyche

01.01.2020 06:18 • #121


Leider oder vielleicht auch zum Glück, ist es tatsächlich "nur" die Psyche...
Schau mal, ich habe es mir heute Nacht über 1 Stunde lang zergehen lassen und schon ist der Adrenalin-Schub vorbei. (Panik kann ja höchstens 30 Min. ununterbrochen andauern, danach ist der Adrenalin -übeltäter- ja verbraucht).
Dann ist mann müde, fühlt sich ausgepowert und will nur schlafen.
Zum Glück ist morgen ein Feiertag...
Ich hoffe dir geht es auch besser.
Ich versuche zu Schlafen und drücke dir ganz ganz fest die Daumen, das du es auch kannst.
Denk daran: Du bist nicht allein. Mag ja sein, dass keine gerade bei dir ist, die das gleiche durchmacht, du bist aber nicht allein...

01.01.2020 06:25 • #122



Hallo Roxy1708,

Schreckliche Angst zu sterben!

x 3#3


Schlaflose
Zitat von Libelle 33:
Ja ist echt sch.. Dabei hatte ich mir vorgenommen das im neuen Jahr alles besser wird.Fängt ja sehr gut an

So etwas kann man sich doch nicht vornehmen. Das unterliegt nicht dem aktiven Willen, setzt dich unter Druck und es passiert erst recht

01.01.2020 08:46 • #123


Ich meine damit das ich intensiv daran arbeiten werde das es 2020 besser wird.Warte noch auf meinen Platz in der Tagesklinik

01.01.2020 13:16 • x 1 #124


Icefalki
Weisst du was wirklich wichtig ist? Sich wegen den Ängsten nicht minderwertig zu fühlen. Wir alten Angsthasen haben lernen müssen, dass, egal warum man nun den Mist durchmachen muss, eines absolut sicher ist: Versager sind wir deswegen überhaupt nicht. Eher das Gegenteil.

01.01.2020 17:33 • x 2 #125


Diese sch. Symptome von ein auf den anderen Moment machen mich fertig.Eben gerade wieder.Ich liege auf dem Sofa und gucke Fernsehen.Da merke ich ganz plötzlich wie es in mir aufsteigt.Unwohlsein,innerlich aufgedreht,ganz komisch und schwer zu beschreiben.Kann es sein das es so tief im Unterbewusstsein verankert ist das es einfach so kommt?

02.01.2020 14:43 • x 1 #126


Mir geht es heute eigentlich gut,und trotzdem bekomm ich aus dem Nichts plötzlich diese Symptome. Das macht mich sehr wütend.Früher hätte ich deswegen immer geweint, jetzt macht es mich eher wütend

02.01.2020 14:52 • #127


15.01.2020 23:48 • #128


Zitat von Angsthase98:
Ich habe das Gefühl, einen Druck auf der Lunge zu haben, einen extrem gereizten Hals und ab und zu husten. Könnte es sein, dass es davon kommt, das ich weniger rauche ? Da müsste es ja eigentlich besser werden .

Durch deine Angst und Panik ist dein Immunsystem geschwächt. Trinkst du genug ? Wenn du es schaffst mit dem rauchen ein Ende zu machen kann ich dir nur dazu raten.
Aber sterben wirst du bestimmt............................................, wenn du alt bist , aber nicht jetzt !

16.01.2020 00:05 • x 1 #129


Faden
Das erste Mal Todesangst hatte ich bei meiner ersten Herzattacke im Training.
Ich kam ins Krankenhaus und der Oberarzt der Kardiologie schaute auf mein EKG und rede von der Gefahr eines plötzlichen Herztodes.

Danach war ich wie gelähmt.
Ich komme aus der Medizin und weiß wann etwas auffällig ist und wann nicht.
Bei mir waren/sind einige Dinge auffällig.

Es folgten Wochen der Angst, ständige Panikattacken,Angst zu Sterben, nicht mehr da zu sein.
Ich habe die Wohnung kaum noch verlassen, schlafen ging nicht, essen schmeckte nicht mehr.
Eine medizinische Antwort bekam ich nie.

Nun, jetzt kommt der harte Part.
Ich hab angefangen mich bewusst mit dem Tod auseinander zu setzen.
Sehr bewusst.
Ich wollte es provozieren, ich war es leid mich zurück zu ziehen - ich war nie der Typ für Rückzug.

Sterben - okay aber nicht verkümmert in der Wohnung.
Ich bin nach dieser "Erkenntnis" täglich in den Wald gegangen - tief in den Wald, trotz schwerer Ryhthmusstörungen und der Warnung nicht ohne Begleitung unterwegs zu sein.

Ich für meinen Teil, für meine Welt sehe den Tod nicht als Ende.
Die Erde existiert seit Millionen von Jahren.
Ein Menschenleben dauert im Schnitt um die 65,70 Jahre ( ja Statistik ist höher, medizinische Falldaten liegen aber nur bei 65,70)
Also nehmen wir ein absolutes Minimum an Zeit ein.

Niemand, wirklich niemand wird sich in hundert Jahren nach deinem Tod noch an dich erinnern.
Nicht nur an dich, auch jeden den du kennst.
Das Leben ist ein Wimpernschlag nur für dich.
Aber deine Seele, glaub mir, die stirbt nicht einfach so.
Energie, und das sagt dir jeder Physiker, verschwindet nicht, sie verändert sich.

Alle halten zu sehr am eigenen Fleisch fest und verlieren in 100ten Panikattacken den Bezug zu sich, stopfen sich mit Hormonen von irgendwelchen Psychodocs voll die auch nur nach Studium - Schema F arbeiten.

Der Tod gehört aber nunmal dazu, nur weil wir ihn meiden in jeder Form haben wir diese Ängste.

Ich habe auch Angst, nur Versuche ich in diese Angst bewusst hinhein zu gehen, mit dem Wissen das es jederzeit schief gehen kann.
Aber dann hab ich es wenigstens im Stehen probiert anstelle in der Wohnung auf der Couch liegend und verzweifelnd.

16.01.2020 00:14 • x 6 #130


Zitat von Faden:
Der Tod gehört aber nunmal dazu, nur weil wir ihn meiden in jeder Form haben wir diese Ängste.

Besser als du es geschrieben hast, hätte man es nicht ausdrücken können ( Danke ) !
Ich füge noch etwas hinzu , " Man kann sich den ganzen Tag ärgern, man ist dazu aber nicht verpflichtetet !"

16.01.2020 00:24 • x 2 #131


Zitat von Karl Hoffmeister:
Durch deine Angst und Panik ist dein Immunsystem geschwächt. Trinkst du genug ? Wenn du es schaffst mit dem rauchen ein Ende zu machen kann ich dir nur dazu raten. Aber sterben wirst du bestimmt............................................, wenn du alt bist , aber nicht jetzt !


Danke für deine Antwort, sehr lieb !

16.01.2020 00:39 • #132


Zitat von Faden:
Das erste Mal Todesangst hatte ich bei meiner ersten Herzattacke im Training.Ich kam ins Krankenhaus und der Oberarzt der Kardiologie schaute auf mein EKG und rede von der Gefahr eines plötzlichen Herztodes.Danach war ich wie gelähmt.Ich komme aus der Medizin und weiß wann etwas auffällig ist und wann nicht.Bei mir waren/sind einige Dinge auffällig.Es folgten Wochen der Angst, ständige Panikattacken,Angst zu Sterben, nicht mehr da zu sein.Ich habe die Wohnung kaum noch verlassen, schlafen ging nicht, essen schmeckte nicht mehr.Eine medizinische Antwort bekam ich nie....


Vielen Dank, deine Geschichte ist unglaublich! Danke dass du sie mit uns teilst. Da schäme ich mich schon sehr so eine heulsuse zu sein, wenn man sowas hört. Ich wünsche dir alles gute und vor allem gute Besserung. Du bist ein sehr starker Mensch und dein Beitrag ist sehr beeindruckend!

16.01.2020 00:41 • x 1 #133


Insorge
Hallo Angsthase,

Panikattacken kenne ich - bisher zumindest - nicht. Aber ich habe eine Zeit lang das Rauchen aufgegeben.
Dass man seine Lunge irgendwie verstärkt wahrnimmt (als wenn der was fehlt) kann gut sein. Husten und gereizten Hals auf keinen Fall. Ich bin depressiv geworden beim Versuch aufzuhören (aber da kam noch mehr zu). Also bei manchen geht das auch auf die Psyche und deshalb könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht (in der Anfangszeit - will dir nicht den Mut nehmen weiter zu machen) Symptome einer Panikstörung verstärken kann. Ich konnte mein Rauchen immerhin deutlich reduzieren (und nicht mehr in der Wohnung) was mir jetzt erstmal reicht. Aber ganz aufhören ist natürlich besser, wenn man es hinbekommt.

Wieso bist du so sicher, dass du nicht erkältet bist?

Wenn ich einen gereizten Hals habe, nehme ich einen Löffel Honig und lasse ihn ganz langsam den Hals runtergleiten. Honig hat antiseptische und antibakterielle Wirkung. Vielleicht tut dir das ja auch gut (unabhängig davon woher das kommt). Und ich habe am Bett immer Eukalyptusbonbons, die ich (bis zu 3 Stück) beim Lesen zum Einschlafen lutsche. Das Lesen und lutschen war meine Taktik die Angst vor dem Einschlafen zu umgehen (lesen bis die Augen zu fallen). Und tatsächlich habe ich seit ich die Bonbons lutsche kaum noch Probleme mit Husten.

16.01.2020 03:01 • #134


10.02.2020 11:38 • #135


Zitat von Sophie1807:
Hallo Leute Ich hab die Seite grade zufällig entdeckt und hab gesehen das ihr euch hier gute Ratschläge gibt.Und zwar habe ich zur Zeit so ein komisches Gefühle jeden Abend wenn ich im Bett liege tagsüber habe ich nichts. Ich denke jeden Abend das ich bald sterben muss. Irgendwie ist mir schon klar das es nicht so ist aber auf der anderen Seite bekomm ich echt große Angst zustände. Ich war 2018 krebskrankt habe den krebs aber Gott sei dank besiegt!Ich war nie in Reha oder in Psychischer Behandlung ich dachte das ...


Was für eine Krebserkrankung hattest du denn?
Weil in deinem Alter, ist das ja wirklich sehr sehr selten.
Vielleicht solltest du mal über eine Therapie nachdenken.
Vielleicht hast du auch Glück und es geht wieder weg, wenn die Schilddrüse wieder richtig eingestellt ist.
Mir hilft ganz gut neurexan und neurodoron. Aber das ist auch bei jedem individuell.

Ich selbst habe auch fast täglich Angst zu sterben. Seit mein 2. Kind auf der Welt ist, ist es noch extremer geworden.
Eine Therapie hat bei mir leider genau das Gegenteil bewirkt und ich habe noch zusätzlich Angst und Panikattacken bekommen.
So Kämpfe ich mich durch jeden Tag.

10.02.2020 11:53 • x 1 #136


Ich hatte lymphknoten krebs, und ja zur Therapie möchte ich gerne gehen habe mich bei 3 Stück gemeldet bin leider auf der Warteliste da die Praxen leider überfüllt sind:/

10.02.2020 11:56 • #137


16.03.2020 15:21 • #138


Lottaluft
So gut wie alle hier

16.03.2020 15:30 • x 4 #139




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky