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Zitat von dazz:
Wenn du den Eindruck hast, dass ohne dich gar nichts funktioniert, kannst du dann nicht deinen Mann ein bisschen mehr involvieren? Und geteilte Sorgen, sind halbe Sorgen



Er muss schon auch mit ran, das ist es nicht. Nur geht halt nichts ohne Aufforderung. Da rede ich mir aber auch den Mund fusselig

25.11.2019 16:01 • #101


Zitat von Mamahochdrei:
Er muss schon auch mit ran, das ist es nicht. Nur geht halt nichts ohne Aufforderung. Da rede ich mir aber auch den Mund fusselig


Stellt doch einfach einen Plan auf. Z.B. heute bist du dran mit Kinder versorgen, morgen ich. Arbeitet dein Mann Vollzeit? Sind die Großeltern in der Nähe?

Wenn ja, dann nehmt euch mal ein Wochenende für euch als Paar

25.11.2019 16:09 • x 1 #102



Hallo Roxy1708,

Schreckliche Angst zu sterben!

x 3#3


Zitat von Hotin:
Wahrsagen und Kartenlegen werden von Menschen häufig benutzt, um Menschen zu beruhigen.


Wohl eher um Menschen zu verwirren und wie in diesem Fall zu verunsichern.
Wahrsager und Kartenleger handeln in meinen Augen grundsätzlich unverantwortlich, weil es ihnen egal ist ob ihre Kunden psychisch labil sind.

Aber wir leben in einem freien Land, jeder kann für sich entscheiden ob er sich Karten legen lässt und wem er zuhört ...

25.11.2019 17:25 • x 1 #103


Hotin
Zitat von Inkompatibel:
Wahrsager und Kartenleger handeln in meinen Augen grundsätzlich unverantwortlich, weil es ihnen egal ist ob ihre Kunden psychisch labil sind.

Das sehe ich etwas anders.
Wahrsager und Kartenleger betreiben in der Regel ein Geschäft. Das bedeutet sie verdienen Geld damit.
Kein halbwegs intelligenter oder auch dummer Wahrsager wird etwas voraussagen, was den Kunden dazu
veranlasst nicht mehr wieder zu kommen.
Also werden beim Wahrsagen und auch beim Kartenlegen die Wünsche des Kunden angeregt, seine Angst
im Moment etwas zu beruhigen, aber gleichzeitig die Antwort so weit wie möglich unklar und offen zu lassen,
damit er möglichst bald wiederkommt um mehr über seine Zukunft zu erfahren.
Ein Wahrsager wird nicht dafür sorgen, dass der Kunde nur einmal da ist.
Die Form der psychischen Beeinflussung und Verunsicherung nutzt natürlich die Unsicherheit von
Menschen bewusst und raffiniert aus.

25.11.2019 18:17 • x 1 #104


Zitat von Hotin:
Wahrsager und Kartenleger betreiben in der Regel ein Geschäft. Das bedeutet sie verdienen Geld damit.
Kein halbwegs intelligenter oder auch dummer Wahrsager wird etwas voraussagen, was den Kunden dazu
veranlasst nicht mehr wieder zu kommen.
Also werden beim Wahrsagen und auch beim Kartenlegen die Wünsche des Kunden angeregt, seine Angst
im Moment etwas zu beruhigen, aber gleichzeitig die Antwort so weit wie möglich unklar und offen zu lassen,
damit er möglichst bald wiederkommt um mehr über seine Zukunft zu erfahren.
Ein Wahrsager wird nicht dafür sorgen, dass der Kunde nur einmal da ist.


In erster Linie geht es hier um ethische Prinzipien ohne die es in Deutschland nicht mal eine Fürsorgepflicht gäbe.
Kennen einige aber scheinbar nur im Zusammenhang mit Kindern und Arbeitgebern, auch weil es juristisch
ziemlich kompliziert ist.

Und weil der Umgang mit Patienten und Kunden nicht so klar geregelt ist wie es meiner Meinung nach sein müsste,
haben Gruppierungen wie "Wahrsager", Kartenleger und sonstige Scharlatane relativ viel Narrenfreiheit in Deutschland.

25.11.2019 18:27 • x 1 #105


Zitat von dazz:
Stellt doch einfach einen Plan auf. Z.B. heute bist du dran mit Kinder versorgen, morgen ich. Arbeitet dein Mann Vollzeit? Sind die Großeltern in der Nähe?Wenn ja, dann nehmt euch mal ein Wochenende für euch als Paar



Mein Mann arbeitet aktuell gar nicht. Ich bin selbstständig und arbeite von zuhause aus. Was sich oft als schwierig gestaltet, weil er eigentlich auf die Kleine aufpassen soll, aber dann halt doch wieder am Handy hängt und zack steht sie bei mir...

Kinderfreies Wochenende ist unmöglich. Meine Eltern sind zwar in der Nähe, nehmen aber wenn dann nur die großen Kinder mal über Nacht. Mit der Kleinen kann ich froh sein, wenn sie mal ein paar Stunden hin kann. Dann allerdings brauche ich die Betreuung aber auch wirklich dringend, um meine Aufträge abzuarbeiten.
Schwierig umzusetzen.

26.11.2019 00:52 • #106


Icefalki
Zitat von Mamahochdrei:
Mein Mann arbeitet aktuell gar nicht. Ich bin selbstständig und arbeite von zuhause aus. Was sich oft als schwierig gestaltet, weil er eigentlich auf die Kleine aufpassen soll, aber dann halt doch wieder am Handy hängt und zack steht sie bei mir...


Da wäre bei mir Polen offen. Arbeiten heisst, dass die Kinder anderweitig versorgt werden. Und wenn er nicht arbeitet, ist das sein Job, es sei denn, er ist gerade krank, und kann nicht.

26.11.2019 19:10 • x 1 #107


Tabe77
Grade schwindel benommenheit sehstörungen und komisches Gefühl ziehen durch körper, kalte Füsse, und das Gefühl gleich zu sterben.

Keine PA. Puls ist ruhig. Aber trotzdem das Gefühl gleich ist Ende

Kennt ihr das?

13.12.2019 20:58 • #108


01.01.2020 04:39 • #109


Hi,
ein frohes neues Jahr.
Du bist nicht allein. Mir geht es genau so beschießen. Die Ängste sind urplötzlich da und ich liege zitternd im Bett und warte auf den Tod.... Ich frage mich ständig, ob mein Herz gleich zum schlagen aufhört...

01.01.2020 04:56 • #110


Ja ist echt sch.. Dabei hatte ich mir vorgenommen das im neuen Jahr alles besser wird.Fängt ja sehr gut an

01.01.2020 04:59 • #111


Ich bin genau so verzweifelt... setze gerade auf mein Bett und will eigentlich um Hilfe schreien...
Es macht mich traurig, wenn ich weiß, dass alle am feiern sind (genau wie ich vor dieser sch. Erkrankung) und ich setze zitternd hier und bete um Genade Gottes..

01.01.2020 05:04 • #112


Ich habe gefeiert,es ging mir gut.Nur jetzt liege ich wach und kann nicht mehr schlafen weil ich mein Herz wieder so extrem spüre.Und das aus dem Nichts.Das macht mich auch wütend.Es ist als wenn die Angst es nicht will das es einem gut geht.

01.01.2020 05:09 • #113


Seit wie lange hast du die Angststörung?

01.01.2020 05:22 • #114


Jetzt im Januar werden es zwei Jahre.Zwei Jahre meines Lebens vergoldet wegen dieser Störung

01.01.2020 05:25 • #115


Bei mir hat es auch im Januar angefangen aber vor 6 Jahren... seit 6 Jahren kämpfe ich dagegen. War einmal in der Klinik und 2 Mal medikamentöse Behandelt. Psychotherapeutie mache ich immer noch + Bedarfmedikation mit Tavor...
Das schlimme daran ist, dass das Alles nichts bringt, wenn die Attacken da sind...
Mittlerweile weiß ich nicht mehr, ob ich davon Angst habe zu sterben, oder es meine Erlösung sein wird...
Ich habe Familie mit 2 wunderschönen Kinder, einen sehr guten Beruf und trotzdem so unglücklich, wegen dieser verdammte Störung...

01.01.2020 05:32 • #116


Ich weiß was du meinst.Ich bin auch in therapeutischer Behandlung und einmal Tagesklinik hatte ich auch.Werde es mit der TK noch mal in Angriff nehmen.Bin schon angemeldet warte nur auf einen Platz.Ich bin aber zuversichtlich das ich es schaffen werde diese Angststörung zu überwinden.Ich muß es einfach schaffen.Ich will mein Leben so wie es einmal war zurück haben

01.01.2020 05:38 • #117


Wenn es dich beruhigt:
Es ist zu schaffen. Ich habe trotz der Angststörung das Referendariat beendet und bin seit 5 Jahren Rechtsanwalt. Habe zwei Kinder bekommen und das Leben geht weiter.
Es ist nicht so, dass mann immer und ununterbrochen darunter leidet. Leider kommen die Attacken gerade aus dem Nichts und überraschen und überrumpeln dich und dann setzt man da und muss durch. Da hilft nur die Therapie, die ich gemacht habe und mache, damit ich nicht durchdrehe und ins Krankenhaus fahre. Aber trotzdem, bis die Wellen wieder weg sind geht es mir total beschießen, wie am ersten Tag.

Du wirst es auch schaffen. Dass wir zumindest erkannt haben, woran wir erkrankt sind ist schon mehr als die Halbe-Meile...
Es ist auch beruhigend zu wissen, dass Menschen nicht allein ist...

01.01.2020 05:46 • x 1 #118


Mein Hauptproblem ist,das ich es nicht richtig akzeptieren kann das es so ist wie es ist

01.01.2020 05:50 • x 1 #119


Ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen und verstehen.
Ich frage mich ständig auch, warum ich.
Aber ich habe, auch berufsbedingt, irgendwann eingesehen, dass fast jede/r an irgendetwas erkrankt ist. Manche körperlich und manche psychisch. Ich muss auch gestehen, dass es schlimmeres gibt, obwohl ich diese Krankheit tiefst hasse...
Am Anfang dachte ich mir, dass ich es hinter mir haben will und zwar wie eine Erkältung. Als das erste Jahr rum war und die Attacken immer noch kamen, habe ich diesen Forum gefunden. Ich habe erkannt, dass es Menschen gibt, die seit 3 Jahrzehnten mit der Erkrankung zu kämpfen haben.
Wie mann aus dem Abständen, die ich hier schreibe erkennen kann, bin ich (Gott sei Dank) sehr selten auf die Hilfe hier angewiesen.
Eine der wichtigsten Schritte dabei war jedoch die Akzeptanz, dass ich die Störung habe und eventuell bis zum Ende meiner Tage mit mir schleppen muss...
Da begann die Besserung, dass ich nicht mehr jeden Tag, so schlimm daran bin, wie heute Nacht... denn ich mittlerweile weiß, was mit mir los ist...

01.01.2020 06:02 • #120




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