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Guten Morgen Zusammen,

heute hab ich einen ganz schlechten Tag eigentlich ging es mal wieder schon gestern Abend los. Übelkeit, schwitzen, Herzrasen, Angst umzufallen.
Sicher ist weiß, es spielt sich alles im meinem Kopf ab aber trotzdem ich komm im moment nicht dagegen an.

Es ist einfach nur zum heulen. Wo ist der Mensch hin, der ich vor der Erkrankung war?

Das schlimmste ist noch, ich bekomme keinen Termin beim Psychiater.
Ich hab es bestimmt jetzt schon bei 10 Ärzten probiert, alles sagen mir erst wieder im Februar.
Psychotherapieplatz dauert auch mindestens noch 4 Monate.
Medis vertrage nicht (hab jetzt mal wieder was neues ausprobiert).

Ich will nicht mehr, ich hab so keine Kraft mehr und da nimmt keiner Rücksicht drauf.

Es wird erwartet, dass man sich um den Haushalt, die Kinder etc kümmert. Immer geht der Job vor. Und von den Menschen wo man gedacht sie sind für einen da benutzen einen als Abfalleimer ohne Rücksicht auf Verluste und meinen dann auch noch einen zu kritisieren

Kann nur hoffen, das der morgige Tag besser wird.

Lieben Gruß
Nico33

25.11.2009 10:34 • 25.11.2009 #1


6 Antworten ↓


wenn du es nicht mehr aushälst, kann dich dein hausarzt in ein krankenhaus einweisen! das geht sofort!!

alles gute:-)

25.11.2009 10:52 • #2



Sau schlechter Tag

x 3


Huhu,

Salome hat Recht, wenns ganz schlimm ist - man kann sich in eine psychiatrische Klinik sogar selber einweisen - zumindest ging das bei mir noch damals vor einigen Jahren...

Lass Dich trotzdem auf die Warteliste setzen, manchmal gehts schneller als man denkt.

Aber ich lese auch aus Deinem Post das Du völlig überforder bist.
Versuch Dir einige Freiräume zu schaffen, das ist ganz wichtig - und wenn es nur 15-20 Minuten am Tag sind.

Du kannst Dir schon mal eine EntspannungsCD von Muskelentspannung nach Jacobsen holen - die kann man dann gut auch alleine lernen.

Wenn Du das dann regelmässig mindestens einmal am Tag machst ist das schon mal ein Anfang.

Ich machs heute fast gar nicht mehr, weil nicht mehr benötigt, aber Freiräume nehm ich mir immer noch.

Dir alles Gute
LG
Gabi

25.11.2009 11:09 • #3


Hallo Gabi, Salome,

danke für Eure Antworten.

Irgendwie versuche ich mir ja Freiräume zu schaffen, aber ich bin im Moment von der Angst so blockiert, dass ich es lasse.

Unter "Normalen Umständen" hab ich kein Problem alles unter einen Hut zu bekommen, aber im Moment ist es wirklich schwierig. Du versucht die Angst "unter Kontrolle" zu halten und musst Dich aber gleichzeitig auf deine Kinder konzentrieren.
Eine Auszeit (bzw. einen stationären Aufenthalt) wäre schon besser, aber wie realisieren? Mein Mann kann im Moment kein Urlaub nehmen und wie schon gesagt und von der Seite, wo man eigentlich mein sie sind für einen da tragen noch dazubei ( oder sind eigentlich 60% daran Schuld dass es einem so schlecht geht)

So ein Rückfall hat ich noch nie, die Angst ist so schlimm wie noch nie.
Aber ich finde es sehr schön mit euch auszutauschen, mit Menschen die wissen was ich meine bzw. was in einem Körper vorgeht.

Danke

Lieben Gruß

Nico33

25.11.2009 11:28 • #4


im ernstfall, d.h. wenn du einen stationären aufenthalt machen musst und dein mann keinen urlaub nehmen kann und deine kinder -wie ich glaube- unter 14 sind, muss dir die krankenkasse eine haushaltshilfe bezahlen!

Du kannst dich auch bei einm sozialdienst vor ort erkundigen. bei uns hier kümmert sich in solchen fällen z.B. die caritas oder diakonie.
Aufjedenfall haben deine kinder auch nichts davon, wenn es dir immer schlechter geht - merken die sowieso, auch wenn man versucht, es zu verbergen.

viel glück:-)

25.11.2009 11:37 • #5


Hallo Nico,

ich kann mich Salome nur anschließen. Ich verstehe Deine Sorge so, dass Du gerne Hilfe in Anspruch nehmen möchtest, eher musst... aber Angst hast, dass dann der Alltag der Familie nicht mehr "funktioniert". ? Wenn Du als Mensch nicht mehr "funktionierst", ist aber auch niemandem geholfen, oder?

Überlege mal, Du hast wirklich viele Möglichkeiten und kannst Hilfe bekommen und es gibt für alles ne Lösung. Aber wenn man sich keine Hilfe holt, hat man am Ende womöglich nicht mehr die Kraft um seinen "Ausstieg" vorzubereiten, aber das kannst Du jetzt noch!

Du schaffst das!

25.11.2009 12:04 • #6


Hallo Zusammen,

ich weiß ja ihr habt alle so recht. Ich mach mir halt so meine Gedanken da meine Kinder sehr sensibel sind und ich weiß halt nicht wie sie auf eine völlig Fremde Person reagieren.

Und ehrlich gesagt habe ich auch Angst was mich in der Klinik erwartet.
Ich mag auch keine Medis mehr nehmen, da ich immer egal welche so starke Nebenwirkungen habe, es geht sogar soweit das ich in 3 Wochen fast 10 KG abgenommen habe (habe nichts bei mir behalten). Teufelskreis

Aber den Tipp mit den Betreuungsmöglich werde ich mal in Angriff nehmen, was ich für Möglichkeiten hier im Dorf habe.

Liebe Grüße

Nico33

25.11.2009 18:09 • #7




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