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Ich weiss nicht mehr weiter. Vor 1 woche kam in eine grippaleninfekt panik hoch und ich erlebte seit 6 jahren die ersten PA. Seit 1 woche nur noch angst, laehmung. Ich rede mit meiner familie versuche mich abzulenken. Es klappt nicht. Ich habe lyrica von 100 auf 150 gesteigert, nur NW keinerlei wirkung. Ist es noch zu wenig? Ich war bis sonntag eine selbstaendige froehliche frau. Nichts ist mehr wie es war. Ich bin ein wimmerndes kind voll angst.

Wir wollen in ein paar monaten umziehen und unsere existenz aufgeben. Obwohl es schoen ist kann es doch sein, dass mein unterbewusstsein angst hat deswegen.

Ich bin verzweifelt und mein mann auch. Ich bin muede und gelaehmt. Moechte aufgeben. Sowas kenn ich noch von frueher ist lange her. Bin so enttaeuscht, dass ich nicht damit zurechtkomme und glaube auch nicht an besserung

01.04.2018 16:27 • 05.04.2018 #1


20 Antworten ↓


Hotin
Hallo ladybug,
Zitat:
Wir wollen in ein paar monaten umziehen und unsere existenz aufgeben. Obwohl es schoen ist kann es doch sein, dass mein unterbewusstsein angst hat deswegen.


Genauso wird das sein. Was macht Dir denn so Angst, wenn Du an eure Zukunft denkst?
Zitat:
Bin so enttaeuscht, dass ich nicht damit zurechtkomme und glaube auch nicht an besserung



Bedeutet das, Du stehst gar nicht zu der Veränderung? Machst Du es eigentlich nur Deinem Mann zuliebe?

01.04.2018 23:14 • #2



Angststörung ist wieder da - müde und gelähmt

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la2la2
Hey,
warst du schon beim Arzt und hast ihm gesagt, dass du seit ner Woche Symptome hast, die du für ne Erkältung hältst und es dir seitdem extrem schlecht geht?

Da muss mal geschaut werden, ob es wirklich nur ne harmlose Erkältung ist.... macht viel mehr Sinn als zu versuchen mit Lyrica die Symptome zu unterdrücken oder es so auszuhalten und abzuwarten. .

02.04.2018 00:48 • x 1 #3


Zitat von la2la2:
Hey,
warst du schon beim Arzt und hast ihm gesagt, dass du seit ner Woche Symptome hast, die du für ne Erkältung hältst und es dir seitdem extrem schlecht geht?

Da muss mal geschaut werden, ob es wirklich nur ne harmlose Erkältung ist.... macht viel mehr Sinn als zu versuchen mit Lyrica die Symptome zu unterdrücken oder es so auszuhalten und abzuwarten. .


Was soll der Arzt dann deiner Meinung nach machen? Also welche Untersuchungen?

Lg

02.04.2018 01:55 • #4


la2la2
Zunächst mal schauen wie schlimm die Erkältung ist und ob es Anzeichen gibt, dass es mehr als nur eine Erkältung ist. Und dann in ein paar Wochen gründlicher zu schauen, wenn Symptome weiterhin bestehen bleiben......

02.04.2018 09:51 • #5


Arzttermin Vorsclag: Ende Juni......geht doch..... (((((((((((((

03.04.2018 08:23 • #6


la2la2
Zitat von ladybug:
Arzttermin Vorsclag: Ende Juni......geht doch..... (((((((((((((


Beim Hausarzt oder bei einem Facharzt?

03.04.2018 08:32 • #7


Facharzt...ich hab ekeinen Hausarzt.

03.04.2018 09:01 • #8


la2la2
Welche Fachrichtung denn?

Kannst versuchen bei irgendeinem Internisten oder Hausarzt nen Termin zu bekommen...,.
Dürfte schneller gehen als 2 Monate.....

03.04.2018 09:19 • x 2 #9


Hallo, Angst haben wir alle vor Veränderungen nur anstatt sich in Panik zu versetzen das lahmt uns doch nur sollten wir uns fragen , wie schaffe ich dass?Nach Lösungen suchen mit denen du zurecht kommst. Vor allem Selbstbedtimmt sein das stärkt das Selbstbewusstseins und wir haben nicht mehr das Gefühl Hilflos zu sein. Übernehme die Kontrollle für dich denn du bist die Herrin deines Lebens.

03.04.2018 09:24 • x 1 #10


Hotin
Hallo ladybug,
Zitat:
Facharzt...ich hab ekeinen Hausarzt.


Wenn ich Deine Beschreibungen lese, frage ich mich.
Du hast keinen Hausarzt, also keinen Arzt Deines Vertrauens?
Zitat:
Ich war bis sonntag eine selbstaendige froehliche frau. Nichts ist mehr wie es war. Ich bin ein wimmerndes kind voll angst.


Wie kann das sein? Wie gehst Du mit Deiner Gesundheit um?

03.04.2018 09:27 • #11


Das blöde ist, lala, sie haben keine Ahnung. Versuche stündlich meine vorherige Therapeutin zu erreichen.

Liebe Hotin,

ich bin Arzthelferin a.D. und quasi in der lage mich selber zu behandeln. Bin aber fast nie ernsthaft krank. Ichhbae einen Psychater, dermir auch die Medis aufschreibt. Den allerdings habe ich Jahre nicht gesehen. Ging mir auch jahrelang gut. Ich wußte nicht dass ich zu niedrig dosiert war, bis mein Körper es brauchte. Die Angst ist nunmal da. Nun eben das Problem, wie ich mit ihr umgehe und das funzt grad überhaupt nicht so wie ich es will. Bis vorige Woche war ich eine stabile sellbstbewußte Frau, unerschütterlich, cool, im Job erfolgreich. Zuhause alles gut. Wir planene einen Umzug inein neues haus in anderer Stadt um dort Wurzeln zu schlagen. es ist ein schöner Gedanke.Plötzlich Zusammenbruch als Auslöser eine grippe, die ich nicht bekommen aber abgewehrt habe. kannst du damit was anfangen?

03.04.2018 10:49 • #12


kalina
Ist die Frage, ob der Auslöser wirklich die Grippe war.

Oder eher der geplante Umzug? Gerade bei Veränderungen kommen doch oft Ängste und Panik wieder hoch. Ist zumindest bei mir so.

03.04.2018 11:08 • x 1 #13


onkelbaerbel
Zitat von ladybug:
Ich weiss nicht mehr weiter. Vor 1 woche kam in eine grippaleninfekt panik hoch und ich erlebte seit 6 jahren die ersten PA. Seit 1 woche nur noch angst, laehmung. Ich rede mit meiner familie versuche mich abzulenken. Es klappt nicht. Ich habe lyrica von 100 auf 150 gesteigert, nur NW keinerlei wirkung. Ist es noch zu wenig? Ich war bis sonntag eine selbstaendige froehliche frau. Nichts ist mehr wie es war. Ich bin ein wimmerndes kind voll angst.

Wir wollen in ein paar monaten umziehen und unsere existenz aufgeben. Obwohl es schoen ist kann es doch sein, dass mein unterbewusstsein angst hat deswegen.

Ich bin verzweifelt und mein mann auch. Ich bin muede und gelaehmt. Moechte aufgeben. Sowas kenn ich noch von frueher ist lange her. Bin so enttaeuscht, dass ich nicht damit zurechtkomme und glaube auch nicht an besserung


Hallo, mir geht es gerade genauso.
Vor 5 Jahren hatte ich schon einmal eine Angststörung, habe gedacht, dass ich sie überwunden hätte, im Januar kam alles wieder.
Bei mir kommt sie wieder, wenn irgendwas ungewiss ist, wenn ich keine Sicherheit habe und sich irgendwas in meinem Leben verändert.
Ich zum Beispiel schreibe im Sommer mein Examen, danach weiß ich nicht was ich machen möchte...Angst!
Kann dich da verstehen

03.04.2018 11:09 • x 2 #14


Hotin
Hallo ladybug,

ich kann schon einiges damit anfangen, was Du schreibst.
Nur darf ich Dir meine Meinung nicht aufdrücken.

Wenn Du Arzthelferin bist, oder warst, dann musst Du doch etwas von den Zusammenhängen von Körper und
Psyche wissen. Die Psychosomatik!
Zitat:
Die Angst ist nunmal da. Nun eben das Problem, wie ich mit ihr umgehe und das funzt grad überhaupt nicht so wie ich es will.


Nach wollen geht es im Leben oft nicht und bei einer Angststörung schon gar nicht.
Kann es sein, dass Du einfach im Moment total überlastet bist?
Zitat:
Bis vorige Woche war ich eine stabile selbstbewußte Frau, unerschütterlich, cool, im Job erfolgreich.


Vermutlich weil alles wie gewohnt gelaufen ist. Wie gehst Du mit Veränderungen um?
Bestimmt fällt Dir das nicht so leicht, Dich auf neue Lebenssituationen einzustellen.
Zitat:
Plötzlich Zusammenbruch als Auslöser eine grippe, die ich nicht bekommen aber abgewehrt habe.


Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass es damit etwas zu tun hat.
Was macht Dir daran Angst, dass Du aus Deinem gewohnten, vertrauten Umfeld gehst?
Zu welchen Personen wirst Du den engen Kontakt verlieren?

03.04.2018 11:16 • x 1 #15


Vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen, ihr beiden! Zunächst einen dicken Knuddler fürs Antworten. Schön, daß ih rmich nicht alleine lasst, obwohl ihr selber nicht gut drauf seit.
Ich muß ganz genau überlegen, was passiert ist: vielleicht hilft es, wenn ich einmal meine Situation beschreibe in der ich lebe:

ich bin ja selbständig mit meinem Mann, ich bin iT-FAchberaterin, er iT-Techniker. Das bedeutet jeden Tag Kunden, reden machen und tun. hohe Konzentrationsspanne.
Unser Unternehmen wird zumEnde des Jahres aufgelöst. Wir sind einfach am Ende, es geht nicht mehr.
Wir werden unsere Immobilie, in der wir leben, verkaufen. Dann ziehen wir weg aus der großstadt undbeginnen eine neue Existenz auf ganz anaderer basis. Das neue haus wird erheblich günstiger werden wie diese Haus wert ist. Kurzum, es wird einen Überschuß geben, vondem wir mind. ein jahr leben könnten, ohne etwas zu tun. Wollen wir ja aber nicht. Es soll ja vorwärts gehen. Das wäre eine Sicherheit. Ich hätte wieder einene garten. Könnte nach 20 Jahren endlich wieder katzen haben. So der Plan. Unser Sohn ist dann mit der Ausbildung fertig und kann ausziehen. WIr warten jetzt auf die Finanzierung des ganzen.

Eigentlichhört sich dasmal wieder ganz toll an. Wäre es auch, wennda nciht die plötzliche Angst wäre, die vor 10 tagen schlagartig zurückkam. Ich habae das eigentlich jedes jahr fast immer zur selben Zeit. Letztes mal starb die Katze meines Sohnes tragisch, da brach ich zusammen und begann Therapie, diehalf sehr schnell, nach 8 Wochen brach ich diese ab.

Bis heute keinerlei Rückschläge. Im Sommer 2017 verlor ich meine letzten fünf Fellchen, alle auf einmal. Auch da habeich zwar schwer aber ohne panik überstanden.

Die letzten Monate habe ich als stabile Frau gearbeitet war sehr zufrieden mit meinem Selbstbewußtsein.
Das Einzige was mir aufgefallen ist, wasich als stsörend empfundenhabe.

Ich hatte zu wenig Zeit für mich. So binich täglich 6:00 uhr aufgestanden und habe mein Hobby genossen.
Dabei hatt e ich oft ein schlechtes Gewissen, ob es meinem Mann so gefällt. Ic h habe es exzessiv betrieben, aucham WO-EWnde. Und die Hochsensibilität nimmt gerade wieder zu.

Könnt ihr damit was anfangen?

03.04.2018 11:48 • x 1 #16


Hallo,

Ja ich kann damit etwas anfangen ,weil es gesunde Gefühle sind die du zu Zeit am verdrängen bist, da ist die Schuld (ich darf doch nicht mein Hobby nachegehn) da ist viel Verantwortung , dein Sohn , die KATZEN , da ist die Trauer um deine Fellnasen ,da ist die Angst vor der Zukunft ,ziemlich viel ,oder? dein Körper ist aus der Balance geraten und das fühlt sich mies an ,dann werden wir krank. Wenn du es nicht alleine schaffen solltest aus dieses Loch heraus zu kommen wende dich an einem Therapeut.
Ich glaube was du jetzt brauchst ,ist Entspannung, nicht in Form eines Urlaub ,NEIN in Form von einer Reha wo deine Bedürnisse in Form von Mass. und anderen Anwendungen geheilt werden. Du fährst mit platten Reifen und das ist überhaupt nicht gut ,für dich und deine Umwelt. Egal, was auch passiert im Leben , denke auch an Deine Gesund ,

03.04.2018 12:17 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Das hilft grad ein bischen.... wahrscheinlich sammel ichgrad wieder...ichversuche heute abend die Thera zu errreichen und morgen meinen Doc.

Liebe Tuffie, es würde mir schon helfen wenn ich mir nur glauben würde, daß es auch wieder besser wird oder ganz aufhört.Ich habe das nun seit 22 jahren. In den ersten Jahren war es jeden tag.
Bis ich wußte was es ist und Medis bekommen habe, blieb es so. Doch dann wurde es besser und verschwand bis auf Phasen wie diese komplett. IMmer wenn nun, nach 22 jahren, diese Phasen kommen, will ich michnicht mehr an mein Verhalten zu dieser Zeit erinnern. nun hocke ich im Büro der bauch krampft, gegessen wird garnicht mehr. In meinem Geiste stelle ich mir meinen Buddha aus dem Wohnzimmer vor, wie er mir sagt, es wird wieder aufhören, das hat es immer getan, habe etwas Geduld. Denn was passiert, wenn es das nicht tut? dannbricht hier alles zusammen. Ich darf nicht ausfallen, ich muß funktionieren. Da sin wichtige termine die kommen werden. Und ich inden Zustand? OMG wie machen das denn andere? Ich z.B. weiß schon das ich morgenfrüh wieder angst haben werde. Toll.

03.04.2018 14:03 • #18


Hotin
Hallo ladybug,

wenn ich Deine Beschreibung Deiner (Eurer) aktuellen Situation lese, wundert mich eigentlich nichts mehr.
Bei solch einer großen Veränderung kann man schon mal das Nervenflattern kriegen.
Zitat:
In meinem Geiste stelle ich mir meinen Buddha aus dem Wohnzimmer vor, wie er mir sagt, es wird wieder aufhören,
das hat es immer getan, habe etwas Geduld. Denn was passiert, wenn es das nicht tut? Dann bricht hier alles zusammen.


Bestimmt wird es irgendwann wieder aufhören. Warum glaubst Du nicht daran.
Du hast es doch schon mehrmals erlebt, wie Panikattacken wieder nachgelassen haben.
Zitat:
Das Einzige was mir aufgefallen ist, was ich als störend empfunden habe.
Ich hatte zu wenig Zeit für mich.

Dann kennst Du doch schon einen Grund, warum Deine Ängste explodieren.
Bestimmt wird es bei so einer großen persönlichen Veränderung lange Zeit dauern, bis in Dir wieder vollständige Ruhe einkehrt.
Zitat:
So bin ich täglich 6:00 uhr aufgestanden und habe mein Hobby genossen.


Was ist denn Dein Hobby? Kannst Du Dich dabei total entspannen, oder belastest Du Dich damit zusätzlich?
Zitat:
Ich habe es exzessiv betrieben, auch am WO-Ende. Und die Hochsensibilität nimmt gerade wieder zu.


Nach Entspannung hört sich das mit Deinem Hobby nicht gerade an.
Zitat:
Denn was passiert, wenn es das nicht tut? Dann bricht hier alles zusammen. Ich darf nicht ausfallen, ich muß
funktionieren. Da sind wichtige termine die kommen werden. Und ich in den Zustand?


Warum solltest Du ausfallen? Das passiert nicht. Vertraue auf Dich aber baue viel mehr Ruhezeiten in Deinen
Tagesablauf rein. Vor dem Schlafengehen solltest Du möglichst mindestens eine halbe Stunde oder mehr für Dich
allein haben. Um runter zu fahren und den Tag auslaufen zu lassen.
Zitat:
OMG wie machen das denn andere?


Die packen sich den Tag nicht so voll, denken mehr an ihr Wohlbefinden und bauen
immer wieder Ruhezeiten in ihren Tagesablauf ein.

03.04.2018 23:44 • x 1 #19


Habe gerade mit der Arztpraxis telefoniert, di emich betreut.Mein Arzt, dermich in 14 jahren nur 2x gesehen hat,meint, dass ich Pregabalin nicht hochdosieren soll. Alle anderen Angstpatienten sagen, daß 100mg pro tag zu wenig ist und sie sich mit ab 300 erst richtig gut fühlen. Ich möchte nicht wieder runtergehen, bin jetzt grad bei 200 am Einschleichen. Er wird sich die Woche beimir telefonisch melden.

04.04.2018 09:22 • #20



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