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Hallo!

Ich weiß nicht mehr weiter..

Ab September gehe ich wieder zur Schule, noch 5 Monate und ich kann alleine nicht aus dem Haus gehen!

Die Schule ist ca. ne Stunde weg und das macht mir totale Angst...

Ich hab schon in einer Tagesklinik angerufen, aber dort erst einen Termin im Juni bekommen und da wirst erst entschieden ob ich auf die Warteliste komme, oder ohne Warteliste reinkomme. Das wird alles zu spät...

Ich weiß das ich eigentlich AD´s nehmen sollte, aber ich kann das nicht...

Ich hab so große Angst vor diesen Dinger und vorallem vor dem was mir in den ersten Wochen blüht...

Stationär, will ich auch nicht rein, macht mir noch mehr Angst und ich weiß einfach das ich mich so unwohl da fühlen würde.
Sie meinten ich müsste von 3 Monaten Aufenthalt ausgehen, das ich eindeutig zu viel für mich!

Nun meine Frage, die AD würden mir sicherlich den Einstieg und den Anfang der Schulzeit ein wenig erleichtern. Wäre es möglich nur für die Anfangszeit in der ich die AD´s nehme in eine Klinik zu gehen ? Also die ersten 2-3 Wochen, ich würde mich sicherlich wohler fühlen, wenn ich weiß das 24 Stunden ein Arzt da ist, falls ich mich übergeben sollte (das ist nämlich meine größte Angst in Bezug auf Nebenwirkungen.)
Und danach einfach mit einer ambulanten Therapie weiter machen, so dass ich zur Schule gehen kann, ohne jeden Tag sterben zu müssen.

Ich bin so am Ende mit den Nerven und die Zeit lässt mich nicht mehr in Ruhe...

LG

27.04.2010 11:56 • 28.04.2010 #1


14 Antworten ↓


hey

also, wenn du freiwillig in eine stationäre einrichtung gehst, kannst du dort auch jederzeit wieder gehen. ich kenne es auch so, dass es mehrere stationen gibt. also das leichte fälle (wie du) nicht mit menschen zusammen kommen, die z.b. fixiert werden müssen etc. pp.

dennoch bekommt man dort natürlich auch sachen mit, die durchaus mal unangenehm sein können. aber wie gesagt, es steht dir frei zu gehen.

wichtig ist, dass du deine vorstellunge, wünsche und ängste offen mitteilst und nicht ja/amen zu was sagst, wo du schon vorher weisst, dass das nichts wird. die können ja nicht in dich hinein schauen und sind von daher auf deine einschätzung angewiesen.

hast du denn keinen therapeuten mit dem über sowas sprechen kannst? ich will dir da auch nicht reinreden, aber wieso bist du der meinung, dass du AD nehmen solltest? mir hat man das auch oft angeboten, aber ich habe immer gesagt, dass ich das nicht will und das thema war dann auch erledigt.

27.04.2010 12:20 • #2



Richtig verzweifelt!

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Ich hab keine Probleme damit irgendetwas mitzubekommen, ich hab in der Altenpflege gearbeitet, war dort auf der Geronto-Abteilung, also mit sowas hab ich wirklich keine Probleme.

Mein Therapeut möchte mir auch immer AD´s andrehen, genauso wie mein Psychiater und ich hab jetz wirklich ein Jahr ohne ausgehalten und wenn das mit der Schule nicht wäre, würde ich auch keine nehmen. Aber ich werde den täglichen Weg dorthin ohne Medis nicht schaffen. Ich könnte mich auf den Unterricht nicht konzentrieren, weil ich ständig die Minuten und Stunden zählen würde, bis ich wieder den Weg nachhause antreten muss.

Ich hab einfach gemeint, ob es nicht sehr blöd klingt, wenn ich sage, ich möchte nur solange in der Klinik bleiben, bis ich weiß das ich die Medis vertrage und bis mein Körper sich daran gewöhnt hat...

27.04.2010 12:27 • #3


Ich bin auch Schulgängerin und hatte oft angst davor hinzugehen mitleerweile aber nicht mehr.
Ich hab da auch gelegentlich PA´s aber vllt hilft dir das was mir geholfen hat.
Ich habe erstmal meinen Leuten davon erzählt die mir dort wichtig sind.
Sobald ich was hatte habe ich bescheid gesagt. Im unterricht bin ich kurz raus habe nen kleinen spaziergang gemacht (alleine doer evt. zuzweit wie schlimm es auch war) habe mir alles von der seele gesprochen meine freundin haben mich gestüzt.
Mittleerweile kann ich lange im unetrricht aushalten denke mir es passiert nichts udnw en nsind alle da.
Manchmal gehe ich noch kurz raus auf die toilette um kurz luft zu schnappen.
Und mit dem Hinweg. Anfangs hab ich mich mit dem AUtofahren lassen....dann nahm ich mit freunden den bus und mitleerweile kann ich trotz langem weg wieder laufen

27.04.2010 13:58 • #4


Also hier gibt es verschiedene psychiatrische Abteilungen im KH. Unter anderem z.B. eine die nur für die medikamentöse Einstellung ist. Was ich hier auch sehr gut finde, ist das niemand gezwungen wird etwas zu nehmen.
Ich an Deiner Stelle würde stationär gehen. Jetzt hast Du noch die Luft und Zeit Dich dort therapieren zu lassen. Ich habe auch immer gesagt kein AD, und kein KH. Und ich bin am Ende selbst freiwillig rein und denke im nachhinein hätte ich schon längst machen sollen.

Klar packt mich die Angst immer noch aber nicht mehr so heftig und ihc komme viel schneller wieder raus. Und durch das AD (Valdoxan) bin ich viel ausgeglichener. Den 1. Abend hatte ich übrigens nu rminimale Übelkeit ansonsten null Nebenwirkungen.

LG Esprit

27.04.2010 18:21 • #5


Ich möchte dort wirklich nicht länger als 3 Wochen rein.

Wie sieht es denn in einer Klinik mit Handy und Laptop aus?
Darf man sowas benützen ?

LG

27.04.2010 18:41 • #6


Zitat:
Wie sieht es denn in einer Klinik mit Handy und Laptop aus

Wieso willst Du das denn wissen?
Vordergründig müsstest Du Dich doch nur auf Dich besinnen können. Oder?

27.04.2010 18:44 • #7


Ja. Nur bin ich mir ziemlich sicher das ich mich alleine und unwohl fühlen werde und es mir sicherlich leichter fallen würde, wenn ich ab und zu mit jemand bekanntem Telefonieren oder schreiben würde....

27.04.2010 19:00 • #8


hallöchen alle
also ich habe auch eine therapie gemacht weil ich nicht mehr bus gefahren bin und richtig angst vor der schule hatte ich war 18wochen weg aber ich habe es nicht bereut und bei mir war das so das ich mein handy zwischen 18:30 und 20 uhr bekommen habe und ich wäre auch der meinung das handy und laptop nicht so wichtig sind weil du ja therapie machen möchtest und nicht die ganze zeit chatten oder telen sollst verstehst du das klingt vllt nen bissl hart aber ich bin selber ers 14 und habe das durch gemacht und jetzt muss ich vllt wieder hin weil es mir nit so gut geht aber ich gebe dir den tipp tu es und es geht dir besser auch wenn es noch so schwer ist desto jünger desto besser ich wünsche dir alles gute und viel mut das du es durchhälst
lg manuel

27.04.2010 19:07 • #9


Zitat:
Nur bin ich mir ziemlich sicher das ich mich alleine und unwohl fühlen werde und es mir sicherlich leichter fallen würde, wenn ich ab und zu mit jemand bekanntem Telefonieren oder schreiben würde.

Aber Du wärst vom Denken abgelenkt, und das würde Dich dann nicht vorwärts bringen.

27.04.2010 19:09 • #10


Ich hab einfach so Angst davor da alleine zu sein. In einem fremden Bett zu schlafen... weg von meinem Freund und meiner Familie...

Aber nochmal zu meiner eigentlichen Frage, kann ich dort wirklich gehen, wenn ich will? Kann ich vorher bei dem Vorgespräch sagen, dass ich nur "überwacht" werden möchte, solange ich mir nich sicher bin ob ich die Medis vertrage?

Komm mir selber total dumm vor...

27.04.2010 19:27 • #11


Zitat:
Ich hab einfach so Angst davor da alleine zu sein. In einem fremden Bett zu schlafen... weg von meinem Freund und meiner Familie...

Denkst nicht, dass Dich das weiterbringen und stark machen würde?
Und das hätte ganz viel positives.
Du schaffst das.

27.04.2010 19:33 • #12


Also in der Klinik in der ich war waren handys ab 17 h erlaubt und Laptops nicht. Was aber auch Sinn macht. Du sollst ja an Dir arbeiten und Dich auf die Therapie und die Mitpatienten einlassen.

27.04.2010 21:13 • #13


bei mir war das so das man abbrechen konnte aber ich finde aus meiner sicht wenn man was angefangen hat soll man es auch zu ende führen auch wenn es noch so schwer ist. Ich kann natürlich nit für dich entscheiden aber ich kann es dir nochmals empfehlen weil das ist zwar erst unangehnem in einer fremden umgebung aber du bist ja nit alleine und das haben die alle bestimmt schon durch gemacht also ich wünsche dir viel glück lg manuel

27.04.2010 21:28 • #14


ja, du kannst jederzeit wieder gehen. und glaube doch mal, dass jeder, der in eine stationäre einrichtung geht, ähnliche befürchtungen hat wie du. ich war ein paar monate in einer TK und dort war man anfänglich auch neben der spur und jeder, der neu dazu kam, war das auch. die mitpatienten wussten alle, wie ihr erster tag war und so wurde jeder neue herzlich aufgenommen und in keinster weise überfordert. es braucht sowieso mindestens eine woche, bis man sich an die neue situation gewöhnt hat. aber lieber ne woche aufgeregt sein, als monate oder jahre völlig am ende.

ein handy wirst du sicherlich ausserhalb der therapiezeiten nutzen können. beim laptop wirds schwieriger. das ist aus versicherungstechnischen gründen schon schwer umzusetzen, weil die dinger schnell geklaut werden.

und ja, es gibt viele, die gehen nur auf station um sich auf medis einzustellen. du solltest dir aber keine all zu große hoffnung von AD machen. die können dir vielleicht anfänglich ein bisschen helfen, aber das ist kein heilmittel.

28.04.2010 11:02 • #15



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